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Whatever Works - Liebe sich wer kann
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Das einstige Physik-Genie Boris Yellnikoff ist mit seinem Leben auf ganzer Linie gescheitert. Bis ihm eines Tages die Ausreißerin Melody in die Arme fällt und dann auch gleich bei ihm einzieht. Das funktioniert alles für eine Weile auch ganz gut, bis plötzlich Melodys Mutter Marietta unangemeldet vor der Tür steht. Wenig begeistert von ihrem neuen Schwiegersohn sucht sie nach einer geeigneten Alternative für ihre Tochter und entdeckt ganz nebenbei ihre sexuelle Erfüllung und Berufung als Künstlerin. Während ihr Gatte, der sie wegen ihrer besten Freundin sitzen ließ, plötzlich seiner Leidenschaft für Männer freien Lauf lässt. Und Melody beginnt sich für den smarten Randy James zu interessieren. Wo die Liebe hinfällt … ...
Inhaltsangabe zu Whatever Works - Liebe sich wer kann: 
Das einstige Physik-Genie Boris Yellnikoff ist mit seinem Leben auf ganzer Linie gescheitert. Bis ihm eines Tages die Ausreißerin Melody in die Arme fällt und dann auch gleich bei ihm einzieht. Das funktioniert alles für eine Weile auch ganz gut, bis plötzlich Melodys Mutter Marietta unangemeldet vor der Tür steht. Wenig begeistert von ihrem neuen Schwiegersohn sucht sie nach einer geeigneten Alternative für ihre Tochter und entdeckt ganz nebenbei ihre sexuelle Erfüllung und Berufung als Künstlerin. Während ihr Gatte, der sie wegen ihrer besten Freundin sitzen ließ, plötzlich seiner Leidenschaft für Männer freien Lauf lässt. Und Melody beginnt sich für den smarten Randy James zu interessieren. Wo die Liebe hinfällt … Whatever Works - Liebe sich wer kann stammt aus dem Hause Universum Film.
Whatever Works - Liebe sich wer kann Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Whatever Works - Liebe sich wer kann:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Whatever Works - Liebe sich wer kann:
0Frank Brenner2010-09-21Der Intellektuelle Boris (Larry David) nimmt die junge Ausreißerin Melody (Evan Rachel Wood) in seiner New Yorker Wohnung auf. Trotz des enormen Alters- und Standesunterschiedes finden die beiden mit der Zeit Gefallen aneinander. Doch nach der Heirat taucht plötzlich Melodys Mutter (Patricia Clarkson) auf.
Egal, ob Woody Allen seine Filme in seinem geliebten New York ansiedelt, ob er Ausflüge nach London („Match Point“) oder Barcelona („Vicky Cristina Barcelona“) unternimmt, ob er mit den Genres oder Erzählstilen experimentiert, seinen spartanisch gestalteten Vor- und Abspannsequenzen ist er sich über die Jahrzehnte hinweg treu geblieben. Weiße Buchstaben auf schwarzem Grund, Tafeln anstatt Rolltitel, keinerlei Stargehabe, sondern streng alphabetische bzw. nach der Reihenfolge des Auftretens sortierte Darstellerlisten. So auch hier wieder, beim 40. Regiefilm des künstlerischen Multitalents, bei dem er sich wieder auf Funktionen hinter der Kamera beschränkt hat. Doch die Besetzung der männlichen Hauptrolle mit seinem New Yorker Comedy-Kollegen und langjährigen Weggefährten Larry David hätte kaum deutlicher auf die einstmals typischen Woody-Allen-Schauspielrollen zurechtgeschnitten sein können. Überhaupt orientiert sich „Whatever Works“ wieder sehr stark an Aufbau, Stimmung und Dialogwitz seiner klassischen Beziehungskomödien, in denen er insbesondere in den späten 1970er und frühen 80er Jahren der ungekrönte König war.
Auch im Jahr 2009 ist Woody Allen noch ein vorbildliches Aushängeschild für exzellenten Wortwitz in den Dialogen, für beispielloses Timing und ein goldenes Händchen bei der Darstellerwahl. Larry David erinnert in manchen Einstellungen auf geradezu frappierende Weise an seinen Regisseur, wenn er die Stirn in Falten legt oder wissend durch seine kreisrunden Brillengläser schaut, wenn er seine Rede auf bühnentypische Weise direkt in die Kamera richtet und das Publikum dahinter anspricht. Der Kenner von Woody Allens Lebensgeschichte wird des weiteren so manche Parallele zwischen der Figur des Boris Yellnikoff und dem Filmemacher selbst entdecken, angefangen bei Carolyn McCormicks Rolle als Jessica, die an Mia Farrow gemahnt, über die intellektuellen Unterhaltungen im elitären Freundeskreis bis hin zur Liebe und Hochzeit mit einer deutlich jüngeren Frau. Aber in den meisten Filmen Allens steckten solche Übereinstimmungen, und dennoch sind fast alle reine Fantasiegebilde, die nur in Ansätzen auf real Erlebtem fußen. Weit offensichtlicher ist hingegen, dass Woody Allen mit über 70 Jahren nun hinsichtlich der Liebe zu der Erkenntnis gelangt ist, dass alles erlaubt ist, was gefällt, und was sich am Ende als praktikabel erweist. Und diese Einsicht ist für einen Regiealtmeister gar nicht so selbstverständlich, wie es auf den ersten Blick klingen mag. Denn Allen konnte sich gottlob eine Frische und Offenheit bewahren, die man bei seinen gleichaltrigen Kollegen oftmals vergeblich sucht.
Nicht verwundern sollte es einen, dass Allens Werk auf der DVD sowohl in der englischen Originalfassung als auch in der deutschen Synchronversion lediglich in Dolby Digital 2.0 vorliegt – das ist typisch für den New Yorker Intellektuellen, der DVD-Versionen seiner Filme immer so spartanisch wie möglich hält. Regiekommentare hasst er wie die Pest. Deswegen muss man das Bonusmaterial auf dieser DVD fast schon als üppig bezeichnen, denn neben dem deutschen Kinotrailer gibt es sogar ein fünfzehnminütiges Interview mit dem Regisseur, das dieser zu Promozwecken mit Malika Chalabi geführt hatte. So erfährt man wenigstens mal ein paar Innenansichten des umtriebigen Filmemachers.
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Der Intellektuelle Boris (Larry David) nimmt die junge Ausreißerin Melody (Evan Rachel Wood) in seiner New Yorker Wohnung auf. Trotz des enormen Alters- und Standesunterschiedes finden die beiden mit der Zeit Gefallen aneinander. Doch nach der Heirat taucht plötzlich Melodys Mutter (Patricia Clarkson) auf.
Egal, ob Woody Allen seine Filme in seinem geliebten New York ansiedelt, ob er Ausflüge nach London („Match Point“) oder Barcelona („Vicky Cristina Barcelona“) unternimmt, ob er mit den Genres oder Erzählstilen experimentiert, seinen spartanisch gestalteten Vor- und Abspannsequenzen ist er sich über die Jahrzehnte hinweg treu geblieben. Weiße Buchstaben auf schwarzem Grund, Tafeln anstatt Rolltitel, keinerlei Stargehabe, sondern streng alphabetische bzw. nach der Reihenfolge des Auftretens sortierte Darstellerlisten. So auch hier wieder, beim 40. Regiefilm des künstlerischen Multitalents, bei dem er sich wieder auf Funktionen hinter der Kamera beschränkt hat. Doch die Besetzung der männlichen Hauptrolle mit seinem New Yorker Comedy-Kollegen und langjährigen Weggefährten Larry David hätte kaum deutlicher auf die einstmals typischen Woody-Allen-Schauspielrollen zurechtgeschnitten sein können. Überhaupt orientiert sich „Whatever Works“ wieder sehr stark an Aufbau, Stimmung und Dialogwitz seiner klassischen Beziehungskomödien, in denen er insbesondere in den späten 1970er und frühen 80er Jahren der ungekrönte König war.
Auch im Jahr 2009 ist Woody Allen noch ein vorbildliches Aushängeschild für exzellenten Wortwitz in den Dialogen, für beispielloses Timing und ein goldenes Händchen bei der Darstellerwahl. Larry David erinnert in manchen Einstellungen auf geradezu frappierende Weise an seinen Regisseur, wenn er die Stirn in Falten legt oder wissend durch seine kreisrunden Brillengläser schaut, wenn er seine Rede auf bühnentypische Weise direkt in die Kamera richtet und das Publikum dahinter anspricht. Der Kenner von Woody Allens Lebensgeschichte wird des weiteren so manche Parallele zwischen der Figur des Boris Yellnikoff und dem Filmemacher selbst entdecken, angefangen bei Carolyn McCormicks Rolle als Jessica, die an Mia Farrow gemahnt, über die intellektuellen Unterhaltungen im elitären Freundeskreis bis hin zur Liebe und Hochzeit mit einer deutlich jüngeren Frau. Aber in den meisten Filmen Allens steckten solche Übereinstimmungen, und dennoch sind fast alle reine Fantasiegebilde, die nur in Ansätzen auf real Erlebtem fußen. Weit offensichtlicher ist hingegen, dass Woody Allen mit über 70 Jahren nun hinsichtlich der Liebe zu der Erkenntnis gelangt ist, dass alles erlaubt ist, was gefällt, und was sich am Ende als praktikabel erweist. Und diese Einsicht ist für einen Regiealtmeister gar nicht so selbstverständlich, wie es auf den ersten Blick klingen mag. Denn Allen konnte sich gottlob eine Frische und Offenheit bewahren, die man bei seinen gleichaltrigen Kollegen oftmals vergeblich sucht.
Nicht verwundern sollte es einen, dass Allens Werk auf der DVD sowohl in der englischen Originalfassung als auch in der deutschen Synchronversion lediglich in Dolby Digital 2.0 vorliegt – das ist typisch für den New Yorker Intellektuellen, der DVD-Versionen seiner Filme immer so spartanisch wie möglich hält. Regiekommentare hasst er wie die Pest. Deswegen muss man das Bonusmaterial auf dieser DVD fast schon als üppig bezeichnen, denn neben dem deutschen Kinotrailer gibt es sogar ein fünfzehnminütiges Interview mit dem Regisseur, das dieser zu Promozwecken mit Malika Chalabi geführt hatte. So erfährt man wenigstens mal ein paar Innenansichten des umtriebigen Filmemachers.
(Frank Brenner)
alle Rezensionen von Frank Brenner ...
0Jean Lüdeke2010-09-26Der Paradeneurotiker Woody Allen meldet sich zurück, und zwar im Sinne von „back To The Roots“. Der gescheiterte Physik-Professors Boris Yellnikoff (Larry David) besitzt den Humor eines August Strindberg und die Menschenliebe von Arthur Schopenhauer. Das vollkommen desolate Ende nähert sich im mentalen Gewaltangriff, als ihm vor seiner New Yorker Wohnung die junge Ausreißerin Melody (Evan Rachel Wood) über den weg läuft. Es kommt, wie es kommen muß, mit unverblümter und infantiler Naivität und Optimismus nistet sie sich beim Weltschmerzler ein, verschießt sich in selbigen, und ehelicht gar den Zerrütteten.. Doch Ungemach droht, als Melodys Eltern (Patricia Clarkson und Ed Begley Jr.) aufkreuzen, um das stille Glück zu inkommodieren. Es folgt eine kette von romantischen Verwicklungen, Irrungen und Wirrungen, deren Fazit lautet: Keine Verbindung ist grotesk, unsinnig und absurd genug, wenn sie nur das Glück beschert. Ein arttypischer Woody Allen Film mit autobiografischen Zügen über das ewig alte und lustvoll- leidliche Thema von amourösen Verbindungen und ihren angehafteten Imponderabilien der Liebe, Lust und Leidenschaft, was gerade bei Allen stets leiden schafft.
Ein filmischer Shooting Star der eleganteren Sore: Die 1987 geborene US-Amerikanerin Evan Rachel Wood gilt asl hoffnungsvolles Nachwuchs-Talent der charismatischeren Kategorie. Einen „007 war sie im Musikvideo „Wake me up when September ends“ der amerikanischen Band Green Day zu bewundern. Der kurze und schmerzlose Auftritt in "Heart Shaped Glasses" des Schockkult-Rockers Marilyn Manson machte sie zu der best bezahlten Aktrice in einem Musikvideo. Ihre ersten Schauspiel-Erfahrungen sammelte sie im Theater, namens "Theatre In The Park" in Raleigh. 1998 bekam einen kleineren Part in dem Film „Träume bis ans Ende der Welt“ und der TV-Serie „Noch einmal mit Gefühl“. Fünf Jahre später kamm der erste größere Durchbruch mit "Dreizehn" für den sie eine Golden Globe Nominierung als beste Hauptdarstellerin eines Dramas kassieren konnte. Ble4ibt abzuwarten, ewie sich das quirlige Talent noch weiter entwickeln wird. Bei Allen bleibt alles wie gehabt, sein neuestes Werk lautet Du wirst einen großen, schwarzen Fremden treffen. Mit von der Partie sind Naomi Watts, Anthony Hopkins, Josh Brolin und Antonio Banderas. Letty Aronson und Jack Rollins produzieren den Film. Hinter der Kamera-Linse wird Vilmos Zsigmond stehen, der sich grandiosen Filmepen, leider nicht immer erfolgreichen Filmepen wie Heaven’s Gate, Deer Hunter und Unheimliche Begegnungen der dritten Art einen Platz im filmischen Olymp zu Lebzeiten gesichert hat.
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Der Paradeneurotiker Woody Allen meldet sich zurück, und zwar im Sinne von „back To The Roots“. Der gescheiterte Physik-Professors Boris Yellnikoff (Larry David) besitzt den Humor eines August Strindberg und die Menschenliebe von Arthur Schopenhauer. Das vollkommen desolate Ende nähert sich im mentalen Gewaltangriff, als ihm vor seiner New Yorker Wohnung die junge Ausreißerin Melody (Evan Rachel Wood) über den weg läuft. Es kommt, wie es kommen muß, mit unverblümter und infantiler Naivität und Optimismus nistet sie sich beim Weltschmerzler ein, verschießt sich in selbigen, und ehelicht gar den Zerrütteten.. Doch Ungemach droht, als Melodys Eltern (Patricia Clarkson und Ed Begley Jr.) aufkreuzen, um das stille Glück zu inkommodieren. Es folgt eine kette von romantischen Verwicklungen, Irrungen und Wirrungen, deren Fazit lautet: Keine Verbindung ist grotesk, unsinnig und absurd genug, wenn sie nur das Glück beschert. Ein arttypischer Woody Allen Film mit autobiografischen Zügen über das ewig alte und lustvoll- leidliche Thema von amourösen Verbindungen und ihren angehafteten Imponderabilien der Liebe, Lust und Leidenschaft, was gerade bei Allen stets leiden schafft.
Ein filmischer Shooting Star der eleganteren Sore: Die 1987 geborene US-Amerikanerin Evan Rachel Wood gilt asl hoffnungsvolles Nachwuchs-Talent der charismatischeren Kategorie. Einen „007 war sie im Musikvideo „Wake me up when September ends“ der amerikanischen Band Green Day zu bewundern. Der kurze und schmerzlose Auftritt in "Heart Shaped Glasses" des Schockkult-Rockers Marilyn Manson machte sie zu der best bezahlten Aktrice in einem Musikvideo. Ihre ersten Schauspiel-Erfahrungen sammelte sie im Theater, namens "Theatre In The Park" in Raleigh. 1998 bekam einen kleineren Part in dem Film „Träume bis ans Ende der Welt“ und der TV-Serie „Noch einmal mit Gefühl“. Fünf Jahre später kamm der erste größere Durchbruch mit "Dreizehn" für den sie eine Golden Globe Nominierung als beste Hauptdarstellerin eines Dramas kassieren konnte. Ble4ibt abzuwarten, ewie sich das quirlige Talent noch weiter entwickeln wird. Bei Allen bleibt alles wie gehabt, sein neuestes Werk lautet Du wirst einen großen, schwarzen Fremden treffen. Mit von der Partie sind Naomi Watts, Anthony Hopkins, Josh Brolin und Antonio Banderas. Letty Aronson und Jack Rollins produzieren den Film. Hinter der Kamera-Linse wird Vilmos Zsigmond stehen, der sich grandiosen Filmepen, leider nicht immer erfolgreichen Filmepen wie Heaven’s Gate, Deer Hunter und Unheimliche Begegnungen der dritten Art einen Platz im filmischen Olymp zu Lebzeiten gesichert hat.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Whatever Works - Liebe sich wer kann:
Originaltitel: Whatever Works
Land / Jahr: USA 2009
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Whatever Works - Liebe sich wer kann:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Wendecover
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Bei der Vorstellung des Titels Whatever Works - Liebe sich wer kann handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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