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Die Legende - Der Kampf um Citizen Kane
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Orson Welles ist ein gefeiertes Genie. Mit 24 will er in Hollywood seinen ersten Film drehen, aber noch fehlt ihm die perfekte Story für sein Debüt. Bei einer Dinnerparty auf dem riesigen Anwesen des Zeitungsmoguls William R. Hearst geraten der Gastgeber und Welles aneinander. Der junge Regisseur ist angewidert von der Verlogenheit des reichen Verlegers, und er hat endlich seinen Filmstoff gefunden: Hearsts Leben wird die Vorlage für „Citizen Kane“. Geradezu besessen von seiner Idee überzeugt er den Drehbuchautor Herman Mankiewicz und das Studio RKO. Als Hearst von dem Film erfährt, lässt er – bis hin zur Erpressung – nichts unversucht, um die Veröffentlichung zu verhindern. Hollywood beugt sich seiner Macht: Für 800 000 Dollar wollen die Studiobosse „Citizen Kane“ kaufen und vernichten. ...
Inhaltsangabe zu Die Legende - Der Kampf um Citizen Kane: 
Orson Welles ist ein gefeiertes Genie. Mit 24 will er in Hollywood seinen ersten Film drehen, aber noch fehlt ihm die perfekte Story für sein Debüt. Bei einer Dinnerparty auf dem riesigen Anwesen des Zeitungsmoguls William R. Hearst geraten der Gastgeber und Welles aneinander. Der junge Regisseur ist angewidert von der Verlogenheit des reichen Verlegers, und er hat endlich seinen Filmstoff gefunden: Hearsts Leben wird die Vorlage für „Citizen Kane“. Geradezu besessen von seiner Idee überzeugt er den Drehbuchautor Herman Mankiewicz und das Studio RKO. Als Hearst von dem Film erfährt, lässt er – bis hin zur Erpressung – nichts unversucht, um die Veröffentlichung zu verhindern. Hollywood beugt sich seiner Macht: Für 800 000 Dollar wollen die Studiobosse „Citizen Kane“ kaufen und vernichten. Die Legende - Der Kampf um Citizen Kane stammt aus dem Hause 3L Film.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Die Legende - Der Kampf um Citizen Kane:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Legende - Der Kampf um Citizen Kane:
0Bernd Hellweg2011-01-24Dieser Film schrieb Legende. Es ist der legendärste Streifen der Kinogeschichte. Doch wie zum Beweis dessen, was Wertehierarchien immer erst im Nachhinein vergeben werden, war es auch hier die Zeit, die dem Film schlussendlich diese Anerkennung zollte.
Die Rede ist von „Citizen Kane“ aus dem Jahr 1941, mit dem der damals 25jährige Orson Welles sein Regie- und Leinwanddebüt gab, und durch seine konsequente Anwendung neuer Erzähl- und Kameratechniken Maßstäbe setzte, die bis heute jeden Regisseur Vorbild sind.
Der Film beginnt mit dem Tod des Pressezaren Charles Foster Kane (Orson Welles) und dem Wort „Rosebud“, welches das letzte Wort ist, das Kane ausspricht, bevor er in seinem mausoleumsartigen Wohnsitz Xanadu stirbt. Ein Reporter versucht, hinter die Bedeutung dieses Wortes zu gelangen, und stellt Nachforschungen an, in deren Verlauf sich in mehreren verschachtelten Rückblenden aus unterschiedlichen Perspektiven die Persönlichkeit und menschliche Entwicklung Kanes erschließen, die jedoch immer wieder neue Rätsel aufgeben.
Als Vorlage diente Welles ganz offensichtlich das Leben des Medienmoguls William Randolph Hearst, der ein riesiges Imperium unterhielt. Hearst versuchte mit allen Mitteln, die Ausstrahlung des Films zu verhindern und den Regisseur in Misskredit zu bringen. Zudem wurde „Citizen Kane“, als er in den Kinos zur Aufführung gelangte, mit keinem Wort in Hearst Zeitungen und Magazinen erwähnt. Hearst verhängte eine wochenlange Nachrichten- und Anzeigensperre und ließ in seinem Gazetten publizistisch auf Welles feuern.
1999 haben die Regiebrüder Tony und Ridley Scott eine fiktive Darstellung von der Entstehung und dem Kampf um die Veröffentlichung von „Citizen Kane“ für den Kabelsender HBO unter dem Titel „RKO 281“ (der Produktionscode von „Citizen Kane“) produziert. Auf dem Regiestuhl saß Benjamin Ross („Das Handbuch des jungen Giftmischers“), der diese Hintergrundgeschichte spannend und sehr unterhaltsam in Szene setzte. Sicherlich reichen die 83 Minuten Filmlänge nicht aus, um die komplexen Hintergründe filmisch darzustellen, dennoch wird hier das Wesentliche erzählt. Überzeugen kann der Film auch mit seiner, bis in die Nebenrollen, Besetzung. In der Rolle des Orson Welles ist Liev Schreiber zu sehen, James Cromwell mimt Randolph Hearst und Melanie Griffith seine Geliebte. Außerdem sind noch John Malkovich, Roy Scheider und Brenda Blethyn zu sehen.
Kurz und gut, hier bekommt man eine kurzweilige, gute ausgestatte und ebenso gespielte Kino-Geschichtsstunde geboten, die zu Recht 3 Emmy Award Auszeichnungen sowie den Golden Globe (Bester Film) für sich einheimsen konnte. Sehenswert!
In Deutschland wurde dieser Film unter dem Titel „Die Legende – Der Kampf um Citizen Kane“ veröffentlicht, und ist nun auf DVD erhältlich. Das Bild (16:9/ 1.85:1/ anamorph) kommt mit einer guten Schärfe und natürlichen Farben daher. Kann aber „nur“ als zufrieden stellend bezeichnet werden, da ein deutliches Rauschen sowie gelegentlich Kratzer auf dem Bild zu vorhanden sind. Aber wirklich stören tut dies nicht. Der Ton (Dolby Digital 5.1) hält sich themenbedingt zurück. Die Dialoge sind klar verständlich und wirken natürlich. Hauptsächlich die Umgebungsgeräusche sowie der Score sorgen dafür, dass auch die anderen Lautsprecher gefüttert werden. An Bonusmaterial gibt es leider nur eine Werbetrailer-Show.
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Dieser Film schrieb Legende. Es ist der legendärste Streifen der Kinogeschichte. Doch wie zum Beweis dessen, was Wertehierarchien immer erst im Nachhinein vergeben werden, war es auch hier die Zeit, die dem Film schlussendlich diese Anerkennung zollte.
Die Rede ist von „Citizen Kane“ aus dem Jahr 1941, mit dem der damals 25jährige Orson Welles sein Regie- und Leinwanddebüt gab, und durch seine konsequente Anwendung neuer Erzähl- und Kameratechniken Maßstäbe setzte, die bis heute jeden Regisseur Vorbild sind.
Der Film beginnt mit dem Tod des Pressezaren Charles Foster Kane (Orson Welles) und dem Wort „Rosebud“, welches das letzte Wort ist, das Kane ausspricht, bevor er in seinem mausoleumsartigen Wohnsitz Xanadu stirbt. Ein Reporter versucht, hinter die Bedeutung dieses Wortes zu gelangen, und stellt Nachforschungen an, in deren Verlauf sich in mehreren verschachtelten Rückblenden aus unterschiedlichen Perspektiven die Persönlichkeit und menschliche Entwicklung Kanes erschließen, die jedoch immer wieder neue Rätsel aufgeben.
Als Vorlage diente Welles ganz offensichtlich das Leben des Medienmoguls William Randolph Hearst, der ein riesiges Imperium unterhielt. Hearst versuchte mit allen Mitteln, die Ausstrahlung des Films zu verhindern und den Regisseur in Misskredit zu bringen. Zudem wurde „Citizen Kane“, als er in den Kinos zur Aufführung gelangte, mit keinem Wort in Hearst Zeitungen und Magazinen erwähnt. Hearst verhängte eine wochenlange Nachrichten- und Anzeigensperre und ließ in seinem Gazetten publizistisch auf Welles feuern.
1999 haben die Regiebrüder Tony und Ridley Scott eine fiktive Darstellung von der Entstehung und dem Kampf um die Veröffentlichung von „Citizen Kane“ für den Kabelsender HBO unter dem Titel „RKO 281“ (der Produktionscode von „Citizen Kane“) produziert. Auf dem Regiestuhl saß Benjamin Ross („Das Handbuch des jungen Giftmischers“), der diese Hintergrundgeschichte spannend und sehr unterhaltsam in Szene setzte. Sicherlich reichen die 83 Minuten Filmlänge nicht aus, um die komplexen Hintergründe filmisch darzustellen, dennoch wird hier das Wesentliche erzählt. Überzeugen kann der Film auch mit seiner, bis in die Nebenrollen, Besetzung. In der Rolle des Orson Welles ist Liev Schreiber zu sehen, James Cromwell mimt Randolph Hearst und Melanie Griffith seine Geliebte. Außerdem sind noch John Malkovich, Roy Scheider und Brenda Blethyn zu sehen.
Kurz und gut, hier bekommt man eine kurzweilige, gute ausgestatte und ebenso gespielte Kino-Geschichtsstunde geboten, die zu Recht 3 Emmy Award Auszeichnungen sowie den Golden Globe (Bester Film) für sich einheimsen konnte. Sehenswert!
In Deutschland wurde dieser Film unter dem Titel „Die Legende – Der Kampf um Citizen Kane“ veröffentlicht, und ist nun auf DVD erhältlich. Das Bild (16:9/ 1.85:1/ anamorph) kommt mit einer guten Schärfe und natürlichen Farben daher. Kann aber „nur“ als zufrieden stellend bezeichnet werden, da ein deutliches Rauschen sowie gelegentlich Kratzer auf dem Bild zu vorhanden sind. Aber wirklich stören tut dies nicht. Der Ton (Dolby Digital 5.1) hält sich themenbedingt zurück. Die Dialoge sind klar verständlich und wirken natürlich. Hauptsächlich die Umgebungsgeräusche sowie der Score sorgen dafür, dass auch die anderen Lautsprecher gefüttert werden. An Bonusmaterial gibt es leider nur eine Werbetrailer-Show.
(Bernd Hellweg)
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Weitere Filminfos zu Die Legende - Der Kampf um Citizen Kane:
Originaltitel: RKO 281
Land / Jahr: USA 1999
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Die Legende - Der Kampf um Citizen Kane:
Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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Bei der Vorstellung des Titels Die Legende - Der Kampf um Citizen Kane handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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