Isn`t she great - Ist sie nicht großartig?
Schauspieler / Schauspielerinnen in Isn`t she great - Ist sie nicht großartig?:
Darsteller:
Bette Midler Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Isn`t she great - Ist sie nicht großartig?:
Jacqueline Susann ist um das Jahr 1958 gelegentlich als Entertainerin unterwegs. Natürlich gestaltet es sich nicht ganz so einfach, wie sie sich es gewünscht hätte. Eines Tages steht Irving Mansfield, von Beruf Promoter, vor ihr. Er verspricht ihr sie bekannt zu machen. Und somit findet er leicht zu Jacqueline Zugang. Jetzt hat sie unter anderem die Gelegenheit, Werbespots und weitere Auftritte wahrzunehmen. Doch eines Tages kommt es noch schöner für sie, da Irving ihr einen Heiratsantrag macht. Sie ist sehr glücklich und geht allerdings mit ihm zu ihrem Lieblingsplatz, wo ein riesiger Baum steht. Danach erhält er ihr Ja-Wort. Schon wenige Monate nach der Hochzeit gibt es ein freudiges Ereignis zu feiern. Jedoch zum ersten Geburtstag des Sohnes wird offenbar, dass dieser behindert ist. Daher empfiehlt es sich, nach Anweisung durch den Arzt, in ein Heim zu geben. Jacqueline braucht lange, bis sie das verwindet und muss erst entscheidend von ihrer besten Freundin wachgerüttelt werden. Nachdem allerdings der ganz große Erfolg ausbleibt, ermuntert sie Irving, dass sie doch einmal ein Buch schreiben könnte. Schnell wird zwischen ihrer Freundin, Irving und ihr ausgehandelt, um was für Themen es sich handeln könnte. Sie fängt an zu schreiben und findet einen Herausgeber. Doch nun muss sie einen Weg finden, damit sie das Buch in die Läden bekommt. Auf geschickte Art und Weise schaffen sie es den Zugang zu den Buchhändlern zu finden. Nach und nach erobert das Buch von Jacqueline die Top Ten. Sie wird so populär, dass sie sogar Onassis auf seiner Yacht besuchen kann. Eines Abends jedoch steht sie gerade im Bad, als sie eine Entdeckung macht. Es liegt nahe, dass sie sehr schwer erkrankt ist. Allerdings arbeitet sie nebenbei auch weiter und doch lässt sich die Krankheit nicht eindämmen. Zu sehen sind in den Hauptrollen Bette Midler, Nathan Lane, John Cleese und Stockard Channing. Andrew Bergman war für die Regie verantwortlich. Dagegen war Burt Bacharach für die Komposition der Filmmusik verantwortlich. Für die Sprachen Deutsch und Englisch steht die Tonspur Dolby Digital 2.0 zur Verfügung. In Bezug auf das Bild liegt das Format bei 16:9 anamorph 1.77:1. Der 91minütige Film wurde im Jahr 1999 produziert und hat die FSK-Freigabe ab 12 Jahren erhalten. Im August wird die DVD jetzt von Euro Video herausgegeben. Der Film ist schon faszinierend. Jacqueline geht einen harten Weg, um Erfolg zu haben. Leider hat sie nur recht wenig davon. Gerade als sie beruflich auf der Erfolgswelle schwimmt, wird bei ihr eine schlimme Diagnose gestellt. Wer eine ähnliche Situation erlebt hat, wird diesen Film leicht mit anderen Augen betrachten. Ich finde es ein wenig schade, dass auf die Krankheit nicht noch ein wenig näher eingegangen wurde. So lässt sich nur erahnen, dass sie an Krebs erkrankt war. Aber vielleicht war ja auch das Leben der wirklichen Jacqueline so. Ansonsten ist der Film gut gemacht worden und zeigt das Leben von seiner besonderen Seite, die mal leicht und mal schwer sein kann. Ebenso spielen die Schauspieler, insbesondere Bette Midler, ihre Rollen überzeugend. (Marina Teuscher) alle Rezensionen von Marina Teuscher ...
Die Popularität Jacqueline Susanns als Person dürfte in Deutschland einigermaßen bescheiden geblieben sein. Das mag ein Grund dafür gewesen sein, warum der Film, der sich mit ihrer sensationellen, aber krankheitsbedingt kurzen Karriere, „Ist sie nicht wunderbar?“, nicht in hiesigen Kinos gezeigt wurde. Stattdessen erlebte der 1999 gedrehte Film zwei Jahre später seine Premiere auf DVD. Bekannt ist hierzulande aber auf jeden Fall Susanns weltweiter Bestseller „Das Tal der Puppen“, der 1967 schließlich von Mark Robson für die Leinwand adaptiert wurde. Und bekannt ist ohne Frage auch Bette Midler, die in Andrew Bergmans Biopic in die Rolle der Skandal umwitterten Autorin schlüpfte. Mindestens zwei gute Gründe also, warum man diese Tragikomödie, die nun eine DVD-Neuauflage erlebt, durchaus mal anschauen kann. Von Kindesbeinen an träumt Jacqueline Susann (Bette Midler) davon, irgendwann einmal berühmt zu werden. Mit kleinen Rollen im Fernsehen und Radio hält sie sich mühsam über Wasser. Der Manager Irving Mansfield (Nathan Lane) verliebt sich in die Möchtegernschauspielerin und beginnt künftig, auch ihr Berufsleben zu organisieren. Nicht nur, dass er ihr weitere lukrative Fernseh- und Werbeangebote beschaffen kann, er ermutigt sie auch, ein Buch zu schreiben. „Das Tal der Puppen“ ist so völlig anders, als alles, was bislang zwischen zwei Buchdeckel gepresst wurde. In unverblümter Sprache geschrieben, räumt die Autorin darin mit der Kloake Hollywood auf, in der so manche unschuldige Seele in Abgründe stürzt. Susann wird zur High Society-Diva, die das Leben in vollen Zügen genießt, zumal sie weiß, dass ihr nicht unendlich viel Zeit gegeben ist. Denn sie ist an Brustkrebs erkrankt, verheimlicht dies jedoch vor der Öffentlichkeit, in der sie weiterhin als strahlende Schönheit auftritt.
Ein Biopic, das sich angesichts seiner wechselvollen Thematik mal der Mittel der Komödie, mal derer des Melodrams bedient. In beiden Segmenten funktioniert Andrew Bergmans Film recht gut, was in erster Linie am mitreißenden Spiel Bette Midlers liegt. In den ersten Filmmomenten wirkt sie noch unnatürlich überdreht, doch schon bald erkennt man hinter der Fassade die verletzliche Persönlichkeit, die nach Bestätigung und Anerkennung sucht. Auch die Popkultur der USA in den 60er Jahren wurde hier überzeugend rekonstruiert. Leider genügt diese Neuauflage nur den bescheidensten technischen Ansprüchen an eine DVD. Der Film ist in deutscher und englischer Sprachfassung in Dolby Digital 2.0 vorhanden, Untertitel gibt es keine. Das Bildformat ist Widescreen 1,78:1, anamorph verzerrt. Bonusmaterial ist ebenfalls keines vorhanden.
(Frank Brenner)
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Die Möchtegern-Mimin Jackie Susann träumt den großen Traum wie die meisten ihrer Artgenossinnen im Film-Metier: Sie will berühmt werden. Leider machen ihr die Imponderabilien des Lebens einen gehörigen Strich durch die Rechnung, denn niemand vermag ihr einzigartiges Talent so richtig zu schätzen, außer natürlich ihr Agent und Ehemann in Personalunion. Irving kann sie letztlich überzeigen, ihren mit Steinen gepflasterten Weg i schriftlich zu dokumentieren. Und just, als sie im beruflichen Zenith steht, droht privates Ungemach in Form von einer schweren Krankheit Eine nett anzuschauende autobiographische Story über die Bestseller-Autorin Jacqueline Susann (Bette Midler), die in den 60igerJahren mit dem Showbusiness- Enthüllungsroman "Das Tal der Puppen" für großen Wirbel sorgte. Eine typiche US- Familien-Dramedy der gut inszenierten Art und weise mit einem Staraufgebot der Sonderklasse wie John Cleese, Amanda Peet, Nathan Lane oder John Larroquette.
Keine Frage, gerade Bette Midler als Autorin von „Die Liebesmaschine“ kann hier im prüden Amerika der Wilden sechziger als Queen of Trash überzeugend agieren. Das Tal der Puppen wurde schon einmal verfilmt, und zwar von Mark Robson im Jahre 1967. Diese Adaption fokussierte den Aufstieg und Fall dreier junger Damen in der Alptraumfabrik und gnadenlosen Menschen-Maschinerie von Hollywood. Der Film mit einem gänzlich anderen Tenor als dieser hier, war 1968 für einen Oscar in der Kategorie Beste Filmmusik nominiert. Die vom „Satan“ Charles Manson und seiner Kommune ermordete Sharon Tate, seinerzeit Ehefrau von Roman Polanski, erhielt immerhin eine Golden- Globe- Nominierung als Beste Nachwuchsdarstellerin. Und auch André Previn wurde für die beste Filmmusik für einen begehrten Grammy nominiert. Die 1945 im schönen Honolulu auf Hawaii geborene Temperament-Bombe bette Midler wurde trotz populärer Blockbuster "Verhext" (1982) oder Seite an Seite mit Nick Nolte und Richard Dreyfuss in "Zoff in Beverly Hills" nie die sehr berühmte und anerkannte Schauspielerin. Auch ihre Hingabe in "Die unglaubliche Entführung der Mrs. Stone", 1986 brachte der fülligen Rothaarigen nie jene Anerkennung, die sie eigentlich verdient hatte, trotz vorwiegend klischierter Rollen als temperamentvolle Ulknudel. Für den begehrten Oscar reichte es nie, gleichwohl erhielt Midler dreimal den Golden Globe, 1980 für "The Rose", 1991 für "For the Boys" und 1994 für die TV-Mini-Serie "Gypsy". Und sie ist glücklicherweise ein starker Typus Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, das beweist sie brillant in "Then She Found Me" (2007), und vor allem bei "The Women - Von großen und kleinen Affären" aus dem Jahre 2008.
(Jean Lüdeke)
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