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Sunday Bloody Sunday
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Dieses vielfach ausgezeichnete Meisterwerk zeigt im London von 1971 das komplizierte Dreiecks-Verhältnis zwischen dem schwulen jüdischen Arzt Daniel Hirsh (Peter Finch), der Karrierefrau Alex Greville (Glenda Jackson) und dem jungen bisexuellen Künstler Bob Elkin (Murray Head). Daniel und Alex lieben den egozentrischen Bob, teilen sich den Jungen ... und wissen vom jeweils anderen. Die Angst, ihn zu verlieren, lässt sie diesen Kompromiss eingehen. Für Bob ist die Beziehung zu den beiden das Normalste der Welt; Schuldgefühle sind ihm fremd, wenn er von einem zum anderen pendelt. Alex und Daniel sind auf der Suche nach Nähe, Geborgenheit und einem Quäntchen Glück, werden sich aber mit Bobs Abreise in die USA klar, dass diese Liebesbeziehung keine Zukunft hat. ...
Inhaltsangabe zu Sunday Bloody Sunday: 
Dieses vielfach ausgezeichnete Meisterwerk zeigt im London von 1971 das komplizierte Dreiecks-Verhältnis zwischen dem schwulen jüdischen Arzt Daniel Hirsh (Peter Finch), der Karrierefrau Alex Greville (Glenda Jackson) und dem jungen bisexuellen Künstler Bob Elkin (Murray Head). Daniel und Alex lieben den egozentrischen Bob, teilen sich den Jungen ... und wissen vom jeweils anderen. Die Angst, ihn zu verlieren, lässt sie diesen Kompromiss eingehen. Für Bob ist die Beziehung zu den beiden das Normalste der Welt; Schuldgefühle sind ihm fremd, wenn er von einem zum anderen pendelt. Alex und Daniel sind auf der Suche nach Nähe, Geborgenheit und einem Quäntchen Glück, werden sich aber mit Bobs Abreise in die USA klar, dass diese Liebesbeziehung keine Zukunft hat. Sunday Bloody Sunday stammt aus dem Hause Alive AG.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Sunday Bloody Sunday:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Sunday Bloody Sunday:
0Bernd Hellweg2010-11-04Einen britischen Academy Award, fünf Oscar-Nominierungen sowie großes Kritikerlob konnte sich Regisseur John Schlesingers („Asphalt Cowboys“) Film „Sunday, Bloody Sunday“ 1971 sichern, doch an den Kinokassen machte der Film kaum Gewinn. Grund: Der Kuss zwischen Männern galt nämlich als Kassendesaster, hatte man doch bislang vermutet, sexuelle Beziehungen zwischen Männern schlossen jede Zärtlichkeit aus. In dieser Hinsicht ist „Sunday, Bloody Sunday“ wirklich bahnbrechend, denn derartiges war zuvor noch nicht auf einer Leinwand zu sehen gewesen.
Der Film erzählt eine bewegende Dreieckbeziehung und spielt in London der frühen 70er Jahre. Der homosexuelle Arzt Dr. Daniel Hirsh (Peter Finch, „Der Flug des Phönix“, „Network“) und die geschiedene Karrierefrau Alex Greville (Glenda Jackson, „Hausbesuche“, „Ozeanische Gefühle“) gehören beide zur gehobenen Londoner „Middle Class". Hirsh - im mittleren Alter - hat eine gut gehende Praxis; die junge Alex stammt aus einer reichen Familie und ist auch nach einer gescheiterten Ehe finanziell abgesichert. Nach Ansicht seiner Verwandten müsste Hirsh längst verheiratet sein. Er denkt anders darüber, denn er liebt den Designer Bob Eikin (Murray Head, der Sänger des Songs „One Night in Bangkok“). Hirsh weiß, dass der bisexuelle junge Künstler auch eine Liebesbeziehung zu Alex hat. Das schmerzt ihn mitunter, aber er hat Verständnis dafür. Die junge Frau akzeptiert das weniger; sie ist irritiert und befremdet von Bobs Beziehung zu Hirsh, sie muss sie jedoch auch in Kauf nehmen. Eikin wiederum lässt sich im unbefangenen Egoismus der Jugend die Liebe beider gefallen und verlässt sie unbekümmert, als ihm eine Chance winkt, in New York Karriere zu machen. Am Tag seines Abflugs führt der Zufall Hirsh und Alex zum ersten Mal kurz zusammen...
Fazit: Neben einem überzeugenden Peter Finch ist es vor allem Glenda Jackson, die in diesem Melodram eine ausgezeichnete Leistung zeigt. Somit ist dieser Meilenstein des Queer Cinema nicht nur wegen des wirklich ersten offiziellen Filmkuss zwischen zwei Männern sehenswert. Übrigens, als jugendlicher Randalierer gab Daniel Day-Lewis hier sein Leinwanddebüt.
Randnotiz: „Ich schloss die Augen und dachte an England.“, antwortete Schauspieler Peter Finch als er von einem Journalisten gefragt wurde, wie er sich bei der Kussszene mit seinem jungen Kollegen Murray Head in dem Film „Sunday, Bloody Sunday“ gefühlt habe. Finch gab außerdem später zu, dass ihm die leidenschaftlichen Liebesszenen mit Murray Head durchaus Schwierigkeiten bereitet hätten.
Das Berliner Label cmv-Laservision bringt das Drama hierzulande auf DVD in den Handel und präsentiert es mit einem ordentlichen Bild (16:9/ 1.66:1 – anamorph) und einen ebensolchen Ton (Dolby Digital 2.0). An Bonusmaterial gibt es leider nur den üblichen original Kinotrailer sowie Trailer anderer Filme zu sehen und eine Bildergalerie.
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Einen britischen Academy Award, fünf Oscar-Nominierungen sowie großes Kritikerlob konnte sich Regisseur John Schlesingers („Asphalt Cowboys“) Film „Sunday, Bloody Sunday“ 1971 sichern, doch an den Kinokassen machte der Film kaum Gewinn. Grund: Der Kuss zwischen Männern galt nämlich als Kassendesaster, hatte man doch bislang vermutet, sexuelle Beziehungen zwischen Männern schlossen jede Zärtlichkeit aus. In dieser Hinsicht ist „Sunday, Bloody Sunday“ wirklich bahnbrechend, denn derartiges war zuvor noch nicht auf einer Leinwand zu sehen gewesen.
Der Film erzählt eine bewegende Dreieckbeziehung und spielt in London der frühen 70er Jahre. Der homosexuelle Arzt Dr. Daniel Hirsh (Peter Finch, „Der Flug des Phönix“, „Network“) und die geschiedene Karrierefrau Alex Greville (Glenda Jackson, „Hausbesuche“, „Ozeanische Gefühle“) gehören beide zur gehobenen Londoner „Middle Class". Hirsh - im mittleren Alter - hat eine gut gehende Praxis; die junge Alex stammt aus einer reichen Familie und ist auch nach einer gescheiterten Ehe finanziell abgesichert. Nach Ansicht seiner Verwandten müsste Hirsh längst verheiratet sein. Er denkt anders darüber, denn er liebt den Designer Bob Eikin (Murray Head, der Sänger des Songs „One Night in Bangkok“). Hirsh weiß, dass der bisexuelle junge Künstler auch eine Liebesbeziehung zu Alex hat. Das schmerzt ihn mitunter, aber er hat Verständnis dafür. Die junge Frau akzeptiert das weniger; sie ist irritiert und befremdet von Bobs Beziehung zu Hirsh, sie muss sie jedoch auch in Kauf nehmen. Eikin wiederum lässt sich im unbefangenen Egoismus der Jugend die Liebe beider gefallen und verlässt sie unbekümmert, als ihm eine Chance winkt, in New York Karriere zu machen. Am Tag seines Abflugs führt der Zufall Hirsh und Alex zum ersten Mal kurz zusammen...
Fazit: Neben einem überzeugenden Peter Finch ist es vor allem Glenda Jackson, die in diesem Melodram eine ausgezeichnete Leistung zeigt. Somit ist dieser Meilenstein des Queer Cinema nicht nur wegen des wirklich ersten offiziellen Filmkuss zwischen zwei Männern sehenswert. Übrigens, als jugendlicher Randalierer gab Daniel Day-Lewis hier sein Leinwanddebüt.
Randnotiz: „Ich schloss die Augen und dachte an England.“, antwortete Schauspieler Peter Finch als er von einem Journalisten gefragt wurde, wie er sich bei der Kussszene mit seinem jungen Kollegen Murray Head in dem Film „Sunday, Bloody Sunday“ gefühlt habe. Finch gab außerdem später zu, dass ihm die leidenschaftlichen Liebesszenen mit Murray Head durchaus Schwierigkeiten bereitet hätten.
Das Berliner Label cmv-Laservision bringt das Drama hierzulande auf DVD in den Handel und präsentiert es mit einem ordentlichen Bild (16:9/ 1.66:1 – anamorph) und einen ebensolchen Ton (Dolby Digital 2.0). An Bonusmaterial gibt es leider nur den üblichen original Kinotrailer sowie Trailer anderer Filme zu sehen und eine Bildergalerie.
(Bernd Hellweg)
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