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Trailer zum Film
TECHNISCHE DATEN
zu Charlie Chaplin - Der Vagabund und das Kind

RC 2 FSK Info fehlt
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Komödie
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680052533 / 4006680052533
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Charlie Chaplin - Der Vagabund und das Kind

Titel:

Charlie Chaplin - Der Vagabund und das Kind

Label:

Arthaus

Regie:

Charles Chaplin

Laufzeit:
50 Minuten
Genre:
Komödie
FSK:
oA
Erscheinung:
06.05.2010

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Inhaltsangabe zu Charlie Chaplin - Der Vagabund und das Kind: Charlie Chaplin - Moderne Zeiten Dick & Doof - Als Schornsteinfeger / Am Rande der Kreissäge u. a.


Der Vagabund Charlie findet ein Neugeborenes direkt neben ein paar Mülltonnen. Anfangs versucht er das Baby wieder loszuwerden, doch dann fasst er sich ein Herz und kümmert sich liebevoll um das Kleine. Er gibt dem Jungen den Namen John und zieht ihn groß. Gemeinsam werden sie ein unschlagbares Team. Charlie Chaplin - Der Vagabund und das Kind stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


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Schauspieler / Schauspielerinnen in Charlie Chaplin - Der Vagabund und das Kind:
Darsteller:
Charles Chaplin,


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Charlie Chaplin - Der Vagabund und das Kind:
Viel zu große Schuhe, schäbige weite Hosen, ein zu enges Jackett, einen kleinen Derbyhut, ein falsches Bärtchen unter der Nase und ein Stöckchen: damit schuf Charlie Chaplin den Tramp, einen Prototyp fürs Kino, der zum Liebling der ganzen Welt wurde.

Chaplins erster in eigener Regie entstandene Langfilm ging als einer der populärsten und erfolgreichsten Stummfilme in die Filmgeschichte ein: „The Kid“ aus dem Jahr 1921. Dieser Film erzählt von der Solidarität zweier Wesen, des Arbeitslosen Charlie und von the Kid. Der Film spielt in den Londoner Slums, wo eine junge Mutter ihr uneheliches Kind in ein parkendes Auto legt, das jedoch gestohlen wird. Da die Diebe mit der seltsamen Beute nichts anfangen können, deponieren sie das Bündel bei einer Mülltonne. Dort findet es der Tramp, der Abfälle nach Kippen durchstöbert. Da alle Versuche, das Baby wieder loszuwerden, scheitern, beschließt er, das Findelkind aufzuziehen. Fünf Jahre später sorgt der Kleine (gespielt von Jackie Coogan) für Arbeit, in dem er Scheiben einschmeißt, die der Tramp, der als Glaser gerade zufällig vorbeikommt, repariert. Die inzwischen zu Reichtum gelangte Mutter sucht ihren Jungen und lässt ihn durch die Polizei dem Tramp wegnehmen. Als sie aber die Zusammenhänge erfährt, lädt sie Charlie ein, bei ihr und dem Jungen zu bleiben.

Fazit: Übermütige Chaplin-Späße, turbulente Verfolgungsjagden als auch ergreifende, nahezu rührende Szenen, machen diesen Film, der mittlerweile 89 Jahre alt ist, immer noch zu einen der bedeutendsten Filme jener Zeit. Niemals zuvor vereinte eine Komödie Witz und Sentimentalität zu einer Einheit und definierte das Genre Komödie damit völlig neu. „The Kid“ lebt wesentlich auch vom Zusammenspiel Chaplins mit seinem kleinen Partner Jackie Coogan, der nach dem Film in zahlreichen weiteren Filmen zu sehen war. Jedoch keiner der nachfolgenden Filme mit Coogan erreichte im Entferntesten die Größe von „The Kid“. Auf jeden fall konnte man ihn später noch als glatzköpfigen Onkel Fester in der TV-Serie „Addams Family“ sehen.

Zu den unvergesslichen Szenen von „The Kid“ gehören die Lektion in Tischmanieren, die Schlägerei mit dem Rüpel und der Engeltraum des Tramps.

Randnotiz: Die kuriose Geschichte der Fertigstellung des Films hat Richard Attenborough 1992 in seiner Filmbiographie „Chaplin“ als Slapstick-Episode inszeniert: Da sich Chaplin gerade von seiner ersten Frau Mildred Harris scheiden ließ, bestand die Gefahr, dass deren Anwälte die Arbeitskopie beschlagnahmen würden. Chaplin flüchtete mit dem Film nach New York, dann nach New Jersey und Connecticut, bis er sich schließlich in einem Hotel in Salt Lake City versteckte, wo er den Film fertig montierte.

Arthaus präsentiert diesen ersten abendfüllenden Chaplin-Film im neuen Glanz auf DVD, und fügt einiges an Bonusmaterial hinzu. So findet man hier nach einer Einführung des Chaplin-Biografen David Robinson noch die Dokumentation „Chaplin Heute – Der Vagabund und das Kind“ sowie von Chaplin entfernte Szenen für die Wiederaufführung von 1971 und eine Fotogalerie wie auch Trailer. Wem „The Kid“ allein nicht reicht, kann auch zu dem „The Very Best of Charlie Chaplin“-Schuber von Arthaus greifen, der neben „The Kid“ noch „Goldrausch“, „Lichter der Großstadt“, „Moderne Zeiten“, Der große Diktator“ und „Rampenlicht“ enthält. Jeder einzelne Film wird mit umfangreichem Bonusmaterial ergänzt und in bester Bild- und Tonqualität präsentiert. (Bernd Hellweg)


Ohne Zweifel war Charles Chaplin (1889-1977) einer der größten Filmstars der Kinogeschichte. Er war nicht nur Regisseur und Schauspieler, sondern auch ein perfekter Clown, Tänzer und Komponist in Personalunion. Hinter allen seinen Filmen - die meisten sind Komödien mit ernstem Hintergrund - stand sehr harte Arbeit, bei der nichts dem Zufall überlassen wurde. Das unterscheidet Chaplin etwa vom Komikerduo Stan Laurel und Oliver Hardy, die viele spontane Szenen bei ihren Dreharbeiten einbrachten. „Arthaus“ bringt jetzt erstmals als deutsches Label nahezu das Gesamtwerk Chaplins außer den frühen Kurzfilmen bis 1917 heraus. Die meisten Filme sind bereits bei der französischen Partnerfirma MK2 in einer internationalen Ausgabe erschienen, jedoch wurden beim Bonusmaterial einige Neuheiten ergänzt. Neben vielen bekannten Filmen Chaplins wie „Der Vagabund und das Kind“, „Goldrausch“, „Lichter der Großstadt“, „Moderne Zeiten“ und „Der große Diktator“, mit denen Chaplin Weltruhm erlangte, erscheinen jetzt auch frühe Meisterwerke und einige Streifen, die nicht ganz so bekannt wurden, aber dennoch den anderen in nichts nachstehen. Die beiden DVDs mit „Frühen Meisterwerken“ bringen etwa 35minütige Stummfilme in der Übergangszeit von den Kurzfilmen (20 Minuten Dauer) zu den Langfilmen (60-90 Minuten Dauer). Vieles aus Chaplins erstem Langfilm „Der Vagabund und das Kind“ ist bereits in „Ein Hundeleben“ von 1918 enthalten. Chaplin vagabundiert als armer Tramp mit seinem Hund durch die Stadt. Wie schon im früheren Kurzfilm „Der Einwanderer“ (1917) nimmt Chaplin hier soziale Missstände wie Arbeitslosigkeit aufs Korn. Dieser politischen und kritischen Sichtweise, die ihm vor allem in den USA nicht nur Freunde einbrachte, wird er bis zu seinen späten Filmen treu bleiben. In „Gewehr über“ liegt Chaplin während des ersten Weltkrieges im Schützengraben. Schließlich gelingt es ihm in einer ausgeklügelten Köpenickiade sogar, den deutschen Kaiser gefangen zu nehmen und damit den Krieg zu beenden. In „Der Pilger“ (1923) stiehlt er als entflohener Häftling die Kleider eines badenden Geistlichen und reist als Wanderprediger durch die Lande. Als ein ehemaliger Mithäftling eine Frau bestiehlt, stellt er sich auf die Seite des Gesetzes und bringt ihr das Geld zurück. Der Sheriff erkennt aber den steckbrieflich Gesuchten trotz der Verkleidung und schiebt ihn an der Grenze nach Mexiko ab. Chaplins pantomimische Predigt über David und Goliath ging als meisterhaftes Kabinettstück in die Filmgeschichte ein. In „Auf der Sonnenseite (1919) wäre eigentlich das Dorf Sunnyside eine echte Idylle, gäbe es nicht einen tyrannischen Chef, wild gewordene Stiere und vornehme Städter, die Charlie das Leben schwer machen. Ein Familienausflug entpuppt sich in „Vergnügte Stunden“ (1919) als wahres Fiasko: Auf der Bootsfahrt werden sämtliche Passagiere seekrank und auf der Rückfahrt bleibt Charlies Auto im frischen Teer stecken. „Die müßige Klasse (1921) zeigt Chaplin in einer famosen Doppelrolle als zerstreuten Ehegatten, der sogar vergisst, seine Hosen anzuziehen, und als Tramp. Auf einem Maskenball kommt es zu gehörigen Verwicklungen. Schließlich heuert Charlie in „Zahltag“ (1922) auf dem Bau an. Doch für die Schufterei gibt es nur einen Hungerlohn und den kassiert auch noch die herrschsüchtige Ehefrau.

Von Chaplins jetzt neu erscheinenden Langfilmen verdienen besonders die etwas im Schatten der „Großen“ stehenden Werke Beachtung. Eine Ausnahme in seinem Schaffen ist „Die Nächte einer schönen Frau“ (1923), denn hier spielt er erstmals nicht selbst die Hauptrolle. Es ist ein exzellent in Szene gesetztes Melodram, das nur bei wahren Kennern Anerkennung fand. Denn das Publikum war enttäuscht und der Streifen blieb Chaplins einziger Stummfilm, der ein geschäftlicher Misserfolg wurde. In „Der Zirkus“ (1927), für den Chaplin seinen ersten „Oscar“ bekam, landet der Tramp auf der Flucht vor der Polizei im Zirkus und wird unverhofft zum gefeierten Artisten. Es gibt hier eine Fülle brillanter Szenen wie etwa die Flucht im Spiegelkabinett, der Auftritt mit dem Zauberkünstler und als Seiltänzer. Für diese Szenen, die nicht gedoubelt wurden, mussten 700 Einstellungen gedreht werden. Sie bieten einen Nervenkitzel wie bei Harold Lloyd. Die Musik komponierte Chaplin erst Ende der 60er Jahre nach und sang selbst als 81jähriger noch. Man merkt diesem Film mit seiner geschlossenen Handlung nicht an, dass sein Regisseur und Hauptdarsteller während der Dreharbeiten große private Probleme hatte. Es gab ein Scheidungsverfahren und zusätzlich brannte fast das gesamte Set ab.

In „Monsieur Verdoux - Der Frauenmörder von Paris“ (1946) spielt Chaplin in der Zeit nach dem Bankencrash 1929 einen Heiratsschwindler und „sanften“ Mörder, der sein Gewerbe wie eine schöne Kunst betreibt. Hier gibt Chaplin einmal nicht den vertrauten Tramp, jedoch ist die Ähnlichkeit von Verdoux und dem Landstreicher nicht zu übersehen, denn beide tragen einen skrupellosen Kampf ums Überleben aus, was Chaplin speziell für diesen Film viel Kritik einbrachte. „Rampenlicht“ (1952), vielleicht Chaplins persönlichster Film, der ihn als alternden Clown mit einer Rückschau auf sein Leben zeigt, sollte eigentlich sein „Abschied“ werden. Hier tritt er selbst hinter seiner Maske hervor und entlarvt seine eigene Kunstfigur. „Ein König in New York“ (1957) ist als Chaplins vorletzter Film eine persönliche Abrechnung mit den USA. Als angeblicher Kommunist und Steuerhinterzieher war er in die Fänge von McCarthys Hexenjägern geraten und musste den Film in England drehen. Auf kabarettistische Weise wird der durchkommerzialisierte „American way of life“ aufs Korn genommen: Werbefernsehen, Hollywood, der CinemaScope-Film oder die Monopolisierung der Großkonzerne. Viele Slapstick-Nummern knüpfen an die Tradition seiner Stummfilme an. Es ist ein rebellischer Film, der besonders Chaplins Hassliebe zu Amerika verdeutlicht und ihn vielleicht wie nie zuvor als bürgerlichen Anarchisten und politischen Regisseur zeigt.

Bei den Extras der neuen Chaplin-DVDs von „Arthaus“ gibt es ergänzend zu den früheren MK2-Editionen - jeder Film wird von einem zeitgenössischen Regisseur vorgestellt und gewürdigt - eine gelungene Neuheit, das „Chaplin-Alphabet“. Es zeigt zu je einem Begriff aller Buchstaben des Alphabets eine gemischte Szenenfolge aus vielen Filmen: animalisch, Bett, Clown, Davonlaufen, Essen, furchtsam, Golf, happy, impertinent, Jux, Kind, Liebe, Maschine, Nanny, Outlaw, Polizei, Querkopf, Rauferei, Soldat, Tanz, unglaublich, Vagabund, Werktätiger, eXtrem, Yippee und Zuchthaus. Entstanden ist daraus ein eigenständiges Kunstwerk mit der Wirkung eines großen Video-Clips. (Johannes Kösegi)


„Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag“, sagte er einmal, und er brachte Millionen zum Lachen: Der kleine Mann, der sich als ganz großer entpuppte, ein meisterlicher Komiker des 20 jahrhundert und die Stummfilmlegende schlechthin: Charles ("Charlie") Spencer Chaplin, geboren am 16. 05. 1889 in London als Sohn eines Künstlerehepaars. Mit neun Lenzen stand er zum ersten Mal auf einer Theaterbühne, schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch, werkelte als Akrobat, bis er endlich von einer Wanderschauspielertruppe in den USA entdeckt und unter vertrag geriet. Schon nach wenigen Jahren führte er selbst Regie und erhielt – an den damaligen Verhältnissen gemessen- Traumgagen. Von 150 Dollar wöchentlich. Im Jahre 1919 gehörte er zu den Gründern von "United Artists". "The Kid", seinen 1921 uraufgeführten ersten abendfüllenden Stummfilm, produzierte er gar selbst. In den folgenden Filmen entwickelte er den Charakter, der ihn später weltberühmt machen sollte - den "Tramp“.

Chaplin bereiste die gesamte Welt und wurde von Millionen wie ein Staatsoberhaupt hofiert. Er galt zeitweise als der beliebteste Mensch auf der Welt. Aber nicht bei allen: Als Ihm wegen "unamerikanischen Verhaltens" die Einreise verweigert wurde, rechnete er, der Mann mit dem Spazierstock und dem gestriegelten Oberlippenbärtchen 1957 in "Ein König in New York" mit den USA, die ihm kommunistische Umtriebe unterstellten ab. Im Jahre 1954 wird Charlie Chaplin nach einem Treffen mit Nikita S. Chruschtschow in Moskau mit dem Friedenspreis des Weltfriedensrates ausgezeichnet. Sehr zum Unmut des berüchtigten Senatoren Joseph McCarthy. 1972 ging dennoch er nochmals in die vereinigten satten, weil ihm ein Oskar verliehen wurde Seine letzte Rolle aber mit Richard Burton 1966 in "Die Gräfin von Hongkong". Und was ihn so populär machte, beweisen seine Filme auf ihre ganz spezielle Art. Chaplins erster abendfüllender Film und ein Buddy Movie der besonderen Art. Charlie findet ein Neugeborenes zwischen Mülltonnen und nimmt sich nach anfänglichen Ressentiments des Babys an. Rührig, komisch und klasse zugleich, kommt dieses Filmjuwel der einzigartigen Sorte daher.

„Die Jugend wäre eine schönere Zeit, wenn sie erst später im Leben käme“, befand Chaplin, der am 25. 12. 1977 starb. Übrigens ist er doch unsterblich, denn in dem kleinen Örtchen Corsier-sur-Vevey in der westlichen Schweiz soll bis 2012 das Museum "Chaplin World" eröffnet werden. In dieser Gemeinde hatte der Weltkomiker zuletzt gelebt. Dabei soll das einstige Wohnhaus zum Museum umfunktioniert werden. Natürlich werden dann dort pausenlos Chaplin-Filme vorgeführt. (Jean Lüdeke)


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Weitere Filminfos zu Charlie Chaplin - Der Vagabund und das Kind:

Originaltitel: The Kid
Land / Jahr: USA 1921
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial zu Charlie Chaplin - Der Vagabund und das Kind:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, „Chaplin Heute – Der Vagabund und das Kind“ – Dokumentation von Alain Bergala unter Mitwirkung des Regisseurs Abbas Kiarostami, Von Chaplin entfernte Szenen für die Wiederaufführung 1971, Einführung des Chaplin-Biografen David Robinson, Fotogalerie, Trailer, Wendecover
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