Briefe an Julia
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Die New Yorker Journalistin Sophie (Amanda Seyfried) verbringt mit ihrem Verlobten Victor (Gael García Bernal) ein paar Tage in seiner Heimat Verona. Doch als angehender Restaurantbesitzer gilt Victors Interesse mehr der italienischen Küche, als seiner Verlobten und der romantischen Stadt von Romeo und Julia. Sophie beschließt allein die Altstadt zu erkunden und findet dabei einen 50 Jahre alten Brief von Claire (Vanessa Redgrave), der sie so begeistert, dass sie ihn beantwortet. Berührt von Sophies Nachricht reist Claire mit ihrem Enkel Charlie (Christopher Egan) tatsächlich nach Italien, und gemeinsam mit Sophie begeben sie sich auf die Suche nach Claires einstiger großer Liebe. Eine Reise durch die betörende Landschaft der Toskana beginnt, von deren Ausgang niemand zu träumen gewagt hätte ...
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Inhaltsangabe zu Briefe an Julia: 
Die New Yorker Journalistin Sophie (Amanda Seyfried) verbringt mit ihrem Verlobten Victor (Gael García Bernal) ein paar Tage in seiner Heimat Verona. Doch als angehender Restaurantbesitzer gilt Victors Interesse mehr der italienischen Küche, als seiner Verlobten und der romantischen Stadt von Romeo und Julia. Sophie beschließt allein die Altstadt zu erkunden und findet dabei einen 50 Jahre alten Brief von Claire (Vanessa Redgrave), der sie so begeistert, dass sie ihn beantwortet. Berührt von Sophies Nachricht reist Claire mit ihrem Enkel Charlie (Christopher Egan) tatsächlich nach Italien, und gemeinsam mit Sophie begeben sie sich auf die Suche nach Claires einstiger großer Liebe. Eine Reise durch die betörende Landschaft der Toskana beginnt, von deren Ausgang niemand zu träumen gewagt hätte ...
Briefe an Julia stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Briefe an Julia:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Briefe an Julia:
0Frank Brenner2011-01-24Wie soll man das Anliegen dieser romantischen Komödie bloß einem Teenager von heute begreiflich machen? Beziehungen werden mit dem iPhone geführt, bei Bedarf mit einer SMS beendet, Paare finden sich über Webcam-Chats und verlieren sich, wenn sie nicht wollen, auch dann nicht aus den Augen, wenn sie sich in ganz unterschiedlichen Ländern befinden – Skype sei Dank. In „Briefe an Julia“ hingegen geht es um den klassischen Brief. Ja, den, den man noch mit Papier und Tinte schreibt. Einen überaus wichtigen Brief darf hier Sophie (Amanda Seyfried) schreiben, die sich mit ihrem Verlobten Victor (Gael García Bernal) auf einer Art vorgezogener Flitterwochen in Verona befindet. Dort gibt es ja jede Menge romantischer Plätze, u.a. den Balkon der Julia. Aber Victor hat etliche geschäftliche Treffen auf seiner Agenda, weswegen er Sophie häufig allein lässt. Die macht per Zufall die Entdeckung, dass unzählige verliebte Mädchen und Frauen Briefe an Julia schreiben, in denen sie um Rat in Liebesangelegenheiten bitten, die dann tatsächlich von einer Gruppe Damen geflissentlich beantwortet werden. Ein weiterer Zufall lässt Sophie über einen Brief stolpern, der schon über 50 Jahre alt ist und bislang noch nicht beantwortet wurde. Sophie übernimmt die Aufgabe und antwortet Claire. Wenig später steht die rüstige Rentnerin (Vanessa Redgrave) mit ihrem schmucken Enkel (Christopher Egan) in Verona vor der Tür, fest entschlossen, den Mann wiederzufinden, den sie vor über 50 Jahren wider besseres Wissen verlassen hatte. Sophie unterstützt die beiden bei ihrer Suche.
Wie konstruiert die ganze Geschichte ist, merkt man insbesondere dann, wenn man versucht, sie irgendwie nachzuerzählen. Aber dieses Manko haftet den meisten Romantic Comedies an. Im Großen und Ganzen funktioniert das vorhersehbare Liebestechtelmechtel hier allerdings gut, denn die Darsteller können allesamt Sympathiepunkte sammeln. Dass mit der Liebe zwischen Vanessa Redgrave und Franco Nero nicht nur eine Liaison der reiferen Jahrgänge im Mittelpunkt steht, sondern noch dazu eine, die erstaunliche Parallelen mit dem wahren Leben aufweist (die beiden sind seit über 40 Jahren ein Paar und haben vor vier Jahren erst geheiratet), hebt ihn über den Durchschnitt. Einige schauerliche Popsongs auf dem Soundtrack und unnötig kitschige Momente relativieren diese Vorzüge dann aber wieder.
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Wie soll man das Anliegen dieser romantischen Komödie bloß einem Teenager von heute begreiflich machen? Beziehungen werden mit dem iPhone geführt, bei Bedarf mit einer SMS beendet, Paare finden sich über Webcam-Chats und verlieren sich, wenn sie nicht wollen, auch dann nicht aus den Augen, wenn sie sich in ganz unterschiedlichen Ländern befinden – Skype sei Dank. In „ Briefe an Julia“ hingegen geht es um den klassischen Brief. Ja, den, den man noch mit Papier und Tinte schreibt. Einen überaus wichtigen Brief darf hier Sophie (Amanda Seyfried) schreiben, die sich mit ihrem Verlobten Victor (Gael García Bernal) auf einer Art vorgezogener Flitterwochen in Verona befindet. Dort gibt es ja jede Menge romantischer Plätze, u.a. den Balkon der Julia. Aber Victor hat etliche geschäftliche Treffen auf seiner Agenda, weswegen er Sophie häufig allein lässt. Die macht per Zufall die Entdeckung, dass unzählige verliebte Mädchen und Frauen Briefe an Julia schreiben, in denen sie um Rat in Liebesangelegenheiten bitten, die dann tatsächlich von einer Gruppe Damen geflissentlich beantwortet werden. Ein weiterer Zufall lässt Sophie über einen Brief stolpern, der schon über 50 Jahre alt ist und bislang noch nicht beantwortet wurde. Sophie übernimmt die Aufgabe und antwortet Claire. Wenig später steht die rüstige Rentnerin (Vanessa Redgrave) mit ihrem schmucken Enkel (Christopher Egan) in Verona vor der Tür, fest entschlossen, den Mann wiederzufinden, den sie vor über 50 Jahren wider besseres Wissen verlassen hatte. Sophie unterstützt die beiden bei ihrer Suche.
Wie konstruiert die ganze Geschichte ist, merkt man insbesondere dann, wenn man versucht, sie irgendwie nachzuerzählen. Aber dieses Manko haftet den meisten Romantic Comedies an. Im Großen und Ganzen funktioniert das vorhersehbare Liebestechtelmechtel hier allerdings gut, denn die Darsteller können allesamt Sympathiepunkte sammeln. Dass mit der Liebe zwischen Vanessa Redgrave und Franco Nero nicht nur eine Liaison der reiferen Jahrgänge im Mittelpunkt steht, sondern noch dazu eine, die erstaunliche Parallelen mit dem wahren Leben aufweist (die beiden sind seit über 40 Jahren ein Paar und haben vor vier Jahren erst geheiratet), hebt ihn über den Durchschnitt. Einige schauerliche Popsongs auf dem Soundtrack und unnötig kitschige Momente relativieren diese Vorzüge dann aber wieder.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Briefe an Julia:
Originaltitel: Letters to Juliet
Land / Jahr: USA 2010
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Briefe an Julia:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Entfallene und erweitere Szenen, Ein Innenhof in Verona, Audiokommentar mit Amanda Seyfried und Regisseur Gary Winick
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