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TECHNISCHE DATEN
zu Charlie Chaplin - Ein König in New York

RC 2 FSK Freigabe ab 6 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Komödie
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Englisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680054070 / 4006680054070
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Komödie > DVD > Charlie Chaplin - Ein König in New York

Charlie Chaplin - Ein König in New York

Titel:

Charlie Chaplin - Ein König in New York

Label:

Arthaus

Regie:

Charles Chaplin

Laufzeit:
100 Minuten
Genre:
Komödie
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 10.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Charlie Chaplin - Ein König in New York:


Nach einer Revolution flieht König Shadov von Estrovia vor dem tobenden Pöbel in die Vereinigten Staaten. Weil sein Premierminister mit dem Staatsvermögen durchgebrannt ist, muss sich der Monarch nach neuen Einnahmequellen umschauen. Da kommen die Werbesendungen der attraktiven Ann Kay gerade recht. Charlie Chaplin - Ein König in New York stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Charlie Chaplin - Ein König in New York Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Charlie Chaplin - Ein König in New York:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Charlie Chaplin - Ein König in New York:
Ohne Zweifel war Charles Chaplin (1889-1977) einer der größten Filmstars der Kinogeschichte. Er war nicht nur Regisseur und Schauspieler, sondern auch ein perfekter Clown, Tänzer und Komponist in Personalunion. Hinter allen seinen Filmen - die meisten sind Komödien mit ernstem Hintergrund - stand sehr harte Arbeit, bei der nichts dem Zufall überlassen wurde. Das unterscheidet Chaplin etwa vom Komikerduo Stan Laurel und Oliver Hardy, die viele spontane Szenen bei ihren Dreharbeiten einbrachten. „Arthaus“ bringt jetzt erstmals als deutsches Label nahezu das Gesamtwerk Chaplins außer den frühen Kurzfilmen bis 1917 heraus. Die meisten Filme sind bereits bei der französischen Partnerfirma MK2 in einer internationalen Ausgabe erschienen, jedoch wurden beim Bonusmaterial einige Neuheiten ergänzt. Neben vielen bekannten Filmen Chaplins wie „Der Vagabund und das Kind“, „Goldrausch“, „Lichter der Großstadt“, „Moderne Zeiten“ und „Der große Diktator“, mit denen Chaplin Weltruhm erlangte, erscheinen jetzt auch frühe Meisterwerke und einige Streifen, die nicht ganz so bekannt wurden, aber dennoch den anderen in nichts nachstehen. Die beiden DVDs mit „Frühen Meisterwerken“ bringen etwa 35minütige Stummfilme in der Übergangszeit von den Kurzfilmen (20 Minuten Dauer) zu den Langfilmen (60-90 Minuten Dauer). Vieles aus Chaplins erstem Langfilm „Der Vagabund und das Kind“ ist bereits in „Ein Hundeleben“ von 1918 enthalten. Chaplin vagabundiert als armer Tramp mit seinem Hund durch die Stadt. Wie schon im früheren Kurzfilm „Der Einwanderer“ (1917) nimmt Chaplin hier soziale Missstände wie Arbeitslosigkeit aufs Korn. Dieser politischen und kritischen Sichtweise, die ihm vor allem in den USA nicht nur Freunde einbrachte, wird er bis zu seinen späten Filmen treu bleiben. In „Gewehr über“ liegt Chaplin während des ersten Weltkrieges im Schützengraben. Schließlich gelingt es ihm in einer ausgeklügelten Köpenickiade sogar, den deutschen Kaiser gefangen zu nehmen und damit den Krieg zu beenden. In „Der Pilger“ (1923) stiehlt er als entflohener Häftling die Kleider eines badenden Geistlichen und reist als Wanderprediger durch die Lande. Als ein ehemaliger Mithäftling eine Frau bestiehlt, stellt er sich auf die Seite des Gesetzes und bringt ihr das Geld zurück. Der Sheriff erkennt aber den steckbrieflich Gesuchten trotz der Verkleidung und schiebt ihn an der Grenze nach Mexiko ab. Chaplins pantomimische Predigt über David und Goliath ging als meisterhaftes Kabinettstück in die Filmgeschichte ein. In „Auf der Sonnenseite (1919) wäre eigentlich das Dorf Sunnyside eine echte Idylle, gäbe es nicht einen tyrannischen Chef, wild gewordene Stiere und vornehme Städter, die Charlie das Leben schwer machen. Ein Familienausflug entpuppt sich in „Vergnügte Stunden“ (1919) als wahres Fiasko: Auf der Bootsfahrt werden sämtliche Passagiere seekrank und auf der Rückfahrt bleibt Charlies Auto im frischen Teer stecken. „Die müßige Klasse (1921) zeigt Chaplin in einer famosen Doppelrolle als zerstreuten Ehegatten, der sogar vergisst, seine Hosen anzuziehen, und als Tramp. Auf einem Maskenball kommt es zu gehörigen Verwicklungen. Schließlich heuert Charlie in „Zahltag“ (1922) auf dem Bau an. Doch für die Schufterei gibt es nur einen Hungerlohn und den kassiert auch noch die herrschsüchtige Ehefrau.

Von Chaplins jetzt neu erscheinenden Langfilmen verdienen besonders die etwas im Schatten der „Großen“ stehenden Werke Beachtung. Eine Ausnahme in seinem Schaffen ist „Die Nächte einer schönen Frau“ (1923), denn hier spielt er erstmals nicht selbst die Hauptrolle. Es ist ein exzellent in Szene gesetztes Melodram, das nur bei wahren Kennern Anerkennung fand. Denn das Publikum war enttäuscht und der Streifen blieb Chaplins einziger Stummfilm, der ein geschäftlicher Misserfolg wurde. In „Der Zirkus“ (1927), für den Chaplin seinen ersten „Oscar“ bekam, landet der Tramp auf der Flucht vor der Polizei im Zirkus und wird unverhofft zum gefeierten Artisten. Es gibt hier eine Fülle brillanter Szenen wie etwa die Flucht im Spiegelkabinett, der Auftritt mit dem Zauberkünstler und als Seiltänzer. Für diese Szenen, die nicht gedoubelt wurden, mussten 700 Einstellungen gedreht werden. Sie bieten einen Nervenkitzel wie bei Harold Lloyd. Die Musik komponierte Chaplin erst Ende der 60er Jahre nach und sang selbst als 81jähriger noch. Man merkt diesem Film mit seiner geschlossenen Handlung nicht an, dass sein Regisseur und Hauptdarsteller während der Dreharbeiten große private Probleme hatte. Es gab ein Scheidungsverfahren und zusätzlich brannte fast das gesamte Set ab.

In „Monsieur Verdoux - Der Frauenmörder von Paris“ (1946) spielt Chaplin in der Zeit nach dem Bankencrash 1929 einen Heiratsschwindler und „sanften“ Mörder, der sein Gewerbe wie eine schöne Kunst betreibt. Hier gibt Chaplin einmal nicht den vertrauten Tramp, jedoch ist die Ähnlichkeit von Verdoux und dem Landstreicher nicht zu übersehen, denn beide tragen einen skrupellosen Kampf ums Überleben aus, was Chaplin speziell für diesen Film viel Kritik einbrachte. „Rampenlicht“ (1952), vielleicht Chaplins persönlichster Film, der ihn als alternden Clown mit einer Rückschau auf sein Leben zeigt, sollte eigentlich sein „Abschied“ werden. Hier tritt er selbst hinter seiner Maske hervor und entlarvt seine eigene Kunstfigur. „Ein König in New York“ (1957) ist als Chaplins vorletzter Film eine persönliche Abrechnung mit den USA. Als angeblicher Kommunist und Steuerhinterzieher war er in die Fänge von McCarthys Hexenjägern geraten und musste den Film in England drehen. Auf kabarettistische Weise wird der durchkommerzialisierte „American way of life“ aufs Korn genommen: Werbefernsehen, Hollywood, der CinemaScope-Film oder die Monopolisierung der Großkonzerne. Viele Slapstick-Nummern knüpfen an die Tradition seiner Stummfilme an. Es ist ein rebellischer Film, der besonders Chaplins Hassliebe zu Amerika verdeutlicht und ihn vielleicht wie nie zuvor als bürgerlichen Anarchisten und politischen Regisseur zeigt.

Bei den Extras der neuen Chaplin-DVDs von „Arthaus“ gibt es ergänzend zu den früheren MK2-Editionen - jeder Film wird von einem zeitgenössischen Regisseur vorgestellt und gewürdigt - eine gelungene Neuheit, das „Chaplin-Alphabet“. Es zeigt zu je einem Begriff aller Buchstaben des Alphabets eine gemischte Szenenfolge aus vielen Filmen: animalisch, Bett, Clown, Davonlaufen, Essen, furchtsam, Golf, happy, impertinent, Jux, Kind, Liebe, Maschine, Nanny, Outlaw, Polizei, Querkopf, Rauferei, Soldat, Tanz, unglaublich, Vagabund, Werktätiger, eXtrem, Yippee und Zuchthaus. Entstanden ist daraus ein eigenständiges Kunstwerk mit der Wirkung eines großen Video-Clips. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Seine Vielseitigkeit hat Sir Charles Chaplin im Laufe seiner langen Karriere immer wieder auf das Neue bewiesen. Dabei hat er Aufgaben als Schauspieler, als Regisseur, als Komponist und als Produzent wahrgenommen. Doch seine große Leidenschaft hat der Brite im 20. Jahrhundert in der Komik gefunden. Heute gilt er als einer der Künstler, die im 20. Jahrhundert die Komik am meisten beeinflusst haben. Unvergessen sind viele seiner Filme, darunter viele Stummfilme, mit denen er uns zum Lachen brachte. Doch er konnte auch andere Seiten zeigen, die er in einigen Werken vorbrachte. So geschah dies auch in dem Film „Ein König in New York“.

In Estrovien herrschen Unruhen und es kommt zur Entmachtung des Königs Shadov. Dieser flieht darauf hin zunächst nach New York, wo er ständig mit seinem Vertrauten in einem New Yorker Hotel wohnt. In seinem Exil angekommen, genießt er zunächst die Neuheiten des amerikanischen Lebens. Was er alles Neues kennen lernt, beeindruckt ihn doch sehr. Und so dauert es nicht lange, dass er sogar gefragt wird, ob er für Werbung zur Verfügung stünde. Er würde auf Plakaten zu sehen sein und dafür ein einmaliges Honorar erhalten. Eigentlich will der König nur ungern mitmachen, doch bleibt ihm nichts anderes übrig. Schließlich ist sein Premierminister verschwunden und mit ihm der Schatz des Staates. Also lässt er sich doch zu einer Karriere als Werbestar überreden. Für seine anderen Pläne findet er ja niemand, der ihm Unterstützung gewährt. Bei den Aufnahmen lernt der König, dessen Frau derzeit in Paris weilt, eine junge Fotografin kennen, mit der sich zarte Bande anbahnen. Dabei lernt er jedoch auch die anderen Seiten des amerikanischen Lebens kennen, das nicht so einfach gestaltet werden kann, wie er es sich erhofft hat. Es ist für ihn gar nicht so einfach, mit einer Karriere als Werbestar klarzukommen.
Dazu kommt, dass er später Rupert kennen lernt, der ziemlich wild zu sein scheint. Allerdings hat er kein leichtes Leben, sitzen doch seine Eltern im Gefängnis. Ihnen wird vorgeworfen, dass es sich bei ihnen um Kommunisten handelt. Das erste Wiedersehen verläuft noch recht unangenehm. Doch eines Tages trifft der König den Jungen vor seinem Hotel wieder. Dort steht er in nassen Sachen, so dass der König Rupert mit in seine Suite nimmt. Er ahnt dabei noch nicht, was dies für Folgen haben wird.

Neben Sir Charles Chaplin, der bei diesem Film Regie führte, wurden Dawn Addams sowie Michael Chaplin verpflichtet. Zu sehen ist der Film mit englischer und mit deutscher Sprache, wobei in beiden Fällen die Tonspur Dolby Digital 1.0 zur Verfügung steht. Es ist die Anwahl deutscher Untertitel möglich. Das Bild wird bei diesem etwa 105minütigen Film im Format 4:3 beziehungsweise 1.33:1 präsentiert. Im Jahr 1957 wurde der Film zum ersten Mal in den Kinos gezeigt. Vor einigen Tagen wurde der Film durch die Kinowelt GmbH herausgegeben.

Umfangreich ist die Ausstattung der DVD mit Bonusmaterial wie allein die Dokumentation „Chaplin Heute – Ein König in New York“ zeigt. Außerdem gibt es das Chaplin ABC sowie die Fotogalerie. Ergänzt werden die Extras durch die Trailer in Deutsch und in Englisch sowie durch weitere Highlights.

Es ist ein recht gelungener Film, in dem Sir Charles Chaplin die ganze Bandbreite seiner künstlerischen Qualitäten zeigen konnte. Nicht nur dass er Regie führte, er konnte sich zugleich als Schauspieler zeigen, der ernste Probleme in New York bewältigen musste. Er konnte sich in einzelnen Szenen auch mit seinem komischen Talent zeigen, wo er sich in einen Feuerwehrschlauch im Fahrstuhl verwickelt. Ein wenig spiegelt sich außerdem im Film sein Leben wieder. Denn das was ihm im Film passiert, ist ihm im wahren Leben auch schon passiert. ()

alle Rezensionen von Marina Teuscher ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: A King in New York
Land / Jahr: Großbritannien 1957
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, „Chaplin Heute – Ein König in New York“ – Dokumentation von Jérôme de Missolz unter Mitwirkung des Regisseurs Jim Jarmusch (ca. 26 Min.), Chaplin ABC, Fotogalerie, Wendecover
Kommentare:

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