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TECHNISCHE DATEN
zu Menachem & Fred

RC 2 FSK Info fehlt
DVD-Typ: 1 x DVD
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
EAN-Code:
4250128406734 / 4250128406734
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Drama > DVD > Menachem & Fred

Menachem & Fred

Titel:

Menachem & Fred

Label:

Lighthouse Home Entertainment GmbH & Co. KG

Regie:

Ofra Tevet, Ronit Kertsner

Laufzeit:
95 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
oA
Erscheinung:

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Stand der Preise: 06.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Menachem & Fred:


Vier Männer aus Hoffenheim werden nach sieben Jahrzehnten Freunde. Zwei davon sind die Brüder Hopp. Dietmar Hopp ist bekannt als Gründer von SAP und Fußball-Macher vom TSG 1899 Hoffenheim. Die beiden anderen sind die jüdischen Brüder Mayer, die Vater Emil Hopp vor siebzig Jahren aus ihrem Haus geworfen hat. Für die Dreharbeiten zum Film Menachem & Fred sind sie sich in Hoffenheim wieder begegnet - und zur Überraschung, nicht zuletzt ihrer eigenen Familien, Freunde geworden. Menachem & Fred stammt aus dem Hause Lighthouse Home Entertainment GmbH & Co. KG.


Menachem & Fred Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Menachem & Fred:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Menachem & Fred:
Die Zeit des zweiten Weltkrieges brachte für die Menschen jüdischer Herkunft unglaublich viele Belastungen mit sich. Es fing ja schon in den Jahren vor Kriegsbeginn an. Jetzt wurde die Geschichte von zwei jüdischen Brüdern mit dem Titel „Menachem und Fred“ auf DVD veröffentlicht. Mit seiner Frau Diane war Fred in Österreich, wo er zur Erholung hingeschickt wurde, wie er erzählt. Irgendwo hatte er Angst vor einem Wiedersehen. Doch es gab noch mehr, was ihn in dieser Zeit belastet hat und was ihn noch heute belastet. Und dann beginnt die Reise in die Vergangenheit. Beide Brüder werden dabei beobachtet, wie sie sich auf den Weg nach Hoffenheim machen. Sie müssen dann erst einmal in Deutschland den Weg in den Ort finden. Angekommen in Hoffenheim führt sie der Weg zunächst einmal durch die Idylle, wobei sie an vielen Orten der Vergangenheit begegnen. Sie erkennen den Ort, wo ihre Mutter gearbeitet hat. Andererseits treffen sie nicht immer auf Verständnis für ihre Reise durch die Vergangenheit. Während dessen wird die Tochter von Menachem gezeigt, die ihre Heimat und ihre eigenen Ängste beschreibt. Die Reise der beiden Brüder, einst die Brüder Mayer, führt außerdem nach Ausschwitz. Sie treffen auch auf die Brüder Hopp, deren Vater sie einst aus dem Haus geworfen hat. In dieser Geschichte sind Menachem Mayer, Fred Raymes und Dietmar Hopp zu sehen. Für die Regie zeichneten sich hier Ofra Tevet und Ronit Kertsner verantwortlich. Die Musikkomposition geschah durch Zbigniew Preisner. Für den Ton steht die Tonspur Dolby Digital 5.1 zur Verfügung. Gleichzeitig können deutsche Untertitel eingeschaltet werden. Als Bildformat ist hier 16:9 Anamorph 1.77:1 gegeben. Die Freigabe durch die FSK erfolgte ohne Altersbeschränkung. Herausgegeben wurde der Film durch die Lighthouse Home Entertainment. Der 95minütige Film wurde im Jahr 2008 produziert. Ausgezeichnet wurde der Film als “Most Inspirational Movie of the Year” auf der Cinema for Peace Gala im Jahr 2009. Als der Film zudem das erste Mal auf den Hofer Filmtagen im Jahr 2008 lief, erhielt er Standing Ovations. Dokumentationen haben prinzipiell einen guten Wert, noch dazu, wenn es um ein so heikles Thema wie hier geht. Es ist berührend und schön zu sehen, dass nicht alle Grenzen zwischen Menschen unüberwindbar sind. Zudem ist der Film ein Stück weit auch ein Heimatfilm und nicht nur dokumentarisch wertvoll. ()

alle Rezensionen von Marina Teuscher ...
DVD-Premiere „Menachem & Fred“ bei Lighthouse.
Ein Beispiel für Schuld und Sühne

Zwei Familiengeschichten aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Heidelberg, wie sie gegensätzlicher kaum sein können, bringt der Dokumentarfilm „Menachem & Fred“ zusammen. Auf der einen Seite stehen die Brüder Heinz und Alfred Mayer aus einer jüdischen Familie, die durch den Rassenwahn der Nazis auseinandergerissen wurde. Auf der anderen Seite sind die Geschwister Carola, Rüdiger und Dietmar Hopp, Kinder des Dorfschullehrers und SA-Truppenführers Emil Hopp, der maßgeblich an der Vertreibung der örtlichen Juden beteiligt war. Die fünf Protagonisten waren damals noch Kinder und konnten nicht verstehen, was passierte. Mittlerweile sind alle über 70 Jahre alt und fanden durch die Vermittlung des Ortsgeistlichen wieder zusammen. Schließlich haben sie sich versöhnt und sind Freunde geworden. Ein Buch der beiden Brüder nach den Briefen ihrer Eltern aus dem Konzentrationslager (Aus Hoffenheim deportiert. Menachem und Fred. Der Weg zweier jüdischer Brüder“; Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher, 2008; ISBN 978-3-89735-407-1) gab den Anstoß zu diesem Film.

Das Projekt kam durch die finanzielle Unterstützung Dietmar Hopps zustande, einem der reichsten Männer Deutschlands. Er ist Mitbegründer der Software-Firma SAP und durch Investitionen in Sportfirmen populärer Mannschaftssportarten überregional bekannt geworden. Im Rhein-Neckar-Raum hat er sich durch die Unterstützung von sozialen und gemeinnützigen Projekten hervorgetan und unterscheidet sich wohltuend von vermögenden Steuerflüchtlingen. Bereits zu Lebzeiten sind Straßen in der Region nach ihm benannt, was eher ungewöhnlich ist. Wenn er auch hier lieber als anonymer Spender aufgetreten wäre, so war es nicht zu vermeiden, dass er und seine beiden Geschwister in diesem Film Kurzauftritte haben. Schämen müssen sie sich nicht, denn sie können nichts für die Taten ihres Vaters. Es wird nur erwähnt, dass sein Bild aus einem Fotoalbum entfernt wurde. Sonst erfährt man über einen der Haupttäter im Ort nichts weiter. Es wäre zumindest interessant gewesen, ob er nach der Befreiung vom Nationalsozialismus im Dorf Spießruten laufen musste oder wie viele andere Nazis unbehelligt wieder in öffentlichen Ämtern wirken durfte. Den beiden israelischen Filmemachern Ofra Tevet und Ronit Kertsner ist die Opferperspektive wichtiger, denn diese Geschichte ist so spannend, dass sie auch für einen fiktiven Film ähnlich wie über Anne Frank oder Marcel Reich-Ranicki geeignet gewesen wäre. „Menachem & Fred“ entstand in Zusammenarbeit von ARD und ZDF mit Noga TV (Israel) und fand bei den Hofer Filmtagen große Beachtung.

In einer Mischung aus Familiengeschichte und Heimatfilm wird der Weg der beiden Mayer-Brüder in Erzählungen und Rückblicken geschildert. Zunächst wird die gesamte Familie in das Lager Gurs in Südfrankreich gebracht. Später, als dann die Juden von dort in Richtung Auschwitz deportiert werden, entschließen sich die Eltern schweren Herzens, die beiden Jungen im Alter von acht und elf Jahren allein zurückzulassen. Sie ahnen bereits, dass sie sich nie wieder sehen werden. Zitate aus Briefen der Eltern, vorgetragen von einer Voice Over, sorgen für viele Tränen der Rührung bei den beiden. Sie können in einem christlichen Waisenhaus überleben und kommen nach dem Krieg in die Schweiz. Danach trennen sich ihre Wege und sie haben jahrelang keinen Kontakt. Eigentlich hätte der um drei Jahre ältere Alfred auf seinen Bruder aufpassen sollen. Er geht in die USA und nennt sich Fred Raymes, um seine jüdisch-deutsche Herkunft zu verleugnen. Heute besuchen er und seine Kinder christliche Gottesdienste. Heinz dagegen nennt sich Menachem (Tröster) und wandert nach Israel aus, wo er bis heute trotz der allgegenwärtigen Gefahr mit seiner Familie als praktizierender Jude lebt. Der Film hat eine große dramatische Dichte durch den ständigen Wechsel der Schauplätze. Menachem und Fred werden begleitet in ihrer heutigen Heimat Israel und Florida mit ihren Ehepartnern und Kindern, aber vor allem auf ihrer Reise in die Vergangenheit. In ihrem Geburtsort Hoffenheim besuchen sie die Stelle, wo ihr Haus stand, und treffen einen alten Schulfreund wieder. Bei einer großen Feier, die fast so viele Menschen anlockt wie der Aufstieg des örtlichen Fußballvereins in die Bundesliga, spielt der Posaunenchor zur feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel. In Gurs werden sie an die schlimmste Zeit ihres Lebens erinnert. Hier trennten sich die Wege zwischen ihnen und ihren Eltern für immer. Das Lager ist mittlerweile einem Wald gewichen, denn auch die Franzosen haben noch ein schlechtes Gewissen wegen der vielen Nazi-Kollaborateure des Vichy-Regimes. Das Waisenhaus, in dem die beiden Jungen Unterschlupf fanden, existiert noch. Gegen Ende des Films erweisen sie ihren ermordeten Eltern die Ehre, als sie ins ehemalige Konzentrationslager Auschwitz in Polen reisen. „Gott starb hier“ sagt Menachem resigniert. Versöhnlich wird es am Schluss, als die Hopp-Geschwister die Familien von Menachem und Fred mit Kindern und Enkelkindern in einem Hotel in Heidelberg zusammenbringen. Lange haben die Familienmitglieder der traditionell jüdischen Familie Menachems überlegt, ob sie das Geschenk von den Kindern eines Nazis überhaupt annehmen sollten. Die meisten haben sich vorher noch nie gesehen, die englische Sprache ist ein gemeinsamer Nenner. Das schafft für Menachem und Fred eine befremdliche Distanz, denn ihre Muttersprache war einst Deutsch.

Der Film ist ein Musterbeispiel des Schicksals einer ganz gewöhnlichen jüdischen Familie auf dem Land, die durch den Rassenwahn der Nazis auseinandergerissen wurde. Das Leben der beiden Brüder und das ihrer Nachkommen werden noch lange von diesen Ereignissen geprägt sein. Ihre 300-jährige Familientradition wurde auf einen Schlag ausgelöscht. Bei allem Leid hatten sie doppeltes Glück im Unglück. Ohne den Mut ihrer Eltern wären auch sie in den Gaskammern ums Leben gekommen, und ohne die Vermittlung des Hoffenheimer Pastors und die Unterstützung der Familie Hopp hätten sie sich vielleicht nie wieder gesehen. So hat diese traurige Geschichte, passend begleitet von der Musik Zbigniew Preisners („Dekalog“), doch noch ein versöhnliches Ende gefunden. Auf einem Familienfoto in Dietmar Hopps Golfclub in St. Leon-Rot sind noch einmal alle in der Abendsonne vereint. Dieser Film sollte zum Pflichtprogramm an Schulen gehören als Beispiel für eine einzigartige Versöhnung auch über Jahrzehnte alte Grenzen und Vorurteile hinweg, außerdem zur Toleranz aufrufen und Begriffe wie Heimat, Identifikation, Glauben, Stolz, Schuld und Sühne verdeutlichen. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Land / Jahr: Deutschland 2008
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl
Kommentare:

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