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TECHNISCHE DATEN
zu Grosse Geschichten 39: Ohne Kampf kein Sieg

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 5 x DVD
Medium: DVD
Genre: Kriegsfilm
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
Anbieter:
Alive AG
Label:
ARD Video
EAN-Code:
4031778060121 / 4031778060121
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Kriegsfilm > DVD > Grosse Geschichten 39: Ohne Kampf kein Sieg

Grosse Geschichten 39: Ohne Kampf kein Sieg

Titel:

Grosse Geschichten 39: Ohne Kampf kein Sieg

Label:

ARD Video

Laufzeit:
434 Minuten
Genre:
Kriegsfilm
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Grosse Geschichten 39: Ohne Kampf kein Sieg:


Manfred von Brauchitsch entstammt einer alten preußischen Adelsfamilie. Doch der Drill in der von den Eltern gewünschten Militärkarriere behagt dem jungen Mann ganz und gar nicht. Gegen den Willen seines Vaters entschließt sich Manfred, in den Rennsport einzusteigen. Mit seinem stromlinienförmigen Mercedes gelingt ihm 1932 der Durchbruch, und er wird zu einem gefeierten Helden des Autosports. Noch hat er kein Interesse an der Politik, und noch sieht in den Nationalsozialisten nur neue Förderer für seine große Leidenschaft. Erst der gewalttätige Zusammenstoß mit einigen SS-Männern und die Verhaftung der prominenten Frau von Stengel öffnen Manfred die Augen. Er verhilft dem Journalisten Levi zur Flucht und kehrt selbst dem Dritten Reich den Rücken. Am Luganer See findet er Aufnahme bei Rudi Caracciola, der ebenfalls als Rennfahrer lange Jahre äußerst erfolgreich war. Doch als seine Mutter ihn an die Verpflichtung gegenüber der Familie erinnert, kehrt Manfred während des 2. Weltkriegs zurück nach Deutschland - und findet die Männer, die die Verantwortung für den Krieg tragen, in seiner eigenen Verwandtschaft: So zum Beispiel sein Onkel Walter, der als Generalfeldmarschall an den Planungen der Wehrmacht beteiligt ist... Langsam erkennt Manfred die Bedeutung des Kampfes, den sein langjähriger Techniker und Freund Theo Hempel gegen die Nazis führt. Nach dem Ende des Krieges will Manfred zusammen mit seiner Liebe Gisela ein neues Leben beginnen - und stellt entsetzt fest, daß die alten Seilschaften aus Vorkriegszeiten im westlichen Deutschland immer noch intakt sind. Selbst Levi, dem er unter der Nazi-Herrschaft das Leben gerettet hat, arbeitet jetzt als amerikanischer Presseoffizier für imperialistische Interessen. Als Manfred die Werte und Lebensweise der DDR öffentlich bewundert, wird er unter dem Vorwurf des Hochverrats verhaftet und wandert schließlich in die DDR aus. Doch all die Anfeindungen und Intrigen verkraftet Gisela nicht und begeht Selbstmord. Grosse Geschichten 39: Ohne Kampf kein Sieg stammt aus dem Hause Alive AG.


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Schauspieler / Schauspielerinnen in Grosse Geschichten 39: Ohne Kampf kein Sieg:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Grosse Geschichten 39: Ohne Kampf kein Sieg:
„Ohne Kampf kein Sieg“ in der Reihe „Große Geschichten“ auf DVD
DDR-Verfilmung der Autobiografie des Autorennfahrers Manfred von Brauchitsch

Mit großen Aufwand verfilmte das DDR-Fernsehen 1966 unter der Regie von Rudi Kurz den autobiografischen Roman „Ohne Kampf kein Sieg“ des Autorennfahrers Manfred von Brauchitsch. Studio Hamburg präsentiert diese fünfteilige TV-Serie mit insgesamt 434 Minuten Laufzeit in der Reihe „Große Geschichten“ in einer Box mit fünf DVDs. Wäre von Brauchitsch nur ein Rennfahrer gewesen, hätte man sich in der DDR bestimmt nicht so sehr für ihn interessiert, denn dieser „Sport“ ist nicht olympisch und eher kapitalistisch besetzt. Nachdem er während der Nazizeit ein treuer und hoch geschätzter Mitläufer war, wird er nach dem Krieg aus DDR-Sicht zum rechten politischen Glauben bekehrt und flüchtet freiwillig in die DDR, um seinen westlichen Verfolgern zu entgehen.

Manfred von Brauchitsch, glänzend dargestellt von dem aus „Polizeiruf 110“ bekannten Jürgen Frohriep, lebte von 1905 bis 2003 und entstammte einem alten schlesischen Adelsgeschlecht. In seiner Rennfahrerkarriere wurde er oft vom Pech verfolgt, seine größten Erfolge waren 1937 der Große Preis von Monaco und 1938 der Große Preis von Frankreich. Zu jener Zeit galten Autorennen eher als Hobby denn als Beruf. Die Fahrer bekamen kein Geld, sondern mussten welches mitbringen. Auch das Auto musste selbst beschafft werden und man war nicht versichert. Es war fast wie russisches Roulette, als von Brauchitsch 1932 auf der Berliner Avus, der damals schnellsten Rennstrecker der Welt, gegen Asse wie Caracciola antrat. In diesem spektakulären Rennen siegte er und war schlagartig berühmt. Jetzt öffneten sich ihm viele Türen, später engagierten große Autofirmen Fahrer wie ihn, Hans Stuck oder Bernd Rosemeyer, damit sie den Ruhm Deutschlands in alle Welt trugen. Trotz der Weltwirtschaftskrise bekam von Brauchitsch Unterstützung von der nationalsozialistischen Regierung unter Hitler und musste keinen Dienst bei der Reichswehr ableisten, deren Offiziere damals fast alle aus dem Adel kamen.

1936 erleidet Manfred von Brauchitsch auf dem Nürburgring schwere Verletzungen, bei einem Rennen in der Schweiz bricht er zusammen. Nach seiner Genesung wird er durch eine unliebsame Bekanntschaft mit Nazigrößen zusammengeschlagen, was materielle und gesellschaftliche Konsequenzen für ihn mit sich bringt. Durch den Sieg in Monte Carlo feiert er sein Comeback. Als in Deutschland die Synagogen brennen, verhilft er seinem jüdischen Freund, dem Journalisten Levi, zur Flucht. Bei Kriegsausbruch ist er bei einem Rennen in Belgrad. 1940 kehrt er zu seiner Familie nach Deutschland zurück und wird persönlicher Referent des Junkers-Chefs Heinrich Koppenberg beim Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps, später Referent in Albert Speers Rüstungsministerium. Nach dem Bombenangriff auf Berlin am Ende des Zweiten Weltkriegs lässt er angesichts des Trümmerfeldes in Berlin seine letzten Jahre Revue passieren und überdenkt seine Mitschuld an Hitlers Verbrechen. Er lernt seine Frau Gisela (Dietlinde Greiff) kennen, übersiedelt an den Starnberger See und wird der erste Präsident des Automobilclubs von Deutschland (AvD). 1949 lebt er für etwa ein Jahr in Argentinien, kann dort aber nicht an seine Erfolge anknüpfen.

Zurückgekehrt nach Deutschland trifft sich der inzwischen finanziell mittellose von Brauchitsch mehrfach mit SED-Generalsekretär Walter Ulbricht und wird zum Vorsitzenden des „Westdeutschen Komitees für Einheit und Freiheit im Deutschen Sport“ gewählt. Nachdem seine Autobiografie „Ohne Kampf kein Sieg“ in einem Ost-Berliner Verlag erscheint, ermittelt der westdeutsche Staatsschutz gegen ihn und das Sport-Komitee. Er wird wegen Hochverrats, Geheimbündelei und Staatsgefährdung angeklagt und kommt für einige Monate ins Gefängnis. Kurz vor der Gerichtsverhandlung verlässt er seine erste Ehefrau Gisela, die später Selbstmord verübt, flüchtet in die DDR und wird dort Sportfunktionär. Dreimal wird er mit dem Vaterländischen Verdienstorden der DDR ausgezeichnet und erhält 1988 den „Olympischen Orden“ des IOC.

Es ist nach diesem aus DDR-Sicht fast perfekten Leben kein Wunder, dass die Biografie wie ideal als Propaganda für das „bessere Deutschland“ dienen kann und somit aufwändig als epischer Fernseh-Fünfteiler präsentiert wird. Abgesehen von den Scharmützeln des Kalten Krieges hat von Brauchitsch schon zu Zeiten des Großdeutschen Reiches neben Anpassung im Rüstungsstab Speer auch Zivilcourage gezeigt, als er dem jüdischen Journalisten das Leben rettete. Erst allmählich entdeckt der seine Verstrickung in das Geflecht von Wirtschaft, Politik, das sich später in der Bundesrepublik ausbildet. Probleme bekommt er im Kalten Krieg, als er sich für eine friedliche Verständigung und den sportlichen Austausch zwischen Ost- und Westdeutschland einsetzt. In der BRD bezichtigt man ihn der kommunistischen Propaganda, die DDR sieht sich durch seine Flucht in den Osten als das „bessere Deutschland“ bestätigt. Regisseur Rudi Kurz, der in Ludwigshafen geboren wurde und lange vor den ideologischen Auseinandersetzungen der beiden deutschen Staaten den Weg vom Westen in den Osten freiwillig gegangen war, inszenierte diesen Fünfteiler in nur 11 Monaten mit großem Engagement und erhielt dafür den Kunstpreis der FDJ.

Den Filmemachern ist es gelungen, das persönliche Schicksal der Hauptperson mit historischen Ereignissen in Deutschland seit den 1920er Jahren zu verquicken. Dazu dienen auch mit Kommentar unterlegte Archivaufnahmen aus Wochenschauen. Wie in vielen anderen DDR-Produktionen in den 1960er Jahren soll auch hier der Zuschauer aufgeklärt werden durch einen idealisierten Kampf für den Sozialismus und gegen den Militarismus und Imperialismus des Westens. Interessant wäre, wie Manfred von Brauchitsch, der das vereinigte Deutschland noch 13 Jahre erlebte, später darüber gedacht hat. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Ohne Kampf kein Sieg
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Booklet
Kommentare:

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