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13 Semester - Der frühe Vogel kann mich mal
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Von der Provinz in die Freiheit: der Studienplatz für Wirtschaftmathematik führt die beiden Freunde Momo (Max Riemelt) und Dirk (Robert Gwisdek) aus Brandenburg an die Technische Universität in Darmstadt und damit mitten hinein ins Studentenleben. Während Dirk auf der Überholspur Gas gibt und durch Vorlesungen, Hausarbeiten und Tutorien rast, nimmt es Momo nicht ganz so genau. Der frühe Vogel kann ihn mal und er fliegt prompt aus der Lerngruppe und durchs Vordiplom... Momo legt lieber mit seinem Kumpel und Frauenschwarm Bernd (Alexander Fehling) sein eigenes Tempo ein: beim Abfeiern mit Wodka Apfelsaft, Blaumachen am Baggersee und Schwärmen für Traumfrau Kerstin (Claudia Eisinger). Nur mit Hilfe seines indischen Freundes Aswin (Amit Shah) und dessen „Käffche“ kriegt Momo überhaupt die noch Lernkurve. Doch nur um dann zu merken, dass er ohne Plan im Stau steht. ...
Inhaltsangabe zu 13 Semester - Der frühe Vogel kann mich mal: 
Von der Provinz in die Freiheit: der Studienplatz für Wirtschaftmathematik führt die beiden Freunde Momo (Max Riemelt) und Dirk (Robert Gwisdek) aus Brandenburg an die Technische Universität in Darmstadt und damit mitten hinein ins Studentenleben. Während Dirk auf der Überholspur Gas gibt und durch Vorlesungen, Hausarbeiten und Tutorien rast, nimmt es Momo nicht ganz so genau. Der frühe Vogel kann ihn mal und er fliegt prompt aus der Lerngruppe und durchs Vordiplom... Momo legt lieber mit seinem Kumpel und Frauenschwarm Bernd (Alexander Fehling) sein eigenes Tempo ein: beim Abfeiern mit Wodka Apfelsaft, Blaumachen am Baggersee und Schwärmen für Traumfrau Kerstin (Claudia Eisinger). Nur mit Hilfe seines indischen Freundes Aswin (Amit Shah) und dessen „Käffche“ kriegt Momo überhaupt die noch Lernkurve. Doch nur um dann zu merken, dass er ohne Plan im Stau steht. 13 Semester - Der frühe Vogel kann mich mal stammt aus dem Hause 20th Century Fox Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in 13 Semester - Der frühe Vogel kann mich mal:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu 13 Semester - Der frühe Vogel kann mich mal:
0Frank Brenner2010-05-24Die amerikanische Teenie- und Twenkomödie ist ohne das Setting der High School eigentlich kaum denkbar. Immer wieder gibt es neue Klamotten über den Spring Break, die zahlreichen Aktivitäten jenseits der Hörsäle und die damit natürlich einhergehenden ersten Liebesabenteuer. Sogar Musicals wurden dazu mittlerweile schon erfolgreich gezimmert. In Deutschland nimmt die Studienzeit für viele Heranwachsende und damit potenziell wichtige Kinogänger einen nicht minder wichtigen Stellenwert im Leben ein – doch deutsche Studentenkomödien sind eher die Ausnahme. Abgesehen vom nur wenig erbaulichen Episodenpotpourri „Das erste Semester“ des Regiedilettanten Uwe Boll fallen einem da spontan nur wenige Beispiele ein. „13 Semester“ beackert also ein Feld, das lange Zeit brach lag – und das Ergebnis fällt erstaunlich subtil, differenziert und unterhaltsam aus.
Als Identifikationsträger dient der gerade 20jährige Moritz alias Momo (Max Riemelt), der aus der provinziellen Enge seines Elternhauses in die große Stadt entflieht, an die Technische Universität in Darmstadt. Auf dem Papier studiert er Wirtschaftsmathematik, aber viel wichtiger sind dem gerade flügge gewordenen jungen Mann natürlich die diversen Freizeitaktivitäten mit seinem WG-Kumpel Bernd (Alexander Fehling) oder die Annäherungsversuche an die hübsche Architekturstudentin Kerstin (Claudia Eisinger). Wer selbst einmal studiert hat, wird viele Elemente der in 13 Kapitel untergliederten Geschichte wieder erkennen. Es steckt eine Menge Wahrheit, genaue Beobachtungsgabe und frecher Witz im Geschilderten. Einige Kiff- und Alkoholexzesse mögen vielleicht ein wenig albern daherkommen, aber auch das dürfte in all seiner Konsequenz überaus realistisch sein. Dem Erstlingsregisseur Frieder Wittich muss man zugute halten, dass er diese Facette nicht überstrapaziert, sondern auch gleichermaßen Zeit für Romantisches und Nachdenkliches findet. Die Mischung stimmt hier auf jeden Fall. Auch stilistisch schlägt er einige ungewöhnliche Wege ein, schildert ein Auslandssemester in Australien trotz der Schauwerte der grandiosen Kulisse nur als Diashow in Sekundenbruchteilen, nutzt die Strategie jedoch danach noch zwei Mal, um daraus herrlich getimte Gags zu schlagen. Für einen Neuling auf dem Regiestuhl ist das alles sehr beeindruckend gelungen, das macht Lust auf kommende Arbeiten Wittichs.
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Die amerikanische Teenie- und Twenkomödie ist ohne das Setting der High School eigentlich kaum denkbar. Immer wieder gibt es neue Klamotten über den Spring Break, die zahlreichen Aktivitäten jenseits der Hörsäle und die damit natürlich einhergehenden ersten Liebesabenteuer. Sogar Musicals wurden dazu mittlerweile schon erfolgreich gezimmert. In Deutschland nimmt die Studienzeit für viele Heranwachsende und damit potenziell wichtige Kinogänger einen nicht minder wichtigen Stellenwert im Leben ein – doch deutsche Studentenkomödien sind eher die Ausnahme. Abgesehen vom nur wenig erbaulichen Episodenpotpourri „Das erste Semester“ des Regiedilettanten Uwe Boll fallen einem da spontan nur wenige Beispiele ein. „13 Semester“ beackert also ein Feld, das lange Zeit brach lag – und das Ergebnis fällt erstaunlich subtil, differenziert und unterhaltsam aus.
Als Identifikationsträger dient der gerade 20jährige Moritz alias Momo (Max Riemelt), der aus der provinziellen Enge seines Elternhauses in die große Stadt entflieht, an die Technische Universität in Darmstadt. Auf dem Papier studiert er Wirtschaftsmathematik, aber viel wichtiger sind dem gerade flügge gewordenen jungen Mann natürlich die diversen Freizeitaktivitäten mit seinem WG-Kumpel Bernd (Alexander Fehling) oder die Annäherungsversuche an die hübsche Architekturstudentin Kerstin (Claudia Eisinger). Wer selbst einmal studiert hat, wird viele Elemente der in 13 Kapitel untergliederten Geschichte wieder erkennen. Es steckt eine Menge Wahrheit, genaue Beobachtungsgabe und frecher Witz im Geschilderten. Einige Kiff- und Alkoholexzesse mögen vielleicht ein wenig albern daherkommen, aber auch das dürfte in all seiner Konsequenz überaus realistisch sein. Dem Erstlingsregisseur Frieder Wittich muss man zugute halten, dass er diese Facette nicht überstrapaziert, sondern auch gleichermaßen Zeit für Romantisches und Nachdenkliches findet. Die Mischung stimmt hier auf jeden Fall. Auch stilistisch schlägt er einige ungewöhnliche Wege ein, schildert ein Auslandssemester in Australien trotz der Schauwerte der grandiosen Kulisse nur als Diashow in Sekundenbruchteilen, nutzt die Strategie jedoch danach noch zwei Mal, um daraus herrlich getimte Gags zu schlagen. Für einen Neuling auf dem Regiestuhl ist das alles sehr beeindruckend gelungen, das macht Lust auf kommende Arbeiten Wittichs.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu 13 Semester - Der frühe Vogel kann mich mal:
Originaltitel: 13 Semester
Land / Jahr: Deutschland 2009
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu 13 Semester - Der frühe Vogel kann mich mal:
Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Hinter den Kulissen
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