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Heart - Wem gehört dein Herz?
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Bizarr wie David Lynch und brutal wie Quentin Tarantino: Mit Heart gelingt Regisseur Charles McDougall (Die Tudors, Für alle Fälle Fitz) ein kompromissloser Psycho-Thriller, der seinem Zuschauer unter die Haut und buchstäblich zu Herzen geht. Mit Christopher Eccleston (G.I. Joe, 28 Days Later) und Rhys Ifans (Hannibal Rising, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes) erstklassig besetzt, ist Heart „ein Film für ein neugieriges, offenes Publikum mit starken Nerven für exzellenten Suspense“ (Blickpunkt:Film). Als ihr Sohn bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt, willigt die junge Musiklehrerin Maria ein, sein Herz zur Transplantation freizugeben. Der schwer herzkranke Gary Ellis, überglücklicher Empfänger der Organspende, will jedoch nach der Operation wissen, wessen Herz nun in seinem Körper schlägt. Als er Maria kennen lernt, beginnt eine bizarre Beziehung zwischen der psychisch labilen Mutter und dem unglücklich verheirateten Gary, dessen neues Herz für Maria zur Obsession wird. Und für Gary zur lebensgefährlichen Bedrohung … ...
Inhaltsangabe zu Heart - Wem gehört dein Herz?: 
Bizarr wie David Lynch und brutal wie Quentin Tarantino: Mit Heart gelingt Regisseur Charles McDougall (Die Tudors, Für alle Fälle Fitz) ein kompromissloser Psycho-Thriller, der seinem Zuschauer unter die Haut und buchstäblich zu Herzen geht. Mit Christopher Eccleston (G.I. Joe, 28 Days Later) und Rhys Ifans (Hannibal Rising, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes) erstklassig besetzt, ist Heart „ein Film für ein neugieriges, offenes Publikum mit starken Nerven für exzellenten Suspense“ (Blickpunkt:Film). Als ihr Sohn bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt, willigt die junge Musiklehrerin Maria ein, sein Herz zur Transplantation freizugeben. Der schwer herzkranke Gary Ellis, überglücklicher Empfänger der Organspende, will jedoch nach der Operation wissen, wessen Herz nun in seinem Körper schlägt. Als er Maria kennen lernt, beginnt eine bizarre Beziehung zwischen der psychisch labilen Mutter und dem unglücklich verheirateten Gary, dessen neues Herz für Maria zur Obsession wird. Und für Gary zur lebensgefährlichen Bedrohung … Heart - Wem gehört dein Herz? stammt aus dem Hause KNM Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Heart - Wem gehört dein Herz?:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Heart - Wem gehört dein Herz?:
0Jean Lüdeke2010-09-13Was für ein perfides und verstörendes Filmdrama! Eine junge Frau steigt wortlos mit einer bluttriefenden Tüte in einen Zug.man weiß noch nicht was sich darin befindet. Ein Kopf? Nein, es ist ein Herz. Später schaufelt sie auf einem kleinen Friedhof ein Grab mit bloßen Händen frei. Die Frau - Maria (Saskia Reeves)- wird festgenommen, muß von der letzten Ruhestätte weggezerrt werden. Im laufe des Films, versteht jeder auch, warum. Nach dem tödlichen Motorradunfall ihres Sohnes willigte sie ein, sein Herz für eine Herztransplantation freizugeben. Der Empfänger ist Gary Ellis (Christopher Ecclestone). Das 'neue fremde' Herz eröffnet Gary die Aussicht auf einen Neuanfang, aber der gestaltet sich dramatischer, als man sich ausmalen könnte.
In der Tat eine filmische Geheimperle, die nie den großen Wurf ins Kino schaffte, und leider im DVD-Massengrab unerkannt schlummert. Dabei verzichtet dieses ambitionierte Werk aus dem jahre 1999 auf die sonst so üblichen, oftmals dilettantisch generierten CGI-Effekte. Allein der tödliche Verkehrsunfall, des unschuldig zu Tode gekommenen jungen Mannes auf seinem Bike ist meisterlich von den Stunt-Koordinatoren in Szene gesetzt. Aber es geht nicht nur um Mord,Gewalt und Blut, sondern um Einzelschicksale, die fatal zusammengeführt werden. Und diese Typisierungen sind mit authentisch agierenden Darstellern, die eigentlich niemand so richtig kennt besetzt worden. Sie verstärken durch ihre realistische Hingabe den den bizarren, aber plausiblen Plot des Drehbuches, das schnörkellos, dramatisch und charismatisch in sepiafarbene Bilder transformiert wurde. Das Resultat sind berührende und bedrückende Bilder von verzweifelten und wütenden Physiognomien, die haften bleiben. „Heart“ zählt zu jenen empathischen Filmen, die ein einen verflucht guten, wunderbar pathologischen Eindruck vermitteln, mit Protagonisten und Antagonisten, die auf ihre Weise Täter und Opfer zugleich sind. Kaurismäki meets David Fincher und Christoper Nolan, so könnte man den desolaten und abgrundtiefen Grundtenor dieses Dramen-Thrillers einigermaßen beschreiben, obwohl diese Stalkerin-Tragödie nicht so exakt zu fassen, zu charakterisieren ist. Zu komplex, zu dichotomisch kommen Thematik und Charaktere daher. Es geht um die Thematik von Herztransplantationen und verlorenen Herzen in Beziehungen. Vor allem aber geht es um Mutterliebe, Einsatz und Enttäuschung, Tragik und Terror, Liebe und Verlust, Lüge und Leidenschaft, allesamt Komponenten, die hier plakativ und virulent unter einen professionell gestalteten, optischen Hut gebracht werden. Sehr hart, aber umso verständlicher. Für eine 16jährige Klientel ist dieser kleine krasse Filmjuwel aber denkbar ungeeignet. Ein typisches A-Klasse-Movie aus dem bewährten Hause Atlas, das seit Anbeginn seines Bestehens auf Klasse denn Masse setzte und auch weiterhin setzen wird.
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Was für ein perfides und verstörendes Filmdrama! Eine junge Frau steigt wortlos mit einer bluttriefenden Tüte in einen Zug.man weiß noch nicht was sich darin befindet. Ein Kopf? Nein, es ist ein Herz. Später schaufelt sie auf einem kleinen Friedhof ein Grab mit bloßen Händen frei. Die Frau - Maria (Saskia Reeves)- wird festgenommen, muß von der letzten Ruhestätte weggezerrt werden. Im laufe des Films, versteht jeder auch, warum. Nach dem tödlichen Motorradunfall ihres Sohnes willigte sie ein, sein Herz für eine Herztransplantation freizugeben. Der Empfänger ist Gary Ellis (Christopher Ecclestone). Das 'neue fremde' Herz eröffnet Gary die Aussicht auf einen Neuanfang, aber der gestaltet sich dramatischer, als man sich ausmalen könnte.
In der Tat eine filmische Geheimperle, die nie den großen Wurf ins Kino schaffte, und leider im DVD-Massengrab unerkannt schlummert. Dabei verzichtet dieses ambitionierte Werk aus dem jahre 1999 auf die sonst so üblichen, oftmals dilettantisch generierten CGI-Effekte. Allein der tödliche Verkehrsunfall, des unschuldig zu Tode gekommenen jungen Mannes auf seinem Bike ist meisterlich von den Stunt-Koordinatoren in Szene gesetzt. Aber es geht nicht nur um Mord,Gewalt und Blut, sondern um Einzelschicksale, die fatal zusammengeführt werden. Und diese Typisierungen sind mit authentisch agierenden Darstellern, die eigentlich niemand so richtig kennt besetzt worden. Sie verstärken durch ihre realistische Hingabe den den bizarren, aber plausiblen Plot des Drehbuches, das schnörkellos, dramatisch und charismatisch in sepiafarbene Bilder transformiert wurde. Das Resultat sind berührende und bedrückende Bilder von verzweifelten und wütenden Physiognomien, die haften bleiben. „Heart“ zählt zu jenen empathischen Filmen, die ein einen verflucht guten, wunderbar pathologischen Eindruck vermitteln, mit Protagonisten und Antagonisten, die auf ihre Weise Täter und Opfer zugleich sind. Kaurismäki meets David Fincher und Christoper Nolan, so könnte man den desolaten und abgrundtiefen Grundtenor dieses Dramen-Thrillers einigermaßen beschreiben, obwohl diese Stalkerin-Tragödie nicht so exakt zu fassen, zu charakterisieren ist. Zu komplex, zu dichotomisch kommen Thematik und Charaktere daher. Es geht um die Thematik von Herztransplantationen und verlorenen Herzen in Beziehungen. Vor allem aber geht es um Mutterliebe, Einsatz und Enttäuschung, Tragik und Terror, Liebe und Verlust, Lüge und Leidenschaft, allesamt Komponenten, die hier plakativ und virulent unter einen professionell gestalteten, optischen Hut gebracht werden. Sehr hart, aber umso verständlicher. Für eine 16jährige Klientel ist dieser kleine krasse Filmjuwel aber denkbar ungeeignet. Ein typisches A-Klasse-Movie aus dem bewährten Hause Atlas, das seit Anbeginn seines Bestehens auf Klasse denn Masse setzte und auch weiterhin setzen wird.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Heart - Wem gehört dein Herz?:
Originaltitel: Heart
Land / Jahr: Großbritannien 1999
Medien-Typ:
DVD
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