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TECHNISCHE DATEN
zu Charlie Chaplin - Der Zirkus

RC 2 FSK Info fehlt
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Komödie
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Englisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680052526 / 4006680052526
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Charlie Chaplin - Der Zirkus

Titel:

Charlie Chaplin - Der Zirkus

Label:

Arthaus

Regie:

Charles Chaplin

Laufzeit:
69 Minuten
Genre:
Komödie
FSK:
oA
Erscheinung:

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Stand der Preise: 20.02.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Charlie Chaplin - Der Zirkus:


Als Charlie, der Tramp, vor einem Polizisten flieht, geraten beide zufällig in eine Zirkusmanege. Das Publikum applaudiert frenetisch zu der unfreiwilligen Darbietung und prompt wird Charlie als Clown engagiert. Im Zirkus lernt er die Stieftochter des Direktors kennen. Wird die Artistin Charlies Liebe erwidern? Charlie Chaplin - Der Zirkus stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Charlie Chaplin - Der Zirkus Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Charlie Chaplin - Der Zirkus:
Darsteller:
Charles Chaplin,


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Charlie Chaplin - Der Zirkus:
Ohne Zweifel war Charles Chaplin (1889-1977) einer der größten Filmstars der Kinogeschichte. Er war nicht nur Regisseur und Schauspieler, sondern auch ein perfekter Clown, Tänzer und Komponist in Personalunion. Hinter allen seinen Filmen - die meisten sind Komödien mit ernstem Hintergrund - stand sehr harte Arbeit, bei der nichts dem Zufall überlassen wurde. Das unterscheidet Chaplin etwa vom Komikerduo Stan Laurel und Oliver Hardy, die viele spontane Szenen bei ihren Dreharbeiten einbrachten. „Arthaus“ bringt jetzt erstmals als deutsches Label nahezu das Gesamtwerk Chaplins außer den frühen Kurzfilmen bis 1917 heraus. Die meisten Filme sind bereits bei der französischen Partnerfirma MK2 in einer internationalen Ausgabe erschienen, jedoch wurden beim Bonusmaterial einige Neuheiten ergänzt. Neben vielen bekannten Filmen Chaplins wie „Der Vagabund und das Kind“, „Goldrausch“, „Lichter der Großstadt“, „Moderne Zeiten“ und „Der große Diktator“, mit denen Chaplin Weltruhm erlangte, erscheinen jetzt auch frühe Meisterwerke und einige Streifen, die nicht ganz so bekannt wurden, aber dennoch den anderen in nichts nachstehen. Die beiden DVDs mit „Frühen Meisterwerken“ bringen etwa 35minütige Stummfilme in der Übergangszeit von den Kurzfilmen (20 Minuten Dauer) zu den Langfilmen (60-90 Minuten Dauer). Vieles aus Chaplins erstem Langfilm „Der Vagabund und das Kind“ ist bereits in „Ein Hundeleben“ von 1918 enthalten. Chaplin vagabundiert als armer Tramp mit seinem Hund durch die Stadt. Wie schon im früheren Kurzfilm „Der Einwanderer“ (1917) nimmt Chaplin hier soziale Missstände wie Arbeitslosigkeit aufs Korn. Dieser politischen und kritischen Sichtweise, die ihm vor allem in den USA nicht nur Freunde einbrachte, wird er bis zu seinen späten Filmen treu bleiben. In „Gewehr über“ liegt Chaplin während des ersten Weltkrieges im Schützengraben. Schließlich gelingt es ihm in einer ausgeklügelten Köpenickiade sogar, den deutschen Kaiser gefangen zu nehmen und damit den Krieg zu beenden. In „Der Pilger“ (1923) stiehlt er als entflohener Häftling die Kleider eines badenden Geistlichen und reist als Wanderprediger durch die Lande. Als ein ehemaliger Mithäftling eine Frau bestiehlt, stellt er sich auf die Seite des Gesetzes und bringt ihr das Geld zurück. Der Sheriff erkennt aber den steckbrieflich Gesuchten trotz der Verkleidung und schiebt ihn an der Grenze nach Mexiko ab. Chaplins pantomimische Predigt über David und Goliath ging als meisterhaftes Kabinettstück in die Filmgeschichte ein. In „Auf der Sonnenseite (1919) wäre eigentlich das Dorf Sunnyside eine echte Idylle, gäbe es nicht einen tyrannischen Chef, wild gewordene Stiere und vornehme Städter, die Charlie das Leben schwer machen. Ein Familienausflug entpuppt sich in „Vergnügte Stunden“ (1919) als wahres Fiasko: Auf der Bootsfahrt werden sämtliche Passagiere seekrank und auf der Rückfahrt bleibt Charlies Auto im frischen Teer stecken. „Die müßige Klasse (1921) zeigt Chaplin in einer famosen Doppelrolle als zerstreuten Ehegatten, der sogar vergisst, seine Hosen anzuziehen, und als Tramp. Auf einem Maskenball kommt es zu gehörigen Verwicklungen. Schließlich heuert Charlie in „Zahltag“ (1922) auf dem Bau an. Doch für die Schufterei gibt es nur einen Hungerlohn und den kassiert auch noch die herrschsüchtige Ehefrau.

Von Chaplins jetzt neu erscheinenden Langfilmen verdienen besonders die etwas im Schatten der „Großen“ stehenden Werke Beachtung. Eine Ausnahme in seinem Schaffen ist „Die Nächte einer schönen Frau“ (1923), denn hier spielt er erstmals nicht selbst die Hauptrolle. Es ist ein exzellent in Szene gesetztes Melodram, das nur bei wahren Kennern Anerkennung fand. Denn das Publikum war enttäuscht und der Streifen blieb Chaplins einziger Stummfilm, der ein geschäftlicher Misserfolg wurde. In „Der Zirkus“ (1927), für den Chaplin seinen ersten „Oscar“ bekam, landet der Tramp auf der Flucht vor der Polizei im Zirkus und wird unverhofft zum gefeierten Artisten. Es gibt hier eine Fülle brillanter Szenen wie etwa die Flucht im Spiegelkabinett, der Auftritt mit dem Zauberkünstler und als Seiltänzer. Für diese Szenen, die nicht gedoubelt wurden, mussten 700 Einstellungen gedreht werden. Sie bieten einen Nervenkitzel wie bei Harold Lloyd. Die Musik komponierte Chaplin erst Ende der 60er Jahre nach und sang selbst als 81jähriger noch. Man merkt diesem Film mit seiner geschlossenen Handlung nicht an, dass sein Regisseur und Hauptdarsteller während der Dreharbeiten große private Probleme hatte. Es gab ein Scheidungsverfahren und zusätzlich brannte fast das gesamte Set ab.

In „Monsieur Verdoux - Der Frauenmörder von Paris“ (1946) spielt Chaplin in der Zeit nach dem Bankencrash 1929 einen Heiratsschwindler und „sanften“ Mörder, der sein Gewerbe wie eine schöne Kunst betreibt. Hier gibt Chaplin einmal nicht den vertrauten Tramp, jedoch ist die Ähnlichkeit von Verdoux und dem Landstreicher nicht zu übersehen, denn beide tragen einen skrupellosen Kampf ums Überleben aus, was Chaplin speziell für diesen Film viel Kritik einbrachte. „Rampenlicht“ (1952), vielleicht Chaplins persönlichster Film, der ihn als alternden Clown mit einer Rückschau auf sein Leben zeigt, sollte eigentlich sein „Abschied“ werden. Hier tritt er selbst hinter seiner Maske hervor und entlarvt seine eigene Kunstfigur. „Ein König in New York“ (1957) ist als Chaplins vorletzter Film eine persönliche Abrechnung mit den USA. Als angeblicher Kommunist und Steuerhinterzieher war er in die Fänge von McCarthys Hexenjägern geraten und musste den Film in England drehen. Auf kabarettistische Weise wird der durchkommerzialisierte „American way of life“ aufs Korn genommen: Werbefernsehen, Hollywood, der CinemaScope-Film oder die Monopolisierung der Großkonzerne. Viele Slapstick-Nummern knüpfen an die Tradition seiner Stummfilme an. Es ist ein rebellischer Film, der besonders Chaplins Hassliebe zu Amerika verdeutlicht und ihn vielleicht wie nie zuvor als bürgerlichen Anarchisten und politischen Regisseur zeigt.

Bei den Extras der neuen Chaplin-DVDs von „Arthaus“ gibt es ergänzend zu den früheren MK2-Editionen - jeder Film wird von einem zeitgenössischen Regisseur vorgestellt und gewürdigt - eine gelungene Neuheit, das „Chaplin-Alphabet“. Es zeigt zu je einem Begriff aller Buchstaben des Alphabets eine gemischte Szenenfolge aus vielen Filmen: animalisch, Bett, Clown, Davonlaufen, Essen, furchtsam, Golf, happy, impertinent, Jux, Kind, Liebe, Maschine, Nanny, Outlaw, Polizei, Querkopf, Rauferei, Soldat, Tanz, unglaublich, Vagabund, Werktätiger, eXtrem, Yippee und Zuchthaus. Entstanden ist daraus ein eigenständiges Kunstwerk mit der Wirkung eines großen Video-Clips. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Im Laufe seiner langen Karriere hat Charlie Chaplin bewiesen, wie vielseitig er sein kann. Dabei hat er Aufgaben als Schauspieler, als Regisseur, als Komponist und als Produzent wahrgenommen. Doch seine große Leidenschaft hat der Brite im 20. Jahrhundert in der Komik gefunden. Heute gilt er als einer der Künstler, die im 20. Jahrhundert die Komik am meisten beeinflusst haben.
Unvergessen sind viele seiner Filme, darunter viele Stummfilme, mit denen er uns zum Lachen brachte. Inzwischen ist jetzt der Film „Der Zirkus“ auf DVD erschienen.

Ein Zirkus ist in der Stadt angekommen und dort wird noch vor Beginn der Vorstellung eifrig trainiert. Am Abend findet die Vorstellung statt, doch der Zirkusdirektor ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Da etwas bei der Vorführung nicht geklappt hat, schubst er seine Tochter, so dass diese hinfällt. Sie soll zudem am Abend nichts zu essen erhalten. Auch die Clowns greift er an und fragt sie, ob sie ihre Kunst für lustig halten. Während dessen kommt Charlie zum Zirkus, wo im Vorfeld ebenfalls vieles wartet und neugierig macht. Darunter befindet sich allerdings auch ein Taschendieb, die sofort Beute bei einem feinen Herrn macht. Diese steckt er allerdings Charlie in die Tasche, nachdem der Herr den Diebstahl sofort bemerkt hat. Als die Polizei den Täter fängt, glaubt diese zunächst, dass die Beute tatsächlich Charlie gehört und bringt den Täter erst einmal weg. Wenig später holt sich Charlie erst einmal etwas zu essen, da er ja nun Geld hat. Doch dann naht der feine Herr und erkennt bei ihm seine Uhr sowie auch sein Portemonnaie wieder. Nun wird der Tramp verdächtigt, dass er die Sachen gestohlen hat und muss vor der Polizei fliehen. Zunächst stellt sich als Attraktionen auf einen Wagen, so dass das Ablenkungsmanöver kurzfristig klappt. Doch dann muss er wieder fliehen und landet in einer Zirkusvorstellung. Mit seinen Aktionen schafft er es, das Publikum zum Lachen zu bringen. Das gefällt wiederum dem Zirkusdirektor, der Charlie als Clown fest anstellen möchte. Doch so leicht fällt ihm die Komik gar nicht und daher erhält er einen Job als Requisiteur.
Während seiner Arbeit lernt er allerdings auch die Stieftochter Merna kennen, so dass weitere Verwicklungen nicht ausbleiben.

Als Hauptdarsteller wurden Merna Kennedy sowie Allan Garcia verpflichtet. Regie führte bei diesem Film wieder einmal Sir Charles Chaplin. Angeschaut werden kann der Film in Englisch mit deutschen Untertiteln. Zur Verfügung steht hierbei die Tonspur Dolby Digital 1.0. Beim Bild liegt das Format 4:3 beziehungsweise 1.33:1 vor. Produziert wurde der Film, der eine Laufzeit von 69 Minuten hat, im Jahr 1928. Herausgegeben wurde der Film durch die Kinowelt GmbH.

Zum Bonusmaterial gehört natürlich die Dokumentation Chaplin heute – Der Zirkus, die eine Länge von etwa 26 Minuten besitzt. Außerdem gibt es eine Einführung von David Robinson, dem Biografen von Charlie Chaplin. Ebenso gehört die geschnittene Szene zu den Extras. Ferner gibt es unter anderem das Chaplin ABC.

Angenehm überrascht war ich von der Qualität des Films, der vor stolzen 82 Jahren produziert wurde. Dabei präsentiert sich Charlie Chaplin in seiner besten Rolle, so wie er die Herzen vieler Fans erobert hat. Mit seiner Kleidung und seinem Stock meistert er alle Situationen einwandfrei und wird sogar noch zum Superstar im Zirkus. Und dann wird er noch Vermittler innerhalb der Familie. Eben ganz typisch einfach Charlie. ()

alle Rezensionen von Marina Teuscher ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Chaplin Today - The Circus
Land / Jahr: USA 1927
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, „Chaplin Heute – Der Zirkus“ – Dokumentation von François Ede unter Mitwirkung des Regisseurs Emir Kusturica (ca. 26 Min.), Entfernte Sequenz (ca. 10 Min.), Einführung von David Robinson, Chaplin ABC, Fotogalerie, Wendecover
Kommentare:

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