Helen
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Helen ist attraktiv, intelligent und hat alles, was man zum Glück braucht: sie führt eine wunderbare, leidenschaftliche Ehe mit David, hat ein liebevolles Verhältnis zu ihrer halbwüchsigen Tochter und als Musikprofessorin ist sie beliebt und erfolgreich.
Aber Helen hat ein Geheimnis, das ihre vermeintlich heile Welt zu zerstören droht. Sie leidet unter Depressionen.
Plötzlich muss sie feststellen, dass die Krankheit nicht nur sie selbst, sondern vor allem ihr Lebensglück, ihre Ehe, ihre Familie und ihre gesamte Existenz zu zerstören droht. Verständnis findet Helen bei der sensiblen Studentin Mathilda, die ihr Schicksal teilt. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine tiefe emotionale Freundschaft.
Helen schwankt, ob sie sich für Mathilde entscheiden soll oder ob sie aus Liebe zu ihrer Tochter gegen die Krankheit ankämpfen will und Davids hingebungsvollen und unentwegten Bemühen um den Erhalt ihrer Ehe nachgeben kann.
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Inhaltsangabe zu Helen: 
Helen ist attraktiv, intelligent und hat alles, was man zum Glück braucht: sie führt eine wunderbare, leidenschaftliche Ehe mit David, hat ein liebevolles Verhältnis zu ihrer halbwüchsigen Tochter und als Musikprofessorin ist sie beliebt und erfolgreich.
Aber Helen hat ein Geheimnis, das ihre vermeintlich heile Welt zu zerstören droht. Sie leidet unter Depressionen.
Plötzlich muss sie feststellen, dass die Krankheit nicht nur sie selbst, sondern vor allem ihr Lebensglück, ihre Ehe, ihre Familie und ihre gesamte Existenz zu zerstören droht. Verständnis findet Helen bei der sensiblen Studentin Mathilda, die ihr Schicksal teilt. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine tiefe emotionale Freundschaft.
Helen schwankt, ob sie sich für Mathilde entscheiden soll oder ob sie aus Liebe zu ihrer Tochter gegen die Krankheit ankämpfen will und Davids hingebungsvollen und unentwegten Bemühen um den Erhalt ihrer Ehe nachgeben kann.
Helen stammt aus dem Hause Warner Home Video.
Schauspieler / Schauspielerinnen in Helen:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Helen:
0Frank Brenner2010-05-06
Helen ist glücklich in ihrem Beruf und mit ihrem zweiten Ehemann. Doch plötzlich fällt sie in eine Depression, die weder David noch ihre Tochter Julie aus erster Ehe verstehen können. Sie verweigert eine Therapie und findet Verständnis bei einer Studentin.
Bei der ersten Leinwandbegegnung zwischen Helen und ihrer Musikstudentin Mathilda gibt die Dozentin der Schülerin den Ratschlag, nichts zu überhasten und auf die Pausen zwischen den Tönen zu achten. Daraus entwickelt sich ein tiefes Verständnis füreinander, weil die beiden Frauen, wie sich später herausstellen wird, ganz ähnliche Probleme haben und sich deswegen viel leichter in die andere hineinversetzen können.
Sandra Nettelbeck („Bella Martha“) hat bei ihrem neuen Film, der als deutsch-kanadische Co-Produktion mit internationaler Starbesetzung entstand, ganz offensichtlich auf persönliche Erfahrungen und Erlebnisse zurückgegriffen, denn „Helen“ wagt sich so weit in die seelischen Abgründe einer manisch-depressiven Person vor, wie kaum ein anderer Film zuvor. Und nur selten ist einem Film bislang das Kunststück geglückt, Verständnis für alle Beteiligten zu wecken und die komplizierten psychischen Abläufe dabei transparent zu machen. Herausgekommen ist dabei ein unbequemer Film, der sich zunächst sehr viel Zeit lässt, die Grundkonstellation der Handlung aufzubauen. Doch auch hier sind es die von Helen im Film beschriebenen Zwischentöne, die das Ergebnis beeinflussen. Erst durch die ausladende Schilderung eines an sich glücklichen Alltags kann das Unfassbare, was sich in Folge entwickelt, in seiner Absurdität verständlich gemacht werden. Nach und nach hält etwas Irrationales Einzug in das Leben der Ehefrau und Mutter, für das den „normal tickenden“ Familienmitgliedern der Bezug fehlt. Lediglich in Mathilda findet Helen eine ähnlich geschundene Seele, bei der sie auf Empathie und Verstehen stößt, ohne sich dazu artikulieren zu müssen. Der Zuschauer begleitet Helen auf ihrem Weg über den Abgrund hinaus, hinein in die Hölle auf Erden. Dabei wird man zum einen Zeuge der Abläufe innerhalb eines von Gesetzen geregelten Krankenhaussystems, in dem niemand zu einer Therapie gezwungen werden darf, wenn er nicht eine Gefahr für sich oder andere darstellt. Sandra Nettelbeck gelingt es aber auch, keine der zentralen Figuren in ihren Schilderungen zu kurz kommen zu lassen. Neben der Konzentration auf die Hauptfigur Helen werden auch die Probleme der hilflosen Familienmitglieder aufgegriffen, die zwar nur das Beste für die Patientin wollen, aber mit der Situation überfordert sind und auf die Ablehnungen ihrerseits gekränkt reagieren. „Helen“ ist sicherlich kein leicht konsumierbarer Film zum Zeitvertreib, sondern ein gehaltvolles Drama, das genügend Material zur Diskussion im Nachfeld bietet und seinem komplexen Thema dabei stets mehr als gerecht wird.
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Helen ist glücklich in ihrem Beruf und mit ihrem zweiten Ehemann. Doch plötzlich fällt sie in eine Depression, die weder David noch ihre Tochter Julie aus erster Ehe verstehen können. Sie verweigert eine Therapie und findet Verständnis bei einer Studentin.
Bei der ersten Leinwandbegegnung zwischen Helen und ihrer Musikstudentin Mathilda gibt die Dozentin der Schülerin den Ratschlag, nichts zu überhasten und auf die Pausen zwischen den Tönen zu achten. Daraus entwickelt sich ein tiefes Verständnis füreinander, weil die beiden Frauen, wie sich später herausstellen wird, ganz ähnliche Probleme haben und sich deswegen viel leichter in die andere hineinversetzen können.
Sandra Nettelbeck („Bella Martha“) hat bei ihrem neuen Film, der als deutsch-kanadische Co-Produktion mit internationaler Starbesetzung entstand, ganz offensichtlich auf persönliche Erfahrungen und Erlebnisse zurückgegriffen, denn „ Helen“ wagt sich so weit in die seelischen Abgründe einer manisch-depressiven Person vor, wie kaum ein anderer Film zuvor. Und nur selten ist einem Film bislang das Kunststück geglückt, Verständnis für alle Beteiligten zu wecken und die komplizierten psychischen Abläufe dabei transparent zu machen. Herausgekommen ist dabei ein unbequemer Film, der sich zunächst sehr viel Zeit lässt, die Grundkonstellation der Handlung aufzubauen. Doch auch hier sind es die von Helen im Film beschriebenen Zwischentöne, die das Ergebnis beeinflussen. Erst durch die ausladende Schilderung eines an sich glücklichen Alltags kann das Unfassbare, was sich in Folge entwickelt, in seiner Absurdität verständlich gemacht werden. Nach und nach hält etwas Irrationales Einzug in das Leben der Ehefrau und Mutter, für das den „normal tickenden“ Familienmitgliedern der Bezug fehlt. Lediglich in Mathilda findet Helen eine ähnlich geschundene Seele, bei der sie auf Empathie und Verstehen stößt, ohne sich dazu artikulieren zu müssen. Der Zuschauer begleitet Helen auf ihrem Weg über den Abgrund hinaus, hinein in die Hölle auf Erden. Dabei wird man zum einen Zeuge der Abläufe innerhalb eines von Gesetzen geregelten Krankenhaussystems, in dem niemand zu einer Therapie gezwungen werden darf, wenn er nicht eine Gefahr für sich oder andere darstellt. Sandra Nettelbeck gelingt es aber auch, keine der zentralen Figuren in ihren Schilderungen zu kurz kommen zu lassen. Neben der Konzentration auf die Hauptfigur Helen werden auch die Probleme der hilflosen Familienmitglieder aufgegriffen, die zwar nur das Beste für die Patientin wollen, aber mit der Situation überfordert sind und auf die Ablehnungen ihrerseits gekränkt reagieren. „ Helen“ ist sicherlich kein leicht konsumierbarer Film zum Zeitvertreib, sondern ein gehaltvolles Drama, das genügend Material zur Diskussion im Nachfeld bietet und seinem komplexen Thema dabei stets mehr als gerecht wird.
(Frank Brenner)
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DVD
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