Die Welt in 10 Millionen Jahren
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Die Welt in zehn Millionen Jahren: Nur eine Handvoll Menschen überlebten den nuklearen Holocaust und die Erde ist bevölkert von Mutanten, Feen, Elfen und Zwergen. Zwei Zauberwesen haben das Land unter sich aufgeteilt – der gute Zauberer Avatar aus Montagar und Blackwolf, der das Land Scortch beherrscht und der mit der Macht der Technologie Tod und Zerstörung über die Erde bringen will. Um die Welt zu retten, müssen sich Avatar und seine Gefährten, die Fee Elinore, der Roboter Frieden und der Elb Weehawk, in das düstere Terrorreich Scortch begeben und versuchen, Blackwolfs Pläne zu durchkreuzen. ...
Inhaltsangabe zu Die Welt in 10 Millionen Jahren: 
Die Welt in zehn Millionen Jahren: Nur eine Handvoll Menschen überlebten den nuklearen Holocaust und die Erde ist bevölkert von Mutanten, Feen, Elfen und Zwergen. Zwei Zauberwesen haben das Land unter sich aufgeteilt – der gute Zauberer Avatar aus Montagar und Blackwolf, der das Land Scortch beherrscht und der mit der Macht der Technologie Tod und Zerstörung über die Erde bringen will. Um die Welt zu retten, müssen sich Avatar und seine Gefährten, die Fee Elinore, der Roboter Frieden und der Elb Weehawk, in das düstere Terrorreich Scortch begeben und versuchen, Blackwolfs Pläne zu durchkreuzen. Die Welt in 10 Millionen Jahren stammt aus dem Hause Koch Media GmbH.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Die Welt in 10 Millionen Jahren:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Welt in 10 Millionen Jahren:
0Bernd Hellweg2010-09-02Darüber, wie die Welt in ferner Zukunft aussehen wird, haben sich schon viele Visionäre den Kopf zerbrochen. Ob es so sein wird wie in H. G. Wells Roman „Die Zeitmaschine“, wo der Zeitreisende im Jahre 802.701 landet und die Erde mit einer paradiesisch anmutenden Landschaft vorfindet, die aber nach einem 300 Jahre währenden Krieg bakteriell verseucht war und die menschliche Zivilisation sich in zwei Gruppen, die Eloi im Sonnenlicht und die Morlocks unter der Oberfläche, gespalten hat, oder wie in Jules Verne Roman „Paris im 20. Jahrhundert“, der die Welt in trostlosen und dystopischen Bildern zeigt. Doch es geht noch düsterer, wie der animierte Fantasyfilm „Die Welt in 10 Millionen Jahren“ (USA 1977) von Ralph Bakshi zeigt.
Ralph Bakshi, einfallsreicher Schöpfer von Zeichentrickfilmen für Erwachsene wie „Herr der Ringe“, „Fritz the Cat“ und „Feuer & Eis“, beschreibt mit diesem Film die Zukunftsversion einer Welt, wie sie bizarrer und phantastischer nicht sein könnte.
Zum Inhalt: Die Erde wurde v vor 10 Millionen Jahren durch eine Atomkatastrophe vernichtet. Die Erdverseuchung hat aus den Nachfahren der Menschen abstoßende Mutationen gemacht, die sich gemeinsam mit Robotern willenlos von dem Diktator Blackwolf beherrschen lassen. Dieser hat es auf seinen Zwillingsbruder Avatar und sein Reich der Feen, Elfen und Zwerge abgesehen. Doch seinen Mutationen und Robotern fehlt die Motivation für den Kampf. Zur geistigen Aufrüstung seiner Truppen setzt Blackwolf Ausgrabungen aus prä-atomarer Zeit ein: alte Nazi-Wochenschauen und Propagandafilme verfehlen ihre Wirkung nicht. Mit seiner derartig aufgeputschten Armee überfällt der Diktator das naturverbundene Nachbarland.
Bakshis Endzeitszenario ist alles andere als kinderfreundlich, aber das soll er ja auch nicht sein. Mit „Die Welt in 10 Millionen Jahren“ schuf Bakshi einen perfekt animierten Zeichentrickfilm, der eine zynisch-böse Zukunftsversion entwickelt. Extravagant ist die Machart, mit den Mitteln der klassischen Animation, kombiniert mit Live-Action sowie Rotoscoping, die die Zuschauer mit einer Sintflut farbiger, wildbewegter Bilder überschwemmt. Die Geschichte selbst ist relativ schlicht gehalten, allerdings erstaunlich brutal und voller sexueller Anspielungen, wird aber immer wieder durch kleine Schlachten und Action, skurrile Gefahren, schrägen Figuren und das wütende Gebaren des Bösen aufgelockert.
Fazit: Entweder man liebt diesen Film oder man hasst ihn. Zweifelsohne besitzt dieses Animationswerk Stil, Groove, eine klare Antikriegs-Message, einen funkigen Soundtrack und eine ordentliche Portion Ironie, somit ist der Film ein durchaus besonders empfehlenswertes Erlebnis.
Die bei Koch Media Home Entertainment erscheinende DVD (auch auf Blu-ray erhältlich) zeigt dieses Fantasyabenteuer in einer digital restauriert Fassung, die sich durchaus sehen lassen kann. Das Bild (Widescreen/ 1.85:1 - anamorph) wirkt zwar etwas angestaubt, zeigt aber eine gute Schärfe und ebensolche Farben. Der Ton (Dolby Digital 2.0 Stereo) ist etwas schwach auf der Brust, aber immer gut verständlich. Dafür überzeugt das Bonusmaterial, das neben diverse Trailer, einem Audiokommentar von Regisseur Ralph Bakshi noch eine Bildergalerie mit Originalzeichnungen und seltenen Werbematerial sowie das Featurette „Ralph Bakshi: Der Zauberer der Animation” (ca. 32 Minuten) enthält. Zudem enthält die DVD noch ein Booklet.
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Darüber, wie die Welt in ferner Zukunft aussehen wird, haben sich schon viele Visionäre den Kopf zerbrochen. Ob es so sein wird wie in H. G. Wells Roman „Die Zeitmaschine“, wo der Zeitreisende im Jahre 802.701 landet und die Erde mit einer paradiesisch anmutenden Landschaft vorfindet, die aber nach einem 300 Jahre währenden Krieg bakteriell verseucht war und die menschliche Zivilisation sich in zwei Gruppen, die Eloi im Sonnenlicht und die Morlocks unter der Oberfläche, gespalten hat, oder wie in Jules Verne Roman „Paris im 20. Jahrhundert“, der die Welt in trostlosen und dystopischen Bildern zeigt. Doch es geht noch düsterer, wie der animierte Fantasyfilm „ Die Welt in 10 Millionen Jahren“ (USA 1977) von Ralph Bakshi zeigt.
Ralph Bakshi, einfallsreicher Schöpfer von Zeichentrickfilmen für Erwachsene wie „Herr der Ringe“, „Fritz the Cat“ und „Feuer & Eis“, beschreibt mit diesem Film die Zukunftsversion einer Welt, wie sie bizarrer und phantastischer nicht sein könnte.
Zum Inhalt: Die Erde wurde v vor 10 Millionen Jahren durch eine Atomkatastrophe vernichtet. Die Erdverseuchung hat aus den Nachfahren der Menschen abstoßende Mutationen gemacht, die sich gemeinsam mit Robotern willenlos von dem Diktator Blackwolf beherrschen lassen. Dieser hat es auf seinen Zwillingsbruder Avatar und sein Reich der Feen, Elfen und Zwerge abgesehen. Doch seinen Mutationen und Robotern fehlt die Motivation für den Kampf. Zur geistigen Aufrüstung seiner Truppen setzt Blackwolf Ausgrabungen aus prä-atomarer Zeit ein: alte Nazi-Wochenschauen und Propagandafilme verfehlen ihre Wirkung nicht. Mit seiner derartig aufgeputschten Armee überfällt der Diktator das naturverbundene Nachbarland.
Bakshis Endzeitszenario ist alles andere als kinderfreundlich, aber das soll er ja auch nicht sein. Mit „ Die Welt in 10 Millionen Jahren“ schuf Bakshi einen perfekt animierten Zeichentrickfilm, der eine zynisch-böse Zukunftsversion entwickelt. Extravagant ist die Machart, mit den Mitteln der klassischen Animation, kombiniert mit Live-Action sowie Rotoscoping, die die Zuschauer mit einer Sintflut farbiger, wildbewegter Bilder überschwemmt. Die Geschichte selbst ist relativ schlicht gehalten, allerdings erstaunlich brutal und voller sexueller Anspielungen, wird aber immer wieder durch kleine Schlachten und Action, skurrile Gefahren, schrägen Figuren und das wütende Gebaren des Bösen aufgelockert.
Fazit: Entweder man liebt diesen Film oder man hasst ihn. Zweifelsohne besitzt dieses Animationswerk Stil, Groove, eine klare Antikriegs-Message, einen funkigen Soundtrack und eine ordentliche Portion Ironie, somit ist der Film ein durchaus besonders empfehlenswertes Erlebnis.
Die bei Koch Media Home Entertainment erscheinende DVD (auch auf Blu-ray erhältlich) zeigt dieses Fantasyabenteuer in einer digital restauriert Fassung, die sich durchaus sehen lassen kann. Das Bild (Widescreen/ 1.85:1 - anamorph) wirkt zwar etwas angestaubt, zeigt aber eine gute Schärfe und ebensolche Farben. Der Ton (Dolby Digital 2.0 Stereo) ist etwas schwach auf der Brust, aber immer gut verständlich. Dafür überzeugt das Bonusmaterial, das neben diverse Trailer, einem Audiokommentar von Regisseur Ralph Bakshi noch eine Bildergalerie mit Originalzeichnungen und seltenen Werbematerial sowie das Featurette „Ralph Bakshi: Der Zauberer der Animation” (ca. 32 Minuten) enthält. Zudem enthält die DVD noch ein Booklet.
(Bernd Hellweg)
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Weitere Filminfos zu Die Welt in 10 Millionen Jahren:
Originaltitel: Wizards
Land / Jahr: USA 1977
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Die Welt in 10 Millionen Jahren:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Booklet, Audiokommentar, Featurette (ca. 32 Minuten), Bildergalerie mit Originalzeichnungen und seltenem Werbematerial
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