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Cinema Finest Collection: Blast - Wo die Büffel röhren
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Die halb-biografische Geschichte des Journalisten Hunter S. Thompson (Bill Murray) und seines Anwaltes Lazlo (Peter Boyle) … Lazlo verdient das wirklich große Geld mit Waffenschmuggel, und Hunter hat eine … sagen wir mal sehr eigenwillige Art, an Informationen für seine Reportagen zu kommen. Hauptsache, er hat seinen Bourbon, aber auch andere Drogen sind ihm jederzeit willkommen.
Hunter S. Thompson war einer der der bekanntesten Vertreter des `New Journalism`. Er nahm kein Blatt vor den Mund, kritisierte die Regierung öffentlich mit Aussagen, die teilweise unter die Gürtellinie gingen. Aber als einer der ersten Autoren des Rolling Stone konnte er sich diese Freiheiten herausnehmen. Zu seinen Freunden zählte er u. a. Keith Richards, Bob Dylan, Jack Nicholson und Johnny Depp, der ihn auch in Fear and Loathing in Las Vegas verkörperte. ...
Inhaltsangabe zu Cinema Finest Collection: Blast - Wo die Büffel röhren: 
Die halb-biografische Geschichte des Journalisten Hunter S. Thompson (Bill Murray) und seines Anwaltes Lazlo (Peter Boyle) … Lazlo verdient das wirklich große Geld mit Waffenschmuggel, und Hunter hat eine … sagen wir mal sehr eigenwillige Art, an Informationen für seine Reportagen zu kommen. Hauptsache, er hat seinen Bourbon, aber auch andere Drogen sind ihm jederzeit willkommen.
Hunter S. Thompson war einer der der bekanntesten Vertreter des `New Journalism`. Er nahm kein Blatt vor den Mund, kritisierte die Regierung öffentlich mit Aussagen, die teilweise unter die Gürtellinie gingen. Aber als einer der ersten Autoren des Rolling Stone konnte er sich diese Freiheiten herausnehmen. Zu seinen Freunden zählte er u. a. Keith Richards, Bob Dylan, Jack Nicholson und Johnny Depp, der ihn auch in Fear and Loathing in Las Vegas verkörperte. Cinema Finest Collection: Blast - Wo die Büffel röhren stammt aus dem Hause Eurovideo Bildprogramm GmbH.
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Cinema Finest Collection: Blast - Wo die Büffel röhren:
0Frank Brenner2010-07-15International am bekanntesten dürfte Dr. Hunter S. Thompson 1998 geworden sein, als Regieexzentriker Terry Gilliam dessen berühmtesten Roman „Angst und Schrecken in Las Vegas“ als „Fear and Loathing in Las Vegas“ in die Kinos brachte. Gilliam hatte einen adäquaten Inszenierungsstil gefunden, um die von den unterschiedlichsten Drogen verklärten Gedanken des Journalisten in eine filmische Form zu bringen. Geholfen haben ihm damals die digitale Tricktechnik und die überragenden Darstellerleistungen von Johnny Depp in der autobiografisch geprägten Figur des Raoul Duke und Benicio Del Toro als dessen nicht weniger verrücktem Anwalt Dr. Gonzo. Doch schon fast 20 Jahre zuvor hatte sich der US-Regisseur Art Linson mit „Blast – Wo die Büffel röhren“ an einen ersten Versuch gewagt, Thompsons absurden Gonzo-Journalismus fürs Kino zu adaptieren.
Hunter S. Thompson (Bill Murray) schreibt Artikel für das „Blast“-Magazin. Es ist sein großes Glück, dass dessen Chefredakteur Marty Lewis (Bruno Kirby) öfter mal ein Auge zudrückt, wenn Hunter die Deadlines aufgrund seines exzessiven Lebensstils nicht einhalten kann. Gemeinsam mit seinem Anwalt Lazlo (Peter Boyle) tritt Hunter für Gerechtigkeit gegenüber den Schwächeren und die Legalisierung von Drogenkonsum ein. Wenn er nicht gerade seine Hotelzimmer in Schutt und Asche legt, hat er es zudem auf Richard Nixon abgesehen, der Anfang der 70er Jahre für das US-Präsidentenamt kandidiert.
Es gibt erstaunliche Parallelen zum fast zwei Jahrzehnte später entstandenen „Fear and Loathing in Las Vegas“, insbesondere Johnny Depp scheint sich Bill Murrays Interpretation ein Stückweit zum Vorbild genommen zu haben. Aber der halluzinogene Hintergrund wird hier gerade mal behauptet, häufig auch nur beiläufig, was das Ergebnis eher zu einem nervenden Gesamtchaos stilisiert, als die Drogenwelten irgendwie erfahrbar zu machen. Schaut man sich diesen Film an, möchte man wieder behaupten, Hunter S. Thompsons Werke seien unverfilmbar – wenn nicht Terry Gilliam 1998 den gegenteiligen Beweis angetreten hätte. Der Film, der bei uns erst 1988 für eine Videopremiere synchronisiert wurde, liegt auf der DVD-Erstveröffentlichung sowohl in der englischen als auch der deutschen Fassung in Dolby-Stereo 2.0 vor, sowohl deutsche als auch englische Untertitel sind wahlweise einblendbar. Passenderweise findet man unter den Extras den Trailer zu „Fear and Loathing in Las Vegas“, aber auch die rund einstündige Dokumentation „Fear and Loathing in Gonzovision“ (auch unter dem Titel „Fear and Loathing on the Road to Hollywood“ bekannt), in der das Team der BBC-Reihe „Omnibus“ Hunter S. Thompson und seinen Illustrator Ralph Steadman privat besuchte, und in der man einige ganz interessante Einblicke in diesen außergewöhnlichen Charakterkopf erhält. In dem Film ist auch schon vorweggenommen, was knapp 30 Jahre später nach dem Tod des Schriftstellers mit seinen Überresten tatsächlich geschehen sollte: mit einer Rakete wurden diese von einem Monument in Aspen aus in die Luft geschossen und gesprengt.
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International am bekanntesten dürfte Dr. Hunter S. Thompson 1998 geworden sein, als Regieexzentriker Terry Gilliam dessen berühmtesten Roman „Angst und Schrecken in Las Vegas“ als „Fear and Loathing in Las Vegas“ in die Kinos brachte. Gilliam hatte einen adäquaten Inszenierungsstil gefunden, um die von den unterschiedlichsten Drogen verklärten Gedanken des Journalisten in eine filmische Form zu bringen. Geholfen haben ihm damals die digitale Tricktechnik und die überragenden Darstellerleistungen von Johnny Depp in der autobiografisch geprägten Figur des Raoul Duke und Benicio Del Toro als dessen nicht weniger verrücktem Anwalt Dr. Gonzo. Doch schon fast 20 Jahre zuvor hatte sich der US-Regisseur Art Linson mit „Blast – Wo die Büffel röhren“ an einen ersten Versuch gewagt, Thompsons absurden Gonzo-Journalismus fürs Kino zu adaptieren.
Hunter S. Thompson (Bill Murray) schreibt Artikel für das „Blast“-Magazin. Es ist sein großes Glück, dass dessen Chefredakteur Marty Lewis (Bruno Kirby) öfter mal ein Auge zudrückt, wenn Hunter die Deadlines aufgrund seines exzessiven Lebensstils nicht einhalten kann. Gemeinsam mit seinem Anwalt Lazlo (Peter Boyle) tritt Hunter für Gerechtigkeit gegenüber den Schwächeren und die Legalisierung von Drogenkonsum ein. Wenn er nicht gerade seine Hotelzimmer in Schutt und Asche legt, hat er es zudem auf Richard Nixon abgesehen, der Anfang der 70er Jahre für das US-Präsidentenamt kandidiert.
Es gibt erstaunliche Parallelen zum fast zwei Jahrzehnte später entstandenen „Fear and Loathing in Las Vegas“, insbesondere Johnny Depp scheint sich Bill Murrays Interpretation ein Stückweit zum Vorbild genommen zu haben. Aber der halluzinogene Hintergrund wird hier gerade mal behauptet, häufig auch nur beiläufig, was das Ergebnis eher zu einem nervenden Gesamtchaos stilisiert, als die Drogenwelten irgendwie erfahrbar zu machen. Schaut man sich diesen Film an, möchte man wieder behaupten, Hunter S. Thompsons Werke seien unverfilmbar – wenn nicht Terry Gilliam 1998 den gegenteiligen Beweis angetreten hätte. Der Film, der bei uns erst 1988 für eine Videopremiere synchronisiert wurde, liegt auf der DVD-Erstveröffentlichung sowohl in der englischen als auch der deutschen Fassung in Dolby-Stereo 2.0 vor, sowohl deutsche als auch englische Untertitel sind wahlweise einblendbar. Passenderweise findet man unter den Extras den Trailer zu „Fear and Loathing in Las Vegas“, aber auch die rund einstündige Dokumentation „Fear and Loathing in Gonzovision“ (auch unter dem Titel „Fear and Loathing on the Road to Hollywood“ bekannt), in der das Team der BBC-Reihe „Omnibus“ Hunter S. Thompson und seinen Illustrator Ralph Steadman privat besuchte, und in der man einige ganz interessante Einblicke in diesen außergewöhnlichen Charakterkopf erhält. In dem Film ist auch schon vorweggenommen, was knapp 30 Jahre später nach dem Tod des Schriftstellers mit seinen Überresten tatsächlich geschehen sollte: mit einer Rakete wurden diese von einem Monument in Aspen aus in die Luft geschossen und gesprengt.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Cinema Finest Collection: Blast - Wo die Büffel röhren:
Originaltitel: Where the Buffalo roam
Land / Jahr: USA 1980
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Cinema Finest Collection: Blast - Wo die Büffel röhren:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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