Sie befinden sich hier: Home > Familie > DVD > Disneys Eine Weihnachtsgeschichte
Disneys Eine Weihnachtsgeschichte
http://www.digitalvd.de/dvds/87615,Disneys-Eine-Weihnachtsgeschichte.html
London, Ende des 19. Jahrhunderts: Der alte Ebenezer Scrooge ist ein unverbesserlicher Geizhals. Auch Weihnachten ist für ihn nichts als ein Ärgernis. Da erscheint ihm am Heiligen Abend sein verstorbener Kompagnon Marley, der früher selbst ein eiskalter Geschäftsmann war und es nun bitter bereut. Er prophezeit Scrooge ein düsteres Ende für den Fall, dass er seinen Lebenswandel nicht grundlegend ändert. In dieser Nacht wird Scrooge von den Geistern der Weihnacht heimgesucht, die ihn mit der eigenen Herzlosigkeit konfrontieren und zur Umkehr auffordern, bevor es zu spät ist. ...
Inhaltsangabe zu Disneys Eine Weihnachtsgeschichte: 
London, Ende des 19. Jahrhunderts: Der alte Ebenezer Scrooge ist ein unverbesserlicher Geizhals. Auch Weihnachten ist für ihn nichts als ein Ärgernis. Da erscheint ihm am Heiligen Abend sein verstorbener Kompagnon Marley, der früher selbst ein eiskalter Geschäftsmann war und es nun bitter bereut. Er prophezeit Scrooge ein düsteres Ende für den Fall, dass er seinen Lebenswandel nicht grundlegend ändert. In dieser Nacht wird Scrooge von den Geistern der Weihnacht heimgesucht, die ihn mit der eigenen Herzlosigkeit konfrontieren und zur Umkehr auffordern, bevor es zu spät ist. Disneys Eine Weihnachtsgeschichte stammt aus dem Hause Walt Disney Studios Home Entertainment.
Disneys Eine Weihnachtsgeschichte Trailer ansehen:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Disneys Eine Weihnachtsgeschichte:
0Bernd Hellweg2010-11-19Wer kennt sie nicht, die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, die mit dem ziemlich unspektakulären Titel „A Christmal Carol“ („Eine Weihnachtsgeschichte“) oder „Ein Weihnachtslied in Prosa“ daher kommt.
Viele können sich ein Weihnachtsfest ohne die Lektüre dieses Klassikers kaum vorstellen. Denn Charles Dickens hat es im Jahr 1843 vermocht, mit dem hartherzigen Geizhals und Geschäftsmann Ebenezer Scrooge eine skurrile Hauptperson zu erschaffen. Und die wird mit Hilfe dreier Geister (dem Geist der vergangen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht) in der Christnacht zu einem wahren Menschenfreund verwandelt, indem diese ihm seine nicht gerade angenehme Weihnachts-Vergangenheit in schrecklichen Visionen präsentieren.
Genau 49 wurde der Stoff um Scrooge für das Kino und Fernsehen verfilmt. Zu den besten Verfilmungen gehören zweifelsohne die Version aus dem Jahr 1951 mit Alastair Sim als Ebenezer Scrooge, und die Verfilmung von 1984 mit George C. Scott als Geizhals. Aber auch die eher ungewöhnlichen Adaptionen durch die Muppets (1992) oder mit Bill Murray („Die Geister die ich rief“, 1988) in einer modernen Verkörperung des Scrooge, sind mittlerweile wahre Weihnachtsklassiker. Doch eine Version wie die Aktuelle von Regisseur Robert Zemeckis („Zurück in die Zukunft“, „Forrest Gump“) gab es noch nie.
Zemeckis arbeitete hier wieder mit demselben Verfahren (Perfomance- oder Motion-Capturin), dass er auch schon für „Der Polarexpress“ und „Beowulf“ benutzt hat. Und wieder kann man sagen, dass die Technik sich nochmals verfeinert hat und Atmosphäre und Figuren durchaus noch ein klein wenig besser ausgefallen sind.
Die Hauptrolle des rücksichtlosen Geschäftsmanns übernahm kein geringerer als Grimassenschneider Jim Carrey, der hier nicht nur den Scrooge in verschiedenen Altersstufen spielt, sondern auch noch die drei ihn besuchenden Geister übernahm. Auch die restliche Besetzung kann sich mehr als sehen lassen. Neben Carrey ist noch Anthony Hopkins und Robin Wright, die schon in Zemeckis´ „Beowulf“ dabei waren, zu sehen. Außerdem noch mit von der Partie Colin Firth, Gary Oldman, Bob Hoskins und Cary Elwes.
Zum Film selbst: An dieser Stelle muss man Zemeckis gratulieren, denn er hat, wie keine Verfilmung zuvor, den Film sehr nah am Text der Vorlage gebaut. Hier wird nichts verkitscht. Szenenfolgen und Dialogpassagen erscheinen als wort- und werkgetreue Wiedergabe. Hier wird eigentlich nicht adaptiert, sondern direkt und bildgewaltig visualisiert. Nur selten und in Detailfragen weicht der Film vom Roman ab.
Kurz und gut, das Fazit: Zemeckis Neuverfilmung des Klassikers ist atemberaubend, sieht spektakulär aus und kommt ohne viel Kitsch aus. Ein perfekter Genre-Mix aus Trickfilm, Drama und Fantasy, der den aufrüttelnden Appell an die Menschlichkeit trotzdem nicht verliert. Allerdings ist der Film teilweise recht gruselig, so dass er für kleine Kinder nicht geeignet ist, dementsprechend ist die FSK-Altersfreigabe von 12 absolut gerechtfertigt.
Zur DVD selbst: Am Bild (16:9/ 2,40:1) und Ton (Dolby Digital 5.1) gibt es nichts zu meckern. Besser geht es kaum. Lediglich das Bonusmaterial ist etwas enttäuschend. Hier gibt es lediglich die Featurettes „Eine Nacherzählung von Dickens Roman“ und „Am Set mit Sammi“ sowie ein paar entfallene Szenen. Wer ein wenig mehr Extras haben möchte, der muss schon zur Blu-ray greifen. Die enthält neben der erwähnten Bonis noch einen interaktiven Adventskalender und das Featurette „Hinter der Geschichte: Wie werden Bewegungen digital erfasst“.
...
Wer kennt sie nicht, die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, die mit dem ziemlich unspektakulären Titel „A Christmal Carol“ („Eine Weihnachtsgeschichte“) oder „Ein Weihnachtslied in Prosa“ daher kommt.
Viele können sich ein Weihnachtsfest ohne die Lektüre dieses Klassikers kaum vorstellen. Denn Charles Dickens hat es im Jahr 1843 vermocht, mit dem hartherzigen Geizhals und Geschäftsmann Ebenezer Scrooge eine skurrile Hauptperson zu erschaffen. Und die wird mit Hilfe dreier Geister (dem Geist der vergangen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht) in der Christnacht zu einem wahren Menschenfreund verwandelt, indem diese ihm seine nicht gerade angenehme Weihnachts-Vergangenheit in schrecklichen Visionen präsentieren.
Genau 49 wurde der Stoff um Scrooge für das Kino und Fernsehen verfilmt. Zu den besten Verfilmungen gehören zweifelsohne die Version aus dem Jahr 1951 mit Alastair Sim als Ebenezer Scrooge, und die Verfilmung von 1984 mit George C. Scott als Geizhals. Aber auch die eher ungewöhnlichen Adaptionen durch die Muppets (1992) oder mit Bill Murray („Die Geister die ich rief“, 1988) in einer modernen Verkörperung des Scrooge, sind mittlerweile wahre Weihnachtsklassiker. Doch eine Version wie die Aktuelle von Regisseur Robert Zemeckis („Zurück in die Zukunft“, „Forrest Gump“) gab es noch nie.
Zemeckis arbeitete hier wieder mit demselben Verfahren (Perfomance- oder Motion-Capturin), dass er auch schon für „Der Polarexpress“ und „Beowulf“ benutzt hat. Und wieder kann man sagen, dass die Technik sich nochmals verfeinert hat und Atmosphäre und Figuren durchaus noch ein klein wenig besser ausgefallen sind.
Die Hauptrolle des rücksichtlosen Geschäftsmanns übernahm kein geringerer als Grimassenschneider Jim Carrey, der hier nicht nur den Scrooge in verschiedenen Altersstufen spielt, sondern auch noch die drei ihn besuchenden Geister übernahm. Auch die restliche Besetzung kann sich mehr als sehen lassen. Neben Carrey ist noch Anthony Hopkins und Robin Wright, die schon in Zemeckis´ „Beowulf“ dabei waren, zu sehen. Außerdem noch mit von der Partie Colin Firth, Gary Oldman, Bob Hoskins und Cary Elwes.
Zum Film selbst: An dieser Stelle muss man Zemeckis gratulieren, denn er hat, wie keine Verfilmung zuvor, den Film sehr nah am Text der Vorlage gebaut. Hier wird nichts verkitscht. Szenenfolgen und Dialogpassagen erscheinen als wort- und werkgetreue Wiedergabe. Hier wird eigentlich nicht adaptiert, sondern direkt und bildgewaltig visualisiert. Nur selten und in Detailfragen weicht der Film vom Roman ab.
Kurz und gut, das Fazit: Zemeckis Neuverfilmung des Klassikers ist atemberaubend, sieht spektakulär aus und kommt ohne viel Kitsch aus. Ein perfekter Genre-Mix aus Trickfilm, Drama und Fantasy, der den aufrüttelnden Appell an die Menschlichkeit trotzdem nicht verliert. Allerdings ist der Film teilweise recht gruselig, so dass er für kleine Kinder nicht geeignet ist, dementsprechend ist die FSK-Altersfreigabe von 12 absolut gerechtfertigt.
Zur DVD selbst: Am Bild (16:9/ 2,40:1) und Ton (Dolby Digital 5.1) gibt es nichts zu meckern. Besser geht es kaum. Lediglich das Bonusmaterial ist etwas enttäuschend. Hier gibt es lediglich die Featurettes „Eine Nacherzählung von Dickens Roman“ und „Am Set mit Sammi“ sowie ein paar entfallene Szenen. Wer ein wenig mehr Extras haben möchte, der muss schon zur Blu-ray greifen. Die enthält neben der erwähnten Bonis noch einen interaktiven Adventskalender und das Featurette „Hinter der Geschichte: Wie werden Bewegungen digital erfasst“.
(Bernd Hellweg)
alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Reminder, PDF-Datenblatt zu Disneys Eine Weihnachtsgeschichte, DVD:
Alle Film-Daten als PDF
Diese Seite mit allen Filminfos ausdrucken
Weitere Filminfos zu Disneys Eine Weihnachtsgeschichte:
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Disneys Eine Weihnachtsgeschichte:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, zusätzliche Szenen, Eine Nacherzählung von Dickens Roman, Am Set mit Sammi
Kommentare zu Disneys Eine Weihnachtsgeschichte:
Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Schreiben Sie jetzt ein Kommentar zu dem Titel "Disneys Eine Weihnachtsgeschichte".
|
|
DigitalVD-Extras zu dieser DVD Disneys Eine Weihnachtsgeschichte:
Ist Ihnen ein Fehler zu dieser DVD aufgefallen? ... Fehlermeldung absenden!
Bei der Vorstellung des Titels Disneys Eine Weihnachtsgeschichte handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
|