Der Aufstand
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17. Juni 1953 - der Tag an dem sich die Arbeiter im ehemaligen Ost- Sektor erstmals gegen ihre Regierung stellten, um gegen unhaltbare Arbeitsnormen zu protestieren. Binnen kürzester Zeit formulierten Sie die Forderung nach Rücktritt des DDR Regimes, nach freien Wahlen und der Vereinigung des geteilten Deutschlands.
50 Jahre später macht sich das Doku-Drama Der Aufstand an die Aufarbeitung der Geschichte. Mit dem Tod des Diktators Stalin als Prolog schildert der 105 Minuten lange Film die Hintergründe, den Verlauf und die gewaltsame Niederschlagung des Massenprotestes, der schon wenige Jahre nach der Gründung der DDR das SED-Regime zu stürzen drohte. Bis ins Detail authentisch rekonstruierte Spielfilmszenen in den Machtzentralen Berlins und Moskaus, in den Fabriken und auf den Strassen, sind eng verzahnt mit Zeitzeugeninterviews und bislang unbekannten originalen Filmaufnahmen.
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Inhaltsangabe zu Der Aufstand: 
17. Juni 1953 - der Tag an dem sich die Arbeiter im ehemaligen Ost- Sektor erstmals gegen ihre Regierung stellten, um gegen unhaltbare Arbeitsnormen zu protestieren. Binnen kürzester Zeit formulierten Sie die Forderung nach Rücktritt des DDR Regimes, nach freien Wahlen und der Vereinigung des geteilten Deutschlands.
50 Jahre später macht sich das Doku-Drama Der Aufstand an die Aufarbeitung der Geschichte. Mit dem Tod des Diktators Stalin als Prolog schildert der 105 Minuten lange Film die Hintergründe, den Verlauf und die gewaltsame Niederschlagung des Massenprotestes, der schon wenige Jahre nach der Gründung der DDR das SED-Regime zu stürzen drohte. Bis ins Detail authentisch rekonstruierte Spielfilmszenen in den Machtzentralen Berlins und Moskaus, in den Fabriken und auf den Strassen, sind eng verzahnt mit Zeitzeugeninterviews und bislang unbekannten originalen Filmaufnahmen.
Der Aufstand stammt aus dem Hause Icestorm Entertainment.
Der Aufstand Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Der Aufstand:
Darsteller:
Jürgen Vogel  , Jan Josef Liefers  , Stefanie Stappenbeck, Uwe Bohm  , Gabriela Maria Schmeide, Heikko Deutschmann, Christian Redl  , Florian Martens, Gojko Mitic, Florian Lucas, Günter Junghans, Herbert Knaup  , Dieter Mann, Dieter Wien, Michael Kind,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der Aufstand:
3Tino Hahn2009-01-28Die Bedeutung des 17.Juni 1953 wurde lange Zeit unterschätzt, denn das SED-Regime tabuisierte die Geschehnisse bis zu seinem endgültigen Sturz über 35 Jahre später und machte daraus ein kollektives Staatstrauma, denn um ein Haar wären die Machthaber gestürzt worden. Die Bundesrepublik, die während des Aufstands weitgehend tatenlos blieb und dadurch nicht unschuldig am Scheitern ist, ernannte den 17. Juni zum Feier- und Gedenktag, doch über die Ereignisse an diesem Tag ist immer noch viel zu wenig bekannt. Diesen traurigen Umstand versucht der Regisseur Hans-Christoph Blumenberg mit seinem Doku-Drama „Der Aufstand“ zu ändern. Er erzählt die Geschichte des 17. Juni in einer Mischung aus Spielfilm und Dokumentation, denn zwischen die authentisch nachgestellten Szenen hat er immer wieder Zeitzeugeninterviews und bislang unbekannte Original-Aufnahmen montiert. Mit Jan-Josef Liefers ist der Film prominent, vielleicht zu prominent besetzt, denn ein bislang unbekannter Schauspieler wäre als Protagonist wesentlich geeigneter gewesen, um den Charakter einer Dokumentation zu verstärken. Durch die Besetzung mit Liefers treten die Spielfilm-Züge von „Der Aufstand“ stärker in den Vordergrund, können die dokumentarischen Facetten aber nicht dominieren, ganz im Gegenteil: Die Interviews mit Zeitzeugen, in deren Gesichter sich gleichermaßen Wut und Angst, Hoffnung und Furcht spiegeln, bleiben lange im Gedächtnis haften. Die Spielfilm-Elemente wurden mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt und eng mit den Originalaufnahmen verzahnt, so dass der Film nur selten ins Stocken gerät, was den Gesamteindruck kaum abschwächen kann.
Fazit: Eine weitere gelungene DVD-Veröffentlichung von Icestorm Entertainment, die sich mit ihrer jüngsten DVD um die ostdeutsche Vergangenheitsbewältigung und –aufarbeitung verdient gemacht haben. Die Mischung aus Drama und Dokumentation besticht durch menschliche Aspekte, die mit den Ereignissen im Mittelpunkt des Weltinteresses harmonieren und keine Emotionen beim Zuschauer erzwingen wollen. In einzelnen Sequenzen wirkt „Der Aufstand“ allerdings schwach und unausgegoren, was den Gesamteindruck aber kaum abschwächen kann.
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Die Bedeutung des 17.Juni 1953 wurde lange Zeit unterschätzt, denn das SED-Regime tabuisierte die Geschehnisse bis zu seinem endgültigen Sturz über 35 Jahre später und machte daraus ein kollektives Staatstrauma, denn um ein Haar wären die Machthaber gestürzt worden. Die Bundesrepublik, die während des Aufstands weitgehend tatenlos blieb und dadurch nicht unschuldig am Scheitern ist, ernannte den 17. Juni zum Feier- und Gedenktag, doch über die Ereignisse an diesem Tag ist immer noch viel zu wenig bekannt. Diesen traurigen Umstand versucht der Regisseur Hans-Christoph Blumenberg mit seinem Doku-Drama „ Der Aufstand“ zu ändern. Er erzählt die Geschichte des 17. Juni in einer Mischung aus Spielfilm und Dokumentation, denn zwischen die authentisch nachgestellten Szenen hat er immer wieder Zeitzeugeninterviews und bislang unbekannte Original-Aufnahmen montiert. Mit Jan-Josef Liefers ist der Film prominent, vielleicht zu prominent besetzt, denn ein bislang unbekannter Schauspieler wäre als Protagonist wesentlich geeigneter gewesen, um den Charakter einer Dokumentation zu verstärken. Durch die Besetzung mit Liefers treten die Spielfilm-Züge von „ Der Aufstand“ stärker in den Vordergrund, können die dokumentarischen Facetten aber nicht dominieren, ganz im Gegenteil: Die Interviews mit Zeitzeugen, in deren Gesichter sich gleichermaßen Wut und Angst, Hoffnung und Furcht spiegeln, bleiben lange im Gedächtnis haften. Die Spielfilm-Elemente wurden mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt und eng mit den Originalaufnahmen verzahnt, so dass der Film nur selten ins Stocken gerät, was den Gesamteindruck kaum abschwächen kann.
Fazit: Eine weitere gelungene DVD-Veröffentlichung von Icestorm Entertainment, die sich mit ihrer jüngsten DVD um die ostdeutsche Vergangenheitsbewältigung und –aufarbeitung verdient gemacht haben. Die Mischung aus Drama und Dokumentation besticht durch menschliche Aspekte, die mit den Ereignissen im Mittelpunkt des Weltinteresses harmonieren und keine Emotionen beim Zuschauer erzwingen wollen. In einzelnen Sequenzen wirkt „ Der Aufstand“ allerdings schwach und unausgegoren, was den Gesamteindruck aber kaum abschwächen kann.
(Tino Hahn)
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Weitere Filminfos zu Der Aufstand:
Originaltitel: Der Aufstand
Land / Jahr: Deutschland 2003
Produktion: Rick Berman für Paramount Pictures
Musik: Jerry Goldsmith
Kamera: Matthew Leonetti
Spezialeffekte: Terry Frazee (Koordination)
Ausstattung: Ron Wilkinson
Kostüme: Sanja Milkovic Hays
Schnitt: Peter E. Berger
Maske: Michael Wetmore
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Der Aufstand:
Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Audio-Kommentar von Hans-Christian Blumenberg, Deleted Scenes, Bildergalerie, Filmographien
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