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Slipstream Dream
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Drehbuchautor Felix Bonhoeffer hat Zeit seines Lebens zwischen zwei Welten gelebt - der Realität und seiner eigenen Traumwelt. Als er an einem neuen Drehbuch schreibt, treten die Charaktere seines Scripts plötzlich in sein Leben und ergreifen Besitz von ihm. Träume, Zeit und Realität verschmelzen immer mehr miteinander. Wird es Felix gelingen, Realität und Fiktion zu trennen, bevor er an einen Punkt gelangt, an dem er nicht mehr unterscheiden kann, in welcher Welt er tatsächlich lebt? ...
Inhaltsangabe zu Slipstream Dream: 
Drehbuchautor Felix Bonhoeffer hat Zeit seines Lebens zwischen zwei Welten gelebt - der Realität und seiner eigenen Traumwelt. Als er an einem neuen Drehbuch schreibt, treten die Charaktere seines Scripts plötzlich in sein Leben und ergreifen Besitz von ihm. Träume, Zeit und Realität verschmelzen immer mehr miteinander. Wird es Felix gelingen, Realität und Fiktion zu trennen, bevor er an einen Punkt gelangt, an dem er nicht mehr unterscheiden kann, in welcher Welt er tatsächlich lebt? Slipstream Dream stammt aus dem Hause Koch Media GmbH.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Slipstream Dream:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Slipstream Dream:
0Nils Grundmann2010-08-09Felix Bonhoeffer (Anthony Hopkins) ist Drehbuchautor und hat stets in zwei völlig verschiedenen Welten gelebt, die eine reale Welt und die andere in seiner eigenen „Traumwelt“. Während er an seinem neuen Projekt schreibt, geschieht etwas Seltsames: der Drehbuchautor will seinen Film drehen. In der Mojave – Wüste versammelt er sich mit seinen ausgesuchten Schauspielern, einem drogenabhängigen Regisseur und einem aggressiven Produzenten. Felix muss das Drehbuch ständig ändern und die Schauspieler vertrösten. Als einer der Schauspieler seiner Figur bzw. Charaktere eines Killers plötzlich tatsächliches Leben einhaucht und die Lage bedrohlich wird, scheint Felix Bonhoeffers Drehbuch sich zu verselbständigen. Ist das jetzt ein Film? Oder ist es doch das richtige Leben? Die Figuren in seinem Drehbuch erscheinen ihm in der realen Welt. Die Grundgeschichte eines Banküberfalls, lässt ihn unmittelbar und direkt teilnehmen. Er ist mittendrin. Doch wie kann das sein? Geht die Fantasie mit ihm durch? Immer mehr greifen die Charaktere des Romans in sein Leben ein und beherrschen Felix Bonhoeffer. Es nimmt keine Notiz davon, dass seine Träume, die Zeit und die Wirklichkeit ineinander verschmelzen. Wie kommt Felix aus der Sache wieder heraus? Findet er ein gutes Ende? Oder muss er in seiner eigenen Traumwelt gefangen bleiben?
Diesen zerhackten, intellektuellen, tiefschürfenden, Schnitt- und Blendenfeuerwerk dranzubleiben ist für den Zuschauer bereits eine Kunst für sich. Der vielfach prämierte Filmschauspieler Anthony Hopkins („Das Schweigen der Lämmer“, „Löwe im Winter“, „Howards End“…) versucht sich hier als Hauptdarsteller, Autor und Regisseur. Im Grunde klingt die Idee sehr gut und verheißungsvoll, doch die Umsetzung schafft Hopkins nicht. Zu nennen sind die kreativen und rasanten Schnitte, die schwarz/weiß Blenden, die festgehaltenen Szenen, sich (endlos) wiederholenden Dialogen, die eingestreuten Fotografien, die Überblendungen von Bildern, die Kameraschwenks und nicht mehr nachvollziehbaren Deja-Vu's aus dem Mix von unbekannten Handlungssträngen. Nach 91 Spielminuten braucht der Zuschauer ein wenig Zeit zu erfassen, dass er 91 Lebenszeitminuten total vergeudet hat. Schade! Da helfen auch die gute Schauspieler – Riege nichts wie Christian Slater, Michael Clarke Duncan, Stella Arroyave, Fionnula Flanagan, Gavin Grazer, Christopher Lawford, Bill Lucking, Camryn Manheim, Kevin McCarthy, S.Epatha Merkerson, Lisa Pepper, Jeffrey Tambor, Aaron Tucker, John Tururro und Anthony Hopkins selbst. Wirkliches Entertainment sieht definitiv anders aus! Ganz bestimmt. Ich zitierte die „teleschau - der mediendienst“: „In den hinteren und dunklen Bereichen wird's etwas schwammig und konturlos, was sich vor allem auf der DVD negativ bemerkbar macht. Der klare Sound ist insgesamt zurückhaltend, schafft aber ein stimmiges Surroundpanorama. Enttäuschend sind lediglich die Extras: Hopkins lässt in seinem Altherren-Audiokommentar den Esprit vermissen, ein kurzes Making und entfallene Szenen wirken eher wie Pflichterfüllung“. Dem ist nichts beizufügen.
Zum Schluss mein Urteil: 1 Stern! Sorry, Anthony!
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Felix Bonhoeffer (Anthony Hopkins) ist Drehbuchautor und hat stets in zwei völlig verschiedenen Welten gelebt, die eine reale Welt und die andere in seiner eigenen „Traumwelt“. Während er an seinem neuen Projekt schreibt, geschieht etwas Seltsames: der Drehbuchautor will seinen Film drehen. In der Mojave – Wüste versammelt er sich mit seinen ausgesuchten Schauspielern, einem drogenabhängigen Regisseur und einem aggressiven Produzenten. Felix muss das Drehbuch ständig ändern und die Schauspieler vertrösten. Als einer der Schauspieler seiner Figur bzw. Charaktere eines Killers plötzlich tatsächliches Leben einhaucht und die Lage bedrohlich wird, scheint Felix Bonhoeffers Drehbuch sich zu verselbständigen. Ist das jetzt ein Film? Oder ist es doch das richtige Leben? Die Figuren in seinem Drehbuch erscheinen ihm in der realen Welt. Die Grundgeschichte eines Banküberfalls, lässt ihn unmittelbar und direkt teilnehmen. Er ist mittendrin. Doch wie kann das sein? Geht die Fantasie mit ihm durch? Immer mehr greifen die Charaktere des Romans in sein Leben ein und beherrschen Felix Bonhoeffer. Es nimmt keine Notiz davon, dass seine Träume, die Zeit und die Wirklichkeit ineinander verschmelzen. Wie kommt Felix aus der Sache wieder heraus? Findet er ein gutes Ende? Oder muss er in seiner eigenen Traumwelt gefangen bleiben?
Diesen zerhackten, intellektuellen, tiefschürfenden, Schnitt- und Blendenfeuerwerk dranzubleiben ist für den Zuschauer bereits eine Kunst für sich. Der vielfach prämierte Filmschauspieler Anthony Hopkins („Das Schweigen der Lämmer“, „Löwe im Winter“, „Howards End“…) versucht sich hier als Hauptdarsteller, Autor und Regisseur. Im Grunde klingt die Idee sehr gut und verheißungsvoll, doch die Umsetzung schafft Hopkins nicht. Zu nennen sind die kreativen und rasanten Schnitte, die schwarz/weiß Blenden, die festgehaltenen Szenen, sich (endlos) wiederholenden Dialogen, die eingestreuten Fotografien, die Überblendungen von Bildern, die Kameraschwenks und nicht mehr nachvollziehbaren Deja-Vu's aus dem Mix von unbekannten Handlungssträngen. Nach 91 Spielminuten braucht der Zuschauer ein wenig Zeit zu erfassen, dass er 91 Lebenszeitminuten total vergeudet hat. Schade! Da helfen auch die gute Schauspieler – Riege nichts wie Christian Slater, Michael Clarke Duncan, Stella Arroyave, Fionnula Flanagan, Gavin Grazer, Christopher Lawford, Bill Lucking, Camryn Manheim, Kevin McCarthy, S.Epatha Merkerson, Lisa Pepper, Jeffrey Tambor, Aaron Tucker, John Tururro und Anthony Hopkins selbst. Wirkliches Entertainment sieht definitiv anders aus! Ganz bestimmt. Ich zitierte die „teleschau - der mediendienst“: „In den hinteren und dunklen Bereichen wird's etwas schwammig und konturlos, was sich vor allem auf der DVD negativ bemerkbar macht. Der klare Sound ist insgesamt zurückhaltend, schafft aber ein stimmiges Surroundpanorama. Enttäuschend sind lediglich die Extras: Hopkins lässt in seinem Altherren-Audiokommentar den Esprit vermissen, ein kurzes Making und entfallene Szenen wirken eher wie Pflichterfüllung“. Dem ist nichts beizufügen.
Zum Schluss mein Urteil: 1 Stern! Sorry, Anthony!
(Nils Grundmann)
alle Rezensionen von Nils Grundmann ...
0Jean Lüdeke2010-08-28Alles andere als einfach ist dieser experimentelle Film zu verstehen, denn Sir Anthony Hopkins spielt und durchspielt die sogenannte Metaebene. Er interpretiert den Drehbuchschreiber Felix Bonhoeffer, nach dessen Skript in den endlosen weiter der Mojave-Wüste ein Gangster- Movie entstehen soll. Von Anfang an vermischen sich dabei die Realitätsebenen, filmisch dargestellt durch psychedelische blenden und stakkatoartiger Montage. Ddas wird extrem betrieben, so dass man diese viedeoclipartige Bilderflut als Gehirnwäsche betrachten könnte. Da ging doch der grandiose David Lynch epischer, subtiler und präziser vor, denkt man nur an Mulholland Drive. Der wurde 2001 als Spielfilm im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes erstmals aufgeführt und erhielt begeisterte Kritiken: Lynch gewann damals den Preis für die beste Regie. Das kann man hier weniger ierwägen, der Protagonist soll am Set das Zeitliche segnen, wonach Bonhoeffer das Drehbuch natürlich komplett umschreiben muß. Zugleich erscheinen immer wieder Figuren aus seinem Drehbuch in seinem eigenen realen Alltag, der zunehmend den Blick auf das tatsächlich Erlebte trübt. Zum einen gerät der Autor unter wachsendem Druck von seinen Produzenten, auf der anderen Seite verliert er immer stärker den realistischen blick, leidet an Orientierungsverlusten und Konzentrationsschwächen. Mehr und mehr werden sich dann auch die Personen, dass sie selbst nur synthetische Filmfiguren sind. Und schließlich scheinen einige Szenen anzudeuten, dass Bonhoeffer alles nur phantasiert. Alles nur ein böser Traum?
Slipstream ist einer jener Movies, die der Betrachter genial findet oder verteufelt. Eine Flatline gibt es hier kaum. Fest steht indes, Verstehen und Verinnerlichen fällt dem Betrachter verdammt schwer. Andererseits liefert Hopkins selber abermals eine begnadete Vorstellung ab. Wie gewohnt perfekt und professionell. Die Metaebene wird gerne so definiert: Eine Meta-Ebene ist eine übergeordnete Ebene oder Sichtweise, die aus einer Struktur hinausweist und eine neue Dimension oder Distanz in der Betrachtung eröffnet. Der Germanist und Philosoph Edwin Burck ist der führende Vertreter dieser Art des Denkens. Er gilt in Fachkreisen als „geistiger“ Vater der Metaebene. Diese Ebene/ Sichtweise ermöglicht jene von unseren eigenen Erfahrungen geprägte Metaebene, über uns selber zu denken oder Entscheidungen vorzubereiten. Der Mensch begibt sich dabei intuitiv mit seinem Bewußtsein quasi auf eine virtuelle externe Betrachtungsebene. Zwischen dieser Metaebene und der realen Welt findet mehr oder weniger ein Austausch statt. Als wenn man nicht weiß, ob etwas erlebt oder nur erträumt wurde.
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Alles andere als einfach ist dieser experimentelle Film zu verstehen, denn Sir Anthony Hopkins spielt und durchspielt die sogenannte Metaebene. Er interpretiert den Drehbuchschreiber Felix Bonhoeffer, nach dessen Skript in den endlosen weiter der Mojave-Wüste ein Gangster- Movie entstehen soll. Von Anfang an vermischen sich dabei die Realitätsebenen, filmisch dargestellt durch psychedelische blenden und stakkatoartiger Montage. Ddas wird extrem betrieben, so dass man diese viedeoclipartige Bilderflut als Gehirnwäsche betrachten könnte. Da ging doch der grandiose David Lynch epischer, subtiler und präziser vor, denkt man nur an Mulholland Drive. Der wurde 2001 als Spielfilm im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes erstmals aufgeführt und erhielt begeisterte Kritiken: Lynch gewann damals den Preis für die beste Regie. Das kann man hier weniger ierwägen, der Protagonist soll am Set das Zeitliche segnen, wonach Bonhoeffer das Drehbuch natürlich komplett umschreiben muß. Zugleich erscheinen immer wieder Figuren aus seinem Drehbuch in seinem eigenen realen Alltag, der zunehmend den Blick auf das tatsächlich Erlebte trübt. Zum einen gerät der Autor unter wachsendem Druck von seinen Produzenten, auf der anderen Seite verliert er immer stärker den realistischen blick, leidet an Orientierungsverlusten und Konzentrationsschwächen. Mehr und mehr werden sich dann auch die Personen, dass sie selbst nur synthetische Filmfiguren sind. Und schließlich scheinen einige Szenen anzudeuten, dass Bonhoeffer alles nur phantasiert. Alles nur ein böser Traum?
Slipstream ist einer jener Movies, die der Betrachter genial findet oder verteufelt. Eine Flatline gibt es hier kaum. Fest steht indes, Verstehen und Verinnerlichen fällt dem Betrachter verdammt schwer. Andererseits liefert Hopkins selber abermals eine begnadete Vorstellung ab. Wie gewohnt perfekt und professionell. Die Metaebene wird gerne so definiert: Eine Meta-Ebene ist eine übergeordnete Ebene oder Sichtweise, die aus einer Struktur hinausweist und eine neue Dimension oder Distanz in der Betrachtung eröffnet. Der Germanist und Philosoph Edwin Burck ist der führende Vertreter dieser Art des Denkens. Er gilt in Fachkreisen als „geistiger“ Vater der Metaebene. Diese Ebene/ Sichtweise ermöglicht jene von unseren eigenen Erfahrungen geprägte Metaebene, über uns selber zu denken oder Entscheidungen vorzubereiten. Der Mensch begibt sich dabei intuitiv mit seinem Bewußtsein quasi auf eine virtuelle externe Betrachtungsebene. Zwischen dieser Metaebene und der realen Welt findet mehr oder weniger ein Austausch statt. Als wenn man nicht weiß, ob etwas erlebt oder nur erträumt wurde.
(Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
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Weitere Filminfos zu Slipstream Dream:
Originaltitel: Slipstream
Land / Jahr: USA 2007
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Slipstream Dream:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar von Anthony Hopkins, Making of Featurettes, Geschnittene Szenen, Postergalerie, Slideshow
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