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TECHNISCHE DATEN
zu Nanga Parbat

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch
Anbieter:
Universum Film
EAN-Code:
0886976857394 / 0886976857394
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Nanga Parbat

Titel:

Nanga Parbat

Label:

Senator Home Entertainment

Regie:

Josef Vilsmaier

Laufzeit:
99 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 09.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Nanga Parbat:


Zwei Brüder. Ein Berg. Ihr Schicksal. Die Brüder Reinhold und Günther Messner setzen sich als Kinder das Ziel, irgendwann den Nanga Parbat, den über 8000 Meter hohen nackten Berg im Himalaya, zu besteigen. Im Jahre 1970 ist es für die damals 25 und 23 Jahre alten Brüder dann soweit . Unter der Führung des Expetitionsleiters Dr. Karl Maria Herrligkoffer will eine Elite internationaler Bergsteiger den Gipfel erobern. Die Route führt über die legendäre Rupalwand, die höchste Steilwand der Erde. Trotz einer Schlechtwetterwarnung entscheidet sich Reinhold (Florian Stetter) den Gipfel alleine zu besteigen. Günther (Andreas Tobias), der weniger Erfahrung hat, folgt dem älteren Bruder. Doch er wird höhenkrank und mit dem Abstieg beginnt der Kampf ums Überleben. Nanga Parbat stammt aus dem Hause Universum Film.


Nanga Parbat Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Nanga Parbat:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Nanga Parbat:
Der Nanga Parbat im pakistanischen Westteil des Himalaya-Gebirges ist mit 8521 Metern der neunthöchste Berg der Erde. Seine Besteigung ist bis heute eine große Herausforderung. Viele menschliche Tragödien spielten sich dort ab. Besonders in den 1930er Jahren starben hier viele deutsche Bergsteiger, weshalb die Nationalsozialisten den Nanga Parbat zum „Schicksalsberg der Deutschen“ ernannten. 1953 gelang Hermann Buhl in einem ungemeinen Kraftakt und begünstigt durch gutes Wetter die Erstbesteigung dieses Bergriesen. Er hatte das Abenteuer gegen den Willen seines erfahrenen Expeditionsleiters Dr. med. Karl Maria Herrligkofer durchgeführt.

Fast zwanzig Jahre später kam es zu einer ähnlichen Konstellation mit den Brüdern Reinhold und Günther Messner aus Südtirol. Auch sie hatten sich 1970 dem Rat des Expeditionsleiters Herrligkofer widersetzt und zusammen den Nanga Parbat über die Rupal-Wand bestiegen. Sie ist mit 4500 Metern die größte Steilwand der Erde, dreimal so hoch wie die Eiger-Nordwand, und galt lange als unbezwingbar. Beim Abstieg der beiden Messner-Brüder kam es zur Tragödie, als der höhenkranke Günther von einer Lawine verschüttet wurde. Bis heute sind die genauen Umstände dieses Unglücks nicht aufgeklärt, auch wenn 2005 die sterblichen Überreste Günthers gefunden wurden. Einige der damaligen Expeditionsteilnehmer werfen Reinhold Messner vor, er habe seinen Bruder geopfert, um dadurch selbst umso mehr Ruhm zu erlangen.

Diese tragische Geschichte voller Intrigen, Neid und Missgunst bietet eine hervorragende Vorlage für einen Kinofilm. Die Idee brachte den Extrembergsteiger Reinhold Messner und den erfahrenen Kameramann und Regisseur Joseph Vilsmaier zusammen. Unter ihren Händen erlebt das alte deutsche Genre des Bergfilms mit „Nanga Parbat“ eine gelungene Renaissance. Mit einem extremen Aufwand an Menschen und Material entstand ein Filmepos mit hervorragenden Naturaufnahmen, die das Herz jeden Bergsteigers höher schlagen lassen. Die neu erschienene DVD enthält über das Filmerlebnis hinaus ausführliches Bonus-Material. Wer allerdings erwartet, jetzt authentisch die ganze Wahrheit zu erfahren, wird enttäuscht. Denn in den Interviews kommen nur Reinhold Messner und einige Darsteller zu Wort, die alles mehr oder weniger aus seiner Sicht darstellen. Sein großer Widersacher Herrligkofer, der 1991 verstarb, wird in dem Film ziemlich unsympathisch dargestellt. Günther wäre nach seiner Ansicht nicht verunglückt, wenn die Brüder seinen Anordnungen gefolgt wären und bei den Unwetterwarnungen nicht aufgestiegen wären. Herrligkofer entstammte noch der alten Schule mit Befehl und Gehorsam in einer Expedition und sah sich mit seinen Warnungen bestätigt. Die Messner-Brüder dagegen, besonders der ältere Reinhold, waren Individualisten, die ihren eigenen Weg gehen wollten. Das zeigte sich bereits unter der strengen Erziehung ihres Vaters, eines Dorfschullehrers. Als Kinder wollten sie der Enge des Bergdorfes entkommen und versuchten alles zu erklimmen, was für sie erreichbar war. Zunächst waren es - sehr zum Entsetzen des Pastors - die Friedhofsmauer und der Kirchturm. Schon damals träumten sie vom Nanga Parbat, dem lange unbezwingbaren Berg.

Man kann von den jahrzehntelangen Streitereien zwischen Reinhold Messner, Herrligkofer und anderen halten was man will, sie werden Günther auch nicht mehr lebendig machen. Trotz dieser Animositäten ist hier auch mithilfe des richtigen Lebens als Drehbuchautor ein beeindruckender Bergfilm der alten Schule mit den neuesten technischen Möglichkeiten gelungen. Ein Vorteil der DVD gegenüber dem Kinoerlebnis ist die zweite Tonspur mit Kommentaren von Joseph Vilsmaier und Reinhold Messner. Sie informieren mehr als die meist belanglosen Dialoge in den Szenen. Die Hauptrolle des Films, das besagt schon der Titel, hat der Berg. Die Umsetzung und Aufklärung der menschlichen Tragödie scheint weniger gelungen, wenn dies überhaupt das Hauptziel war. Die schauspielerischen Ansprüche sind somit nicht allzu groß, und es stört nicht, dass die beiden Messner-Brüder mit Florian Stetter und Andreas Tobias von zwei unverbrauchten jungen Darstellern verkörpert werden. Etwas mehr (schlechten) Charakter hatte Karl Markovics als Karl Maria Herrligkofer einzubringen. Was am meisten beeindruckt ist die nahezu dokumentarische visuelle Umsetzung, in die der gelernte Kameramann Vilsmaier („Stalingrad“) seine ganze Erfahrung einbrachte. Kleinste Details wurden beachtet, um alles authentisch aussehen zu lassen, seien es die Südtiroler Trachten beim Gottesdienst oder die damalige Bergsteiger-Ausrüstung.

Mit den Kommentaren Reinhold Messners wird aus dem Streifen fast ein bekenntnishafter Dokumentarfilm, wenn er etwa Gottfried Benn zitiert: „Die Kunst des Bergsteigens ist der Widerstand gegen den herausgeforderten Tod.“ In der Übersetzung Messners bedeutet dies, man könne zwar verrückte Sachen wagen, aber solle dabei nicht umkommen. Um den Gefahren auszuweichen benötige man nur das richtig Risikomanagement. Dazu gehöre auch, etwa bei schlechtem Wetter einmal geduldig durchzuhalten und nichts zu tun. Am Gipfel sei der Triumph nur von kurzer Dauer. Für Messner gibt es somit kein Gipfelglück, das wahre Erlebnis sei das Zurückkommen. Leider war dies 1970 seinem Bruder nicht vergönnt, und auch Reinhold selbst war mit vielen körperlichen und seelischen Schrammen knapp dem Tod entgangen. Erst 1978 wagte er sich wieder an diesen Berg und bestieg ihn als Erster ganz allein ohne Ausrüstung und Expedition, was er als seinen größten Erfolg sieht. Es sei dem Zuschauer überlassen, Reinhold Messner als verrückten Egomanen oder als mutigen Kletterkünstler zu sehen, der sich mit viel Eloquenz und Geschick perfekt selbst zu vermarkten versteht.

Regisseur Joseph Vilsmaier gewährt in seinen Kommentaren Einblicke in die Dreharbeiten. Die imponierenden Luftaufnahmen vom Nanga Parbat sind während fast 40 Stunden Hubschrauberflügen entstanden. Außer an den Originalschauplätzen in Pakistan wurden die meisten Detailaufnahmen im Ortler-Massiv und in einer Münchner Schlachthalle gedreht. Hier bei Minus 20 Grad musste das Bibbern der Darsteller nicht simuliert werden. Neben den visuellen Eindrücken bleibt noch die psychedelische Begleitmusik des Argentiniers Gustavo Santaolalla im Gedächtnis. Sie enthält rockige und folkloristische Elemente bis zur Jodel-Imitation. In der DVD-Spezialausgabe ist neben einem ausführlichen Begleitheft eine CD mit dem Soundtrack enthalten. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Nanga Parbat
Land / Jahr: Deutschland 2010
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Audiokommentar
Kommentare:

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