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Trailer zum Film
TECHNISCHE DATEN
zu Made in USA

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Kriminalfilm
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono,Französisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Holländisch, Spanisch, Portugiesisch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680055237 / 4006680055237
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Kriminalfilm > DVD > Made in USA

Made in USA

Titel:

Made in USA

Label:

Arthaus

Regie:

Jean-Luc Godard

Laufzeit:
82 Minuten
Genre:
Kriminalfilm
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:
05.08.2010

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Stand der Preise: 30.05.2012 00:38:05.
Inhaltsangabe zu Made in USA: Johannes Heesters Edition Mein wunderbarer Waschsalon


Die Journalistin und Privatdetektivin Paula Nelson kommt aus Paris nach Atlantic Cité, um ihren Verlobten Richard zu suchen, der sich dort versteckt hat. Sie findet ihn ermordet vor, weiß aber nicht, warum er getötet wurde. Auf ihrer Suche nach dem Täter wird sie selbst zur Mörderin und gerät zwischen Polizisten, Agenten und Gangster. Ihre Lage scheint aussichtlos. Made in USA stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Made in USA Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Made in USA:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Made in USA:
Jean-Luc Godard, der in diesem Jahr seinen achtzigsten Geburtstag feiert, gehört zweifellos zu den innovativsten Regisseuren der Filmgeschichte. Er war der „Kopf“ einer Gruppe von französischen Filmemachern - außer ihm waren noch Claude Chabrol, Jacques Rivette, Eric Rohmer und François Truffaut beteiligt - die mit der „Nouvelle Vague“ („Neue Welle“) Ende der 50er Jahre mit neuen filmästhetischen Maßstäben die Filmwelt revolutionierten. Ihre Ideen beeinflussten weit über Frankreich hinaus unter anderem auch junge deutsche Regisseure des „Neuen deutschen Films“ wie Rainer Werner Fassbinder oder Volker Schlöndorff. Wesentlich für diese Richtung war die Identifizierung des Filmemachers als Autor und die Filmsprache als ein Ausdrucksmittel subjektiver Kreativität. Dazu dienten ungewöhnliche Kameraeinstellungen, eine neue Tondramaturgie und oft noch unbekannte Schauspieler, auch Laiendarsteller. Da viele der französischen Erneuerer auch Filmkritiker waren, kannten sie die Genrefilme etwa von Alfred Hitchcock oder John Ford und bauten in ihren Filmen oft Versatzstücke dieser Klassiker ein. Diese intellektuelle Filmkunst setzt ein gut informiertes und zur Reflexion des Gesehenen fähiges Publikum voraus, um die oft komplizierten Handlungsstränge mit ihren Andeutungen zu verstehen. Godard stammt aus einer wohlhabenden französisch-schweizerische Familie und gilt als radikalster Vertreter der „Nouvelle Vague“. Er kritisiert das Filmemachen aus rein ökonomischem Kalkül, wie es besonders in Hollywood betrieben wird. In „Die Verachtung“, in dem ein Film im Film gedreht wird, beschreibt er diese Divergenz von Kunst und Geld, von Schein und Sein am besten. Mit „Außer Atem“ mit dem jungen Jean-Paul Belmondo war Godard 1960 schlagartig bekannt geworden. Es war der Beginn eines Stils, der aus dem traditionell erzählenden Kino ein modernes Medium zur Kommunikation mit dem Zuschauer machte. Für viele Filmfreunde, die diese beiden Godard-Klassiker bereits in ihrer DVD-Sammlung haben und noch weitere teils radikalere Kunstwerke von ihm sehen wollen, gibt es jetzt bei Kinowelt, einer deutschen Tochterfirma des französischen Rechteverwerters StudioCanal, drei weitere Godard-Filme in deutschen Synchronfassungen als Einzelausgaben, die bisher nur in einer Zehner-Box erhältlich waren.

Die Gangsterballade „Elf Uhr nachts“ („Pierrot le fou“) von 1965 gehört zu den frühen Klassikern Godards und schrieb Filmgeschichte auch durch die Glanzleistungen von Jean-Paul Belmondo und der Dänin Anna Karina, die zeitweise mit Godard verheiratet war. Tiefer Pessimismus prägt die Geschichte um Liebe und Tod mit politischen Anspielungen auf den Vietnamkrieg und deutlicher Kritik am Konsumterror der Werbeindustrie. Ferdinand verlässt aus Langeweile seine Familie und trifft seine frühere Freundin Marianne wieder. Sie scheint für eine zwielichtige Organisation zu arbeiten, und er soll ihr helfen, eine Leiche zu beseitigen. Nach einer abenteuerlichen Autofahrt in den Süden und ein paar glücklichen Tagen auf einer einsamen Insel merkt Ferdinand, dass Marianne ihn betrogen hat. Ihr angeblicher Bruder ist in Wirklichkeit ihr Geliebter. Er erschießt Marianne und den Nebenbuhler und sprengt sich selbst mit Dynamit in die Luft. Godard bezeichnete die beiden Protagonisten als das „letzte romantische Paar“ und den Film mit seiner Mischung aus Roadmovie, Romanze, Abenteuer und Kriminalfilm als „einen Versuch zu leben“. Godards Kino ist voller Dissonanzen, Brüche und Lücken. Seine Bilder verführen nicht, sie verstören. Viele typische stilistische Eigenarten Godards sind in diesem Film vereint: Bewegliche Kamera, spezielle Montagetechniken, malerische Bilder auf einer „Tour de France“ mit Landschaften, Straßen, Orten, Flüssen und dem Meer. Der Film war prägend für das postmoderne Kino von Beineix, Besson, Lynch und Stone.

Made in USA“ von 1966 wurde inspiriert von dem Howard-Hawks-Klassiker „Tote schlafen fest“. Die Journalistin und Privatdetektivin Paula Nelson kommt aus Paris nach Atlantic City, um ihren Verlobten Richard zu suchen, der sich dort versteckt hat. Nach einer Tour als Detektivin im Stile Humphrey Bogarts findet sie ihn ermordet vor, weiß aber nicht, warum er getötet wurde. Auf ihrer Suche nach dem Täter wird sie selbst zur Mörderin und gerät zwischen Polizei, Agenten und Gangster. Ihre Lage scheint aussichtlos. Jean-Luc Godards letzter Film mit Anna Karina ist gespickt mit Anspielungen auf das Gangsterkino Hollywoods und die Amerikanisierung Europas. Godard widmete seine Arbeit den Kollegen Samuel Fuller und Nicolas Ray, die Figuren tragen Namen wie Aldrich, Widmark, Siegel oder Nixon. Neben Jean-Pierre Léaud und László Szabó hat Marianne Faithfull einen Kurzauftritt als Barsängerin.

Mit der Zeit wurden Godards Filme immer komplexer. Ein Gipfelwerk seines späteren Schaffens ist „Passion“ von 1982 mit Isabelle Huppert, Hanna Schygulla und Michel Piccoli in den Hauptrollen. Die Abstraktion der Ausdrucksmittel lässt hier nur schwer eine durchgehende erzählerische Handlung erkennen. Der Film ist ein eindrucksvolles Gesamtkunstwerk, eine Reflexion nicht nur über das Kino, sondern über die Kunst allgemein. In visueller Schönheit kreist Godard um die komplexen Beziehungen von Malerei, Musik und Leben. Der polnische Regisseur Jerzy arbeitet an dem Film „Passion“, in dem berühmte Gemälde von Rembrandt („Die Nachtwache“), Goya („Die Erschießung der Aufständischen am 3. Mai 1808“) und Eugène Delacroix („Einzug der Kreuzfahrer in Konstantinopel am 12. April 1204“) nachgespielt werden. Während der problematischen und stockenden Dreharbeiten wird er zunehmend mit Ereignissen und Schicksalen um ihn herum konfrontiert und fühlt sich zwischen zwei Frauen hin- und hergerissen. Eine davon ist die Fabrikarbeiterin Isabelle, die entlassen wird und ihr Recht auf Arbeit vehement einfordert. Die andere ist Hanna, die Frau des Fabrikbesitzers, der Isabelle entlassen hat. So wird ständig die harte Alltagsrealität einer lauten Fabrik mit den schönen Künsten der Malerei und Musik kontrastiert. Wie schon in „Made in USA“ zeigt sich Godard als großer Freund der klassischen Musik, wenn er immer wieder Werke von Mozart (Requiem), Beethoven (Klaviersonate op. 14 Nr. 1, Violinsonate op. 30 Nr. 3), Schumann (Rheinische Sinfonie), Dvorak und Ravel (Klavierkonzerte) zitiert.

Die DVDs enthalten als Bonusmaterial interessante Einführungen des britischen Filmwissenschaftlers Colin MacCabe und ein Interview mit Godards Muse Anna Karina. (Johannes Kösegi)


Es geschieht täglich überall, auf der gesamten Welt, nebenan, hinter verschlossenen Türen. Und wir schauen meistens weg. So auch in diesem packenden Horror-Drama mit dem heiklen Thema Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung. Die Sozialarbeiterin Emily (Renée Zellweger) kommt vor lauter Arbeit zwar um, doch klemmt sie sich hinter eine Ate, die zufällig auf ihrem Schreibtisch landet.Es ist der „Fall 39“. Zuerst ist esfür die eine reine Routineuntersuchung, sie besucht die Eheleute Sullivan (Kerry O'Malley und Callum Keith Rennie), den Eltern der zehnjährigen Lilith (Jodelle Ferland). Emilys Job ist es, nach dem rechten zu sehen, ob Eltern mit der Pflege und Erziehung ihre Kinder zurechtkommen. Vorort sieht sie ein skurriles Szenario: Der Herr des Hauses spricht kein Wort, und wenn, dann souffliert er es seiner Frau ins Ohr.. Lilith, die kleine Tochter der beiden, macht einen sehr verschreckten und verstörten Eindruck, wirkt seelisch kaputt und verängstigt, zeigt aber rein äußerlich keine Spuren von Gewalt oder Missbrauch. Nach diesem Besuch lässt Emily aber dieser Fall nicht mehr los. Sie ahnt, dass dort wesentlich mehr geschieht, als auf den ersten Blick ersichtlich. Bei einer Vorladung der Familie in die Amtsräume will sie der Sache auf den Grund gehen und gerät in einen Strudel von Gewalt. Ein packender Film mit großem Horror, die sich in leisen zwischen- und Untertönen verbergen. Ein Film, der von der ersten Minute an fesselt, überzeugend transportiert durch seine Hauptdarsteller. Und letztlich wieder ein beweis dafür, dass in diesem Genre Horror-Thriller nicht ewig das Blut hektoliterweise fließen muß. Wieder eine Paraderolle für die grandiose René Zellwegger, die in ihrer warmen und herzlichen Art eine große Portion Optimismus in ein dunkles Thema hineinstrahlen lässt. Diese „Fälle“ werden wir folgt definiert: Mit Kindesmisshandlung in Familien sind einmal jene physischen und psychischen Gewalthandlungen gegen Kinder gemeint, die entweder körperliche Verletzungen oder sogar den Tod zu Folge haben. Von „familiengeschichtlicher Kindesmisshandlung“ sprechen Experten, wenn die Eltern dem Kind dauerhaft eher ablehnend gegenüberstehen und damit ein Familienklima erzeugen, in dem sich das Kind nicht mehr menschenwürdig entfalten kann. Kindesvernachlässigung gilt als eine weitere Form der Kindesmisshandlung; auch sie kann den Tod von Kindern, z.B. durch Verhungern, zur Folge haben Kinder waren im Laufe der Geschichte immer wieder Misshandlungen ausgesetzt. So wurden beispielsweise in den USA 2005 rund 872 000 Kinder misshandelt (basierend auf der Auswertung von ca. 3 Millionen gemeldeten Fällen). Opferzahlen nach Altersgruppe: Um so jünger die Kinder sind, umso größer ist die Opferzahl. (Jean Lüdeke)


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Weitere Filminfos zu Made in USA:

Originaltitel: Made in USA
Land / Jahr: Frankreich / Italien 1966
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial zu Made in USA:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Interviews, Einführung zum Film von Colin MacCabe, Filmplakate, Wendecover
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