Nine
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Der Regisseur Guido Contini (DANIEL DAY-LEWIS) ist ganz oben angekommen: Er gilt in den 1960er Jahren als bester Filmemacher der Welt, hat dem italienischen Kino zu internationalem Glanz verholfen und wird von den schönsten Frauen der Welt begehrt. Doch gerade, als er mit der Arbeit an seinem mit Spannung erwarteten neuen Film beginnen will, stürzt er plötzlich tief in eine kreative Lebenskrise. Verwirrt, verführt und angeregt von den Frauen in seinem Leben - seiner Ehefrau (MARION COTILLARD), seiner Geliebten (PENÉLOPE CRUZ), einer amerikanischen Mode-Journalistin (KATE HUDSON), seiner Kostümdesignerin (JUDI DENCH), einer Muse (NICOLE KIDMAN), der Verführerin aus seiner Jugend (STACY FERGUSON) und seiner verstorbenen Mutter (SOPHIA LOREN) - ringt er um Inspiration und Rettung.
Die legendäre Bühne 5 in den Cinecittà Studios in Rom wird dabei zum Schauplatz von Guidos wildesten Träumen, Erinnerungen und Begierden - und gebannt wartet sein Publikum darauf, dass er den Dämonen seiner Fantasie Herr wird und endlich Action ruft! ...
Inhaltsangabe zu Nine: 
Der Regisseur Guido Contini (DANIEL DAY-LEWIS) ist ganz oben angekommen: Er gilt in den 1960er Jahren als bester Filmemacher der Welt, hat dem italienischen Kino zu internationalem Glanz verholfen und wird von den schönsten Frauen der Welt begehrt. Doch gerade, als er mit der Arbeit an seinem mit Spannung erwarteten neuen Film beginnen will, stürzt er plötzlich tief in eine kreative Lebenskrise. Verwirrt, verführt und angeregt von den Frauen in seinem Leben - seiner Ehefrau (MARION COTILLARD), seiner Geliebten (PENÉLOPE CRUZ), einer amerikanischen Mode-Journalistin (KATE HUDSON), seiner Kostümdesignerin (JUDI DENCH), einer Muse (NICOLE KIDMAN), der Verführerin aus seiner Jugend (STACY FERGUSON) und seiner verstorbenen Mutter (SOPHIA LOREN) - ringt er um Inspiration und Rettung.
Die legendäre Bühne 5 in den Cinecittà Studios in Rom wird dabei zum Schauplatz von Guidos wildesten Träumen, Erinnerungen und Begierden - und gebannt wartet sein Publikum darauf, dass er den Dämonen seiner Fantasie Herr wird und endlich Action ruft! Nine stammt aus dem Hause Universum Film.
Schauspieler / Schauspielerinnen in Nine:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Nine:
0Frank Brenner2010-08-07Nach „Achteinhalb“ kommt „Nine“, zumindest in der Zählweise des zeitgenössischen Kinos, in dem ein Film mit einem rein deutschen Titel verpönt zu sein scheint. Doch „Nine“ ist auch die Filmversion eines Bühnenmusicals, das unter eben diesem Titel 1982 in New York seine Premiere feierte. Die Show mit Texten und Musik von Maury Yeston und nach einem Skript von Arthur Kopit gehört zwar nicht gerade zu den ewigen Dauerbrennern der Musicalszene, war aber zu seiner Entstehungszeit überaus erfolgreich. Und da es seinerseits auf einer Filmvorlage (eben Federico Fellinis „Achteinhalb“) basierte, ist die Rückführung des Stoffes ins Kino irgendwie nahe liegend.
Wie in Fellinis selbstreferenziellem Klassiker aus dem Jahr 1963 geht es auch in „Nine“ um die Schaffenskrise eines Regisseurs (Daniel Day-Lewis), der überdeutlich seinem Schöpfer selbst, also Fellini, nachempfunden ist. Nach einigen Flops erwartet die Öffentlichkeit ungeduldig den neuen Film des Regiemeisters, der mit seiner langjährigen Muse Claudia Jenssen (Nicole Kidman) in der Hauptrolle in den römischen Studios der Cinecittà entstehen soll. Doch Guido Contini hat noch keinen Plan, wie der neue Film werden soll, geschweige denn ein Drehbuch. Der Pressekonferenz entflieht er überaus geschickt und setzt sich in die italienische Provinz ab, um nachzudenken und sich mit seiner Geliebten (Penélope Cruz) zu treffen. Doch der Filmalltag holt ihn alsbald wieder ein, da ihn sein Produzent ausfindig macht und mit dem ganzen Team und Continis Ehefrau (Marion Cotillard) im Schlepptau ebenfalls in dem Hotel auftaucht.
In diese Geschichte hinein sind immer wieder Musiknummern gewoben, die die Handlung nicht zum Stillstand bringen, sondern geschickt in den Liedtexten weiterführen. Rob Marshall, der mit „Chicago“ 2002 in Hollywood zum Revival des Filmmusicals entscheidend beitrug, ist sicherlich die richtige Wahl für die farbenfrohe, glamouröse und perfekt choreographierte Leinwandvariante dieses Stoffes. Rückblenden in die Jugend Guidos webt er ebenso überzeugend ein wie Traumsequenzen, die die Inspiration für die fantastischen Einfälle des Regisseurs liefern. Auch wenn die Vorlage nicht allzu vielen Zuschauern geläufig sein wird und den Musiknummern mitunter das Besondere zu fehlen scheint, werden Musicalfans auch hier auf ihre Kosten kommen. Denn die stargespickte Besetzung und die nicht uninteressante Storyline sorgen durchaus für Kurzweil.
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Nach „Achteinhalb“ kommt „ Nine“, zumindest in der Zählweise des zeitgenössischen Kinos, in dem ein Film mit einem rein deutschen Titel verpönt zu sein scheint. Doch „ Nine“ ist auch die Filmversion eines Bühnenmusicals, das unter eben diesem Titel 1982 in New York seine Premiere feierte. Die Show mit Texten und Musik von Maury Yeston und nach einem Skript von Arthur Kopit gehört zwar nicht gerade zu den ewigen Dauerbrennern der Musicalszene, war aber zu seiner Entstehungszeit überaus erfolgreich. Und da es seinerseits auf einer Filmvorlage (eben Federico Fellinis „Achteinhalb“) basierte, ist die Rückführung des Stoffes ins Kino irgendwie nahe liegend.
Wie in Fellinis selbstreferenziellem Klassiker aus dem Jahr 1963 geht es auch in „ Nine“ um die Schaffenskrise eines Regisseurs (Daniel Day-Lewis), der überdeutlich seinem Schöpfer selbst, also Fellini, nachempfunden ist. Nach einigen Flops erwartet die Öffentlichkeit ungeduldig den neuen Film des Regiemeisters, der mit seiner langjährigen Muse Claudia Jenssen (Nicole Kidman) in der Hauptrolle in den römischen Studios der Cinecittà entstehen soll. Doch Guido Contini hat noch keinen Plan, wie der neue Film werden soll, geschweige denn ein Drehbuch. Der Pressekonferenz entflieht er überaus geschickt und setzt sich in die italienische Provinz ab, um nachzudenken und sich mit seiner Geliebten (Penélope Cruz) zu treffen. Doch der Filmalltag holt ihn alsbald wieder ein, da ihn sein Produzent ausfindig macht und mit dem ganzen Team und Continis Ehefrau (Marion Cotillard) im Schlepptau ebenfalls in dem Hotel auftaucht.
In diese Geschichte hinein sind immer wieder Musiknummern gewoben, die die Handlung nicht zum Stillstand bringen, sondern geschickt in den Liedtexten weiterführen. Rob Marshall, der mit „Chicago“ 2002 in Hollywood zum Revival des Filmmusicals entscheidend beitrug, ist sicherlich die richtige Wahl für die farbenfrohe, glamouröse und perfekt choreographierte Leinwandvariante dieses Stoffes. Rückblenden in die Jugend Guidos webt er ebenso überzeugend ein wie Traumsequenzen, die die Inspiration für die fantastischen Einfälle des Regisseurs liefern. Auch wenn die Vorlage nicht allzu vielen Zuschauern geläufig sein wird und den Musiknummern mitunter das Besondere zu fehlen scheint, werden Musicalfans auch hier auf ihre Kosten kommen. Denn die stargespickte Besetzung und die nicht uninteressante Storyline sorgen durchaus für Kurzweil.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Nine:
Originaltitel: Nine
Land / Jahr: USA 2009
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Nine:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Wendecover, Featurettes: The Women of Nine / The Incomparable Daniel Day Lewis / Behind the Look of Nine / The Dancers of Nine, Choreografien: Be Italien / Cinema Italiano, Musikvideos: Take it all / Cinema Italiano / Unusual Way
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