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Arthaus Collection Literatur - Nr. 16: Der talentierte Mr. Ripley
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Der smarte aber mittellose Tom Ripley soll den in Italien lebenden Millionärssohn Dickie Greenleaf nach Amerika zurückholen. Doch dieser genießt sein Leben zusammen mit seiner Verlobten Marge viel zu sehr. Fasziniert von ihrem Lebensstil wünscht sich Tom, selbst Teil der High Society zu werden und fasst einen teuflischen Plan.
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Inhaltsangabe zu Arthaus Collection Literatur - Nr. 16: Der talentierte Mr. Ripley: 
Der smarte aber mittellose Tom Ripley soll den in Italien lebenden Millionärssohn Dickie Greenleaf nach Amerika zurückholen. Doch dieser genießt sein Leben zusammen mit seiner Verlobten Marge viel zu sehr. Fasziniert von ihrem Lebensstil wünscht sich Tom, selbst Teil der High Society zu werden und fasst einen teuflischen Plan.
Arthaus Collection Literatur - Nr. 16: Der talentierte Mr. Ripley stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Arthaus Collection Literatur - Nr. 16: Der talentierte Mr. Ripley:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Arthaus Collection Literatur - Nr. 16: Der talentierte Mr. Ripley:
0Bernd Hellweg2010-09-16Patricia Highsmith (1921 bis 1995) wurde 1951 berühmt, als Alfred Hitchcock ihr Buch „Two Strangers on a Train" („Der Fremde im Zug“) verfilmte. Damit wird aus der Comiczeichnerin und Kurzgeschichten-Schreiberin eine bekannte Autorin.
Patricia Highsmith schrieb vor allem anspruchsvolle psychologisch tiefgründige Kriminalromane sowie Short Stories. Im Vordergrund ihrer Werke steht nicht die Aufklärung von Verbrechen sondern die Umstände die einen unauffälligen Durchschnittsmenschen zum Verbrecher machen.
„Ich habe gelesen, dass nur elf Prozent aller Morde aufgeklärt werden. Warum sollte ich nicht über einen Mörder schreiben, der unentdeckt bleibt?" So erklärt Patricia Highsmith ihr Interesse für ihre bekannteste Romanfigur, den geschickten Nichtstuer und charmanten Blender Tom Ripley, der in fünf Romanen von ihr auftritt.
Das es so eine charismatische Figur natürlich auch auf die Leinwand schafft war selbstverständlich, und so wurde Highsmiths Roman „Der talentierte Mr. Ripley“ 1960 von Regisseur René Clément mit Alain Delon als Ripley (deutscher Filmtitel: „Nur die Sonne war Zeuge“) erstmalig verfilmt. Diese meisterhafte Verfilmung zeigt die Klasse des französischen Kriminalfilms der Fünfzigerjahre, und ist längst zu einem Klassiker avanciert.
Neununddreißig Jahre später inszenierte Anthony Minghella (1954 – 2008) eine Neuverfilmung mit Matt Damon in der Rolle des Tom Ripley. Im Gegensatz zu dem Clement-Klassiker fehlt es der Neuverfilmung von Minghella ein wenig an Pfiff. Zu langatmig, zu viel Dialoge. Dennoch, wirklich vergleichen kann man diese beiden Filme nicht. Minghella gelingt es, aus dem Roman eine ganz eigene spannende Geschichte zu entwickeln, und doch eine adäquate Literaturadaption zu sein. Neben einigen Einzelheiten hat Minghella vor allem den Charakter seiner Hauptfigur verändert. Während Ripley im Buch eine kalte, zynischer Person ist, arbeitet Minghella die verschiedensten Züge und damit auch das Menschliche Ripleys heraus.
Doch hier erst einmal zur Handlung: Tom Ripley (Matt Damon) ist manipulativ, ein Lügner und Betrüger, aber vor allem ein Blender. Von seiner Tante ausgehalten, lebt er sein Leben vor sich hin, ohne sich um irgendetwas wirklich zu kümmern. Eines Tages spricht ihn der Vater seines flüchtigen Bekannten Richard Greenleaf (Jude Law), genannt Dickie, an. Dieser sorgt sich um seinen Sohn, denn der genießt ein lässiges Leben in Reichtum und Glamour in Italien anstatt sich auf die Nachfolge des Familienunternehmen vorzubereiten. Mr. Greenleaf bietet Tom eine Stange Geld, wenn dieser seinen Sohn zurück nach Hause bringt.
Tom findet Dickie und macht sich schnell in dessen mondänen Haus breit, sehr zum Missfallen Dickies Freundin Marge (Gwyneth Paltrow). In seiner gewohnten Art schafft es Tom, Dickie für sich zu gewinnen, ihn dazu zu bringen, seine Zeit nicht mit seiner Freundin, sondern mit ihm zu verbringen und ihn mehr und mehr für sich einzunehmen.
Tom gefällt sein neues Leben in Italien und beschließt, seinen Kurzurlaub zu verlängern. Mr. Greenleaf vertröstet er mit Briefen, doch dieser streicht ihm die finanziellen Mittel. Nun muss Tom handeln. Als er feststellt, dass ihm nicht nur Dickies Anzüge passen, beschließt er, dessen Leben zu führen. Der einzige Haken an der Sache ist Dickie selbst.
Ein leichter Herbstwind kommt schon auf, als Tom mit seinem Freund Dickie aufs Meer hinausfährt. Allein wird er zurückkehren, denn er hat das einzige Liebe erschlagen, das er auf Erden hatte. Geschickt nimmt Ripley Dickies Identität an – die Täuschung ist perfekt.
Fazit: Regisseur Minghella ist es gelungen mit faszinierenden Bildern einen perfekten und klugen Film zu inszenieren, der immer wieder etwas von der italienischen Lebenskultur einfließen lässt. Um die Akteure entsteht so eine ganz besondere Atmosphäre. Und die Akteure können sich mehr als sehen lassen. Neben Matt Damon sind noch Jude Law, Gwyneth Paltrow, Cate Blanchett und Philip Seymour Hoffman zu sehen.
Arthaus präsentiert dieses Verfilmung in der Kultur-Spiegel-Reihe „Literatur“ als Nr. 16 auf DVD. Diese Veröffentlichung kommt mit einem ebenso guten Bild (16:9/ 1.85:1 – anamorph) und Ton (Dolby Digital 5.1) daher, wie die bereits vor 10 Jahren erschienene DVD. Der einzige Unterschied ist das Bonusmaterial. Während es hier lediglich, aber völlig ausreichend, mit einem aufschlussreiches Making of (untertitelt), ein Kurzfilm „Making the Soundtrack" (untertitelt), einige Interviews (untertitelt) mit den Stars aufwartet, gab es bei der ersten Ausgabe noch eine Audio Kommentar Spur (nicht untertitelt), 4 Trailer, 2 Musikvideos, ein Dolby Digital Trailer, eine Hörfilmfassung für Blinde und einige Filminfos im beiliegenden Booklet.
Übrigens: Der Film erschien in den USA tatsächlich mit vollen Titel: „The Mysterious Yearning Secretive Sad Lonely Troubled Confused Loving Musical Gifted Intelligent Beautivul Tender Sensitive Haunted Passionate Talented Mr. Ripley“ (dt.: Der mysteriöse, sich sehnende, verschlossene, traurige, einsame, beunruhigte, verwirrte, liebende, musikalische, begabte, intelligente, schöne, zärtliche, sensible, verfolgte, leidenschaftliche, talentierte Mr. Ripley).
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Patricia Highsmith (1921 bis 1995) wurde 1951 berühmt, als Alfred Hitchcock ihr Buch „Two Strangers on a Train" („Der Fremde im Zug“) verfilmte. Damit wird aus der Comiczeichnerin und Kurzgeschichten-Schreiberin eine bekannte Autorin.
Patricia Highsmith schrieb vor allem anspruchsvolle psychologisch tiefgründige Kriminalromane sowie Short Stories. Im Vordergrund ihrer Werke steht nicht die Aufklärung von Verbrechen sondern die Umstände die einen unauffälligen Durchschnittsmenschen zum Verbrecher machen.
„Ich habe gelesen, dass nur elf Prozent aller Morde aufgeklärt werden. Warum sollte ich nicht über einen Mörder schreiben, der unentdeckt bleibt?" So erklärt Patricia Highsmith ihr Interesse für ihre bekannteste Romanfigur, den geschickten Nichtstuer und charmanten Blender Tom Ripley, der in fünf Romanen von ihr auftritt.
Das es so eine charismatische Figur natürlich auch auf die Leinwand schafft war selbstverständlich, und so wurde Highsmiths Roman „Der talentierte Mr. Ripley“ 1960 von Regisseur René Clément mit Alain Delon als Ripley (deutscher Filmtitel: „Nur die Sonne war Zeuge“) erstmalig verfilmt. Diese meisterhafte Verfilmung zeigt die Klasse des französischen Kriminalfilms der Fünfzigerjahre, und ist längst zu einem Klassiker avanciert.
Neununddreißig Jahre später inszenierte Anthony Minghella (1954 – 2008) eine Neuverfilmung mit Matt Damon in der Rolle des Tom Ripley. Im Gegensatz zu dem Clement-Klassiker fehlt es der Neuverfilmung von Minghella ein wenig an Pfiff. Zu langatmig, zu viel Dialoge. Dennoch, wirklich vergleichen kann man diese beiden Filme nicht. Minghella gelingt es, aus dem Roman eine ganz eigene spannende Geschichte zu entwickeln, und doch eine adäquate Literaturadaption zu sein. Neben einigen Einzelheiten hat Minghella vor allem den Charakter seiner Hauptfigur verändert. Während Ripley im Buch eine kalte, zynischer Person ist, arbeitet Minghella die verschiedensten Züge und damit auch das Menschliche Ripleys heraus.
Doch hier erst einmal zur Handlung: Tom Ripley (Matt Damon) ist manipulativ, ein Lügner und Betrüger, aber vor allem ein Blender. Von seiner Tante ausgehalten, lebt er sein Leben vor sich hin, ohne sich um irgendetwas wirklich zu kümmern. Eines Tages spricht ihn der Vater seines flüchtigen Bekannten Richard Greenleaf (Jude Law), genannt Dickie, an. Dieser sorgt sich um seinen Sohn, denn der genießt ein lässiges Leben in Reichtum und Glamour in Italien anstatt sich auf die Nachfolge des Familienunternehmen vorzubereiten. Mr. Greenleaf bietet Tom eine Stange Geld, wenn dieser seinen Sohn zurück nach Hause bringt.
Tom findet Dickie und macht sich schnell in dessen mondänen Haus breit, sehr zum Missfallen Dickies Freundin Marge (Gwyneth Paltrow). In seiner gewohnten Art schafft es Tom, Dickie für sich zu gewinnen, ihn dazu zu bringen, seine Zeit nicht mit seiner Freundin, sondern mit ihm zu verbringen und ihn mehr und mehr für sich einzunehmen.
Tom gefällt sein neues Leben in Italien und beschließt, seinen Kurzurlaub zu verlängern. Mr. Greenleaf vertröstet er mit Briefen, doch dieser streicht ihm die finanziellen Mittel. Nun muss Tom handeln. Als er feststellt, dass ihm nicht nur Dickies Anzüge passen, beschließt er, dessen Leben zu führen. Der einzige Haken an der Sache ist Dickie selbst.
Ein leichter Herbstwind kommt schon auf, als Tom mit seinem Freund Dickie aufs Meer hinausfährt. Allein wird er zurückkehren, denn er hat das einzige Liebe erschlagen, das er auf Erden hatte. Geschickt nimmt Ripley Dickies Identität an – die Täuschung ist perfekt.
Fazit: Regisseur Minghella ist es gelungen mit faszinierenden Bildern einen perfekten und klugen Film zu inszenieren, der immer wieder etwas von der italienischen Lebenskultur einfließen lässt. Um die Akteure entsteht so eine ganz besondere Atmosphäre. Und die Akteure können sich mehr als sehen lassen. Neben Matt Damon sind noch Jude Law, Gwyneth Paltrow, Cate Blanchett und Philip Seymour Hoffman zu sehen.
Arthaus präsentiert dieses Verfilmung in der Kultur-Spiegel-Reihe „Literatur“ als Nr. 16 auf DVD. Diese Veröffentlichung kommt mit einem ebenso guten Bild (16:9/ 1.85:1 – anamorph) und Ton (Dolby Digital 5.1) daher, wie die bereits vor 10 Jahren erschienene DVD. Der einzige Unterschied ist das Bonusmaterial. Während es hier lediglich, aber völlig ausreichend, mit einem aufschlussreiches Making of (untertitelt), ein Kurzfilm „Making the Soundtrack" (untertitelt), einige Interviews (untertitelt) mit den Stars aufwartet, gab es bei der ersten Ausgabe noch eine Audio Kommentar Spur (nicht untertitelt), 4 Trailer, 2 Musikvideos, ein Dolby Digital Trailer, eine Hörfilmfassung für Blinde und einige Filminfos im beiliegenden Booklet.
Übrigens: Der Film erschien in den USA tatsächlich mit vollen Titel: „The Mysterious Yearning Secretive Sad Lonely Troubled Confused Loving Musical Gifted Intelligent Beautivul Tender Sensitive Haunted Passionate Talented Mr. Ripley“ (dt.: Der mysteriöse, sich sehnende, verschlossene, traurige, einsame, beunruhigte, verwirrte, liebende, musikalische, begabte, intelligente, schöne, zärtliche, sensible, verfolgte, leidenschaftliche, talentierte Mr. Ripley).
(Bernd Hellweg)
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Originaltitel: Der talentierte Mr. Ripley
Land / Jahr: USA / Italien 1999
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Arthaus Collection Literatur - Nr. 16: Der talentierte Mr. Ripley:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Booklet mit exklusiven Texten zum Film, Die Arthaus Collection im Überblick, Making the Soundtrack
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Bei der Vorstellung des Titels Arthaus Collection Literatur - Nr. 16: Der talentierte Mr. Ripley handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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