Max Manus - Man of War
Schauspieler / Schauspielerinnen in Max Manus - Man of War:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Max Manus - Man of War:
Die deutschen Widerstandskämpfer um die „Weiße Rose“ oder Anne Frank genießen seit Langem internationale Bekanntheit und dienten schon oft als Protagonisten für entsprechende Filme über den innerdeutschen Kampf gegen das Hitler-Regime. Dass es auch in anderen Ländern engagierte und überaus mutige Menschen gab, die die Besatzung durch die Armee des Dritten Reiches nicht einfach so in Kauf nahmen oder zu stillen Mitläufern wurden, ist in den letzten Jahren vermehrt in europäischen Filmen thematisiert worden. Es ist wichtig und richtig, dass den heldenhaften Revoluzzern damit ein Denkmal auf der großen Leinwand gesetzt wird und noch einmal veranschaulicht wird, dass es auch Menschen gab, die für ihre Ideale eintraten und dabei sogar ihr eigenes Leben aufs Spiel setzten. Paul Verhoeven thematisierte 2006 in „Black Book“ mit den Mitteln des Thrillers den Widerstand in den Niederlanden, kurz danach folgte mit Ole Christian Madsens „Tage des Zorns“ der Blick auf die dänischen Untergrundkämpfer. Das Regiegespann Joachim Rønning und Espen Sandberg („Bandidas“) hat sich hier der Heldenfigur Max Manus angenommen, der während des Zweiten Weltkriegs erbittert gegen die deutschen Besatzer in Norwegen zu Felde zog. Heute ist es kaum mehr notwendig, die Motivation oder Antriebskraft der Protagonisten in Widerstandsfilmen zu veranschaulichen. Es kann als bekannt vorausgesetzt werden, dass der Zuschauer um die Gräuel des Hitler-Regimes weiß, ohne dass diese bebildert werden müssten, um damit das Aufbegehren der Widerständler zu erklären. Dieses Hintergrundwissen ermöglicht es den beiden Regisseuren auch hier, sich direkt auf die Aktionen der Gruppe zu konzentrieren, denen Max Manus alsbald vorstand. Eine kurze Montagesequenz in den ersten Filmminuten erläutert die Situation in Nordeuropa, reiht die notwendigen Fakten aneinander, um die Hintergründe aufzuzeigen. Dann steigen Rønning und Sandberg auch schon in die Untergrundgeschichte ein, die sie ähnlich wie Verhoeven und Madsen dazu nutzen, Spannung zu erzeugen und das Publikum zum Komplizen der im Verborgenen operierenden Gruppe zu machen. Das gelingt den beiden Hollywood-erprobten Filmemachern auch weitgehend überzeugend, schließlich bieten die historischen Aktionen auch genügend Potenzial für eine thriller-gleiche Aufbereitung. Zu den Spannungshöhepunkten zählen dabei insbesondere die gut durchgeplanten Anschläge auf die deutschen Kriegsschiffe im Hafen von Oslo. Auch bei der Charakterisierung der Titelfigur sind die beiden Filmemacher weiter gegangen als vergleichbare Produktionen: Sie zeichnen Max Manus als einen tragischen Helden, der trotz seiner durchschlagenden Erfolge von Selbstzweifeln geplagt war und beispielsweise nicht verkraften konnte, dass er im Vergleich zu den meisten seiner Mitstreiter den Krieg überlebte. (Frank Brenner) alle Rezensionen von Frank Brenner ...
In welches Land sich der Blick um die Jahre 1939/1940 richtete, blieb nur ein Schluss möglich: Es war nirgendwo eine einfache Zeit, wie am Beispiel von Norwegen deutlich wird. Ganz bekannt war damals Max Manus, um den sich schon bald eine Widerstandsbewegung formierte. Diese Geschichte wird nun mit dem Film „Max Manus – Man of War“ gezeigt.
Alles beginnt damit, dass Max im Krankenhaus liegt. Dabei macht er sich Gedanken über die Geschichte, die ihn dorthin gebracht hat. Schließlich sollte er in seiner Wohnung verhaftet werden, da er schon im Jahr 1940 der Gestapo einige Probleme bereitet hat. Gerade war Norwegen ja vom damaligen deutschen Reich besetzt worden. Und dies ist eine Geschichte, die nicht nur ihm sondern auch seinen Freunden ziemlich viel Unbehagen bereitet. Schließlich war er unmittelbar vorher selber aus einem Krieg zurückgekommen. Er war dabei als Finnland gegen die Sowjetunion kämpfte. Also ist er wild entschlossen, sich dem Widerstand anzuschließen. So wird die Gestapo schon bei einer kleinen Aktion, wobei Plakate beschmiert werden, auf Max Manus aufmerksam. Doch er kann sich der Verhaftung entziehen und springt aus dem Fenster. Die Folge davon ist der Krankenhausaufenthalt, wobei er von Leuten in Uniform bewacht wird. Eines Tages jedoch kommt die Krankenschwester herein und hat das Besteck unter eine Serviette, so scheint es, gelegt. Jedoch ist eine Nachricht dabei, die Max nach dem Lesen auf besondere Weise vernichtet. Dann beginnt er sich zu befreien, als gerade eine Krankenschwester herein kommt. Diese verrät ihn nicht, sondern hilft ihm sogar bei der Flucht. Allerdings sagt sie zu Max, dass er sie schlagen soll. Sonst könnten die Beamten doch denken, dass sie an der Flucht beteiligt war. Max kann zwar fliehen, doch die Gestapo durchschaut die Krankenschwester und ist sich der Beteiligung von ihr sicher. Max schafft es sich bis nach Schottland durchzuschlagen, wo er in ein Ausbildungslager begibt. Eingeführt wird er dabei vom König. Dieser und das weitere Team weisen sie dann in ihre Aufgaben ein. Die Schauspieler Ken Duken, Aksel Hennie sowie Agnes Kittelsen wurden für die Hauptrollen verpflichtet. Verantwortlich für die Regie waren Joachim Ronning und Espen Sandberg. Als Sprachen stehen Deutsch und Norwegisch mit der Tonspur Dolby Digital 5.1 zur Verfügung. Für die Untertitel kann auf die Deutsche Sprache zurückgegriffen werden. Beim Bild wurde das Format 16:9 anamorph 2.35:1 ausgewählt. Der in Kürze erscheinende, im Jahr 2008 produzierte, Spielfilm hat eine Laufzeit von 112 Minuten. Veröffentlicht wurde der Film durch die Alive – Vertrieb und Marketing/DVD. Bei diesem Film handelt es sich um eine Koproduktion, die von Deutschland, Dänemark und Norwegen verwirklicht wurde. Zum Bonus gehört zunächst das Vorwort von Tikken Manus – Film und Realität. Neben der Filmdokumentation ist eine Podiumsdiskussion zu sehen. Außerdem sind entfallene Szenen, visuelle Effekte sowie der Kinotrailer zu sehen. Davon sind auf der DVD mit dem Spielfilm allein der deutsche Kinotrailer, der Original Teaser, der Original Kinotrailer sowie weitere Filmtipps zu sehen. Besonders beeindruckend fand ich hierbei schon die Vorworte von Max Manus Ehefrau Tikken. Sie ist inzwischen 96 Jahre alt und sie beherrscht die deutsche Sprache noch immer sehr gut. Dabei erzählt sie von vergangenen Tagen und wünscht den Zuschauern viel Freude beim Film. So gibt es dann auch zwei Möglichkeiten, diesen Film anzusehen. Dies ist einmal mit den Vorworten und dann ohne Ansprache von Tikken Manus. Und dann beginnt ein beeindruckendes Werk, welches in beeindruckender Weise die damalige Zeit nachzeichnet. Dabei sind die Charaktere ziemlich deutlich dargestellt worden. Umfassend und sehr interessant gestaltet sich wiederum der Blick in das Bonusmaterial. Insgesamt ein sehr gelungener Einblick in das Leben von Max Manus und die Geschichte des norwegischen Widerstandes. (Marina Teuscher) alle Rezensionen von Marina Teuscher ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Max Manus - Man of War, DVD:
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Weitere Filminfos zu Max Manus - Man of War: Originaltitel: Max Manus Land / Jahr: Deutschland / Dänemark / Norwegen 2008 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Max Manus - Man of War:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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