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66/67 - Fairplay war gestern
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Ich will noch irgendwas kaputt machen! - Irgendwas oder irgendwen?
Dieses Ritual läuft jetzt schon fast 15 Jahre in der Hooligan-Clique. Seit Teenagertagen ist es das feste Wochenend-Spektakel: Zum Spiel gehen – falls man kein Stadionverbot hat – und in der 3. Halbzeit den Gegnern ordentlich eins aufs Maul geben. Da können auch schon mal Knochen brechen. Fabian, Otto und der Rest der Truppe halten für Eintracht Braunschweig fest zusammen. Sie tragen sogar das Jahr, in dem die Eintracht deutscher Meister wurde, als Branding auf der Brust. Jetzt droht der Abstieg aus der 3. Liga. Der Tag des Entscheidungsspiels wird unerwartet auch zum Schicksalstag für die Zukunft der Clique. ...
Inhaltsangabe zu 66/67 - Fairplay war gestern: 
Ich will noch irgendwas kaputt machen! - Irgendwas oder irgendwen?
Dieses Ritual läuft jetzt schon fast 15 Jahre in der Hooligan-Clique. Seit Teenagertagen ist es das feste Wochenend-Spektakel: Zum Spiel gehen – falls man kein Stadionverbot hat – und in der 3. Halbzeit den Gegnern ordentlich eins aufs Maul geben. Da können auch schon mal Knochen brechen. Fabian, Otto und der Rest der Truppe halten für Eintracht Braunschweig fest zusammen. Sie tragen sogar das Jahr, in dem die Eintracht deutscher Meister wurde, als Branding auf der Brust. Jetzt droht der Abstieg aus der 3. Liga. Der Tag des Entscheidungsspiels wird unerwartet auch zum Schicksalstag für die Zukunft der Clique. 66/67 - Fairplay war gestern stammt aus dem Hause ASCOT ELITE Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in 66/67 - Fairplay war gestern:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu 66/67 - Fairplay war gestern:
4Frank Brenner2010-08-07„66/67 – Fairplay war gestern“ ist einer dieser Filme, die einen einigermaßen ratlos zurücklassen. Was wollten uns die Regisseure damit sagen, warum haben sie diese Form der Dramatisierung gewählt? Es ist ja ganz erfrischend, wenn ein Film nicht den ausgetretenen Pfaden folgt und eine Geschichte erzählt, für die bislang im Mainstreamkino kein Platz war. Aber wenn das Thema und die Herangehensweise schon so unkonventionell sind, sucht der Zuschauer krampfhaft nach einem Strohhalm, an den er sich klammern kann. Und den verweigert ihm das Regieduo Ludwig & Glaser hier leider ebenfalls.
Die Story kreist um eine Gruppe beinharter Fußballfans, die mit Herz und Seele für ihren Verein, den Außenseiter „Eintracht Braunschweig“ einstehen. Und auch mit geballten Fäusten. Die sechs Freunde um die 30 taumeln einigermaßen planlos durchs Leben und stehen so fanatisch hinter ihren Lieblingskickern, dass sie sich auch mit Anhängern gegnerischer Mannschaften treffen, um sich die Köpfe blutig zu hauen. Beziehungsprobleme sind die Folge, weil eine der Freundinnen endgültig genug hat von den kindlichen Verhaltensmustern der jungen Männer, eine andere vergeblich auf eine echte Zuneigungsbekundung wartet und einer der echten Kerle heimlich seinen homosexuellen Neigungen nachgeht. Die beiden Regisseure haben einige interessante Aspekte in ihren Film gepackt, langweilig wird es beim Zuschauen nicht. Aber man fühlt sich auch ganz schön hin- und hergeworfen, weil die Marschrichtung und die Aussage schwammig bleiben. Dadurch, dass das Verhaltensmuster weitgehend ohne Wertung bebildert wird, könnte man den Film auch so interpretieren, dass er das Hooligan-Verhalten der Kategorie C (Fans sind gewaltbereit und üben dies regelmäßig auch aus) gutgeheißen will. Das verwirrt nicht nur, sondern hinterlässt einen sehr zwiespältigen Eindruck. Vielleicht hätten die Filmemacher ihr Konzept noch einmal nachhaltiger abklopfen sollen, denn auch der Aufbruch der Chronologie wirkt unüberlegt und wie eine formale Spielerei, die keinen nachhaltigen Zweck erfüllt.
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„66/67 – Fairplay war gestern“ ist einer dieser Filme, die einen einigermaßen ratlos zurücklassen. Was wollten uns die Regisseure damit sagen, warum haben sie diese Form der Dramatisierung gewählt? Es ist ja ganz erfrischend, wenn ein Film nicht den ausgetretenen Pfaden folgt und eine Geschichte erzählt, für die bislang im Mainstreamkino kein Platz war. Aber wenn das Thema und die Herangehensweise schon so unkonventionell sind, sucht der Zuschauer krampfhaft nach einem Strohhalm, an den er sich klammern kann. Und den verweigert ihm das Regieduo Ludwig & Glaser hier leider ebenfalls.
Die Story kreist um eine Gruppe beinharter Fußballfans, die mit Herz und Seele für ihren Verein, den Außenseiter „Eintracht Braunschweig“ einstehen. Und auch mit geballten Fäusten. Die sechs Freunde um die 30 taumeln einigermaßen planlos durchs Leben und stehen so fanatisch hinter ihren Lieblingskickern, dass sie sich auch mit Anhängern gegnerischer Mannschaften treffen, um sich die Köpfe blutig zu hauen. Beziehungsprobleme sind die Folge, weil eine der Freundinnen endgültig genug hat von den kindlichen Verhaltensmustern der jungen Männer, eine andere vergeblich auf eine echte Zuneigungsbekundung wartet und einer der echten Kerle heimlich seinen homosexuellen Neigungen nachgeht. Die beiden Regisseure haben einige interessante Aspekte in ihren Film gepackt, langweilig wird es beim Zuschauen nicht. Aber man fühlt sich auch ganz schön hin- und hergeworfen, weil die Marschrichtung und die Aussage schwammig bleiben. Dadurch, dass das Verhaltensmuster weitgehend ohne Wertung bebildert wird, könnte man den Film auch so interpretieren, dass er das Hooligan-Verhalten der Kategorie C (Fans sind gewaltbereit und üben dies regelmäßig auch aus) gutgeheißen will. Das verwirrt nicht nur, sondern hinterlässt einen sehr zwiespältigen Eindruck. Vielleicht hätten die Filmemacher ihr Konzept noch einmal nachhaltiger abklopfen sollen, denn auch der Aufbruch der Chronologie wirkt unüberlegt und wie eine formale Spielerei, die keinen nachhaltigen Zweck erfüllt.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu 66/67 - Fairplay war gestern:
Originaltitel: 66/67 – Fairplay war gestern
Land / Jahr: Deutschland 2009
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu 66/67 - Fairplay war gestern:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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Bei der Vorstellung des Titels 66/67 - Fairplay war gestern handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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