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TECHNISCHE DATEN
zu Stolperstein

RC 2 FSK Info fehlt
DVD-Typ: 1 x DVD
Medium: DVD
Genre: Dokumentation
Bildformat:
16:9 anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo,Englisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Anbieter:
Indigo
EAN-Code:
4047179436083 / 4047179436083
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Dokumentation > DVD > Stolperstein

Stolperstein

Titel:

Stolperstein

Label:

Schwarzweiss-Filmverleih

Regie:

Dörte Franke

Laufzeit:
73 Minuten
Genre:
Dokumentation
FSK:
oA
Erscheinung:

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Stand der Preise: 04.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Stolperstein:


Ein Dokumentarfilm über das größte, dezentrale Denkmal der Welt. Über 20.000 „Stolpersteine“ hat der Künstler Gunter Demnig mittlerweile vor den Wohnhäusern einst deportierter Nazi-Opfer verlegt. Mit einer einfachen, emotionalen Geste bringt er ihre Namen zurück in unseren Alltag – und hat damit sowohl kontroverse Debatten, als auch eine immer größer werdende Bürgerbewegung ausgelöst. Stolperstein stammt aus dem Hause Indigo.


Stolperstein Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Stolperstein:
Darsteller:
Gunter Demnig, Uta Franke,


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Stolperstein:
An einer Straße in irgendeinem Ort mitten in Deutschland setzt ein Mann mit Hut kleine Messingsteine in den Asphalt. Er wird von mehreren Menschen beobachtet, einige gehen vorbei, einige bleiben stehen. Als er fertig ist, spricht ein Vertreter von der Gemeindeverwaltung. Der Mann mit Hut zieht davon. Menschen bleiben betroffen zurück und schauen sich das Werk von dem Mann mit Hut an: Stolpersteine!

Seit dem Jahr 2000 hat der „Mann mit Hut“ Gunter Demnig (1947 in Berlin geboren) bis heute (Stand: Januar 2010) über 22.800 Messingsteine in rund 550 Städten und Gemeinden nicht nur in Deutschland (ca. 17.000 Stück), sondern auch in Belgien, Österreich, Polen, Norwegen, Ungarn, Tschechien, Ukraine, Dänemark und in der Niederlande gesetzt. Das langjährige Projekt Stolpersteine war eigentlich nur für wenige Städte gedacht, aber rasch fanden sich viele Städte und Orte, die sich der NS-Vergangenheit und deren Opfer stellten. Die Intention des Künstlers ist u.a. den NS-Opfern, die in den Konzentrationslagern zu Nummern degradiert wurden, ihre Namen zurückzugeben. Das Bücken, um die Texte auf den Stolpersteinen zu lesen, soll auch eine symbolische Verbeugung vor den Opfern sein. Außerdem soll die Markierung der Tatorte, häufig mitten in dichtbesiedelten Bereichen, der von einigen Zeitzeugen vorgebrachten Schutzbehauptung, dass man von den Deportationen nichts mitbekommen habe, in Frage stellen. Trotz des Namens Stolpersteine geht es ihm nicht um ein tatsächliches „Stolpern“. Auf die Frage eines Schülers nach dem Projektnamen bezogen auf die Stolpergefahr, antwortete Gunter Demnig: „Nein, nein man stolpert nicht und fällt hin, man stolpert mit dem Kopf und mit dem Herzen“.

Die Dokumentarfilmerin Dörte Franke (1955 in Leipzig geboren) hat über die Stolpersteine den Film gedreht. Dörte Franke ist die Tochter von Uta Franke, Demnigs Lebensgefährtin und Koordinatorin des Projektes. Nach Vorführung auf zwei Filmfestivals hatte der Film am 1. November 2008 im Kölner Odeon-Kino Premiere und war seit dem 6. November 2008 bundesweit in den Kinos zu sehen.

Die Stolpersteine werden zu 100% privat finanziert. Ein Stein kostet inklusive Verlegung 95 Euro. Die Herstellung der Stolpersteine erfolgt ausschließlich in Handarbeit. Hierauf legt Demnig Wert, da er dies als Gegensatz zur maschinellen Menschenvernichtung in den KZ versteht. Lange Zeit stellte Demnig die Steine ausschließlich selbst her. Genötigt durch die rasante Entwicklung des Projektes lässt er sich mittlerweile von einem befreundeten Künstler unterstützen. Liegen die Daten für einen neuen Stolperstein vor, legt Demnig den Text fest. Dieser beginnt in der Regel mit „Hier wohnte…“ gefolgt vom Namen, dem Geburtsjahrgang und einzelfallabhängigen Texten, häufig dem Deportationsjahr und dem Todesort. In einigen Fällen ist Demnig auch vom „Hier wohnte…“-Konzept abgewichen und hat Steine, die mit „Hier lebte…“, „Hier wirkte…“, "Hier lehrte…" und "Hier arbeitete…" beginnen, produziert. Gunter Demnig schlägt die Texte in speziell zugeschnittene Messingplatten, die nach oben und unten leicht und rechts und links deutlich überstehen. Die überstehenden Kanten werden anschließend umgebogen. Nun wird der Betonstein gegossen, in welchem die Messingplatte durch die rechts und links umgebogenen Flächen untrennbar in dem Stein verankert wird. Dieses dezentrale und weltweit größte Mahnmal stößt nicht nur auf Gegenliebe, sondern auf heftigen Widerstand wie zum Beispiel auf die unbeliebte Charlotte Knobloch, der Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, die es als „unerträglich“ bezeichnet hat, die Namen ermordeter Juden auf Tafeln zu lesen, die in den Boden eingelassen sind und auf denen mit Füßen „herumgetreten“ werde. Ihre Haltung bzw. Meinung sehen viele KZ-Überlebende, Juden und auch im Zentralrat der Juden jedoch anders, auch der Vizepräsident Salomon Korn verteidigt das Projekt. Städte, die die Verlegung von Stolpersteinen ablehnen, berufen sich meist auf die Kritik von Knobloch. Das bekannteste Beispiel ist Münchens Oberbürgermeister Ude, der bereits verlegte Stolpersteine wieder entfernen ließ.

Mein Fazit zum Doku-Film: 6 STERNE!!!!!!! ()

alle Rezensionen von Nils Grundmann ...
Wenn man zu Fuß in Köln, Hamburg oder Berlin unterwegs ist und nicht als Hans-guck-in-die-Luft durch die Straßen geht, fallen einem über kurz oder lang die messingfarbenen Pflastersteine auf den Gehwegen ins Auge, die mit Inschriften versehen sind. „Hier wohnte…“ ist dort zu lesen, gefolgt von einem Namen, einem Geburtsjahr, einem Deportationsdatum, einem KZ-Namen und dem Datum der Ermordung im entsprechenden Konzentrationslager. Jene Stolpersteine wurden in den frühen 90er Jahren vom Künstler Gunter Demnig initiiert, die ersten 1997 in Berlin-Kreuzberg noch ohne Genehmigung verlegt. Doch im Laufe der Jahre fand die Aktion immer mehr Zuspruch, mittlerweile sind über 12.000 Steine gegen das Vergessen an rund 300 Orten einbetoniert worden. Zusammen mit einem sehr überschaubaren Mitarbeiterkreis geht Demnig nun auch in anderen europäischen Ländern offiziellen Anfragen nach seinen Kunstwerken nach, die er nach wie vor von Hand fertigt, weil er sich mit jedem ermordeten Individuum einzeln auseinandersetzen und nicht die Fließbandarbeit, die bei der Ermordung durch die Nazis angewandt wurde, nun bei der Gedenkarbeit wiederholen möchte. Dörte Franke, die Tochter von Demnigs engster Mitarbeiterin Uta Franke, hat den Wahl-Kölner beim Einsetzen der Stolpersteine begleitet, die häufig von einem breiten Medienecho flankiert werden und das Einbetonieren selbst zu einer Art Performance werden lassen. Widerstände von Seiten unverbesserlicher Neonazis oder absurde Scharmützel mit dem Münchner Bürgermeister Christian Ude oder der Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, werden dabei ebenso angeschnitten wie die Bemühungen eines nach Großbritannien emigrierten Hinterbliebenen, der das Projekt in Erinnerung an seine ermordeten Eltern gerne unterstützen möchte. Ein informativer Einblick in die Arbeit eines Vollblutidealisten. (4/6) ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Stolperstein
Land / Jahr: Deutschland 2007
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Interviews, Bonusszenen
Kommentare:

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