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TECHNISCHE DATEN
zu Good Bye, Lenin!

RC 2 FSK Freigabe ab 6 Jahren
DVD-Typ: DVD
Medium: DVD
Genre: Komödie
Bildformat:
16:9 Widescreen
Tonformat:
D: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Snapper Case
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
7321921936609 / 7321921936609
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Good Bye, Lenin!

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Titel:

Good Bye, Lenin!

Regie:

Wolfgang Becker

Laufzeit:
117 Minuten
Genre:
Komödie
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 09.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Good Bye, Lenin!:


August 1978. Berlin, Hauptstadt der DDR. Im Wohnzimmer einer Ostberliner Plattenbauwohnung verfolgt der 11-jährige Alex Kerner mit seiner zwei Jahre älteren Schwester Ariane gespannt den Start der Sojus 31, der im Fernsehen übertragen wird. Sigmund Jähn, Bürger der DDR, fliegt als erster Deutscher ins Weltall, die DDR feiert damit einen ihrer größten Triumphe. Zur selben Zeit erfährt Alex` Mutter Christiane von zwei Mitarbeitern der Staatssicherheit, dass sein Vater bei einer Dienstreise in Westberlin geblieben ist. Er soll wegen einer anderen Frau Republikflucht begangen haben und wird nie mehr zurückkehren. Die Mutter bricht verzweifelt zusammen und verliert jeglichen Halt. Nach einem mehrwöchigen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik kommt sie mit dem Entschluss nach Hause, nicht aufzugeben, sich neue Ziele zu setzen und für ihre beiden Kinder eine gute Mutter zu sein. Durch gesellschaftliches Engagement gelingt es ihr, den Verlust ihres Mannes zu verdrängen. Sie wird eine leidenschaftliche Aktivistin gegen die kleinen Ungerechtigkeiten des DDRAlltages und eine unermüdliche Kämpferin für eine gerechte und soziale Gesellschaftsordnung.

11 Jahre später, im Herbst 1989. Die Selbstauflösung des Staates ist in vollem Gange. Am 40. Jahrestag der DDR erleidet Christiane Kerner auf dem Weg zu einer Feier im Palast der Republik am Rande einer Demonstration einen Herzinfarkt und fällt in ein hoffnungsloses Koma. Auf der Intensivstation eines Krankenhauses verschläft sie den Fall der Mauer. Alex (DANIEL BRÜHL) verliebt sich bei seinen Besuchen in die Krankenschwester Lara (CHULPAN KHAMATOVA) und kommt zuletzt nur noch wegen ihr ins Krankenhaus. Für alle überraschend erwacht die Mutter im Sommer 1990, kurz vor der Währungsunion, wenige Monate vor dem Ende der DDR. Im Sommer 1990 hat sich in Ostberlin schon sehr viel verändert. Deutschland ist bald wiedervereinigt – freie Marktwirtschaft, rabiates Unternehmertum, Spekulanten und die D-Mark fluten in die ehemalige Deutsche Demokratische Republik. Auch das Leben von Alex und seiner Schwester Ariane (MARIA SIMON) wird von dem Strudel der Veränderungen gepackt. Alex hat seine Anstellung bei der abgewickelten PGH-Fernsehreparatur verloren und arbeitet bei einem Westberliner Unternehmen, das den Osten mit Satellitenschüsseln überzieht. Ariane hat ihr Studium der Wirtschaftswissenschaft aufgegeben und arbeitet in einem Burger King-Drive In. Kurz, nichts ist mehr so, wie es war, und Alex stürzt sich voll Neugier - schwer verliebt in Lara, in die neue Zeit. Als die Mutter aus ihrem Koma erwacht, hat sie von den historischen und alltäglichen Veränderungen nichts mitbekommen. Alex, der seit der Republikflucht des Vaters eine besonders innige Beziehung zu seiner Mutter hat, will unter allen Umständen vermeiden, dass ihr erneut der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Er entschließt sich, der Mutter zu verschweigen, was "Draußen" in der Zwischenzeit passiert ist, denn die behandelnden Ärzte warnen ihn, dass jede größere Aufregung eine extreme Gefahr für ihr Leben bedeutet. Aus Angst vor einem neuen Herzinfarkt beginnt er damit, ihr vorzuspielen, dass die DDR, wie die Mutter sie kannte, noch existiert und verheimlicht ihr den Fall der Mauer.

So holt er sie aus dem Krankenhaus nach Hause und inszeniert für die bettlägerige Frau in ihrem Schlafzimmer das DDR-Leben, wie es einmal war: Eine kleine, übriggebliebene Insel der Langsamkeit und des wahren Sozialismus, umschwemmt von der einbrechenden Marktwirtschaft und einer völlig anderen, schnellen und hektischen Zeit. Alex` wesentlich pragmatischere Schwester Ariane, mittlerweile selbst alleinerziehende Mutter, kritisiert von Anfang an seine aussichtslose Inszenierung der DDR auf 79 qm Plattenbauwohnung. Aus Liebe zur Mutter spielt sie jedoch mit. Aber was tun, wenn die Situation durch die überraschend schnelle Genesung der Mutter schwieriger wird? Wenn es ihre geliebten Spreewald-Gurken und andere Alltagsprodukte aus der DDR einfach nicht mehr zu kaufen gibt? Wenn sie plötzlich die Nachrichtensendung "Aktuelle Kamera" sehen will oder bei ihrer Geburtstagsfeier vom Bett aus auf der Hauswand gegenüber das erste Coca-Cola Plakat entdeckt? In seinem absurden Kampf für die Aufrechterhaltung der DDR ist Alex besessen wie Don Quichotte. Mit seinem "Sancho Pansa" und Arbeitskollegen Denis (FLORIAN LUKAS), einem begeistertem Videofilmer, der nebenberuflich mit Hochzeitsvideos Geld verdient und Filmregisseur werden will, dreht er TV-Fälschungen der "Aktuelle Kamera". In einem selbstgemachtem Beitrag lässt er die DDR in einem Patentverfahren über den Coca Cola-Konzern siegen, bei dem er sogar so weit geht zu behaupten, dass der Inbegriff westlicher Erfrischungsgetränke eine sozialistische Erfindung gewesen sei. Noch schwieriger wird es, als es der Mutter gelingt, unbemerkt auf die Straße zu gehen und sie dort auf eine völlig veränderte Welt trifft. Alex` Erfindungsreichtum wird auf eine scheinbar unüberwindliche Probe gestellt und er erfindet für seine Mutter eine ganz andere Version der historischen Geschehnisse in den Jahren 1989/90.

Alex kommt immer stärker in den Widerspruch zwischen der neuen Welt und der von ihm konservierten alten. Sein Rückzug in die hausgemachte DDR-Idylle ist ein Abschiedsprozess von der Mutter und letztendlich von seiner Kindheit, gleichzeitig aber auch ein Zögern vor dem, was in Zukunft kommen wird. Auch seine Freundin Lara macht ihm klar, dass es nicht länger so weiter gehen kann. Als Alex` Schwester Ariane von ihrem neuen Freund Rainer (ALEXANDER BEYER) schwanger wird, sein Spiel nicht länger mitspielen will und den Auszug plant, entscheidet er sich endlich, dass er der Mutter die neue Wirklichkeit nicht länger vorenthalten kann.

Auch die Mutter will sich ihrer Vergangenheit stellen und möchte an den Ort fahren, an dem sie seit der Flucht ihres Mannes nicht mehr war – die Familiendatsche, Symbol der glücklichen Zeit, bevor der Vater die Familie verlassen hat....
Good Bye, Lenin! stammt aus dem Hause Warner Home Video.


Good Bye, Lenin! Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Good Bye, Lenin!:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Good Bye, Lenin!:
"Goodbye Lenin". Es ist die Geschichte des deutschen Mauerfalls – allerdings so, wie er sich aus realsozialistischer Sicht nicht schöner hätte zutragen können. Just als die ersten Montagsdemonstranten "Wir sind das Volk" rufen, fällt die engagierte Genossin Christiane Kerner (Katrin Saß) ins tiefe Koma. Als sie wieder erwacht, ist Lenin ist von seinem Sockel gestiegen. Die Faust zum sozialistischen Gruß gereckt schwebt er von einem Helikopter baumelnd ein letztes Mal durch die Straßen der Hauptstadt. Good Bye, Lenin! Welcome D-Mark.

Die DDR-Bürger holen sich bereits ihr Begrüßungsgeld in D-Mark ab, gewinnen BRD und DDR gemeinsam die Fussball-Weltmeisterschaft und sind die Supermarktregale gefüllt mit Produkten aus dem goldenen Westen. Der Arzt verordnet Ruhe für die kranke Frau, alles, was sie aufregen könnte, müsse von ihr ferngehalten werden. Doch nichts würde den Gesundheitszustand dieser DDR-Bürgerin mit Leib und Seele stärker in Gefahr bringen, als Mauerfall und deutsche Einheit.

Deshalb spielt ihr Sohn Alex (Daniel Brühl) innerhalb der Zwei-Raum-Plattenbau-Wohnung weiter DDR-Alltag. Er füllt die Gurken aus Holland in Gläser mit Spreewaldgurken-Etikett um und dreht mit Hilfe von Freund Denis (Florian Lukas), die deutsch-deutsche Geschichte um 180 Grad um. Als die Mutter vom Bett aus Coca-Cola-Werbeplakate erspäht und bei einem kurzen Ausflug nach draußen mehr Opels als Trabbis sieht, wird ihr kurzerhand erklärt, die DDR hätte die Mauer geöffnet – allzu viele BRD-Bürger, frustriert von Kapitalismus und Ellbogengesellschaft, hätten um Aufnahme in die DDR gebeten. Die Mutter ist beruhigt, was für ein Lebensglück. Doch wie lange mag das noch gutgehen?

Was sich anhört wie ein herrlicher deutsch-deutscher Komödienstoff ist auch einer. Doch es ist der wunderbaren Regiearbeit Wolfgang Beckers zu verdanken, dass er daraus viel mehr macht als ein heiteres Stück deutscher Geschichte. Ein Film für jung und alt, Ossis und Wessis. ()

alle Rezensionen von Nils Laschet ...
"Deutsche Filme haben es nicht leicht. Oft lassen sie sich nur mit den Mitteln der Filmförderung finanzieren und gehen dann auch noch an der Kinokasse unter. Rare Ausnahmen sind Kultfilme wie der ""Schuh des Manitu"" oder eben ""Good Bye Lenin"". Bei ""Good Bye Lenin"" traf Regisseur Wolfgang Becker genau den Zeitgeist der Nation. Denn nach dem Fall der Mauer im Jahr 1989 sind inzwischen genug Jahre ins Land gegangen, um noch einmal mit Abstand auf das Leben im Osten zurückzublicken. Das begeistert die Ossis und macht die Wessis neugierig. Im Film lernen wir den jungen Ostberliner Alex (Daniel Brühl) kennen, der kurz vor der Wende mit auf die Straße geht und hier von der Polizei zusammengeknüppelt wird. Seine linientreue Mutter Christiane (Katrin Saß) muss dies mit ansehen und erleidet einen Herzinfarkt. Dabei war sie doch gerade auf dem Weg zum Palast der Republik, um hier den 40. Geburtstag der DDR zu feiern. Alex Mutter überlebt den Infarkt und wacht sogar wieder aus dem Koma auf. Da die Ärzte aber jede Aufregung verbieten, entschließt sich Alex dazu, seiner Mutter vorzuspielen, dass sich nichts geändert hat und die DDR weiterhin existiert. Er verschweigt seiner Mutter damit die ganze Wiedervereinigung. ""Good Bye Lenin"" ist Tragödie und Komödie in einem. Lustig ist, wie Alex seiner Mutter die Anwesenheit der vielen Westautos in Ostberlin erklärt. Wie er mit einem Freund eigene gefälschte Nachrichtensendungen aufnimmt. Wie er Kinder besticht, die in ihr altes FDJ-Kostüm steigen und DDR-Lieder zu singen. Doch auf Dauer kann der Betrug natürlich nicht funktionieren. Die DVD zum Film bietet ein Making of, Anekdoten vom Dreh, eine Karaoke-Version des Liedes ""Unsere Heimat"", Informationen zur Zeitgeschichte, Trailer und Audiokommentare von Wolfgang Becker, Daniel Brühl und Katrin Saß. " ()

alle Rezensionen von Carsten Scheibe ...
4 von 50
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Good Bye, Lenin!
Land / Jahr: Deutschland 2003
Buch: Bernd Lichtenberg
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Audiokommentar, Bio- und Filmografien, Zeittafel der Ereignisse, Teaser, Trailer, TV-Spots
Kommentare:

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