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May - Die Schneiderin des Todes
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Die junge May Canady (Angela Bettis) ist das, was man ein stilles Wasser nennt. Von dunklen Kindheitstagen an ohne Kontakt zu anderen Menschen aufgewachsen, diente ihr eine unheimliche Puppe als einzig wahrer Freund in Jugendtagen. Nun, zur jungen Frau und OP-Helferin in einer Tierklinik heran gereift, beginnt sie das andere Geschlecht zu faszinieren. Besonders der attraktive Adam (Jeremy Sisto) hat es dem scheuen Mauerblümchen angetan.
Jetzt muß sie nur noch heraus finden, wie man so einen Knaben rumkriegt und was man dann mit ihm tut. Ihre Puppe ist dabei keine große Hilfe, und auch die nette Kollegin (Anna Faris) ahnt nicht wirklich, wie fremd May selbst die einfachsten zwischenmenschlichen Dinge sind. Als Adam nach anfänglichen Erfolgen ihre Annäherungsversuche brüsk zurück weist, zieht das stille Mädchen andere Saiten auf. Schließlich hat sie nicht umsonst Schneiden und Nähen gelernt! ...
Inhaltsangabe zu May - Die Schneiderin des Todes: 
Die junge May Canady (Angela Bettis) ist das, was man ein stilles Wasser nennt. Von dunklen Kindheitstagen an ohne Kontakt zu anderen Menschen aufgewachsen, diente ihr eine unheimliche Puppe als einzig wahrer Freund in Jugendtagen. Nun, zur jungen Frau und OP-Helferin in einer Tierklinik heran gereift, beginnt sie das andere Geschlecht zu faszinieren. Besonders der attraktive Adam (Jeremy Sisto) hat es dem scheuen Mauerblümchen angetan.
Jetzt muß sie nur noch heraus finden, wie man so einen Knaben rumkriegt und was man dann mit ihm tut. Ihre Puppe ist dabei keine große Hilfe, und auch die nette Kollegin (Anna Faris) ahnt nicht wirklich, wie fremd May selbst die einfachsten zwischenmenschlichen Dinge sind. Als Adam nach anfänglichen Erfolgen ihre Annäherungsversuche brüsk zurück weist, zieht das stille Mädchen andere Saiten auf. Schließlich hat sie nicht umsonst Schneiden und Nähen gelernt! May - Die Schneiderin des Todes stammt aus dem Hause MC-One.
May - Die Schneiderin des Todes Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in May - Die Schneiderin des Todes:
Darsteller:
Angela Bettis, Jeremy Sisto, Anna Faris, James Duval, Nichole Hiltz, Kevin Gage, Merle Kennedy, Chandler Riley Hecht, Rachel David, Nora Zehetner, Will Estes, Roxanne Day, Samantha Adams, Brittney Lee Harvey, Connor Matheus, Mike McKee, Ken Davitian, Bret Roberts, Traci Burr, Jude McVay, Tricia Kelly, Norwood Cheek, Jesse Hlubik, Jennifer Grant, Meredith Hines, Jason Thornton, Lucky McKee, John Veague,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu May - Die Schneiderin des Todes:
4Tino Hahn2009-01-28Wer die offizielle Website von „May – Schneiderin des Todes“ unter www.maythemovie.com aufsucht, wird neben den hübsch gemachten Desktophintergründen schnell auf das Forum stoßen, wo der Film beinah schon übertrieben gelobt wird. Äußerungen wie „My favourite Movie!!!“ finden sich dort zuhauf. Auch wenn diese Euphorie nicht in ihrer vollen Breite angebracht ist, so sorgt „May“ doch für eine sehr positive Überraschung im Videoregal. Regisseur Lucky McGee hat einen kurzweiligen Film gedreht, der geschickt mit Motiven des Horrorsfilms, insbesondere der Frankenstein-Thematik, jongliert und dabei noch eigene Bälle ins Spiel einstreut. Geringfügig leidet der Film allerdings an mangelnden psychologischen Erklärungen für das Verhalten von May und ihre Unfähigkeit, dauerhaft Freunde zu finden. Dennoch ist der Film sehr sehenswert, da er eine willkommene Abwechslung bietet und einige sehr schwarzhumorige Einlagen parat hält. Wer sich allerdings durch die stereotypen Werbesprüche á la „Zieht euch warm an, Freddy, Chucky und ihr andern – hier kommt May!“ blenden lässt, wird unter Umständen enttäuscht werden, denn einen zweifelhaften Thrill in Form von spektakulären Mordsequenzen sucht man vergebens. Blutige Szenen bietet der Film in seinem letzten Drittel zwar, doch bis dahin dominieren die dramatischen Aspekte der Handlung und Regisseur McGee war sich im Klaren darüber, dass sein Talent nicht ausreichen wird, eine adäquate Verfilmung des modernen Prometheus zu erschaffen. Deshalb konzentrierte sich ganz auf das Innenleben seiner Protagonistin und ihr Scheitern an der Welt.
Schauspielerisch ist der Film beachtlich besetzt, neben Jeremy Sisto taucht in einer weiteren Rolle Anna Faris auf, die zur Freude ihrer zumeist männlichen Fans in „May“ eine lesbische Tierarztsprechstundenhilfe verkörpert. Am überzeugendsten ist allerdings Angela Bettis in der Hauptrolle, die den Konflikt von May glänzend verkörpert. Gegen die Vereinfachungen und fehlenden Erklärungen für so manches Muster in ihrem Verhalten ist allerdings auch sie machtlos. Dennoch bleibt „May“ bis zum schaurig-schönen Ende ein gut gemachter Film, der Anspruch, Humor und Dramatik mit einer kleinen Prise Horror würzt und insbesondere Fans abgründiger Filme ausgezeichnet munden wird.
Die DVD enthält zwei Audiokommentare, bei denen die Filmemacher und Darsteller viele interessante Informationen über den Film preisgeben.
Fazit: „May – Schneiderin des Todes“ ist bis auf den missratenen deutschen Titelzusatz ein empfehlenswerter Film, der schwarzen Humor und die Suche einer jungen Frau nach Freundschaft überzeugend miteinander kombiniert und mit einigen Horror-Elementen garniert. Psychologisch nicht immer stringent und teilweise etwas zu hastig erzählt, kann der Film dennoch eine Zielgruppe überzeugen, die für Horror-Experimente offen ist. „May“ wird in Deutschland allerdings unter dem misslungenen Marketing leiden, das krampfhaft versucht, den Film in der Tradition großer Slasher zu positionieren, anstatt ihn als kleinen und überzeugenden Film mit tragikomischen Ansätzen zu begreifen, der keinen Horror erzeugen will, sondern lediglich mit verschiedenen Elementen des Genres experimentiert.
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Wer die offizielle Website von „May – Schneiderin des Todes“ unter www.maythemovie.com aufsucht, wird neben den hübsch gemachten Desktophintergründen schnell auf das Forum stoßen, wo der Film beinah schon übertrieben gelobt wird. Äußerungen wie „My favourite Movie!!!“ finden sich dort zuhauf. Auch wenn diese Euphorie nicht in ihrer vollen Breite angebracht ist, so sorgt „May“ doch für eine sehr positive Überraschung im Videoregal. Regisseur Lucky McGee hat einen kurzweiligen Film gedreht, der geschickt mit Motiven des Horrorsfilms, insbesondere der Frankenstein-Thematik, jongliert und dabei noch eigene Bälle ins Spiel einstreut. Geringfügig leidet der Film allerdings an mangelnden psychologischen Erklärungen für das Verhalten von May und ihre Unfähigkeit, dauerhaft Freunde zu finden. Dennoch ist der Film sehr sehenswert, da er eine willkommene Abwechslung bietet und einige sehr schwarzhumorige Einlagen parat hält. Wer sich allerdings durch die stereotypen Werbesprüche á la „Zieht euch warm an, Freddy, Chucky und ihr andern – hier kommt May!“ blenden lässt, wird unter Umständen enttäuscht werden, denn einen zweifelhaften Thrill in Form von spektakulären Mordsequenzen sucht man vergebens. Blutige Szenen bietet der Film in seinem letzten Drittel zwar, doch bis dahin dominieren die dramatischen Aspekte der Handlung und Regisseur McGee war sich im Klaren darüber, dass sein Talent nicht ausreichen wird, eine adäquate Verfilmung des modernen Prometheus zu erschaffen. Deshalb konzentrierte sich ganz auf das Innenleben seiner Protagonistin und ihr Scheitern an der Welt.
Schauspielerisch ist der Film beachtlich besetzt, neben Jeremy Sisto taucht in einer weiteren Rolle Anna Faris auf, die zur Freude ihrer zumeist männlichen Fans in „May“ eine lesbische Tierarztsprechstundenhilfe verkörpert. Am überzeugendsten ist allerdings Angela Bettis in der Hauptrolle, die den Konflikt von May glänzend verkörpert. Gegen die Vereinfachungen und fehlenden Erklärungen für so manches Muster in ihrem Verhalten ist allerdings auch sie machtlos. Dennoch bleibt „May“ bis zum schaurig-schönen Ende ein gut gemachter Film, der Anspruch, Humor und Dramatik mit einer kleinen Prise Horror würzt und insbesondere Fans abgründiger Filme ausgezeichnet munden wird.
Die DVD enthält zwei Audiokommentare, bei denen die Filmemacher und Darsteller viele interessante Informationen über den Film preisgeben.
Fazit: „May – Schneiderin des Todes“ ist bis auf den missratenen deutschen Titelzusatz ein empfehlenswerter Film, der schwarzen Humor und die Suche einer jungen Frau nach Freundschaft überzeugend miteinander kombiniert und mit einigen Horror-Elementen garniert. Psychologisch nicht immer stringent und teilweise etwas zu hastig erzählt, kann der Film dennoch eine Zielgruppe überzeugen, die für Horror-Experimente offen ist. „May“ wird in Deutschland allerdings unter dem misslungenen Marketing leiden, das krampfhaft versucht, den Film in der Tradition großer Slasher zu positionieren, anstatt ihn als kleinen und überzeugenden Film mit tragikomischen Ansätzen zu begreifen, der keinen Horror erzeugen will, sondern lediglich mit verschiedenen Elementen des Genres experimentiert.
(Tino Hahn)
alle Rezensionen von Tino Hahn ...
4Oliver Anter2009-01-28Einer der Abräumer auf den Fantasy-Filmfestspielen kommt nun auch bei uns in die Verkaufsregale. „May“ ist ein junges Mädchen, welches sich nach Liebe und Nähe zu anderen Menschen sehnt, von diesen enttäuscht wird und schließlich ihren wahren Charakter zeigt.
Die kleine Puppe Susi ist die einzige Person zu der die stille May seit ihrer Kindheit Kontakt pflegt. Inzwischen ist sie zur jungen Frau herangewachsen und arbeitet als OP-Helferin bei einem Tierarzt. Auch ihre Bemühungen um den jungen Adam, der schnell ihr Interesse wecken konnte, scheinen von Erfolg gekrönt. Als Adam sie plötzlich verlässt, stürzt sie sich in eine lesbische Beziehung mit einer Arbeitskollegin. Doch auch von ihr wird sie enttäuscht. Schließlich glaubt sie niemand sei perfekt genug für sie und so plant sie sich den perfekten Freund selbst zu erstellen.
Ein gelungener Horrorthriller, der zwar zu Beginn etwas schleppend, gegen Ende aber alle Erwartungen erfüllt. Der erste Teil des Filmes widmet sich der genauen Darstellung der gestörten Persönlichkeit Mays´, welche von Minute zu Minute soziopathischer zu werden scheint. Ablehnung und Enttäuschung lassen sie schließlich in eine anderen Welt abrutschen und erst jetzt bekommt der Zuschauer das Ausmaß ihrer kranken Persönlichkeit zu sehen. Darstellerisch liefern die Akteure, allen voran Angela Bettis als May hervorragende und glaubwürdige Leistungen ab.
Diverse Audiokommentare können parallel zum Film aktiviert werden. Weitere Bonusmaterialien sind der Original Trailer, Biographien, Produktionsnotizen und die übliche Trailershow. Die DVD enthält eine deutsche und englische Sprachfassung, jeweils in Dolby Digital 5.1 und Dolby Surround.
Ein insgesamt überraschender Film mit interessanten Wendungen, fesselnd bis zum Schluss. In meinen Augen ein absoluter Geheimtip und äusserst empfehlenswert.
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Einer der Abräumer auf den Fantasy-Filmfestspielen kommt nun auch bei uns in die Verkaufsregale. „May“ ist ein junges Mädchen, welches sich nach Liebe und Nähe zu anderen Menschen sehnt, von diesen enttäuscht wird und schließlich ihren wahren Charakter zeigt.
Die kleine Puppe Susi ist die einzige Person zu der die stille May seit ihrer Kindheit Kontakt pflegt. Inzwischen ist sie zur jungen Frau herangewachsen und arbeitet als OP-Helferin bei einem Tierarzt. Auch ihre Bemühungen um den jungen Adam, der schnell ihr Interesse wecken konnte, scheinen von Erfolg gekrönt. Als Adam sie plötzlich verlässt, stürzt sie sich in eine lesbische Beziehung mit einer Arbeitskollegin. Doch auch von ihr wird sie enttäuscht. Schließlich glaubt sie niemand sei perfekt genug für sie und so plant sie sich den perfekten Freund selbst zu erstellen.
Ein gelungener Horrorthriller, der zwar zu Beginn etwas schleppend, gegen Ende aber alle Erwartungen erfüllt. Der erste Teil des Filmes widmet sich der genauen Darstellung der gestörten Persönlichkeit Mays´, welche von Minute zu Minute soziopathischer zu werden scheint. Ablehnung und Enttäuschung lassen sie schließlich in eine anderen Welt abrutschen und erst jetzt bekommt der Zuschauer das Ausmaß ihrer kranken Persönlichkeit zu sehen. Darstellerisch liefern die Akteure, allen voran Angela Bettis als May hervorragende und glaubwürdige Leistungen ab.
Diverse Audiokommentare können parallel zum Film aktiviert werden. Weitere Bonusmaterialien sind der Original Trailer, Biographien, Produktionsnotizen und die übliche Trailershow. Die DVD enthält eine deutsche und englische Sprachfassung, jeweils in Dolby Digital 5.1 und Dolby Surround.
Ein insgesamt überraschender Film mit interessanten Wendungen, fesselnd bis zum Schluss. In meinen Augen ein absoluter Geheimtip und äusserst empfehlenswert.
(Oliver Anter)
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Weitere Filminfos zu May - Die Schneiderin des Todes:
Originaltitel: May
Land / Jahr: USA 2002
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu May - Die Schneiderin des Todes:
Kinotrailer, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Audiokommentare, Production Notes, Programmhinweise
Ungekürzte Fassung;Die Leih-Version dieser DVD hat keine Jugendfreigabe
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DigitalVD-Extras zu dieser DVD May - Die Schneiderin des Todes:
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Bei der Vorstellung des Titels May - Die Schneiderin des Todes handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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