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TECHNISCHE DATEN
zu Ein russischer Sommer

RC 2 FSK Freigabe ab 6 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch
EAN-Code:
5051890013170 / 5051890013170
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Ein russischer Sommer

Titel:

Ein russischer Sommer

Label:

Warner Home Video

Laufzeit:
112 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 09.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Ein russischer Sommer:


1910. Leo Tolstois Frau Sofia (Helen Mirren), seit 48 Jahren mit dem weltberühmten Autor verheiratet, ist außer sich: Tolstois (Christopher Plummer) engster Vertrauter Tschertkow (Paul Giamatti) hat ihren geliebten Mann hinter ihrem Rücken dazu überredet, die wertvollen Rechte an seinen Werken nicht ihr und den gemeinsamen Kindern, sondern dem russischen Volk zu vermachen.Und das, obwohl sie ihm ihr Leben gewidmet hat. Ja sogar, eigenhändig, das Manuskript von „Krieg und Frieden“ sechs Mal abgeschrieben hat! Voller Leidenschaft nimmt sie den Kampf um ihr gutes Recht auf – doch an den Idealen (und dem Ego) ihres Mannes ist nicht zu rütteln. Je mehr Sofia wie eine Furie durch den herrschaftlichen Familiensitz fegt, desto leichter wird es für Tschertkow, Tolstoi von der Richtigkeit seiner Entscheidung zu überzeugen. Genau zwischen die Fronten dieses Minenfelds gerät Walentin (James McAvoy), Tolstois junger neuer Sekretär. Als glühender Verehrer bewundert er vor allem Tolstois Ansichten über die bedingungslose Liebe – auch wenn sich seine eigenen Erfahrungen auf diesem Gebiet bisher noch in Grenzen halten. Ganz im Gegensatz zur schönen und geistreichen Lehrerin Mascha (Kerry Condon), die ihre Gedanken über freie Liebe und Sex zum Erstaunen Valentins offen und unbekümmert äußert. Während der Konflikt zwischen Tolstoi und Sofia epische Ausmaße annimmt und eine wunderbare, lebenslange Liebe nach Jahren des Glücks zum Scheitern zu bringen scheint, lernt Walentin selbst in diesem Sommer die Liebe endlich kennen… Ein russischer Sommer stammt aus dem Hause Warner Home Video.


Ein russischer Sommer Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Ein russischer Sommer:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Ein russischer Sommer:
Leo Tolstois (Christopher Plummer) Leben nähert sich dem Ende. Der bedeutende Schriftsteller soll seine Werke nach dem Willen seines Gefolgsmannes Tschertkow (Paul Giamatti) der Allgemeinheit überlassen, doch seine langjährige Ehefrau (Helen Mirren) sieht dadurch die Existenz ihrer Familie aufs Spiel gesetzt. Vor 100 Jahren starb mit Lew Nikolajewitsch Tolstoi einer der bedeutendsten Literaten Russlands, der bereits zeitlebens zu einer Legende geworden war und dessen unbedeutendste Aktionen von einer sensationslüsternen Presse verfolgt wurden. Insbesondere in seinen letzten Lebensjahren war die Technik bereits so weit vorangeschritten, dass Filmaufnahmen des Schriftstellers und Denkers existieren, die ihn bei alltäglichen Verrichtungen auf seinem opulenten Anwesen zeigen. Auch jene schicksalhafte Fahrt, die er 1910 antrat und auf der er schließlich seinen Tod finden sollte, wurde von einer Horde Reporter begleitet, die alles dokumentierte, was ihr vor die Linse kam. Heute weiß der normale Filmfan über all diese Vorkommnisse freilich nicht mehr besonders viel, wenn er sich nicht gerade intensiv mit Literatur beschäftigt oder zufällig Jay Parinis Roman „Tolstojs letztes Jahr“ gelesen hat, auf dem dieser Film basiert. Deswegen werden gleich zu Beginn einige grundlegende Tatsachen auf Texttafeln beschrieben, damit man jene Zeit besser verstehen kann. Eine Zeit, in der sich um die Lehren Tolstois von der bedingungslosen Nächstenliebe und Gewaltfreiheit sowie den entprivatisierten Besitztümern eine Anhängerschaft gebildet hatte, die sich Tolstojaner nannten. Jene christlichen Anarchisten, die kirchliche Instanzen ablehnten und von sich selbst behaupteten, direkt im Kontakt mit Gott zu stehen, die sich vegetarisch oder veganisch ernährten und zölibatär lebten, gehören in Michael Hoffmans Film ebenfalls zu den Porträtierten. Zwischen einem ihrer wichtigsten Anhänger, Wladimir Tschertkow (Paul Giamatti in einer neuerlichen Paraderolle), und Tolstois Ehefrau Sofia (Helen Mirren) entspinnt sich die Auseinandersetzung, die das Biopic dominiert. Zwischen die Fronten gerät der Tolstojaner Walentin Bulgakow (Shooting Star James McAvoy), der als Tolstois Privatsekretär angestellt wird, aber schnell auch Sympathien für dessen Gattin entwickelt, die nach annähernd 50 Jahren Ehe den Kürzeren zu ziehen droht. Jene Rolle der Sofia Tolstoi ist fraglos die spannendste in „Ein russischer Sommer“, nicht nur, weil sie von der grandiosen Dame Helen Mirren mit wahrer Grandezza erfüllt wird. Sie ist auch die ambivalenteste Figur, weil sie durch die Zurückweisungen ihres Mannes die Sympathien des Publikums gewinnt, andererseits in ihren irrationalen Wutausbrüchen und ihrer aufbrausenden Art sehr verstörend und unberechenbar wirkt. Michael Hoffmans Film mag langweilig wirken, wenn man keinen Draht zu der Zeit oder den geschichtlichen Figuren entwickelt. Als Kostüm- und Zeitgemälde ist er für den aufgeschlossenen Betrachter jedoch durchaus überzeugend gestaltet, weil er sein Publikum mitnimmt in eine andere Epoche, die er detailverliebt und anschaulich zum Leben erweckt. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Er predigt die bedingungslose Liebe, setzt sich für den gewaltlosen Widerstand ein und lehnt Privateigentum ab. Der weltbekannte Schriftsteller Lew Tolstoi wird am Ende seines Lebens für seine reaktionären Lehren verehrt. Seine Anhänger leben ein Leben nach seinen Lehren: enthaltsam, keusch, vegetarisch. Doch deuten sie jedes seiner Worte richtig, welches Leben führt der Lehrer selbst?

Der junge Valentin, ein glühender Anhänger der tolstoischen Lehre, erhält im Sommer 1910 die Chance, dies herauszufinden. Vladimir Chertkow, Tolstois Freund und Weggenosse, schickt ihn berufen zum neuen Sekretär auf das Landgut der Tolstois. Er soll die Absichten von Tolstois Frau Sofia verfolgen, da sie sich den Plänen ihres Mannes und der Bewegung widersetzt, die Rechte an seinem Werk dem Volk zu vermachen.

Schnell macht der naive Valentin die Erfahrung, dass im Hause Tolstoi alles anders ist als erwartet. Es wird hitzig diskutiert und leidenschaftlich gestritten. In dem einen Moment fliegen Gegenstände durch die Luft, im nächsten versöhnt sich das seit 48 Jahren verheiratete Ehepaar. Mit aller Kraft kämpft die impulsive Sofia um die Liebe ihres Mannes und die Rechte ihrer Familie und versucht Valentin dabei auf ihre Seite zu ziehen.

Lew Tolstoi wiederum will eigentlich nur eines: in Ruhe sein Werk beenden und ein Leben nach seinen Lehren führen. Gleichzeitig ist er liebender Ehemann, den die Streitigkeiten mit seiner Frau nicht kalt lassen. In den Gesprächen mit Valentin redet er offen über vergangene Liebschaften und gibt zu, dass er nicht das beste Beispiel seiner Lehren ist. Valentin muss erkennen, dass er die tolstoische Lehre zum Teil ernster nimmt als sein Lehrer.

Nicht nur das Leben auf dem Landgut Jasnaja Poljane löst einen heftigen Konflikt in ihm aus. Auch die Begegnung mit der offenen und freizügigen Mascha führt zu einer inneren Auseinandersetzung mit den Lehren Tolstois. Der verklemmte und keusch lebende Valentin verliebt sich zum ersten Mal in seinem Leben und steht nun vor der Frage, für welches Leben er sich entscheidet.

Nach der Vorlage der 1990 veröffentlichten Biographie „Tolstois letzter Sommer“ von Jay Parini, setzt „Ein russischer Sommer“ das letzte Lebensjahr Tolstois in Szene. Der Konflikt um die Rechte an Tolstois Werk zerrüttet das Ehepaar zuletzt so sehr, dass Tolstoi die Flucht in den Süden Russlands ergreift. Mitreißend und authentisch spielen Helen Mirren und Christopher Plummer zwei Ehepartner, die sich geistig entfremdet haben und sich doch nach so vielen Jahren der Ehe schwer voneinander lösen können. Man versteht die Wut beider und begreift auch, warum sie doch immer wieder zueinander finden. Valentin mit seiner naiven Begeisterung und herzerweichender Verklemmtheit muss einfach in die Fänge dieser starken Charaktere geraten – James McAvoy verkörpert ihn perfekt. Auch die weiteren Charaktere - Kerry Condon in der Rolle der geradlinigen Mascha, Paul Giamatti der undurchsichtige und fanatische Wladimir Tschertkow und Anne-Marie Duff die verbissene Tochter Tolstois – machen Spaß.

„Ein russischer Sommer“ beleuchtet die verschiedenen Seiten des Konfliktes sehr einfühlsam. Das macht es schwer, Partei zu ergreifen. Zudem vermittelt Regisseur Michael Hoffmann durch die Darstellung eines sehr menschlichen Tolstois, dass es das eine ist, eine Lehre ins Leben zu rufen und das andere immer nach ihr zu leben. ()

alle Rezensionen von Julia Radonjic ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Nicht verwendete Szenen, TV Spot, verpatzte Szenen
Kommentare:

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