Mean Machine - Die Kampfmaschine
Inhaltsangabe zu Mean Machine - Die Kampfmaschine:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Mean Machine - Die Kampfmaschine:
Darsteller:
Vinnie Jones, David Kelly, David Hemmings, Ralph Brown, Vas Blackwood, Robbie Gee, Geoff Bell, John Forgeham, Sally Phillips, Danny Dyer, Jason Flemyng, Jason Statham Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Mean Machine - Die Kampfmaschine:
Danny Meehan wird wegen Trunkenheit und Gewalt gegen einen Polizisten verhaftet und in das Gefängnis von Longmarsh verfrachtet. Hier hat er nicht den besten Ruf, denn er soll als Kapitän der englischen Fussballnationalmannschaft ein Spiel manipuliert haben, was ihm von den Häftlingen auch heute noch übel genommen wird. Der Gefängnisdirektor hätte ihn gerne als Trainer der Gefängnismannschaft, was Meehan allerdings ablehnt. Stattdessen schlägt Meehan ihm vor ein Spiel der Wärter gegen die Häftlinge zu organisieren. Ohne große Überlegungen willigt der Direktor ein. Meehan macht sich sofort an die Arbeit eine ordentliche Mannschaft aus den Insassen zu formieren. Doch während die Wärter über die gesamte Vorbereitungszeit professionell trainieren, kommt es in Meehan´s Team täglich zu neuen Zwischenfällen. Dennoch gelingt es ihm aus dem Haufen ein Team zu bilden. Doch können sie es wirklich mit dem Profiteam der Wärter aufnehmen? Wenige Filme in denen Fussball das Hauptthema ist, konnten große Erfolge feiern. Der bekannteste Film dieser Art dürfte „Flucht oder Sieg“ aus den 70ern sein, der mit Stars gespickt war. „Mean Machine“ spielt über die gesamte Spieldauer in einem Gefängnis ab und findet seinen Höhepunkt in dem knapp 30-minütigen Spiel der Gefängnisinsassen gegen die Wärter. Doch was sich erst relativ unspektakulär anhört, entpuppt sich als absolut geniale Komödie die seinesgleichen sucht. Ein Großteil der Darsteller konnten bereits im Erfolgshit „Bube, Dame, König, Grass“ ihr Können unter Beweis stellen. Dabei ist Vinnie Jones auch im realen Leben dem wahren Fussball-Fan ein Begriff. Mit 12 Roten Karten und der schnellsten Verwarnung nach nur fünf Sekunden hält der Waliser auch heute noch zwei Rekorde in der englischen Premiere League. Leider enthält die DVD keinerlei Bonusmaterial, was etwas enttäuschend ist. Doch der Film allein entschädigt für die fehlenden Extras. „Mean Machine“ kommt mit einer deutschen, englischen, französischen und spanischen Tonspur jeweils in Dolby Digital 5.1, wobei vor allem das Original in englischer Sprache zu überzeugen weiß. „Mean Machine“ ist in meinen Augen ein absoluter Geheimtip und wird mit Sicherheit nicht nur Fussballfreunde begeistern. (Oliver Anter) alle Rezensionen von Oliver Anter ...
"Mathew Vaughn hat mit ""Mean Machine"" einen wunderbar schrägen Film abgedreht, der Gefühl, Gewalt und den englischen Sinn für Humor perfekt unter einen Hut bekommt. Der ehemalige Fußballstar Vinnie Jones spielt hier die Rolle seines Lebens.
1974 drehte Burt Reynolds den Film ""The Longest Yard"". In England erschien er unter dem Titel ""Mean Machine"". Die Deutschen übernahmen den englischen Titel 1975 und nannten den Knastschocker ""Die Kampfmaschine"". Damals musste Burt Reynolds als gefeierter Quarterback in den Knast einwandern. Hier wurde er von den sadistischen Wärtern dazu gezwungen, aus den wilden Knasties ein Football-Team zusammenzuschweißen, das dann gegen die Wärter antreten muss. Die Partie soll den Wärtern nur zur Aufwärmung dienen, gerät aber schnell zur Abrechnung der Insassen mit den Wärtern. Ein viertel Jahrhundert später wurde der Plot noch einmal neu umgesetzt. Der Engländer Mathew Vaughn hat sich an den alten Plot erinnert und ihn neu produziert. Vaughn ist Filmfreunden kein Unbekannter. Er gehört zum Produzententeam um Guy Richie, das bereits schräge Filme wie ""Bube, Dame, König, Gras"" und ""Snatch"" auf die Leinwand gebracht hat. ""Mean Machine"" setzt die Reihe ungewöhnlicher Filme ""Made in Great Britain"" konsequent fort – und zwar auf dem gewohnten hohen Niveau der Vorgänger. Einmal mehr spielt Vinnie Jones die Hauptrolle. Der ehemalige englische Fußballspieler macht als kantiger Schauspieler eine mehr als gute Figur und gibt den Zuschauern endlich einmal wieder ein frisches Gesicht. Jones spielt den Fußballstar Danny Meehan, der für drei Jahre in den Knast wandern muss. Der Star hat sich dafür bezahlen lassen, bei einem Länderspiel gegen Deutschland (!) einen Elfmeter zu provozieren. Deutschland nutzte die Chance natürlich und gewann die Partie. Seitdem ist Meehan bei seinen Landsleuten unten durch. Seinen Stars und Sternchen verzeiht der Engländer ja vieles. Landesverrat auf dem Fußballfeld gehört aber nicht dazu. Als sich Meehan im Suff mit zwei Polizisten zu prügeln beginnt, ist demnach niemand traurig, als er in den Knast einfährt. Die Geschichte wiederholt sich. Die Wärter im Gefängnis sind fies, brutal und ungerecht. Als Meehan vom fußballbegeisterten Chef der Anstalt darum gebeten wird, ein Fußballteam der Knasties zusammenzustellen, um das Team der Wärter herauszufordern, sitzt Meehan in der Zwickmühle. Die Wärter wollen das Spiel nicht und die Knastbrüder trauen dem Landesverräter nicht über den Weg. ""Mean Machine"" erzählt mit Tiefgang und zugleich bemerkenswerter Leichtigkeit, wie Meehan nach und nach das Vertrauen der ziemlich üblen Einsassen gewinnt und mit ihnen zu trainieren beginnt. Das Drehbuch des Films ist exzellent und sorgt dafür, dass sich das Remake weit vom Original entfernt. Vor allem die Charaktere wissen zu überzeugen. Sie sind bis in die Nebenrollen exzellent besetzt. Ein echter Genuss ist es, Jason Statham (""Der Transporter"") zuzusehen, der den irren ""Mönch"" spielt. Der sonst in Einzelhaft weggesperrte Massenmörder hat als Torwart sein ganz eigenes Spiel vor Augen. Am Ende muss sich Meehan seinem eigenen Gewissen stellen: Soll er das Spiel wieder türken und dafür eine schnelle Bewährung erhalten? Oder zeigt er mit seinem Team den Wächtern einmal, wie hart man beim Foulen an den Mann gehen darf? ""Mean Machine"" ist großes Kino mit begeisterten Schauspielern und einer mitreißenden Handlung weit abseits des Üblichen. Ein brillantes Bild und ein exzellenter Ton werten die DVD weiter auf. Wirklich jammerschade ist nur, dass abgesehen von einigen Trailern keine Extras auf der DVD vorliegen. " (Carsten Scheibe) alle Rezensionen von Carsten Scheibe ... Reminder, PDF-Datenblatt zu dieser DVD:
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Weitere Filminfos: Originaltitel: Mean Machine Land / Jahr: Großbritannien / USA 2001 Produktion: Matthew Vaughn Vorlage: Al Ruddy Musik: John Murphy Kamera: Alex Barber Ausstattung: Russell de Rozario Kostüme: Stephanie Collie Schnitt: Dayn Williams, Eddie Hamilton Medien-Typ: DVD Bonusmaterial:
Kommentare:
Unsere Extras zu dieser DVD:
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