Emma & Marie
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Marie ist am staatlichen Konservatorium von Lyon als Klavierschülerin angenommen worden. Da sie sich keine eigene Wohnung leisten kann, zieht sie bei Emma ein. Die Freundin aus Kindertagen lebt allein in einem riesigen Haus mitten in der Stadt.
Marie, die froh ist, der Provinz, ihren beiden Eltern und den drei Schwestern entkommen zu sein, muss bald feststellen, dass Emma eine ziemlich komplizierte Vermieterin ist – Männerbesuche sind tabu und sie will alles mit Marie gemeinsam unternehmen. Die naive Marie bewundert die kühle und selbstbewusste Freundin und ist von ihrer geheimnisvoller Ausstrahlung fasziniert. Als Emma ihr allerdings erotische Avancen macht, ist sie verwirrt. Hin- und hergerissen zwischen den Erwartungen ihrer Lehrer, ihrem erotischem Erwachen, dem Wunsch nach Freiheit und Emanzipation und der Ausstrahlung ihrer verführerischen Freundin versucht Marie, sich auf ihre Abschlussprüfung vorzubereiten… ...
Inhaltsangabe zu Emma & Marie: 
Marie ist am staatlichen Konservatorium von Lyon als Klavierschülerin angenommen worden. Da sie sich keine eigene Wohnung leisten kann, zieht sie bei Emma ein. Die Freundin aus Kindertagen lebt allein in einem riesigen Haus mitten in der Stadt.
Marie, die froh ist, der Provinz, ihren beiden Eltern und den drei Schwestern entkommen zu sein, muss bald feststellen, dass Emma eine ziemlich komplizierte Vermieterin ist – Männerbesuche sind tabu und sie will alles mit Marie gemeinsam unternehmen. Die naive Marie bewundert die kühle und selbstbewusste Freundin und ist von ihrer geheimnisvoller Ausstrahlung fasziniert. Als Emma ihr allerdings erotische Avancen macht, ist sie verwirrt. Hin- und hergerissen zwischen den Erwartungen ihrer Lehrer, ihrem erotischem Erwachen, dem Wunsch nach Freiheit und Emanzipation und der Ausstrahlung ihrer verführerischen Freundin versucht Marie, sich auf ihre Abschlussprüfung vorzubereiten… Emma & Marie stammt aus dem Hause Salzgeber & Co Medien GmbH.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Emma & Marie:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Emma & Marie:
0Frank Brenner2010-05-06Wenn man anhand der Pressematerialien zu einem Film entdeckt, dass dessen Inhalt mit tatsächlichen Erlebnissen der Regisseurin und Filmemacherin weitgehend übereinstimmt, sieht man das Endergebnis vermutlich mit ganz anderen Augen. So auch bei Sophie Laloys Debütfilm „Emma und Marie – Je te mangerais“. Wie Marie (verhalten-sinnlich: Judith Davis) wohnte auch Sophie Laloy während ihres Klavierstudiums bei einer alten Kindheitsfreundin, im Film Emma (kühl-besitzergreifend: Isild Le Besco). Emma fühlt sich sexuell von Marie angezogen, versucht, diese ganz in ihren Besitz zu bekommen und verbietet ihr deswegen weitgehend den Umgang mit ihren anderen Freunden. Als Marie diese Strategie durchschaut, lässt sie sich nicht nur auf eine Affäre mit ihrem Kommilitonen Sami (frech-erotisch: John Libéreau) ein, sondern zelebriert diese auch noch unter der Nase Emmas, was die Machtverhältnisse schlagartig umkehrt. Die Situation droht zu eskalieren.
Die persönlichen Erfahrungen der Filmemacherin rücken die Wahrnehmung ihres Erstlings in ein neues Licht. Vieles, was man ohne dieses Hintergrundwissen als unrealistisch und überzogen deuten würde, wird nun zur künstlerischen Überhöhung sehr subjektiver Erlebnisse. Das Zusammenspiel der beiden Protagonistinnen ist von Laloy jedenfalls sehr spannungsreich und ambivalent in Szene gesetzt worden. Von Isild Le Besco geht sehr schnell eine kühle Bedrohlichkeit aus, was durch ihre Frisur und ihre steife Art zusätzlich unterstrichen wird. Judith Davis hingegen nimmt den weiblicheren Part ein. Sie ist die harmonische Pianistin, die in ihrer Zerbrechlichkeit zum idealen Opfer gereicht. Wenn sich später die Vorzeichen dieser amour fou umkehren, bleibt der Zuschauer einigermaßen ratlos zurück. Trotz gelungener Ideen und verheißungsvoller Ansätze ist der Debütfilm nicht durchgehend straff inszeniert und bleibt letzten Endes eine artifizielle Fingerübung.
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Wenn man anhand der Pressematerialien zu einem Film entdeckt, dass dessen Inhalt mit tatsächlichen Erlebnissen der Regisseurin und Filmemacherin weitgehend übereinstimmt, sieht man das Endergebnis vermutlich mit ganz anderen Augen. So auch bei Sophie Laloys Debütfilm „Emma und Marie – Je te mangerais“. Wie Marie (verhalten-sinnlich: Judith Davis) wohnte auch Sophie Laloy während ihres Klavierstudiums bei einer alten Kindheitsfreundin, im Film Emma (kühl-besitzergreifend: Isild Le Besco). Emma fühlt sich sexuell von Marie angezogen, versucht, diese ganz in ihren Besitz zu bekommen und verbietet ihr deswegen weitgehend den Umgang mit ihren anderen Freunden. Als Marie diese Strategie durchschaut, lässt sie sich nicht nur auf eine Affäre mit ihrem Kommilitonen Sami (frech-erotisch: John Libéreau) ein, sondern zelebriert diese auch noch unter der Nase Emmas, was die Machtverhältnisse schlagartig umkehrt. Die Situation droht zu eskalieren.
Die persönlichen Erfahrungen der Filmemacherin rücken die Wahrnehmung ihres Erstlings in ein neues Licht. Vieles, was man ohne dieses Hintergrundwissen als unrealistisch und überzogen deuten würde, wird nun zur künstlerischen Überhöhung sehr subjektiver Erlebnisse. Das Zusammenspiel der beiden Protagonistinnen ist von Laloy jedenfalls sehr spannungsreich und ambivalent in Szene gesetzt worden. Von Isild Le Besco geht sehr schnell eine kühle Bedrohlichkeit aus, was durch ihre Frisur und ihre steife Art zusätzlich unterstrichen wird. Judith Davis hingegen nimmt den weiblicheren Part ein. Sie ist die harmonische Pianistin, die in ihrer Zerbrechlichkeit zum idealen Opfer gereicht. Wenn sich später die Vorzeichen dieser amour fou umkehren, bleibt der Zuschauer einigermaßen ratlos zurück. Trotz gelungener Ideen und verheißungsvoller Ansätze ist der Debütfilm nicht durchgehend straff inszeniert und bleibt letzten Endes eine artifizielle Fingerübung.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Emma & Marie:
Originaltitel: Je te mangerais
Land / Jahr: Frankreich 2009
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Emma & Marie:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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