8 Frauen
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Frankreich in den 50ern: Die mondäne Gaby hat ihre im Internat studierende Tochter Suzon vom Zug abgeholt, um sie auf den verschneiten Familienlandsitz zu bringen, wo man in großer Runde das Weihnachtsfest begehen will. Doch kaum sind die Frauen angekommen, bricht in der Villa das Chaos aus, und statt einer schönen gibt’s eine mörderische Bescherung: Familienoberhaupt Marcel liegt mit einem Messer im Rücken mausetot in seinem Bett! Da die Telefonleitung gekappt wurde und draußen ein Schneesturm tobt, kann die Gesellschaft nicht mit Hilfe von außen rechnen. Acht Frauen sind in dem Landhaus eingesperrt: die elegante Gaby, ihre Töchter Suzon und Catherine, die etwas altersschwache Großmama, Gabys verklemmte und zickige Schwester Augustine, das durchtriebene Zimmermädchen Louise, die undurchsichtige Haushälterin Madame Chanel sowie Marcels verstoßene Schwester Pierrette. Jede von ihnen birgt ein Geheimnis, und im Laufe der Zeit wird klar, dass jede ein Motiv gehabt hätte, den guten Marcel ins Jenseits zu befördern. Eine von ihnen muss schuldig sein. Doch welche ist es? ...
Inhaltsangabe zu 8 Frauen: 
Frankreich in den 50ern: Die mondäne Gaby hat ihre im Internat studierende Tochter Suzon vom Zug abgeholt, um sie auf den verschneiten Familienlandsitz zu bringen, wo man in großer Runde das Weihnachtsfest begehen will. Doch kaum sind die Frauen angekommen, bricht in der Villa das Chaos aus, und statt einer schönen gibt’s eine mörderische Bescherung: Familienoberhaupt Marcel liegt mit einem Messer im Rücken mausetot in seinem Bett! Da die Telefonleitung gekappt wurde und draußen ein Schneesturm tobt, kann die Gesellschaft nicht mit Hilfe von außen rechnen. Acht Frauen sind in dem Landhaus eingesperrt: die elegante Gaby, ihre Töchter Suzon und Catherine, die etwas altersschwache Großmama, Gabys verklemmte und zickige Schwester Augustine, das durchtriebene Zimmermädchen Louise, die undurchsichtige Haushälterin Madame Chanel sowie Marcels verstoßene Schwester Pierrette. Jede von ihnen birgt ein Geheimnis, und im Laufe der Zeit wird klar, dass jede ein Motiv gehabt hätte, den guten Marcel ins Jenseits zu befördern. Eine von ihnen muss schuldig sein. Doch welche ist es? 8 Frauen stammt aus dem Hause Highlight Communications.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in 8 Frauen:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu 8 Frauen:
0Jean Lüdeke2011-01-10Agatha Christie hätte ihre wahre Freude an dieser Melange aus Krimi, Melodram und Komödie gehabt: Ein Landhaus in Frankreich. Es gehört einem Unternehmer, der dort mit seiner mondänen Frau Gaby (Cathérine Deneuve), der kessen Tochter Cathérine (Ludivine Sagnier), wohnt. Außerdem sind mit im Spiel: Die über 80 Jahre junge Schwiegermutter (Danielle Darrieux) und Augustine (Isabelle Huppert), einer im Schatten ihrer zurechtgemachten Schwester Gaby verdorrten, zänkischen Jungfer. Bedient werden sie vom lasziven Dienstmädchen Louise (Emmanuelle Béart) und der molligen schwarzen Haushälterin, Mme. Chanel (Firmine Richard), einer ruhigen und zuverlässigen Frau, die auch Cathérine und Suzon aufgezogen hat. Suzon (Virginie Ledoyen), die ältere der beiden Töchter, ist Studentin und wohnt in der Stadt, aber heute kommt das adrette Mädchen zu Besuch, um das bevorstehende Weihnachtsfest im Kreis der Familie zu feiern. Die sieben Frauen versammeln sich in der luxuriösen Halle. Nur der Hausherr fehlt. Er schläft wohl noch in seinem Zimmer in der ersten Etage. Louise bringt ihm Tee. Doch der braucht ihn nicht mehr, denn er ist tot. Ein genialen Filmcoup landete Ozon mit diesem starbesetzten Ensemble-Film, der zwischen Satire und Sarkasmus, angesiedelt ist, hinzu gesellen sich seifenoperettenartige Versatzstücke, zumal jede der Dame ein Lied anstimmt, Schauplatz ist dabei vorrangig das riesige Foyer. Das erinnert an großes Hollywood-Kino, insbesondere an Alfred: Hitchcock und Douglas Sirk, Howard Hawks und Billy Wilder. Die französische Regie-Geheimwaffe machte mit 8 Frauen Furore: Francois Ozon, geboren 1967 in Paris. Er dreht allzu gerne Filmperlen, die alle Elemente verschiedenster Filmgenres mixen und Fragen der Moral und der Psychologie der Personen thematisieren. Mit seinem ersten Spielfilm Sitcom (1998), der in Cannes lief, macht er sich über die Grenzen Frankreichs hinaus einen Namen. In Unter dem Sand (2001) zeigte Charlotte Rampling eine der authentischsten Leistungen ihrer Karriere - und sein Film, 8 Frauen und auch Angel 2007, versammelt ein großartiges weibliches Star. Dass er einmal den Status des Feuilletonlieblings erreichen würde, den er sich vor allem mit seinen sensiblen Melodramen (Unter dem Sand, 2000) oder „Die Zeit die bleibt“, 2005) erwarb, schien dabei nach seinen ersten Langfilmen eher zweifelhaft. Zu provokant mutete sein Umgang mit kontroversen Themen wie Kannibalismus (Criminal Lovers, 1999) an, zu grell seine cineastische Ästhetik, um in derart kurzer Zeit vom Underground in den kunstgewerblichen Kulturbetrieb integriert zu werden. Seine bisherigen Werke fallen vor allem in zwei Kategorien: schrille Farcen, die an einen frühen Pedro Almodóvar erinnern und, völlig gegensätzlich hierzu, sorgfältige Charakterstudien. Ihm gelingt es stets eine sehr dichte Filmatmosphäre und enervierende Spannungen zu kreieren. Ozons authentische Liebes- und Familiengeschichten bedienen sich logischer Erzählmuster, um sie wiederum liebevoller zu deaktivieren. ...
Agatha Christie hätte ihre wahre Freude an dieser Melange aus Krimi, Melodram und Komödie gehabt: Ein Landhaus in Frankreich. Es gehört einem Unternehmer, der dort mit seiner mondänen Frau Gaby (Cathérine Deneuve), der kessen Tochter Cathérine (Ludivine Sagnier), wohnt. Außerdem sind mit im Spiel: Die über 80 Jahre junge Schwiegermutter (Danielle Darrieux) und Augustine (Isabelle Huppert), einer im Schatten ihrer zurechtgemachten Schwester Gaby verdorrten, zänkischen Jungfer. Bedient werden sie vom lasziven Dienstmädchen Louise (Emmanuelle Béart) und der molligen schwarzen Haushälterin, Mme. Chanel (Firmine Richard), einer ruhigen und zuverlässigen Frau, die auch Cathérine und Suzon aufgezogen hat. Suzon (Virginie Ledoyen), die ältere der beiden Töchter, ist Studentin und wohnt in der Stadt, aber heute kommt das adrette Mädchen zu Besuch, um das bevorstehende Weihnachtsfest im Kreis der Familie zu feiern. Die sieben Frauen versammeln sich in der luxuriösen Halle. Nur der Hausherr fehlt. Er schläft wohl noch in seinem Zimmer in der ersten Etage. Louise bringt ihm Tee. Doch der braucht ihn nicht mehr, denn er ist tot. Ein genialen Filmcoup landete Ozon mit diesem starbesetzten Ensemble-Film, der zwischen Satire und Sarkasmus, angesiedelt ist, hinzu gesellen sich seifenoperettenartige Versatzstücke, zumal jede der Dame ein Lied anstimmt, Schauplatz ist dabei vorrangig das riesige Foyer. Das erinnert an großes Hollywood-Kino, insbesondere an Alfred: Hitchcock und Douglas Sirk, Howard Hawks und Billy Wilder. Die französische Regie-Geheimwaffe machte mit 8 Frauen Furore: Francois Ozon, geboren 1967 in Paris. Er dreht allzu gerne Filmperlen, die alle Elemente verschiedenster Filmgenres mixen und Fragen der Moral und der Psychologie der Personen thematisieren. Mit seinem ersten Spielfilm Sitcom (1998), der in Cannes lief, macht er sich über die Grenzen Frankreichs hinaus einen Namen. In Unter dem Sand (2001) zeigte Charlotte Rampling eine der authentischsten Leistungen ihrer Karriere - und sein Film, 8 Frauen und auch Angel 2007, versammelt ein großartiges weibliches Star. Dass er einmal den Status des Feuilletonlieblings erreichen würde, den er sich vor allem mit seinen sensiblen Melodramen (Unter dem Sand, 2000) oder „Die Zeit die bleibt“, 2005) erwarb, schien dabei nach seinen ersten Langfilmen eher zweifelhaft. Zu provokant mutete sein Umgang mit kontroversen Themen wie Kannibalismus (Criminal Lovers, 1999) an, zu grell seine cineastische Ästhetik, um in derart kurzer Zeit vom Underground in den kunstgewerblichen Kulturbetrieb integriert zu werden. Seine bisherigen Werke fallen vor allem in zwei Kategorien: schrille Farcen, die an einen frühen Pedro Almodóvar erinnern und, völlig gegensätzlich hierzu, sorgfältige Charakterstudien. Ihm gelingt es stets eine sehr dichte Filmatmosphäre und enervierende Spannungen zu kreieren. Ozons authentische Liebes- und Familiengeschichten bedienen sich logischer Erzählmuster, um sie wiederum liebevoller zu deaktivieren. (Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu 8 Frauen:
Originaltitel: 8 femmes
Land / Jahr: Frankreich / Italien 2002
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu 8 Frauen:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Blick hinter die Kulissen (ca. 3 Min.), Videoclip „Toi jamais“ (ca. 3 Min.), Videoclip „Papa t’es plus dans le coup (ca. 2 Min.), Darsteller-Infos
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