Sie befinden sich hier: Home > Komödie > DVD > I Love you Phillip Morris
I Love you Phillip Morris
http://www.digitalvd.de/dvds/86629,I-Love-you-Phillip-Morris.html
Der unauffällige Geschäftsmann Steven Russell (Jim Carrey) führt ein geregeltes Leben mit Frau, Kind, Haus und sonntäglichem Gesang im Kirchenchor. Bis ein Autounfall ihm zu einer profunden Erkenntnis verhilft: Er ist schwul. Fortan lässt er keine Party, kein exklusives Restaurant und keinen knackigen Kerl mehr aus. Das pralle Leben erweist sich als kostspielig, aber Steven beweist ungemein viel Phantasie in der regelmäßigen Beschaffung der notwendigen Finanzmittel. Natürlich geht das nicht lange gut und er landet im Knast. Dort lernt Steven seine große Liebe, den zurückhaltenden Phillip Morris (Ewan McGregor), kennen. Und damit fangen die Probleme für Steven überhaupt erst so richtig an...
...
Inhaltsangabe zu I Love you Phillip Morris: 
Der unauffällige Geschäftsmann Steven Russell (Jim Carrey) führt ein geregeltes Leben mit Frau, Kind, Haus und sonntäglichem Gesang im Kirchenchor. Bis ein Autounfall ihm zu einer profunden Erkenntnis verhilft: Er ist schwul. Fortan lässt er keine Party, kein exklusives Restaurant und keinen knackigen Kerl mehr aus. Das pralle Leben erweist sich als kostspielig, aber Steven beweist ungemein viel Phantasie in der regelmäßigen Beschaffung der notwendigen Finanzmittel. Natürlich geht das nicht lange gut und er landet im Knast. Dort lernt Steven seine große Liebe, den zurückhaltenden Phillip Morris (Ewan McGregor), kennen. Und damit fangen die Probleme für Steven überhaupt erst so richtig an...
I Love you Phillip Morris stammt aus dem Hause Alive AG.
I Love you Phillip Morris Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in I Love you Phillip Morris:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu I Love you Phillip Morris:
0Frank Brenner2010-11-05Die Geschichte, so unglaublich das auch klingen mag, basiert auf tatsächlichen Vorkommnissen. Steven Russell und die Liebe seines Lebens, Phillip Morris, den er im Gefängnis kennen gelernt hat, gibt es wirklich. Dass man in Hollywood einen Film aus diesem sensationellen Stoff macht, den das wahre Leben schrieb, liegt einerseits nahe. Denn auch Frank Abagnales Hochstaplerkarriere wurde mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle in „Catch Me If You Can“ verfilmt, auch diente Mark Whitacres Leben unlängst in „Der Informant!“ als Vorlage für eine ironische Adaption mit Matt Damon. Doch Steven Russell ist schwul, und trotz „Brokeback Mountain“ ist es nach wie vor schwer, in einem Hollywood-Mainstreamfilm eine homosexuelle Figur in den Mittelpunkt zu stellen. Dem eingespielten Team John Requa und Glenn Ficarra (Drehbuchautoren von „Looney Tunes: Back in Action“ und „Bad Santa“) ist es in ihrem Regiedebüt aber gelungen, mit Jim Carrey und Ewan McGregor zwei respektable Kassenstars für die schwulen Hauptrollen zu ergattern.
Die Story geht, wie gesagt, weit über ein homophiles Nischenpublikum hinaus, denn die absonderliche Geschichte wird fraglos jeden packen, der sich auf sie einlässt. Als implizite Erklärung für Stevens (Jim Carrey) krankhafte Sucht, immer ein anderer sein zu wollen und konsequent mit Lügen und Verrat zu leben, fügen die beiden Regisseure eine Episode aus seiner Kindheit ein. Darin erfährt der kleine Junge, dass er von seinen Eltern lediglich adoptiert wurde. Also schon seine ersten Lebensjahre waren quasi eine Lüge, der er sich allerdings selbst noch nicht bewusst war. Mit diesem dunklen Fleck seiner Vergangenheit kommt er nicht zurecht, weil seine leibliche Mutter jeglichen Kontakt zu ihm meidet. Nach seinem Coming Out, das seinen nächsten Lebensabschnitt als Ehemann und Vater einer Tochter als Lüge klassifiziert, zieht er mit einem anderen Mann zusammen. Aber das Betrügen liegt ihm im Blut. Unzählige Fälschungsdelikte und Gaunereien bringen Steven wiederholt ins Gefängnis, wo er sich schließlich in den Mitgefangenen Phillip Morris (Ewan McGregor) verliebt. Doch auch diese aufrichtig romantische Affäre steht unter einem schlechten Stern, da Steven selbst in dieser Beziehung nicht ehrlich sein kann. Requa und Ficarra haben einige verbürgte Fakten genommen und sie zusammen mit fiktionalen Hinzudichtungen zu einer überaus unterhaltsamen und kurzweiligen Mischung aus Biopic, Liebesdrama und Komödie verquickt. Jim Carrey findet in seiner Rolle als Hochstapler die richtige Balance zwischen lebenslustigem Grimassieren und trockener Seriosität. Den Filmemachern ist es gleichsam gelungen, sowohl die unterhaltsamen wie auch die tragischen Elemente der Geschichte einzufangen, u.a. mit einer der bewegendsten schwulen Sterbeszenen seit „Longtime Companion“.
...
Die Geschichte, so unglaublich das auch klingen mag, basiert auf tatsächlichen Vorkommnissen. Steven Russell und die Liebe seines Lebens, Phillip Morris, den er im Gefängnis kennen gelernt hat, gibt es wirklich. Dass man in Hollywood einen Film aus diesem sensationellen Stoff macht, den das wahre Leben schrieb, liegt einerseits nahe. Denn auch Frank Abagnales Hochstaplerkarriere wurde mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle in „Catch Me If You Can“ verfilmt, auch diente Mark Whitacres Leben unlängst in „Der Informant!“ als Vorlage für eine ironische Adaption mit Matt Damon. Doch Steven Russell ist schwul, und trotz „Brokeback Mountain“ ist es nach wie vor schwer, in einem Hollywood-Mainstreamfilm eine homosexuelle Figur in den Mittelpunkt zu stellen. Dem eingespielten Team John Requa und Glenn Ficarra (Drehbuchautoren von „Looney Tunes: Back in Action“ und „Bad Santa“) ist es in ihrem Regiedebüt aber gelungen, mit Jim Carrey und Ewan McGregor zwei respektable Kassenstars für die schwulen Hauptrollen zu ergattern.
Die Story geht, wie gesagt, weit über ein homophiles Nischenpublikum hinaus, denn die absonderliche Geschichte wird fraglos jeden packen, der sich auf sie einlässt. Als implizite Erklärung für Stevens (Jim Carrey) krankhafte Sucht, immer ein anderer sein zu wollen und konsequent mit Lügen und Verrat zu leben, fügen die beiden Regisseure eine Episode aus seiner Kindheit ein. Darin erfährt der kleine Junge, dass er von seinen Eltern lediglich adoptiert wurde. Also schon seine ersten Lebensjahre waren quasi eine Lüge, der er sich allerdings selbst noch nicht bewusst war. Mit diesem dunklen Fleck seiner Vergangenheit kommt er nicht zurecht, weil seine leibliche Mutter jeglichen Kontakt zu ihm meidet. Nach seinem Coming Out, das seinen nächsten Lebensabschnitt als Ehemann und Vater einer Tochter als Lüge klassifiziert, zieht er mit einem anderen Mann zusammen. Aber das Betrügen liegt ihm im Blut. Unzählige Fälschungsdelikte und Gaunereien bringen Steven wiederholt ins Gefängnis, wo er sich schließlich in den Mitgefangenen Phillip Morris (Ewan McGregor) verliebt. Doch auch diese aufrichtig romantische Affäre steht unter einem schlechten Stern, da Steven selbst in dieser Beziehung nicht ehrlich sein kann. Requa und Ficarra haben einige verbürgte Fakten genommen und sie zusammen mit fiktionalen Hinzudichtungen zu einer überaus unterhaltsamen und kurzweiligen Mischung aus Biopic, Liebesdrama und Komödie verquickt. Jim Carrey findet in seiner Rolle als Hochstapler die richtige Balance zwischen lebenslustigem Grimassieren und trockener Seriosität. Den Filmemachern ist es gleichsam gelungen, sowohl die unterhaltsamen wie auch die tragischen Elemente der Geschichte einzufangen, u.a. mit einer der bewegendsten schwulen Sterbeszenen seit „Longtime Companion“.
(Frank Brenner)
alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Reminder, PDF-Datenblatt zu I Love you Phillip Morris, DVD:
Alle Film-Daten als PDF
Diese Seite mit allen Filminfos ausdrucken
Weitere Filminfos zu I Love you Phillip Morris:
Originaltitel: I Love you Phillip Morris
Land / Jahr: USA 2009
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu I Love you Phillip Morris:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Pressekonferenz
Kommentare zu I Love you Phillip Morris:
Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Schreiben Sie jetzt ein Kommentar zu dem Titel "I Love you Phillip Morris".
|
|
DigitalVD-Extras zu dieser DVD I Love you Phillip Morris:
Ist Ihnen ein Fehler zu dieser DVD aufgefallen? ... Fehlermeldung absenden!
Bei der Vorstellung des Titels I Love you Phillip Morris handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
|