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TECHNISCHE DATEN
zu Charlie Chaplin - Frühe Meisterwerke 1

RC 2 FSK Freigabe ab 6 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Komödie
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Englisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680054612 / 4006680054612
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Charlie Chaplin - Frühe Meisterwerke 1

Titel:

Charlie Chaplin - Frühe Meisterwerke 1

Label:

Arthaus

Regie:

Charles Chaplin

Laufzeit:
108 Minuten
Genre:
Komödie
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Charlie Chaplin - Frühe Meisterwerke 1:


Der erste Teil der zweiteiligen Ausgabe beinhaltet die drei Filme „Ein Hundeleben“ (1918): Charlie rettet eine ‚reinrassige Promenadenmischung vor einer rasenden Hundemeute. Zusammen sind die beiden ein unschlagbares Team und helfen einer mittellosen Animierdame. „Gewehr über!“ (1918): Charlie zieht in den Krieg. Und prompt werden stinkende Käse zu gefährlichen Wurfgeschossen umfunktioniert, oder er verkleidet sich als Baum, um die feindlichen Truppen auszuspionieren. „Der Pilger“(1923): Charlie ist aus dem Gefängnis ausgebrochen und hat sich als Geistlicher verkleidet. Deshalb wird er auch direkt mit dem neuen Pfarrer verwechselt und hält einen eher unorthodoxen Gottesdienst ab. Charlie Chaplin - Frühe Meisterwerke 1 stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Charlie Chaplin - Frühe Meisterwerke 1 Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Charlie Chaplin - Frühe Meisterwerke 1:
Darsteller:
Charles Chaplin,


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Charlie Chaplin - Frühe Meisterwerke 1:
Ohne Zweifel war Charles Chaplin (1889-1977) einer der größten Filmstars der Kinogeschichte. Er war nicht nur Regisseur und Schauspieler, sondern auch ein perfekter Clown, Tänzer und Komponist in Personalunion. Hinter allen seinen Filmen - die meisten sind Komödien mit ernstem Hintergrund - stand sehr harte Arbeit, bei der nichts dem Zufall überlassen wurde. Das unterscheidet Chaplin etwa vom Komikerduo Stan Laurel und Oliver Hardy, die viele spontane Szenen bei ihren Dreharbeiten einbrachten. „Arthaus“ bringt jetzt erstmals als deutsches Label nahezu das Gesamtwerk Chaplins außer den frühen Kurzfilmen bis 1917 heraus. Die meisten Filme sind bereits bei der französischen Partnerfirma MK2 in einer internationalen Ausgabe erschienen, jedoch wurden beim Bonusmaterial einige Neuheiten ergänzt. Neben vielen bekannten Filmen Chaplins wie „Der Vagabund und das Kind“, „Goldrausch“, „Lichter der Großstadt“, „Moderne Zeiten“ und „Der große Diktator“, mit denen Chaplin Weltruhm erlangte, erscheinen jetzt auch frühe Meisterwerke und einige Streifen, die nicht ganz so bekannt wurden, aber dennoch den anderen in nichts nachstehen. Die beiden DVDs mit „Frühen Meisterwerken“ bringen etwa 35minütige Stummfilme in der Übergangszeit von den Kurzfilmen (20 Minuten Dauer) zu den Langfilmen (60-90 Minuten Dauer). Vieles aus Chaplins erstem Langfilm „Der Vagabund und das Kind“ ist bereits in „Ein Hundeleben“ von 1918 enthalten. Chaplin vagabundiert als armer Tramp mit seinem Hund durch die Stadt. Wie schon im früheren Kurzfilm „Der Einwanderer“ (1917) nimmt Chaplin hier soziale Missstände wie Arbeitslosigkeit aufs Korn. Dieser politischen und kritischen Sichtweise, die ihm vor allem in den USA nicht nur Freunde einbrachte, wird er bis zu seinen späten Filmen treu bleiben. In „Gewehr über“ liegt Chaplin während des ersten Weltkrieges im Schützengraben. Schließlich gelingt es ihm in einer ausgeklügelten Köpenickiade sogar, den deutschen Kaiser gefangen zu nehmen und damit den Krieg zu beenden. In „Der Pilger“ (1923) stiehlt er als entflohener Häftling die Kleider eines badenden Geistlichen und reist als Wanderprediger durch die Lande. Als ein ehemaliger Mithäftling eine Frau bestiehlt, stellt er sich auf die Seite des Gesetzes und bringt ihr das Geld zurück. Der Sheriff erkennt aber den steckbrieflich Gesuchten trotz der Verkleidung und schiebt ihn an der Grenze nach Mexiko ab. Chaplins pantomimische Predigt über David und Goliath ging als meisterhaftes Kabinettstück in die Filmgeschichte ein. In „Auf der Sonnenseite (1919) wäre eigentlich das Dorf Sunnyside eine echte Idylle, gäbe es nicht einen tyrannischen Chef, wild gewordene Stiere und vornehme Städter, die Charlie das Leben schwer machen. Ein Familienausflug entpuppt sich in „Vergnügte Stunden“ (1919) als wahres Fiasko: Auf der Bootsfahrt werden sämtliche Passagiere seekrank und auf der Rückfahrt bleibt Charlies Auto im frischen Teer stecken. „Die müßige Klasse (1921) zeigt Chaplin in einer famosen Doppelrolle als zerstreuten Ehegatten, der sogar vergisst, seine Hosen anzuziehen, und als Tramp. Auf einem Maskenball kommt es zu gehörigen Verwicklungen. Schließlich heuert Charlie in „Zahltag“ (1922) auf dem Bau an. Doch für die Schufterei gibt es nur einen Hungerlohn und den kassiert auch noch die herrschsüchtige Ehefrau.

Von Chaplins jetzt neu erscheinenden Langfilmen verdienen besonders die etwas im Schatten der „Großen“ stehenden Werke Beachtung. Eine Ausnahme in seinem Schaffen ist „Die Nächte einer schönen Frau“ (1923), denn hier spielt er erstmals nicht selbst die Hauptrolle. Es ist ein exzellent in Szene gesetztes Melodram, das nur bei wahren Kennern Anerkennung fand. Denn das Publikum war enttäuscht und der Streifen blieb Chaplins einziger Stummfilm, der ein geschäftlicher Misserfolg wurde. In „Der Zirkus“ (1927), für den Chaplin seinen ersten „Oscar“ bekam, landet der Tramp auf der Flucht vor der Polizei im Zirkus und wird unverhofft zum gefeierten Artisten. Es gibt hier eine Fülle brillanter Szenen wie etwa die Flucht im Spiegelkabinett, der Auftritt mit dem Zauberkünstler und als Seiltänzer. Für diese Szenen, die nicht gedoubelt wurden, mussten 700 Einstellungen gedreht werden. Sie bieten einen Nervenkitzel wie bei Harold Lloyd. Die Musik komponierte Chaplin erst Ende der 60er Jahre nach und sang selbst als 81jähriger noch. Man merkt diesem Film mit seiner geschlossenen Handlung nicht an, dass sein Regisseur und Hauptdarsteller während der Dreharbeiten große private Probleme hatte. Es gab ein Scheidungsverfahren und zusätzlich brannte fast das gesamte Set ab.

In „Monsieur Verdoux - Der Frauenmörder von Paris“ (1946) spielt Chaplin in der Zeit nach dem Bankencrash 1929 einen Heiratsschwindler und „sanften“ Mörder, der sein Gewerbe wie eine schöne Kunst betreibt. Hier gibt Chaplin einmal nicht den vertrauten Tramp, jedoch ist die Ähnlichkeit von Verdoux und dem Landstreicher nicht zu übersehen, denn beide tragen einen skrupellosen Kampf ums Überleben aus, was Chaplin speziell für diesen Film viel Kritik einbrachte. „Rampenlicht“ (1952), vielleicht Chaplins persönlichster Film, der ihn als alternden Clown mit einer Rückschau auf sein Leben zeigt, sollte eigentlich sein „Abschied“ werden. Hier tritt er selbst hinter seiner Maske hervor und entlarvt seine eigene Kunstfigur. „Ein König in New York“ (1957) ist als Chaplins vorletzter Film eine persönliche Abrechnung mit den USA. Als angeblicher Kommunist und Steuerhinterzieher war er in die Fänge von McCarthys Hexenjägern geraten und musste den Film in England drehen. Auf kabarettistische Weise wird der durchkommerzialisierte „American way of life“ aufs Korn genommen: Werbefernsehen, Hollywood, der CinemaScope-Film oder die Monopolisierung der Großkonzerne. Viele Slapstick-Nummern knüpfen an die Tradition seiner Stummfilme an. Es ist ein rebellischer Film, der besonders Chaplins Hassliebe zu Amerika verdeutlicht und ihn vielleicht wie nie zuvor als bürgerlichen Anarchisten und politischen Regisseur zeigt.

Bei den Extras der neuen Chaplin-DVDs von „Arthaus“ gibt es ergänzend zu den früheren MK2-Editionen - jeder Film wird von einem zeitgenössischen Regisseur vorgestellt und gewürdigt - eine gelungene Neuheit, das „Chaplin-Alphabet“. Es zeigt zu je einem Begriff aller Buchstaben des Alphabets eine gemischte Szenenfolge aus vielen Filmen: animalisch, Bett, Clown, Davonlaufen, Essen, furchtsam, Golf, happy, impertinent, Jux, Kind, Liebe, Maschine, Nanny, Outlaw, Polizei, Querkopf, Rauferei, Soldat, Tanz, unglaublich, Vagabund, Werktätiger, eXtrem, Yippee und Zuchthaus. Entstanden ist daraus ein eigenständiges Kunstwerk mit der Wirkung eines großen Video-Clips. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Im Laufe seiner langen Karriere hat Sir Charles Chaplin bewiesen, wie vielseitig er sein kann. Dabei hat er Aufgaben als Schauspieler, als Regisseur, als Komponist und als Produzent wahrgenommen. Beeindruckt hat der große Künstler allerdings am meisten mit seiner Komik und Mimik. Heute gilt er als einer der Künstler, die im 20. Jahrhundert die Komik am meisten beeinflusst haben. Ebenso oft hat er allerdings auch bei seinen Filmen Regie geführt. Unvergessen sind viele seiner Filme, darunter viele Stummfilme, mit denen er uns zum Lachen brachte. Seit einigen Tagen ist die DVD „Frühe Meisterwerke“ erschienen.

Zunächst wird der Film „Ein Hundeleben“ gezeigt. In diesem Film wird Charlie ziemlich vom Hunger geplagt. Während er hinter einem Zaun kampiert, steht vor dem Zaun ein Würstchenverkäufer. Dem möchte Charlie gern eine Wurst entwenden, was aber nicht klappt. Als er gerade die Wurst essen will, bemerkt er den Polizisten auf der anderen Seite des Zaunes. So muss Charlie erst einmal weglaufen und hat immer noch Hunger. Auch an einer Imbissbude ist das Leben für ihn nicht einfach. Brötchen kann er zwar essen und wird doch schon bald wieder von einem Polizisten gejagt. Außerdem verlaufen auch die Besuche bei der Arbeitsvermittlung nicht erfolgreich. Dann läuft ihm eine Hundedame über den Weg.
Im Film „Gewehr über“ heißt es für Charlie ab in die US-Army. Schließlich ist ja gerade die Zeit des ersten Weltkrieges. Zunächst einmal muss er in ein Ausbildungslager. Als erstes steht das Lernen des Marschierens auf dem Programm. Dies ist natürlich für Charlie nicht einfach, da er doch seinen ganz eigenen Gehstil hat. Und das gerade Ausrichten seiner Füße klappt nicht so, wie es gewünscht wird. Nach der Ausbildung kommt er nach Frankreich, wo er zunächst einmal Wache halten soll. Damit sollen die Abenteuer für Charlie erst anfangen, denn schließlich wird er auf einmal zum Helden. Außerdem wird noch „Der Pilger“ gezeigt.

In den Hauptrollen sind Edna Purviance und Tom Wilson zu sehen. Außerdem spielt natürlich Sir Charles Chaplin in allen drei Filmen die Hauptrolle. Präsentiert wird der Film in Englisch mit deutschen Untertiteln. Als Tonspur steht hier Dolby Digital 1.0 zur Verfügung. Die Produktion des 110minütigen Filmes erfolgte im Jahr 1923. Der ab sechs Jahren freigegebene Film wurde durch die Kinowelt GmbH herausgegeben.

Als Bonusmaterial gibt es das Chaplin ABC, das eine Länge von etwa 30 Minuten hat. Außerdem sind Fotogalerien vorhanden.

Der Film startet auf der DVD als „Die Chaplin Revue“. Zunächst erklärt er ja einiges zur Einführung, was sehr wissenswert ist. Dann starten die aneinander gereihten Filme. Ich war doch ein wenig positiv über die Bildqualität überrascht. Immerhin sind die drei Filme aus den Jahren 1918 und 1923. Dabei ist Sir Charles Chaplin in seiner gewohnten Rolle zu sehen, dass sein Leben immer nicht ganz einfach ist und er eine Vielzahl von kuriosen Situationen zu bestehen hat. Er bringt mit den Filmen und seiner Komik immer wieder Menschen zum Lachen, so wie nur er es eben konnte. ()

alle Rezensionen von Marina Teuscher ...
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Weitere Filminfos:

Land / Jahr: USA 1918 - 1923
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Chaplin ABC, Fotogalerien, Wendecover
Kommentare:

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