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TECHNISCHE DATEN
zu Beaufort

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Action
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Hebräisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Label:
NewKSM
EAN-Code:
4260181987989 / 4260181987989
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Beaufort

Titel:

Beaufort

Label:

NewKSM

Regie:

Joseph Cedar

Laufzeit:
125 Minuten
Genre:
Action
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 25.04.2017 00:38:02.
Inhaltsangabe zu Beaufort:


1982 erobert die israelische Armee im Libanon-Krieg die Festung Beaufort. Heute, knapp 18 Jahre später, ist die Festung noch immer besetzt, doch die Vorzeichen haben sich grundlegend geändert: Wegen massiver Proteste soll die Festung geräumt werden und die durchweg jungen Soldaten haben den Befehl, sich zu verschanzen und nicht selbst zu schießen. Doch die Hisbollah sieht ihre Chance, den geplanten Rückzug wie eine Niederlage der israelischen Armee wirken zu lassen und verstärkt ihren Beschuss der Festung… Beaufort stammt aus dem Hause KSM - Krause & Schneider Multimedia.


Beaufort Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Beaufort:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Beaufort:
Es ist kein typischer (Anti-)Kriegsfilm, den der Regisseur Joseph Cedar dem Zuschauer vorsetzt: Sein Werk "Beaufort", welches 2008 für den Auslandsoscar nominiert wurde, ist vielmehr ein vorwiegend in ruhigen Tönen erzähltes Arthouse-Drama. Action und Schießereien sind quasi nicht vorhanden, doch diese relative Ereignislosigkeit ist der Thematik angemessen: Der israelische Film will nichts von Schlachtfeldern und großflächigen Operationen erzählen, sondern beleuchtet den Alltag der Soldaten, welche die einst im Libanonkrieg eingenommene Festung Beaufort bewachen, wenige Wochen, bevor die Regierung den Befehl zum Abzug gibt.

Bis auf den ständigen Granatenbeschuss seitens der Hisbollah - an welchen sich die Soldaten scheinbar längst gewöhnt haben - herrscht auf der Festung ein Stillstand, welcher ohne die Explosionen einen Kriegszustand gar nicht vermuten ließe. Dass der zu Beginn des Films eintreffende Sprengstoffexperte auf einem der Posten auf eine aufgestellte Puppe stößt, ist nur folgerichtig: Die Stationierung der Soldaten ist tatsächlich Selbstzweck, bewacht wird hier kein strategisch wichtiger Ort, sondern ein Symbol, welches nicht aufgegeben werden will. Mehr Aufgaben als das Absitzen der Zeit in der Festung und das Hoffen darauf, dass die Granateneinschläge nichts Wichtiges treffen, haben die Soldaten nicht, ihre Möglichkeiten sind ebenso limitiert. Deutlich wird das in der Szene, in der über die Maßnahmen gegen eine stärkere Waffe der Hisbollah diskutiert wird: Ein Gegenangriff, wie ihn die Betroffenen wünschen, wird nicht in Erwägung gezogen, stattdessen redet man über einen besseren Schutz gegen die Angriffe.

In dieser selbst verschuldeten Hilflosigkeit liegt der eigentliche Schrecken des Films, welcher weitesgehend auf Gewalt verzichtet, verborgen: Die Soldaten erscheinen als Zielscheiben ohne Erlaubnis zum Zurückschießen, deren Ableben im Fernsehen dokumentiert wird, nachdem von ewigen Diskussionen auf der politischen Ebene berichtet wurde. Der Befehl zum Abzug erscheint im Endeffekt als blanker Hohn, nimmt den bisherigen Verlusten jeglichen Sinn und degradiert sie zu Kollateralschaden politischer Fehlentscheidungen.

"Beaufort" ist somit ein Film, welcher eher unterschwellig Krieg kritisiert. Anstatt dem Zuschauer die Grausamkeiten dieses zu präsentieren, lässt er seinen Blick über dessen Sinnlosigkeit schweifen und entblößt das ergebnislose Ende der Besetzung der Festung. Gestorben wird hier nicht im Mann-gegen-Mann-Kampf, sondern durch wie aus dem Nichts kommende Explosionen, Vergeltung dafür bleibt ein Fremdwort. Große Gesten und Pathos findet man in diesem Film auch dabei nicht, "Beaufort" schafft es, durchgehend auf störende Melodramatik zu verzichten, und bleibt nicht zuletzt deswegen grefibar und realistisch. Auch optisch bleibt der Film unaufgeregt, die wenige physische Wucht findet auf Distanz statt, Nähe gibt es erst wieder beim Betrachten der Folgen. Die Musikuntermalung ist unprätentiös und unaufdringlich, trägt jedoch unterschwellig einen ordentlichen Teil zur guten, wenn auch nicht umwerfend intensiven Atmosphäre bei. Insgesamt ist die Inszenierung durchweg solide und zur Absicht des Regisseurs, die Stimmung auf der Festung zu vermitteln, passend, auch wenn "Beaufort" dadurch weder besonders mitreißend noch außerordentlich spannend wird.

Im Endeffekt bleibt ein gemäßigter, durchaus zum Nachdenken anregender Film über den Libanonkrieg, ereignisarm, aber gerade dadurch interessant. "Beaufort" ist ein ungewöhnlicher Beitrag zum Antikriegsfilmgenre, der sich zwar zu keiner Zeit mit den wahren Meisterwerken dieses messen kann, aber es auch gar nicht vorhat. Seine etwas karge und ruhige Art ist gewollt und bietet dem Zuschauer den Einblick in eine Routine, wo man normalerweise kein vermutet. Auch wenn er nicht zu überwältigen vermag, so lässt seine Ehrlichkeit doch nicht unberührt: Die Enttäuschung und der unterschwellige Zorn auf die Politiker sind spürbar und machen "Beaufort" sowohl zu einer stillen Anklage als auch zu einem Geständnis und somit zu einem bemerkenswerten Film.

Da das Presseexemplar eine schlechtere Bild- und Tonqualität als die Verkaufs-DVD hatte und keine Extras enthielt, können diese Aspekte nicht bewertet werden. ()

alle Rezensionen von Dmitrij Panov ...
Joseph Cedars („Campfire“) neuer Film beschäftigt sich mit einem abstrusen Kampf der israelischen Armee um einen historischen Stützpunkt der Kreuzritter auf einem Berg an der Grenze zum Libanon. 1982 wurde dieser von den Israelis erobert und rund um die Uhr gehalten, auch gegen die teils vehementen Widerstände der Hisbollah-Miliz. Erst nach achtzehn Jahren entschloss man sich 2000 dazu, die Stellung aufzugeben und sich zurückzuziehen. Anhand der persönlichen Schicksale der Soldaten vor Ort schildert Cedar die letzten Wochen der schönen Festung, „Beaufort“. Viele der Besatzer in der durch hässliche, aber zweckmäßige Betonwälle erweiterten mittelalterlichen Anlage reißen dort einfach ihre Zeit herunter und fiebern dem Tag entgegen, an dem sie wieder nach Hause können. Mit Ziv wird ein Bombenexperte ins Team geschickt, der die Zugangsstraße wieder befahrbar machen soll. Im Team kommt es immer wieder zu Reibereien, weil Kommandant Liraz auch nur ein Spielball der Ranghöheren ist, die nicht dem psychischen Terror der täglichen Angriffe ausgesetzt sind. Mit einer Laufzeit von über zwei Stunden ist Joseph Cedars Verfilmung eines Buches von Ron Leshem leider etwas zu lang geraten. Das Grauen und die Sinnlosigkeit des Einsatzes werden schon in den ersten Minuten erfahrbar gemacht, alles, was danach kommt, untermauert lediglich diese These. Auch werden die Figuren nicht wirklich transparenter gemacht, sondern gegen Ende lediglich um einige abgenudelte Stereotype erweitert. Darstellerisch ist der Film auf jeden Fall gelungen, auch in seiner visuellen Konzeption hat er seinen Zuschauern etwas zu bieten. Doch eine dramaturgische Straffung hätte an so mancher Stelle sicherlich nicht geschadet. Als Wettbewerbsbeitrag der Berlinale wurde er vom Publikum seinerzeit auch eher durchwachsen aufgenommen. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Beaufort
Land / Jahr: Israel 2007
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Deleted Scenes, Bildergalerie
Kommentare:

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