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TECHNISCHE DATEN
zu Barfuß durch die Hölle - Special Edition

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 6 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Kriegsfilm
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono,Japanisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Digipak
Untertitel:
Deutsch
Anbieter:
Alive AG
EAN-Code:
4042564127317 / 4042564127317
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Barfuß durch die Hölle - Special Edition

Titel:

Barfuß durch die Hölle - Special Edition

Regie:

Masaki Kobayashi Masaki Kobayashi Biografie

Laufzeit:
1049 Minuten
Genre:
Kriegsfilm
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Barfuß durch die Hölle - Special Edition:


Ausgezeichnet mit dem San Giorgio Preis bei den Filmfestspielen in Venedig, erzählt die Trilogie die Geschichte von Kaji, einem jungen japanischen Intellektuellen, der den Krieg hasst. Um dem Militärdienst zu entgehen übernimmt er einen Auftrag als Zivilverwalter in der japanisch besetzten Mandschurei, dem Ort der grausamsten japanischen Kriegsgräuel. Kajis Kampf gegen die Unmenschlichkeit in den Arbeitslagern der chinesischen Kriegsgefangenen, denen er als Aufseher zugeteilt ist, ruft jedoch die Wut seiner Vorgesetzten hervor. Er wird wegen Vaterlandverrats angeklagt und zum Militärdienst strafversetzt. Während er in einem brutalen Ausbildungscamp für seinen ersten Fronteinsatz vorbereitet wird, startet die Sowjetunion ihren Angriff auf die Mandschurei und besiegt in mörderischen Schlachten die japanische Armee. Kaji gerät in russische Kriegsgefangenschaft, wird Opfer von Misshandlungen, des Mordes angeklagt und ihm droht die Hinrichtung. Ein letzter Kampf ums Überleben beginnt… Barfuß durch die Hölle - Special Edition stammt aus dem Hause Alive AG.


Barfuß durch die Hölle - Special Edition Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Barfuß durch die Hölle - Special Edition:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Barfuß durch die Hölle - Special Edition:
Einer der größten Antikriegsfilme aller Zeiten, das von 1959 bis 1961 entstandene japanische Epos „Barfuß durch die Hölle“, ist jetzt erstmals in Deutschland in voller Länge erschienen. Die Sonderedition in einer 6-DVD-Box enthält die japanische Kinofassung (569 Minuten Länge) mit deutschen Untertiteln und die synchronisierte von Bernhard Wicki bearbeitete und um etwa drei Stunden gekürzte deutsche Fassung (414 Minuten Länge). Als Bonus gibt es Interviews mit dem Regisseur Masaki Kobayashi, dem Hauptdarsteller Tatsuya Nakadai und dem Editor Uraoka Keiichi.

Masaki Kobayashi (1916-1996), neben Akira Kurosawa einer der besten japanischen Regisseure, realisierte dieses fast zehnstündige Kriegsdrama, aufgeteilt in der japanischen Originalfassung in sechs und in der gekürzten deutschen Fassung in drei Kinofilme, nach einem sechsbändigen Romanzyklus von Jumpei Gomikawa, wobei er eigene Kriegserlebnisse mit einbrachte. Trotz der vierjährigen Produktionszeit und dem riesigen Aufwand sind Schlacht- und Massenszenen im Gegensatz zu anderen Kriegsfilmen nicht dominant. Im Zentrum steht der junge Idealist Kaji, ein intellektueller Ingenieur, der 1941 den Kriegsdienst verweigert und stattdessen in einem Arbeitslager in der von Japan besetzten Südmandschurei chinesische Kriegsgefangene beaufsichtigen soll. Die Japaner verüben hier schlimmste Gräuel an den wie Sklaven gehaltenen Gefangenen. Der Pazifist Kaji versucht vergeblich, etwas gegen diese Unmenschlichkeit zu unternehmen. Ständig im Konflikt zwischen seinen humanen Überzeugungen und dem brutalen System macht er sich schnell Feinde unter den Gefangenen und eigenen Leuten. Mittels einer Intrige wird ihm vorgeworfen, Gefangenen zur Flucht verholfen zu haben. Er gerät in Konflikt mit der militärischen Lagerleitung, als er Zeuge bei einer Hinrichtung sein muss. Sein Protest löst einen Aufruhr unter den Gefangenen aus und rettet einigen das Leben, doch er wird inhaftiert, gefoltert und zum Militärdienst einberufen.

Der zweite Teil („Die Straße zur Ewigkeit“) spielt in einem Ausbildungslager im Norden der Mandschurei. Kaji setzt sich hier für Schwächere ein und gerät in Konflikt mit den rücksichtslosen Vorgesetzten. Dennoch befördert ihn ein Offizier zum Rekrutenausbilder. Nach der Kriegserklärung Stalins an Japan sieht man ihn mit seiner Kompanie an der Front. Chancenlos ist die japanische Infanterie den anrollenden sowjetischen Panzern ausgeliefert. Schließlich überleben nur Kaji und einige seiner Kameraden. Mit großen Gewissensbissen tötet er einen amoklaufenden Mitkämpfer, um noch größeres Blutvergießen zu verhindern.

Im dritten Teil („Und dann kam das Ende“) schlägt sich Kaji mit seinen Kameraden durch die feindlichen Linien. Mittlerweile hat er begriffen, dass seine alten Ideale nicht immer etwas nützen. Um selbst überleben zu können, muss er einen sowjetischen Wachsoldaten töten. Weil der Krieg für Japan endgültig verloren scheint will er nicht mehr zur Truppe, sondern zu seiner Frau zurück. Zu Fuß macht er sich mit den wenigen Überlebenden auf den Weg durch die Wälder und Steppen, es wird ein Kampf um das nackte Überleben. Unterwegs lehnt Kaji ab, einer Frau Reis für ihr Baby zu geben, da eine Rettung vergeblich wäre. Auf einem Bauernhof werden sie von Sowjetsoldaten gestellt und kommen in ein stalinistisches Lager. Hier gilt es, die Arbeitsnormen zu erfüllen für den Aufbau des Vaterlandes. Und wieder erlebt Kaji die bekannten Strukturen mit grausamen menschenverachtenden Aufpassern. Die brutalsten Männer der japanischen Armee sind dort als Aufseher eingesetzt und werden besser behandelt. Kaji tötet den Mörder eines Mitgefangenen und flieht aus dem Lager. Auf dem Weg nach Süden bricht er nach einigen Tagen völlig erschöpft zusammen und stirbt. Sein letzter Gedanke gilt seiner geliebten Frau Michiko, mit der er endlich ein neues Leben beginnen wollte. Allein ihretwegen hat er die großen Strapazen auf sich genommen. So muss der Zuschauer nach fast zehn Stunden den Tod des Protagonisten erleben, der am Ende an seinen eigenen Idealen zerbrochen ist. Schließlich ist er Täter und Opfer zugleich.

In Japan war der Film lange Zeit umstritten, denn er zeigt schonungslos die japanischen Kriegsgräuel. Doch nur oberflächlich betrachtet geht es hier um eine Kritik am japanischen Militär. Kobayashi will die ganze Gesellschaft kritisieren und an den Humanismus appellieren, indem er von ihrer Macht pervertierte Opportunisten zeigt, die es in der Hierarchie nach oben gebracht haben. Die Zeitlosigkeit dieses Verhaltens kann man heute alltäglich im Geschäftsleben oder in Klassenzimmern beobachten. Hier gibt es subtile Methoden der psychologischen Kriegsführung wie Mobbing, wo nicht Menschenleben, jedoch oft menschliche Existenzen auf dem Spiel stehen. Kajis großer Konflikt kreist darum, wie weit ein Einzelner gehen kann, um seine Ideale durchzusetzen. Erschwerend kommt für ihn noch die Extremsituation des Zweiten Weltkrieges hinzu. Die Grausamkeit des Krieges wird hier in aller Deutlichkeit auch jenseits des Schlachtfeldes gezeigt. Hier scheint kein Gesetz mehr zu gelten, der Krieg entschuldigt alle Grausamkeiten. Dabei gibt es keine Unterschiede zwischen dem japanischen Arbeitslager und einem stalinistischem Gefangenenlager, in beiden haben Menschenleben keinen Wert. Der Film schildert in einer eindrucksvollen Dichte die verschiedenen Spannungen des Protagonisten, wenn Konflikte um Militär und Zivilisation, Humanismus und Verrat oder Autorität und Gerechtigkeit angesprochen werden. Kaji muss schließlich zur Selbstjustiz greifen, um zu überleben. Er wird zum tragischen Helden, der helfen will, dessen Bemühungen aber zum Scheitern verurteilt sind.

Der reißerische deutsche Titel „Barfuß durch die Hölle“ ist irreführend, denn der japanische Originaltitel bedeutet übersetzt „La Condition Humaine“ („So lebt der Mensch“) nach dem gleichnamigen Roman von André Malraux über die gescheiterte kommunistische Revolution 1927 in Shanghai. Deshalb wird Kobayashi fälschlicherweise manchmal als linker Regisseur eingestuft. Denn sein Film soll vor allem ein Plädoyer gegen den Krieg sein, wie er im Interview sagt. Ausführlich erzählt er von den harten Dreharbeiten im Winter auf Hokkaido und über die Fertigstellung des Films unter ungeheurem Zeitdruck. Er erwähnt auch das erstmals eingesetzte Storyboard und ein Dreifußstativ, mit dem die originellen schrägen Kameraeinstellungen sehr präzise möglich waren. Der Cutter Keiichi berichtet vom mühsamen Filmschnitt der Schwarz-Weiß-Negative, wobei man oft die einzelnen Darsteller nicht unterscheiden konnte. Und der Hauptdarsteller Nakadai erzählt von Rekrutentraining und Schlafentzug für die Schauspieler, was zu einer realistischen Darstellung führen sollte. Die Figur des ehrlichen und gerechten Kaji sieht er nicht als typisch japanisch. Glücklicherweise seien die Reaktionen auf den Film heute in Japan positiver als vor 45 Jahren, als die Schuld der Japaner im Zweiten Weltkrieg tabuisiert worden sei. Wer sich an den langsameren Erzählrhythmus gewöhnen kann, sollte sich die japanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln nicht entgehen lassen. So bleibt dieses großartige Menschheitsdrama noch nachhaltiger in Erinnerung. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Nach und nach finden sich auch im deutschen DVD-Angebot die großen Klassiker des japanischen Films. Winkler Film veröffentlicht nun den japanischen Antikriegsfilm „Barfuss durch die Hölle“ (1958/60), den der Regisseur Masaki Kobayashi 12 Jahre nach seiner Rückkehr aus dem Krieg und sowjetischer Kriegsgefangenschaft realisierte. Im Original als einzelner Film (fast 10 Stunden) veröffentlicht, wurde er für die deutsche und hier nun vorliegende Synchron-Fassung, von Regisseur Bernhard Wicki, stark gekürzt und in drei Filme aufgeteilt. Doch auch diese 414-Min.-Version bewahrt seine Wirkung. Auf der Grundlage eines autobiographischen Romans von Junpei Gomikawa drehte Kobayashi diesen Film. Im 1. Teil der Trilogie („Barfuss durch die Hölle“) wird Kaji mit einem kriegswichtigen Auftrag in ein Erzbergwerk in der von Japan okkupierten Mandschurei geschickt. Mit seinem naiven Pazifismus steht er der Brutalität und Korruption der japanischen Aufseher hilflos gegenüber. Die Fronten rücken näher heran und der Held wird immer mehr in den verhassten Krieg hineingezogen. Im 2. Teil („Die Straße zur Ewigkeit“) wird Kaji nun auch offiziell zum Militär einberufen und zu einem Fronteinsatz an der nordmandschurischen Grenze befohlen. Seine Intelligenz und leidenschaftliche Friedensliebe spiegeln den Wahnsinn des Krieges umso eindringlicher wider. Der 3. Teil („Und dann kam das Ende“) zeichnet Kajis Weg vom resoluten Idealisten zum Soldaten, zum animalischen Wesen im Kampf um das nackte Überleben. Fazit: Der Film zeigt das Grauen des Krieges in all seinen Facetten und verzichtet dabei vollständig auf Heroisierung. Ein Antikriegsfilm der zu den herausragenden Werken der Filmgeschichte gehört. Sehenswert! Die sechs DVDs umfassende Special-Edition enthält zur Freude aller Filmfreunde nicht nur die Wicki-Version, sondern auch das Original (569 Min./ deutsche Untertitel anwählbar/ Dolby Digital 2.0 Stereo). In Sachen Bild (2.35:1 – anamorph/ 16:9) und Ton (Dolby Digital 2.0 Mono) kann man gut zufrieden sein. Das Bild wurde sehr gut restauriert und der Ton ist zu jeder Zeit gut verständlich. Das Bonusmaterial umfasst Interviews u. a. mit dem 1996 verstorbenen Regisseur sowie Hauptdarsteller Nakadai sowie Trailer und ein Booklet. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Interviews, Japanische Kinofassung, Booklet
Kommentare:

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