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TECHNISCHE DATEN
zu Charlie Chaplin - Die Nächte einer schönen Frau

RC 2 FSK Info fehlt
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Komödie
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Englisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680054056 / 4006680054056
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Komödie > DVD > Charlie Chaplin - Die Nächte einer schönen Frau

Charlie Chaplin - Die Nächte einer schönen Frau

Titel:

Charlie Chaplin - Die Nächte einer schönen Frau

Label:

Arthaus

Regie:

Charles Chaplin

Laufzeit:
78 Minuten
Genre:
Komödie
FSK:
oA
Erscheinung:

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Stand der Preise: 02.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Charlie Chaplin - Die Nächte einer schönen Frau:


Marie will mit ihrem Verlobten Jean nach Paris fliehen und dort heiraten. Durch ein Missverständnis glaubt sie, dass Jean sie nicht begleiten will, und so reist sie allein in die Metropole. Hier lernt Marie den Lebemann Pierre Revel kennen und lässt sich von ihm aushalten. Ein Jahr später trifft sie Jean wieder und ihre Liebe flammt erneut auf. Charlie Chaplin - Die Nächte einer schönen Frau stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Charlie Chaplin - Die Nächte einer schönen Frau Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Charlie Chaplin - Die Nächte einer schönen Frau:
Darsteller:
Charles Chaplin,


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Charlie Chaplin - Die Nächte einer schönen Frau:
Ohne Zweifel war Charles Chaplin (1889-1977) einer der größten Filmstars der Kinogeschichte. Er war nicht nur Regisseur und Schauspieler, sondern auch ein perfekter Clown, Tänzer und Komponist in Personalunion. Hinter allen seinen Filmen - die meisten sind Komödien mit ernstem Hintergrund - stand sehr harte Arbeit, bei der nichts dem Zufall überlassen wurde. Das unterscheidet Chaplin etwa vom Komikerduo Stan Laurel und Oliver Hardy, die viele spontane Szenen bei ihren Dreharbeiten einbrachten. „Arthaus“ bringt jetzt erstmals als deutsches Label nahezu das Gesamtwerk Chaplins außer den frühen Kurzfilmen bis 1917 heraus. Die meisten Filme sind bereits bei der französischen Partnerfirma MK2 in einer internationalen Ausgabe erschienen, jedoch wurden beim Bonusmaterial einige Neuheiten ergänzt. Neben vielen bekannten Filmen Chaplins wie „Der Vagabund und das Kind“, „Goldrausch“, „Lichter der Großstadt“, „Moderne Zeiten“ und „Der große Diktator“, mit denen Chaplin Weltruhm erlangte, erscheinen jetzt auch frühe Meisterwerke und einige Streifen, die nicht ganz so bekannt wurden, aber dennoch den anderen in nichts nachstehen. Die beiden DVDs mit „Frühen Meisterwerken“ bringen etwa 35minütige Stummfilme in der Übergangszeit von den Kurzfilmen (20 Minuten Dauer) zu den Langfilmen (60-90 Minuten Dauer). Vieles aus Chaplins erstem Langfilm „Der Vagabund und das Kind“ ist bereits in „Ein Hundeleben“ von 1918 enthalten. Chaplin vagabundiert als armer Tramp mit seinem Hund durch die Stadt. Wie schon im früheren Kurzfilm „Der Einwanderer“ (1917) nimmt Chaplin hier soziale Missstände wie Arbeitslosigkeit aufs Korn. Dieser politischen und kritischen Sichtweise, die ihm vor allem in den USA nicht nur Freunde einbrachte, wird er bis zu seinen späten Filmen treu bleiben. In „Gewehr über“ liegt Chaplin während des ersten Weltkrieges im Schützengraben. Schließlich gelingt es ihm in einer ausgeklügelten Köpenickiade sogar, den deutschen Kaiser gefangen zu nehmen und damit den Krieg zu beenden. In „Der Pilger“ (1923) stiehlt er als entflohener Häftling die Kleider eines badenden Geistlichen und reist als Wanderprediger durch die Lande. Als ein ehemaliger Mithäftling eine Frau bestiehlt, stellt er sich auf die Seite des Gesetzes und bringt ihr das Geld zurück. Der Sheriff erkennt aber den steckbrieflich Gesuchten trotz der Verkleidung und schiebt ihn an der Grenze nach Mexiko ab. Chaplins pantomimische Predigt über David und Goliath ging als meisterhaftes Kabinettstück in die Filmgeschichte ein. In „Auf der Sonnenseite (1919) wäre eigentlich das Dorf Sunnyside eine echte Idylle, gäbe es nicht einen tyrannischen Chef, wild gewordene Stiere und vornehme Städter, die Charlie das Leben schwer machen. Ein Familienausflug entpuppt sich in „Vergnügte Stunden“ (1919) als wahres Fiasko: Auf der Bootsfahrt werden sämtliche Passagiere seekrank und auf der Rückfahrt bleibt Charlies Auto im frischen Teer stecken. „Die müßige Klasse (1921) zeigt Chaplin in einer famosen Doppelrolle als zerstreuten Ehegatten, der sogar vergisst, seine Hosen anzuziehen, und als Tramp. Auf einem Maskenball kommt es zu gehörigen Verwicklungen. Schließlich heuert Charlie in „Zahltag“ (1922) auf dem Bau an. Doch für die Schufterei gibt es nur einen Hungerlohn und den kassiert auch noch die herrschsüchtige Ehefrau.

Von Chaplins jetzt neu erscheinenden Langfilmen verdienen besonders die etwas im Schatten der „Großen“ stehenden Werke Beachtung. Eine Ausnahme in seinem Schaffen ist „Die Nächte einer schönen Frau“ (1923), denn hier spielt er erstmals nicht selbst die Hauptrolle. Es ist ein exzellent in Szene gesetztes Melodram, das nur bei wahren Kennern Anerkennung fand. Denn das Publikum war enttäuscht und der Streifen blieb Chaplins einziger Stummfilm, der ein geschäftlicher Misserfolg wurde. In „Der Zirkus“ (1927), für den Chaplin seinen ersten „Oscar“ bekam, landet der Tramp auf der Flucht vor der Polizei im Zirkus und wird unverhofft zum gefeierten Artisten. Es gibt hier eine Fülle brillanter Szenen wie etwa die Flucht im Spiegelkabinett, der Auftritt mit dem Zauberkünstler und als Seiltänzer. Für diese Szenen, die nicht gedoubelt wurden, mussten 700 Einstellungen gedreht werden. Sie bieten einen Nervenkitzel wie bei Harold Lloyd. Die Musik komponierte Chaplin erst Ende der 60er Jahre nach und sang selbst als 81jähriger noch. Man merkt diesem Film mit seiner geschlossenen Handlung nicht an, dass sein Regisseur und Hauptdarsteller während der Dreharbeiten große private Probleme hatte. Es gab ein Scheidungsverfahren und zusätzlich brannte fast das gesamte Set ab.

In „Monsieur Verdoux - Der Frauenmörder von Paris“ (1946) spielt Chaplin in der Zeit nach dem Bankencrash 1929 einen Heiratsschwindler und „sanften“ Mörder, der sein Gewerbe wie eine schöne Kunst betreibt. Hier gibt Chaplin einmal nicht den vertrauten Tramp, jedoch ist die Ähnlichkeit von Verdoux und dem Landstreicher nicht zu übersehen, denn beide tragen einen skrupellosen Kampf ums Überleben aus, was Chaplin speziell für diesen Film viel Kritik einbrachte. „Rampenlicht“ (1952), vielleicht Chaplins persönlichster Film, der ihn als alternden Clown mit einer Rückschau auf sein Leben zeigt, sollte eigentlich sein „Abschied“ werden. Hier tritt er selbst hinter seiner Maske hervor und entlarvt seine eigene Kunstfigur. „Ein König in New York“ (1957) ist als Chaplins vorletzter Film eine persönliche Abrechnung mit den USA. Als angeblicher Kommunist und Steuerhinterzieher war er in die Fänge von McCarthys Hexenjägern geraten und musste den Film in England drehen. Auf kabarettistische Weise wird der durchkommerzialisierte „American way of life“ aufs Korn genommen: Werbefernsehen, Hollywood, der CinemaScope-Film oder die Monopolisierung der Großkonzerne. Viele Slapstick-Nummern knüpfen an die Tradition seiner Stummfilme an. Es ist ein rebellischer Film, der besonders Chaplins Hassliebe zu Amerika verdeutlicht und ihn vielleicht wie nie zuvor als bürgerlichen Anarchisten und politischen Regisseur zeigt.

Bei den Extras der neuen Chaplin-DVDs von „Arthaus“ gibt es ergänzend zu den früheren MK2-Editionen - jeder Film wird von einem zeitgenössischen Regisseur vorgestellt und gewürdigt - eine gelungene Neuheit, das „Chaplin-Alphabet“. Es zeigt zu je einem Begriff aller Buchstaben des Alphabets eine gemischte Szenenfolge aus vielen Filmen: animalisch, Bett, Clown, Davonlaufen, Essen, furchtsam, Golf, happy, impertinent, Jux, Kind, Liebe, Maschine, Nanny, Outlaw, Polizei, Querkopf, Rauferei, Soldat, Tanz, unglaublich, Vagabund, Werktätiger, eXtrem, Yippee und Zuchthaus. Entstanden ist daraus ein eigenständiges Kunstwerk mit der Wirkung eines großen Video-Clips. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Im Laufe seiner langen Karriere hat Sir Charles Chaplin bewiesen, wie vielseitig er bei der Arbeit sein kann. Dabei hat er Aufgaben als Schauspieler, als Regisseur, als Komponist und als Produzent wahrgenommen. Doch seine große Leidenschaft hat der Brite im 20. Jahrhundert in der Komik gefunden. Heute gilt er als einer der Künstler, die im 20. Jahrhundert die Komik am meisten beeinflusst haben. Unvergessen sind viele seiner Filme, darunter viele Stummfilme, mit denen er uns zum Lachen brachte. Manchmal waren sie auch so ausgerichtet, dass sie die Menschen zum Nachdenken anregen konnten. Inzwischen ist jetzt der Film „Die Nächte einer schönen Frau“ auf DVD erschienen. Marie lebt in einem kleinen französischen Dorf. Sie wird von ihrem Vater umsorgt, der sehr autoritär ist. Sie ist gerade in ihrem Zimmer und schaut sehnsüchtig aus dem Fenster. Da wird sie von ihrem Vater eingeschlossen. Als ihr Freund Jean ankommt, gibt sie ihm zu verstehen, dass sie eingesperrt ist. Ihr Zimmer liegt allerdings so, dass sie aus dem Zimmer klettern kann. Und so hilft ihr Jean erst einmal zu entkommen. Sie wollen darüber sprechen, wie es wohl am nächsten Tag sein wird. Schließlich soll es dann nach Paris gehen, wo Jean und Marie zusammen leben und heiraten wollen. Nachdem der ganze Ablauf von dem Paar besprochen wurde, kehren sie nach etwa einer Stunde wieder zurück. Doch da gibt es plötzlich keinen Einlass mehr für Marie ins Haus. Die Fenster sind verriegelt und die Tür mehrfach verschlossen. So nimmt Jean Marie erst einmal mit zu sich nach Hause. Allerdings wollen Jean Eltern nicht, dass Marie bleibt. Nun wollen sie gemeinsam fliehen, damit sie endlich mit einander leben können. Während Marie schon am Bahnhof wartet, kommt Jean nicht wie verabredet. So steigt sie in den Zug, um endlich nach Paris zu kommen. Innerhalb eines Jahres führt sie das schöne Leben, von dem sie geträumt hat. Die Hauptrollen wurden von Edna Purviance, Adolphe Menjou und Carl Miller übernommen. Für die Regie war Sir Charles Chaplin verantwortlich. Im Vorspann ist zu lesen, dass dies das erste Werk ist, was Sir Charles Chaplin geschrieben und produziert hat. Angeschaut werden kann der Film in Englisch mit der Tonspur Dolby Digital 1.0. Zur Verfügung stehen hier Untertitel in Deutsch, die auf einem Bildformat in 4:3 anamorph 1.33:1 zu sehen sind. Es gibt keine Altersbeschränkung für den Film. Der im Jahr 1923 hat eine Laufzeit von 78 Minuten. Herausgegeben wurde der Film durch die Kinowelt GmbH. Umfangreich ist die DVD mit Bonusmaterial ausgestattet. So gibt es beispielsweise das Chaplin ABC, das eine Laufzeit von 30 Minuten hat. Außerdem gibt es die Fotogalerie. Ergänzt wird das ganze durch die umfangreiche Dokumentation „Chaplin Heute - Die Nächte einer schönen Frau", die eine Laufzeit von etwa 26 Minuten hat. Zur Seite stand dabei die Schauspielerin Liv Ullmann. Außerdem gibt es noch einen Trailer. Das Sir Charles Chaplin ein großer Komiker war, ist bis heute unbestritten. Doch er hatte eben noch ganz andere Facetten, die er mit diesem Werk das erste Mal der Öffentlichkeit vorstellte. Zwar war der Film nicht der erfolgreichste an den Kinokassen, jedoch werden gerade die Fans von Charlie Chaplin erfreuen. In deren Sammlung sollte der Film nicht fehlen. Immerhin handelt es sich hier um das erste, von Sir Charles Chaplin, geschriebene Werk, das verfilmt wurde. Außerdem hat der Film ein paar nachdenkliche Facetten, die schon damals nicht übersehen worden sind. ()

alle Rezensionen von Marina Teuscher ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: A Woman of Paris
Land / Jahr: USA 1923
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Chaplin ABC, Fotogalerie, Wendecover
Kommentare:

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