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Rock Haven - Liebe Deinen Nächsten
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Brady und seine Mutter ziehen in die kleine Stadt ROCK HAVEN an der kalifonischen Küste. Als Brady sich zum hübschen Nachbarsjungen Clifford hingezogen fühlt, hat er ein Problem. Denn für seine Gefühle zu einem anderen Jungen gibt es in der streng religiösen Welt seiner Familie kein Verständnis.
Brady versucht zu leben, was sein Glaube ihm verbietet: die große Liebe zu einem Jungen, der so ganz anders ist als er. Doch nach und nach bekommt er Unterstützung von Menschen, bei denen er es nie für möglich gehalten hätte. Und letztendlich kann er eine Entscheidung treffen.
ROCK HAVEN erzählt eine gefühlvolle und romantische Coming-Out-Geschichte vor der grandiosen Kulisse der nordkalifornischen Küstenlandschaft und greift ein immer noch aktuelles Thema auf: schwule Liebe und religiöse Engstirnigkeit. ...
Inhaltsangabe zu Rock Haven - Liebe Deinen Nächsten: 
Brady und seine Mutter ziehen in die kleine Stadt ROCK HAVEN an der kalifonischen Küste. Als Brady sich zum hübschen Nachbarsjungen Clifford hingezogen fühlt, hat er ein Problem. Denn für seine Gefühle zu einem anderen Jungen gibt es in der streng religiösen Welt seiner Familie kein Verständnis.
Brady versucht zu leben, was sein Glaube ihm verbietet: die große Liebe zu einem Jungen, der so ganz anders ist als er. Doch nach und nach bekommt er Unterstützung von Menschen, bei denen er es nie für möglich gehalten hätte. Und letztendlich kann er eine Entscheidung treffen.
ROCK HAVEN erzählt eine gefühlvolle und romantische Coming-Out-Geschichte vor der grandiosen Kulisse der nordkalifornischen Küstenlandschaft und greift ein immer noch aktuelles Thema auf: schwule Liebe und religiöse Engstirnigkeit. Rock Haven - Liebe Deinen Nächsten stammt aus dem Hause Salzgeber & Co Medien GmbH.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Rock Haven - Liebe Deinen Nächsten:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Rock Haven - Liebe Deinen Nächsten:
0Frank Brenner2011-04-12So ein Szenario kann eigentlich nur einer schwulen Traumvorstellung entspringen: Zwei gerade erwachsen gewordene junge Männer, beide gut aussehend und schwul, begegnen sich zufällig an einem menschenleeren Strand. Zu schön um wahr zu sein. Deswegen gibt es auch in David Lewis’ Regiedebüt einen gewaltigen Haken an dieser Ausgangskonstellation. Einer von ihnen, Brady (blonder Unschuldsengel: Sean Hoagland), hat eine christlich-fundamentalistische Erziehung genossen und sein sexuelles Begehren bislang erfolgreich unterdrückt. Denn in der Bibel steht ja, dass „der Mann nicht bei dem Manne liegen soll“. Clifford (athletischer Sonnyboy: Owen Alabado) hingegen hat kein Problem mit seiner Homosexualität, auch seine spirituell angehauchte Mutter Angie (Katheryn Hecht) hält dies für das Natürlichste in der Welt. Trotzdem kommen sich die beiden Nachbarsjungen auf der einsamen Insel vor San Francisco dann im Laufe des Films näher, aber Bradys Mutter Marty (Laura Jane Coles) kann dieses sündige Verhalten ihres Sohnes nicht tolerieren. Sie würde ihn viel lieber mit der Vollblutchristin Peggy (Erin Daly) verkuppeln.
Die Ansätze in David Lewis’ Langfilmdebüt sind nicht neu, haben sich im Laufe der Jahre aber immer wieder selbst bestätigt und deswegen auch nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Gerade in den USA sind religiöse Fanatiker wieder auf dem Vormarsch, weswegen man mit aufklärerischen Filmen wie diesem gar nicht hart genug gegensteuern kann. „Rock Haven“ zeigt die Unentrinnbarkeit menschlicher Regungen und sexueller Empfindungen und stellt der Thematik zwei bilderbuchhafte Positionen gegenüber. Die alles verstehende Mutter, die sich im Einklang mit der Natur und sich selbst befindet, und deren Antagonistin, die sich ausnahmslos auf die christliche Lehre stützt, weil sie sonst keinen anderen Halt im Leben hat. Das ist mitunter allzu konventionell und vorhersehbar in Szene gesetzt, auch bei der Darstellerführung hat Lewis noch nicht zu wahrer Professionalität gefunden. Doch die Liebesgeschichte zwischen seinen beiden jugendlichen Helden ist ihm trotz alledem überzeugend gelungen, was den Film insbesondere beim Zielpublikum gut ankommen lassen wird. Verstockte Vorgestrige wird wohl aber auch „Rock Haven“ nicht zu einem progressiveren Weltbild erziehen können.
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So ein Szenario kann eigentlich nur einer schwulen Traumvorstellung entspringen: Zwei gerade erwachsen gewordene junge Männer, beide gut aussehend und schwul, begegnen sich zufällig an einem menschenleeren Strand. Zu schön um wahr zu sein. Deswegen gibt es auch in David Lewis’ Regiedebüt einen gewaltigen Haken an dieser Ausgangskonstellation. Einer von ihnen, Brady (blonder Unschuldsengel: Sean Hoagland), hat eine christlich-fundamentalistische Erziehung genossen und sein sexuelles Begehren bislang erfolgreich unterdrückt. Denn in der Bibel steht ja, dass „der Mann nicht bei dem Manne liegen soll“. Clifford (athletischer Sonnyboy: Owen Alabado) hingegen hat kein Problem mit seiner Homosexualität, auch seine spirituell angehauchte Mutter Angie (Katheryn Hecht) hält dies für das Natürlichste in der Welt. Trotzdem kommen sich die beiden Nachbarsjungen auf der einsamen Insel vor San Francisco dann im Laufe des Films näher, aber Bradys Mutter Marty (Laura Jane Coles) kann dieses sündige Verhalten ihres Sohnes nicht tolerieren. Sie würde ihn viel lieber mit der Vollblutchristin Peggy (Erin Daly) verkuppeln.
Die Ansätze in David Lewis’ Langfilmdebüt sind nicht neu, haben sich im Laufe der Jahre aber immer wieder selbst bestätigt und deswegen auch nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Gerade in den USA sind religiöse Fanatiker wieder auf dem Vormarsch, weswegen man mit aufklärerischen Filmen wie diesem gar nicht hart genug gegensteuern kann. „Rock Haven“ zeigt die Unentrinnbarkeit menschlicher Regungen und sexueller Empfindungen und stellt der Thematik zwei bilderbuchhafte Positionen gegenüber. Die alles verstehende Mutter, die sich im Einklang mit der Natur und sich selbst befindet, und deren Antagonistin, die sich ausnahmslos auf die christliche Lehre stützt, weil sie sonst keinen anderen Halt im Leben hat. Das ist mitunter allzu konventionell und vorhersehbar in Szene gesetzt, auch bei der Darstellerführung hat Lewis noch nicht zu wahrer Professionalität gefunden. Doch die Liebesgeschichte zwischen seinen beiden jugendlichen Helden ist ihm trotz alledem überzeugend gelungen, was den Film insbesondere beim Zielpublikum gut ankommen lassen wird. Verstockte Vorgestrige wird wohl aber auch „Rock Haven“ nicht zu einem progressiveren Weltbild erziehen können.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Rock Haven - Liebe Deinen Nächsten:
Land / Jahr: USA 2007
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Rock Haven - Liebe Deinen Nächsten:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, zusätzliche Szenen
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Bei der Vorstellung des Titels Rock Haven - Liebe Deinen Nächsten handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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