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TECHNISCHE DATEN
zu Das Herz von Jenin

RC FSK Freigabe ab 12 Jahren
Medium: DVD
Genre: Drama
EAN-Code:
2000001010099 / 2000001010099
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Das Herz von Jenin

Das Herz von Jenin bestellen
Titel:

Das Herz von Jenin

Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren

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Das Herz von Jenin Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Das Herz von Jenin:
Der Palästinenser Ahmed Khatib war zwölf Jahre alt, als er erschossen wurde. Der Junge war mit einer Maschinenpistole aus Plastik unterwegs, die so echt aussah, dass ihn israelische Soldaten für einen Terroristen hielten. Ein schreckliches Versehen, bitter und tragisch, wie es eben passieren kann, im permanenten Kriegszustand.

Ahmeds Vater Ismael hat die Organe seines Sohnes spenden lassen. Herz, Nieren, Leber und Lunge gingen an sechs Patienten in Israel, gleich welcher Religion. Der Fall hat Ende 2005 für ein großes Medieninteresse gesorgt. Ein Säugling hat die Transplantation nicht überlebt, zwei der Empfänger sind anonym geblieben, die anderen drei Kinder hat Ismael Khatib zwei Jahre später mit einem Filmteam besucht: den Beduinensohn Mohammed, die kleine Samah, die zu den Drusen gehört, und Menuha aus einer jüdisch-orthodoxen Familie in Jerusalem

Der deutsche Regisseur Marcus Vetter und sein israelischer Kollege Leon Geller haben Ismaels Reise mit der Kamera begleitet. Sie wollten mit ihrer Dokumentation, die 2009 den „Cinema for Peace Award“ erhielt, Vorurteile abbauen. Doch so einfühlsam und bedrückend der Film auch ist, so geht er eher in die genau entgegen gesetzter Richtung, durch den ausnahmslos negativen Blick auf die jüdische Bevölkerung Israels.

Der Film zeigt, wie die Eltern des jüdischen Mädchens vor der Operation ihrer Tochter in ein Mikrofon sagen, dass ihnen ein „arabisches Organ" natürlich nicht so lieb wäre. Das ist ein bisschen gemein von den Fragestellern, denn da wissen die Eltern noch nicht, wer der Spender der Niere ist. Man sieht, wie sie später zu einem Besuch überredet werden. Schließlich sitzt Ismael auf ihrem Sofa, sie fremdeln kurz und höflich, ein Geschenk wechselt den Besitzer. Natürlich sind sie dankbar. Ohne Kontext wird auch noch ein ausgeflippter orthodoxer Jude gezeigt, der zu lauter Musik auf offener Straße herumtanzt. Weder die Piloten des Helikopters noch die jüdischen Ärzte, die versuchten, Ahmads Leben zu retten, mutmaßlich ganz „normale“ Israelis, noch der heutige Ministerpräsident Olmert, der Khatib damals anrief, um sich für die Organspende zu bedanken, kommen im Film vor. Ansonsten sind Juden in dem Film nur Soldaten oder vermeintliche „Nudisten“ am nicht gezeigten Strand des Toten Meeres, wo vor Allem Deutsche eine Sonnenkur gegen ihre Psoriasiskrankheit machen.

Regisseur Vetter ein gutes Recht, den Vater des toten Ahmad, Ismail Khatib, zum Helden seines Films zu erheben. Doch warum unterschlägt Vetter Sprüche der Mutter Abla, die ihre Zustimmung zur Organspende auch als „Rache“ und „Teil des palästinensischen Widerstandes“ bezeichnet hatte. Und unerwähnt bleiben die viel häufigeren Fälle jüdischer Organspenden ermordeter Soldaten und Terroropfer an Palästinenser, „weil die nicht Teil meiner Geschichte waren“, wie Vetter gesteht. Bei einem so einseitigen Blick eines Dokumentarfilmers, fehlen einem die Worte!

Fazit: Wegen der Auslassungen und der einseitigen Darstellung verdient dieser eigentlich gut und einfühlsam gedrehte Doku-Film keine Preise, sondern ernsthafte Rügen wegen unerträglich einseitiger und plakativer Propaganda. Vetter muss vorgeworfen werden, nicht einmal den Versuch einer Ausgewogenheit in diesem emotional aufgeladenen Konflikt gemacht zu haben. Das vom Film gewünschte Zeichen, das eine Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern kein Luftschloss sein muss, ging hier so ziemlich in die Hose!

Zur technischen Umsetzung auf DVD gibt es nichts zu sagen. Das Bild (Widescreen/ 1.78:1 – anamorph) ist ordentlich. Der Ton (Dolby Digital 5.1/ 2.0) ist nur in Original zu hören (Hebräisch), aber natürlich mit deutschen Untertiteln. An Bonusmaterial gibt es den Trailer und eine Trailershow. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Medien-Typ: DVD
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