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TECHNISCHE DATEN
zu Swastika

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD
Medium: DVD
Genre: Dokumentation
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Englisch: Dolby Digital
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Anbieter:
Alive AG
EAN-Code:
9783898485302 / 9783898485302
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Swastika

Titel:

Swastika

Label:

Absolut Medien

Laufzeit:
159 Minuten
Genre:
Dokumentation
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Swastika:


Die Uraufführung 1973 bei den Filmfestspielen in Cannes wurde abgebrochen, der Schock über einen unbedarft wirkenden Hitler in Farbe war zu groß. Zusammengestellt nur aus Propagandamaterial und Eva Brauns privaten Filmen findet SWASTIKA einen Weg, sein Material zum Sprechen zu bringen. Ohne Kommentar, ohne Belehrung, allerdings mit Musik und nachsynchronisierten Stimmen. Zwischen den Bildern entlarvt sich das System selbst, denn die Montage fügt zusammen, was scheinbar nicht zusammen gehört, verbindet den Schrecken der KZ-Bilder, die visuelle Dogmatik der offiziellen Propagandabilder und der Massenaufmärsche mit der idyllischen Banalität des privaten Kaffeekränzchens auf dem Obersalzberg. Swastika stammt aus dem Hause Alive AG.


Swastika Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Swastika:
Vor fast 40 Jahren machte ein Dokumentarfilm bei den Filmfestspielen in Cannes Furore, weil er während der Vorführung abgebrochen werden musste und somit einen Skandal auslöste. Sein Titel „Swastika“ bedeutet „Hakenkreuz“, der Autor Philippe Mora ist ein junger Australier, Sohn jüdischer Einwanderer, der mittlerweile in den USA lebt. Der Film zeigt in einer Collage Originalaufnahmen aus Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Gegensatz zu den heutigen historischen Beiträgen mit erhobenen Zeigefingern, Kommentaren, Zeitzeugen und klugen Professorenmeinungen verzichtet „Swastika“ auf jeglichen belehrenden Kommentar und setzt deshalb ein entsprechend vorgebildetes Publikum voraus. Hauptauslöser des Skandals bei der Uraufführung waren besonders einige Szenen, die Hitler und seine Mitstreiter mit Frauen, Kindern, Hunden und Kaninchen in lockerer privater Atmosphäre auf ihrem Feriendomizil Obersalzberg bei Berchtesgaden zeigten. Für die einen waren hier die Nazi-Bestien zu sehr vermenschlicht worden, ein Vorwurf, der viel später von verschiedener Seite auch dem fiktionalen Film „Der Untergang“ über Hitlers letzte Tage gemacht wurde. Für andere, und von ihnen gab es zu dieser Zeit auch noch genügend, war der Film eine Entmystifizierung und Majestätsbeleidigung der wie ein Gott verehrten Führerfigur.

Heute nach 37 Jahren kann sich jeder selbst ein Bild darüber machen, denn der Film ist jetzt bei absolut Medien erstmals in Deutschland auf DVD erschienen. Er enthält neben dem etwa 90-minütigen Hauptfilm mehr als eine Stunde Bonusmaterial, in dem viel über seine Entstehung und die Intention der Autoren zu erfahren ist. Auch ein BBC-Interview mit Albert Speer, dem damals letzten der „Großen“ aus Hitlers Gefolgschaft, die noch am Leben waren, bringt einige Erkenntnisse. Er hat Hitler als einen Weltabgewandten wie von einem anderen Stern in Erinnerung. Sensationell waren 1973 vor allem die in amerikanischen Militärarchiven entdeckten Privataufnahmen aus Hitlers Umfeld, die von seiner Freundin Eva Braun mit einer 16-mm-Filmkamera auf in Deutschland damals sehr seltenem amerikanischem Ektachrome-Farbilm aufgenommen wurden. Eva Braun war Fotolaborantin bei Hitlers Leibfotograf Hoffmann, dessen Sohn die Szenen gefilmt hat, auf denen sie zu sehen ist. Wer allerdings unter Privataufnahmen hofft, Hitler im Schlafanzug zu sehen, wird enttäuscht. Wie immer in passgenauer brauner Uniform mit Hakenkreuz am Oberarm oder mit Anzug und Krawatte zeigt er sich in staatsmännischer Geste, wenn eine Kamera in der Nähe ist. So ganz intim waren diese Kaffeerunden mit den anderen aus dem Führungskader also doch nicht. Lediglich Eva Braun gibt im Bikini und bei verschiedenen sportlichen Übungen etwas mehr von sich preis. Aus heutiger unvoreingenommener Sicht ist der Film überhaupt nicht skandalträchtig. Er lässt nur immer wieder staunen, wie ein Großteil der Massen sich derartig von dem Führerkult hat überrumpeln lassen können. Man könnte meinen, ein ganzes Volk sei unter Hypnose gestanden.

Die privaten Aufnahmen von Hitlers Umfeld und die selbstverständlich vom Propagandaministerium zensierten Wochenschauaufnahmen in „Swastika“ sind zum größten Teil in den Jahren 1933 bis 1939 entstanden, also noch bevor mit dem Polenfeldzug der Zweite Weltkrieg mit all seinem Elend begonnen hatte. Man sieht und hört, wie Furtwängler Beethovens Neunte dirigiert, Weihnachtsidylle unter der Jultanne, kollektive Arbeitseinsätze beim Autobahnbau, die von den Nazis perfekt inszenierten Olympischen Spiele von 1936, ein Reichserntedankfest, die Mobilmachung junger begeisterter Männer und von Leni Riefenstahl prächtig in Szene gesetzte Reichsparteitage. Die Musikuntermalung bringt hauptsächlich Musik von Wagner: Tannhäuser, Meistersinger, Parsifal und Siegfried-Idyll. Dazwischen sind immer wieder die lockeren privaten Aufnahmen vom Obersalzberg eingestreut. Hitler beim Smalltalk mit Göring, Himmler, Speer oder mit seinem Hund „Stasi“. Der Name stimmt wirklich und soll vielleicht unbewusst einen Vorgeschmack darauf geben, was einem Teil der Deutschen nach Hitler noch blühen wird. Gäbe es nicht den ernsten Hintergrund, könnte man dies alles als Realsatire betrachten, zumal den „Darstellern“ der Privataufnahmen nachträglich Worte in den Mund gelegt wurden, die von gehörlosen Lippenlesern bestimmt worden waren. Das macht die grausamen Machthaber menschlich, zeigt aber auch, dass Hitler nur so als kleinbürgerlicher banaler Mensch vom Volk als einer der ihren betrachtet wurde und deshalb den enormen Erfolg feiern konnte. Einige neutrale Stimmen loben Nazi-Deutschland im Film sogar ausdrücklich, so der britische Premierminister Chamberlain oder der US-Sprinter Jesse Owens. Aber es gibt auch Warner, die den Spuk rechtzeitig erkannten, wie etwa Albert Einstein in einer Rede in England oder Demonstranten gegen Nazi-Deutschland in New York. Der schreckliche Zweite Weltkrieg wird nur symbolisch angedeutet durch das „Hindenburg“-Unglück bei New York oder ein aufziehendes Gewitter am Obersalzberg. Die Folgen der schlimmsten Katastrophe der Menschheit, ein total ausgebombtes Berlin und der Transport von Leichenbergen in einem Konzentrationslager in ein Massengrab bleiben als Schlussszenen nachhaltig in Erinnerung. Man kann den Kritikern also keineswegs Recht geben, die in dem Film nur die menschliche und gute Seite des Nationalsozialismus sehen wollen. Die entsprechende Intelligenz der Zuschauer vorausgesetzt besteht keine Wiederholungsgefahr, denn die gefährliche Fratze des Nationalsozialismus scheint immer wieder durch und wird nicht verharmlost. Vor fast vierzig Jahren war die Zeit vielleicht für viele noch nicht reif für eine derart unkommentierte Reflektion, weshalb es zum Skandal bei der Vorführung von „Swastika“ kam. Mittlerweile sind auch die privaten Fotos aus Eva Brauns Archiv in vielen Dokumentationen immer wieder gezeigt worden, allerdings ohne Nachvertonung. Aus heutiger Sicht ist der Film ein Lehrbeispiel eines perfekten Collagefilms. Informationen zu weiteren interessanten und hochwertigen Dokumentarfilmen gibt es unter www.absolutmedien.de, dem Filmverlag der Spezialisten. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Der Historiker Jonathan Petropoulos über SWASTIKA, SWASTIKA Revisited – Die Filmemacher im Gespräch, BBC-Interview 1973 mit Lutz Becker und Albert Speer, Manipulation und Nazi-Propaganda, Farbfilm im Dritten Reich, Audiofile »Abschied vom Mythos Leni Riefenstahl« (auf Englisch)
Kommentare:

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