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TECHNISCHE DATEN
zu Die Bibel - Das Alte und das Neue Testament - Gesamtedition

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
Medium: DVD
Genre: Historienfilm
Bildformat:
diverse
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround,Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Digipak mit Schuber
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte
EAN-Code:
4006680056036 / 4006680056036
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Die Bibel - Das Alte und das Neue Testament - Gesamtedition

Titel:

Die Bibel - Das Alte und das Neue Testament - Gesamtedition

Label:

Kinowelt Home Entertainment

Laufzeit:
2202 Minuten
Genre:
Historienfilm
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Die Bibel - Das Alte und das Neue Testament - Gesamtedition:


Die Bibel NT - Judas Die Bibel NT - Maria Magdalena Die Bibel NT - Thomas Die Bibel - Abraham Die Bibel - Apokalypse Die Bibel - David Die Bibel - Esther Die Bibel - Genesis Die Bibel - Jakob Die Bibel - Jeremia Die Bibel - Jesus Die Bibel - Josef Die Bibel - Moses Die Bibel - Paulus Die Bibel - Salomon Die Bibel - Samson und Delila Die Bibel NT - Joseph von Nazareth Die Bibel - Das Alte und das Neue Testament - Gesamtedition stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Die Bibel - Das Alte und das Neue Testament - Gesamtedition Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Die Bibel - Das Alte und das Neue Testament - Gesamtedition:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Bibel - Das Alte und das Neue Testament - Gesamtedition:
Die Bibel, für viele das „Buch der Bücher“, liefert mit seinen Helden und Geschichten ausgezeichnete Vorlagen für Verfilmungen. Nicht nur für Gläubige bieten die Schriften aus jüdischer (Altes Testament, A.T.) und christlicher (Neues Testament, N.T.) Tradition eine Sammlung allgemeingültiger Lebensweisheiten und historischer Erzählungen. Die ersten Bibelverfilmungen stammen bereits aus der Stummfilmzeit. Mit dem Aufkommen des Breitwandbildes folgten zahlreiche epische Monumentalfilme mit biblischen Stoffen wie Cecil B. DeMilles „Die zehn Gebote“. Wenn auch das N.T. vom Umfang höchstens ein Fünftel des A.T. ausmacht, so gibt es dennoch allein um die Person Jesu weit mehr Filme als über Abraham, Moses und David zusammen. Dabei hat besonders das A.T. viele Dramen zu bieten. Mit abenteuerlichen Bewährungsproben, Schlachten, Duellen, Folter- und Liebesszenen wird hier für jeden Geschmack etwas geboten. Auch Vorlagen für monumentale Darstellungen mit hunderten von Statisten und Spezialeffekten gibt es genügend, etwa die Flucht des jüdischen Volkes aus Ägypten durch das Rote Meer. Die meisten Bibelfilme bieten ein buntes Schaugepränge mit Kampf- und Massenszenen vor gigantischen Kulissen. Der Sieg der Gottgläubigen gegen die „bösen“ Mächte soll die Überlegenheit des auserwählten Volkes Israel gegen die Heiden demonstrieren. Im N.T. geht es besonders um das Leben Jesu, der durch Tod und Auferstehung die Menschheit erlöst hat. Neben den Wundern und Gleichnissen bietet seine Passion den dramatischsten Stoff. Bibelfilme dienen vor allem der Unterhaltung, sie wollen nicht zum Glauben bekehren oder eine Ersatzpredigt sein. Die Bibellektüre kann damit nicht ersetzt, aber zumindest angeregt werden.

Selbst in überlangen Monumentalfilmen können jeweils nur einzelne Episoden des A.T. oder der Evangelien und Episteln aus dem N.T. dargestellt werden. Die deutsche Kirch-Gruppe setzte sich daher das ehrgeizige Ziel, die wichtigsten Geschichten und Personen des alten und neuen Bundes von der Schöpfungsgeschichte bis zur Geheimen Offenbarung des Johannes komplett zu verfilmen. Das war nur in einer mehrteiligen Reihe für das Fernsehen machbar. Das Projekt konnte rechtzeitig vor der Insolvenz der Kirch-Gruppe abgeschlossen werden. Es wurde eine Koproduktion aus Italien, Deutschland und den USA mit insgesamt 13 Filmen, die in den Jahren 1993 bis 2002 entstanden und in fast 70 Ländern ausgestrahlt wurden. Acht Filme sind Zweiteiler mit jeweils drei Stunden Spielzeit. Viele historische Personen und Ereignisse finden darin eine gebührende Würdigung, entsprechend dem Platz, den sie in der Heiligen Schrift einnehmen. So gibt es von dem weit umfangreicheren A.T. 10 Filme und vom N.T. 3 Filme. Als Spin-off wurden in Zusammenarbeit mit dem ORF vier Filme über „Menschen, die Jesus begegneten“ produziert.

Im Unterschied zu den monumentalen Bibel-Kinofilmen werden hier Massenszenen und computeranimierte Spezialeffekte nur spärlich eingesetzt, vorrangig ist eine möglichst realistische Umsetzung. Gedreht wurde in nachgebauten historischen Sets in Marokko und Malta. Für das Großprojekt konnten viele namhafte Regisseure wie Roger Young oder Nicolas Roeg gewonnen werden. Auch die Riege der internationalen Schauspieler kann sich sehen lassen: Richard Harris, Maximilian Schell, Gottfried John, Ben Kingsley, Monica Bellucci, Christopher Lee, Dennis Hopper, Ben Becker, Arthur Brauss, Leonard Nimoy, Anouk Aimée, Max von Sydow, Klaus Maria Brandauer, Thomas Kretschmann, Jürgen Prochnow, Ornella Muti, Jacqueline Bisset, Armin Mueller-Stahl, Franco Nero, Benjamin Sadler, Christian Kohlund, Tobias Moretti, Mathieu Carrière oder Hannes Jaenicke. Produktion und Technik lagen meist in den Händen von Spezialisten aus Italien, wo man traditionell viel Erfahrung mit der Verfilmung historischer Stoffe hat.

Kinowelt Home Entertainment veröffentlich nun erstmals die komplette Filmedition mit fast 37 Stunden Spielzeit auf 17 DVDs in einer luxuriösen Box mit Lederhaptik und goldener Tiefprägung. Wem das alles zu viel auf einmal ist oder wer nur seine Lieblingsgeschichten aus der Bibel sehen will, kann zwei Teilboxen aus dem A.T. mit jeweils 5 DVDs und eine N.T.-Box mit 4 DVDs wählen. Die Folgen über Jesus, Paulus und die Apokalypse sind nur in der Gesamtbox und wie bisher als Einzelfolgen erhältlich.

Den Auftakt bildet „Genesis“ mit der Erschaffung der Erde und dem Sündenfall. Vieles wird wie im antiken Theater als Teichoskopie vorgeführt, wenn ein alter Nomade einem kleinen Jungen die Schöpfungsgeschichte erzählt, ergänzt durch dokumentarische Naturaufnahmen. Nach Kains Mord an seinem Bruder Abel will Gott alles Leben wieder auslöschen. Doch dann beauftragt er den gottesfürchtigen Noah mit dem Bau einer Arche, um darin mit den Tieren die Sintflut zu überleben. Bereits im ersten Film erkennt man die Absicht der Macher, auf spektakuläre Spezialeffekte weitgehend zu verzichten und sich auf das Wesentliche der biblischen Aussage zu konzentrieren. Auf die Gegenwart bezogen ist die Mahnung zur Bewahrung der Schöpfung, wenn schemenhaft aktuelle Bilder einer Großstadt, von Umweltverschmutzung und Kriegsszenen eingeblendet werden.

Dem Erzvater Abraham ist der erste Zweiteiler der Reihe gewidmet. Als Schafzüchter wandert er von Mesopotamien nach Kanaan ein, wo „Milch und Honig fließen“. Dort begründet er den monotheistischen Kult mit dem einzigen Gott Jahwe, weshalb sich Judentum, Christentum und Islam auf ihn beziehen. Gott schließt mit Abraham einen ewigen Bund, wodurch er zum Stammvater des Volkes Israel wird. Sein Gehorsam geht soweit, dass er bereit ist, sogar seinen eigenen Sohn zu opfern. Der Film bietet gute darstellerische Leistungen und verzichtet auf großes Hollywood-Spektakel.

Die Geschichte von Abrahams Enkel Jakob handelt von Betrug, Täuschung und Rivalität und ist zugleich eine rührende Familien- und Liebesgeschichte. Jakob betrügt seinen Zwillingsbruder Esau um sein Erstgeburtsrecht und um den väterlichen Segen. Er flieht zu seinem Onkel Laban und heiratet dessen Töchter Lea und Rahel. Später versöhnt er sich mit Esau und nennt sich in Israel um. Er gilt als Stammvater aller Israeliten und seine Söhne als Ahnherrn der zwölf Stämme. Bibel-Puristen werden zwar einige Unstimmigkeiten erkennen, doch im Gegensatz zu oberflächlichem Hollywood-Kitsch ist hier mit einfachen, aber schönen Bildern eine bibelnahe Umsetzung gelungen.

Die Josefsgeschichte gehört zu den spannendsten des A.T., auch wenn ihre historische Wahrheit nicht gesichert ist. Als Lieblingssohn und Nachfolger Jakobs wird Josef aus Eifersucht von seinen Brüdern als Sklave nach Ägypten verkauft. Dank seiner Fähigkeit, Träume zu deuten steigt er bald zum engsten Berater des Pharaos auf. Er sieht eine sieben Jahre andauernde Dürre voraus und lässt Vorräte anlegen. Eines Tages kommen Josefs Brüder wegen der reichen Kornkammern nach Ägypten und versöhnen sich mit. Dieser authentisch inszenierte Film wurde mit dem „Emmy“ ausgezeichnet. Mit Ben Kingsley („Gandhi“, „Schindlers Liste“) als Josef und Martin Landau wirken zwei Oscar-Preisträger mit.

Kingsley spielt auch die Hauptrolle in „Moses“. Aufgewachsen in Ägypten unter der strengen Herrschaft des Pharao wird Moses als junger Mann von Gott auserkoren, das unterdrückte Volk Israel aus der Sklaverei in das gelobte Land zu führen. Auf der Flucht vor der ägyptischen Streitmacht geleitet er die Israeliten durch das Rote Meer, führt sie in entbehrungsreichen Jahren durch die Wüste und überbringt ihnen am Berg Sinai die zehn Gebote. Moses wird hier nicht als überragender Held, sondern als ein von Zweifeln geplagter, ganz durchschnittlicher Mensch dargestellt, der durch seinen göttlichen Auftrag auch in Konflikt mit sich und seinem Volk gerät.

„Samson und Delila“ ist eine spannende Geschichte um Liebe und Verrat. Samson ist Richter und Führer des von den Philistern unterdrückten Volkes Israel. Seine langen Haare verleihen ihm übermenschliche Kräfte. Erst die Liebe zur adeligen Delila lässt ihn schwach werden, und er ahnt nicht, dass sie eine Spionin im Dienste des Königs der Philister ist. Nicolas Roeg („Wenn die Gondeln Trauer tragen“) kreierte hier mit viel Erotik und Gewalt den temporeichsten und am wenigsten bibeltreuen Film der Reihe.

Der zweiteilige Film „David“ erzählt ausführlich Leben und Werk des großen Königs und Psalmendichters. Gott gibt dem Volk Israel durch den Propheten Samuel zwei Könige, den kraftvollen Kämpfer Saul und den mutigen und klugen David. Der besiegt Goliath, den stärksten Krieger der Philister, mit einer Steinschleuder und wird als Held gefeiert. Voller Neid auf Davids Ruhm versündigt sich Saul gegen Gott und stürzt sich nach einer verlorenen Schlacht in das eigene Schwert. David verleiht dem israelitischen Königtum Glanz und Größe. Aber auch er verstößt gegen Gottes Recht, als er sich in Batseba verliebt und ihren Ehemann tötet. Weniger bibelfeste Zuschauer haben Probleme, die vielen Personen richtig einzuordnen.

König Davids Sohn und Thronfolger Salomon ist berühmt für seine Weisheit, Gerechtigkeit und Friedensliebe. Mit dem Bau eines Tempels legt er den Grundstein einer weltweit geachteten Herrschaft. Unter den Besuchern, die aus vielen Ländern anreisen, um das Bauwerk zu bestaunen, ist auch die Königin von Saba. Salomon verliebt sich in sie. Als sie ihn verlässt, vernachlässigt er die Regierungsgeschäfte und missachtet die Gebote Gottes. Die filmische Umsetzung ist pompös und teilweise langatmig, für die Kernaussagen hätte die Hälfte der 168 Minuten gereicht.

Jeremia, der Sohn eines Priesters, ist einer der großen biblischen Propheten. Er verkündet die Botschaft, dass Jerusalem durch die Babylonier zerstört wird, wenn sich das Volk nicht auf den wahren und einzigen Gott besinnt. Dafür wird er der Gotteslästerung bezichtigt und gefangen genommen. Erst während der Belagerung der Stadt durch die Babylonier unter König Nebukadnezar wird das Volk unsicher. Schließlich bewahrheitet sich Jeremias Ankündigung und Jerusalem geht in Flammen auf. Mangels ausführlicher biografischer Daten von Jeremia ist der Film um einige spekulative Elemente ergänzt.

Die Legende der jungen Jüdin Esther (jüdisch Hadassa) ist zwar historisch nicht belegt, doch für eine dramatische Verfilmung bestens geeignet. Der Perserkönig Xerxes hat seine Frau Waschti verstoßen und die junge Esther zur Braut genommen. Der Charme der geheimnisvollen und klugen Frau fasziniert ihn. Doch die leidenschaftliche Liebe wird schon bald auf eine harte Probe gestellt. Esther gelingt es, einen Mordanschlag des Wesirs Haman gegen ihre jüdischen Landsleute zu vereiteln. Erstmals in der Filmreihe ist eine Frau die Hauptperson. Mit realistischen Kulissen wird hier die prächtige Stadt Susa im antiken Persien dargestellt.

Im Zentrum der drei Verfilmungen aus dem N.T. steht „Jesus“, mit über 17 Millionen Euro und drei Jahren Dreharbeiten eine der teuersten TV-Produktionen überhaupt. Nach dem Tod von Jesu Ziehvater Joseph spricht ihm seine Mutter Maria Mut zu, seiner göttlichen Berufung zu folgen. Nach vielen Wundern wird seine Anhängerschaft immer größer, was ihn zur Gefahr für die Herrscher in Judäa macht. Nach dem letzten Abendmahl verabschiedet sich Jesus von seinen Jüngern und wird von Judas verraten, angeklagt und stirbt am Kreuz. Drei Tage später ist seine Grabkammer leer und er erscheint seinen Jüngern. Nach seiner Wiederauferstehung sieht man Jesus an der Promenade einer Hafenstadt in moderner Kleidung. Er trifft auf Kinder, die ihn umarmen. So ist der Film eine Mischung aus traditioneller Erzähltechnik und modernen Elementen.

Die Verwandlung des wohlhabenden Pharisäers Saulus aus Tarsus zum Paulus kurz nach Jesu Tod und seine missionarischen Reisen bilden den Stoff von „Paulus“. Saulus und sein - im Film frei erfundener - Freund Ruben, ein einflussreichen Priester, sind die schärfsten Gegner der Nachfolger Christi. Doch dann geschieht etwas, das Saulus‘ Leben für immer verändern wird. Bei Damaskus wird er geblendet und hört die Stimme Jesu. Aus dem entschiedenen Verfolger der Anhänger Jesu wird eine der wichtigsten und umstrittensten Personen der frühen Christenheit. Leidenschaftlich setzt sich Paulus dafür ein, der ganzen Welt die frohe Botschaft zu verkünden. Seine ausgedehnten Reisen führen ihn schließlich bis nach Rom, dem damaligen Zentrum der Welt. „Paulus“ ist der einzige Film der Reihe, bei dem mit Johannes Brandrup ein deutscher Schauspieler die Hauptrolle spielt.

Den Abschluss bildet „Apokalypse“ nach der geheimen Offenbarung des Johannes. Als letzter lebender Apostel wird er vom christenfeindlichen Kaiser Domitian in einem Lager auf Patmos interniert. Der Legat Quintus Maximus soll ein Ultimatum durchsetzen: Wer nicht innerhalb von 28 Tagen Domitian als einzigen Gott anerkennt, soll getötet werden. Johannes ermutigt in Briefen die christlichen Gemeinden, weiter an Jesus zu glauben. Denn er hat Visionen von einem nahenden Himmelreich, vom Untergang der Welt und von der Wiederkunft des Messias. Parallel zu dem Schicksal des Johannes wird die Liebesbeziehung des Römers Valerius mit der Christin Irene geschildert. Mehr als in den anderen Filmen wurden hier Spezialeffekte eingesetzt, besonders für die Visionen des Johannes.

Als Ergänzung zu den 13 Filmen der Bibelreihe entstanden 2001 unter der Regie von Raffaele Mertes vier weitere Filme über „Menschen, die Jesus begegneten“. Dargestellt werden Begebenheiten im Leben Jesu aus der Sicht dieser Zeitgenossen. Sie sind in der N.T.-Box und in der Gesamtedition enthalten.

„Joseph von Nazareth“ zeigt vor allem Kindheit und Jugend Jesu. Der Zimmermann Joseph lernt im Tempel die 20 Jahre jüngere Maria kennen. Sie erfährt vom Engel Gabriel, dass sie dem Sohn Gottes das Leben schenken wird. Nach der Geburt Jesu fliehen Joseph und Maria nach Ägypten. Jahre später reisen die drei nach Nazareth zurück. Während des Passah-Festes in Jerusalem geht Jesus seinen Eltern verloren. Nach drei Tagen finden sie ihn im Tempel unter den Priestern. Diese Abenteuergeschichte der Heiligen Familie hat in Herodes einen engagierten Bösewicht und zeigt schöne Bilder, jedoch entspricht nicht alles der biblischen Erzählung.

Noch mehr Fiktion enthält „Maria Magdalena“ über die Gutsherrin von Magdala und bekannteste Jüngerin Jesu. Nachdem ihr Mann Amos sie wegen Kinderlosigkeit verstoßen hat, wird sie Geliebte des römischen Offiziers Silvanus. Ihm zuliebe spürt sie Johannes den Täufer auf und bringt ihn ins Gefängnis. Als sie erfährt, dass Silvanus sie nur benutzt hat, will sie Johannes befreien. Vor allem die Ausstattung macht den Film sehenswert, die Geschichte ist ziemlich sentimental geraten. Jesus, dargestellt von Anthony Quinns Sohn Danny, tritt nur in der letzten Viertelstunde in Erscheinung.

Judas Ischariot, der Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns und Inbegriff eines Verräters, nimmt unter Jesu Jüngern eine Sonderstellung ein. Er ist überzeugt, dass Jesus der Messias ist und die Juden vom römischen Joch notfalls mit Gewalt befreit. Doch Jesus predigt Liebe und Vergebung und Judas zweifelt an ihm. Mit einem Kuss verrät er seinen Meister an die römische Besatzungsmacht und erhängt sich später, als er die Folgen seiner Tat erkennt. Der Film zeigt die Passion Christi einmal aus der Sicht des Verräters und versucht seine Absichten zu ergründen.

Wie es nach dem Tod Jesu mit seinen Jüngern weiterging, ist in der Bibel nur spärlich überliefert. Der letzte Film stellt Thomas vor. Nach Jesu Tod halten sich seine Getreuen aus Angst vor den römischen Behörden und dem jüdischen Ältestenrat versteckt. Thomas macht sich Vorwürfe, weil er in der entscheidenden Stunde nicht bei ihm war. Vergebens sucht er nach der Leiche Jesu. Die anderen Jünger erzählen ihm, Jesus sei auferstanden, doch Thomas zweifelt daran. Schließlich erscheint ihm Jesus doch und spricht: „Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben.“ Jetzt beginnt Thomas mit einer großen Missionierung. ()

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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Das Alte und das Neue Testament
Land / Jahr: Deutschland/Italien/USA 1994 - 2001
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, 17 DVDs
Kommentare:

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