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TECHNISCHE DATEN
zu Federico Fellini Collection

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 10 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Unterhaltung
Bildformat:
diverse
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 1.0 Mono,Italienisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Verpackung: Schuber
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680059235 / 4006680059235
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Federico Fellini Collection

Titel:

Federico Fellini Collection

Label:

Arthaus

Regie:

Federico Fellini

Laufzeit:
1173 Minuten
Genre:
Unterhaltung
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Federico Fellini Collection:


- Achteinhalb - Der weiße Scheich - Die Müßiggänger - Die Nächte der Cabiria - Die Schwindler - Fellinis Casanova - Fellinis Stadt der Frauen - Ginger und Fred - Julia und die Geister - La Strada Federico Fellini Collection stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Federico Fellini Collection Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Federico Fellini Collection:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Federico Fellini Collection:
Federico Fellini Collection mit zehn Filmen des italienischen Meisterregisseurs bei Kinowelt.
Die Welt mit neugierigen Kinderaugen sehen.

Nicht nur in seiner italienischen Heimat wird Federico Fellini (1929-1993) wie ein Heiliger verehrt. Er zählt zu den überragenden Regisseuren des 20. Jahrhunderts, der viele Kollegen nachhaltig beeinflusst hat. Kinowelt würdigt die Lebensleistung Fellinis in der bisher umfangreichsten Sammlung mit zehn Filmen aus der Zeit von 1952 bis 1986 und vielen Extras auf zehn DVDs. Fellinis Sicht auf das Leben als ein Abenteuer voller Rätsel und Träume ist in allen seinen Filmen gegenwärtig. Zeitlebens bewahrt er sich einen Blick auf die Welt aus der Sicht eines neugierigen und staunenden Kindes. Die Figur des Zirkusclowns beeindruckt ihn seit seiner Kindheit. Bereits als Siebenjähriger soll er von zuhause ausgebrochen sein, um sich einem Wanderzirkus anzuschließen. Seit dem frühen Auszug von seiner Familie in Rimini wird das Fluchtmotiv wichtig für seine künstlerische Arbeit. Sein Ziel ist die ewige Stadt Rom, von der er oft wie von einer Frau erzählt. In seiner zweiten Heimat Cinecittà schafft er sich mit Schauspielern und Mitarbeitern eine Ersatzfamilie. Nach der Schulzeit arbeitet er zunächst als Journalist und Karikaturenzeichner. Diese Erfahrungen bringt er später in vielen Filmen ein, in denen er Satiren der italienischen Gesellschaft zeichnet und den allgegenwärtigen Katholizismus kritisiert. Er ist jedoch weder Rebell noch Außenseiter oder Eigenbrötler. Politisch bezieht er keine Position, deshalb bekommen seine Werke je nach Tendenz Lob und Tadel entweder aus der linken oder katholischen Ecke. Prägend wird seine Zusammenarbeit mit seinem Freund und Lehrmeister Roberto Rossellini, für den er anfangs Drehbücher schreibt. Neben den Hauptmotiven Widerstand, Leid und Flucht werden seit seiner Begegnung mit einem Psychoanalytiker auch Träume wichtig für seine Kunst. Nun verbindet er seinen scharfen satirischen Blick mit Bildern von Tagträumen. Bei seinen Darstellern bevorzugt er oft Gesichter, aus denen man würdevolle Karikaturen machen kann. Fellinis liebste und berühmteste Filmgesichter sind seine Frau Giulietta Masina mit ihren großen Augen und Marcello Mastroianni.

In seinem ersten Film, der originellen Satire „Der weiße Scheich“ um die illusionistische Kunstwelt von Fotoromanen, spielt Masina die Prostituierte Cabiria in einer Nebenrolle, fünf Jahre später wird sie in Cannes als beste Darstellerin in „Die Nächte der Cabiria“ ausgezeichnet. Ihren großen Durchbruch feiert sie in „La Strada“, Fellinis berühmtestem Film. Hier wird Masina als naive Gelsomina von dem jähzornigen Jahrmarktartisten Zampano (Anthony Quinn) für wenig Geld gekauft und als Mädchen für alles engagiert. Er missachtet sie und tötet einen Seiltänzer, mit dem sie sich angefreundet hat. Am Ende bereut er alles und zeigt sogar Gefühle. Fellini will auf die Ausbeutung der Frau durch den Mann und die Kraft der Liebe, die einen Menschen ändern kann, aufmerksam machen. Auch in „Die Nächte der Cabiria“ sieht sich Masina als Straßenmädchen in der Opferrolle von Männern, die sie betrügen und es nur auf ihr Geld abgesehen haben. Hier ist sie zwar kämpferischer als in „La Strada“, aber schließlich auch ohne Erfolg. Ihre Botschaft ist, nie die Hoffnung aufzugeben. Neorealistische Milieustudien in Rom und seinen tristen Vorstädten prägen viele Filme Fellinis. Daneben gibt es Schauplätze wie in „Die Müßiggänger“, die an seine Kindheit in Rimini erinnern. In einer Provinzstadt am Meer schlägt eine Gruppe junger Männer die Zeit mit Lärmen, Billardspiel und Spazierengehen tot. Selten ist Langeweile so eindringlich dargestellt worden, und das ohne viel Worte und große Gesten. Eine ähnlich triste Szenerie herrscht „Die Schwindler“ vor, wenn ein älterer Ganove als falscher Geistlicher das arme Landvolk beraubt. Als er einem Opfer aus Mitleid das Diebesgut wieder zurückgeben will, wird er von seinen Komplizen verprügelt und muss einen qualvollen Tod sterben. „8 ½“ ist Fellinis fast autobiografische Selbstreflexion über einen Filmregisseur in einer Schaffens- und Existenzkrise. Viele Szenen und Figuren seiner früheren Filme erscheinen in dieser Mischung aus Wirklichkeit und Traum. „8 ½“ markiert einen Wendepunkt in Fellinis Oeuvre nach seinen Erfahrungen mit psychoanalytischen Traumdeutungen. Dazu tragen auch ein neuer Kameramann und eine geänderte Bildsprache bei. Als tiefenpsychologische Studie handelt „Julia und die Geister“ von der Krise einer von ihrem Mann betrogenen Frau, die sich voller Selbstzweifel in Tagträume und wirre Visionen stürzt. Schließlich kann sie sich befreien und zu sich selbst finden.

In zwei Filmen zeigt Fellini auf besondere Art seine Sicht auf die Geschlechter. Die Männerfiguren vereinsamen oft in ihren sexuellen Träumen. Bei den Frauenfiguren gibt es zwei Typen, jungfräuliche Unschuld und spöttische Hure oder Superweib. In „Casanova“ entlarvt er den Mann schonungslos als eine Fehlkonstruktion, wenn der Frauenheld schließlich selbst ein Opfer seines sexuellen Leistungsdrucks wird. Auf satirische Weise wird hier nicht ein Abbild des echten Casanova gezeigt, sondern eine männliche Liebesmaschine, die nach Fellinis Worten nie aus dem Mutterleib herausgekommen ist. Gänzlich zur Farce wird der begehrende Mann in „Stadt der Frauen“, wo der Schürzenjäger Snaporaz (Marcello Mastroianni) in einer surrealen Traumfantasie in einem Feministinnen-Kongress landet, wo er verhöhnt und gedemütigt wird. In dieser von Frauen dominierten Welt wird er mit sexuellen Fantasien, Vorurteilen und Ängsten konfrontiert. Am Ende erwacht er eingeschüchtert. Das gegenüber „Casanova“ langsamere Tempo zeigt hier bereits Fellinis Spätstil. „Ginger und Fred“ wird sein letzter großer Erfolg. Masina und Mastroianni spielen ein ehemaliges Tanzpaar. In einer Fernsehsendung sollen sie nach 30 Jahren noch einmal gemeinsam auftreten. Doch ihre Darbietung im turbulenten Fernsehstudio bleibt ohne große Wirkung. Fellini gelingt hier eine bitter-ironische Abrechnung mit dem Medium Fernsehen in einer Mischung aus Satire und Melodram. Hätte Fellini schon von der Qualität des aufkommenden Privatfernsehens gewusst, wäre seine Kritik wohl noch etwas sarkastischer ausgefallen. Diese mustergültige Edition enthält fast alle wichtigen Filme Fellinis. Zur Vervollständigung seien noch „La dolce vita“, „Fellinis Roma“ und „Amarcord“ empfohlen. Als Extras überzeugen unter anderem die ungekürzte Originalfassung von „La Strada“, ein filmisches Selbstporträt Fellinis und eine Dokumentation über Giulietta Masina. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Was macht ein Regisseur, wenn er in einer Schaffenskrise ist? Wenn er alle Themen für seinen neuen Film beisammen und sich alles bereits ausgedacht hat, und doch dazu eine Handlung fehlt, um seine Ideen und Gedanken eine Struktur zu verleihen. Antwort: Er verarbeitet seine eigenen Probleme. So geschehen bei dem italienischen Regisseur Frederico Fellini.

Aus dieser Schaffenskrise entstand 1963 sein Meisterwerk „8 ½“, das mit Preisen nur so überhäuft wurde. So erhielt der Film u. a. den Hauptpreis des Filmfestivals von Moskau, den New York Film Critics Award, und zwei Oscars für den „Besten fremdsprachigen Film“ sowie für „Beste Schwarzweiß-Kostüme“.

Die Handlung: Der Regisseur Guido Anselmi, gespielt von Marcello Mastroianni, steckt in einer Schaffenskrise und zieht sich zurück, um seine Inspiration wiederzufinden. Doch die Leute seines vertrauten Lebensumfeldes (Produzent, Frau, Geliebte) spüren ihn auf und behelligen ihn mit Fragen zu Werk und Leben, während er versucht, das Set für einen neuen Film aufzubauen – ohne zu wissen, wovon dieser konkret handeln soll. Anselmi reagiert darauf abwehrend, indem er sich in fantastische Tagträumereien flüchtet, die sich zunehmend verwickeln und verselbstständigen. Bald vermischen sich nicht nur für Anselmi, sondern auch für den Zuschauer Realität und Fantasie. Nachdem zu allem Überfluss zahlreiche Filmjournalisten das Set und damit Anselmi belagern, erschießt dieser sich (Fantasie) und sagt den geplanten Film schließlich ab (Realität). Guido Anselmi entdeckt im Akzeptieren der Krise als legitimer Bestandteil des Schaffensprozesses die Lösung seiner Probleme.

In den Hauptrollen sind neben Marcello Mastroianni noch Claudia Cardinale, Anouk Aimée sowie Barbara Steele zu sehen.

„8 ½“ ist der ultimative Krisenfilm, meisterhaft durchdacht und wohl der beste Film, neben Billy Wilders „Sunset Boulevard“, über die Schwierigkeiten des Filmgeschäfts. In satirischem Ton holt Fellini mehrfach zu Seitenhieben gegen seine Branche aus und betrachtet nicht nur seinen Helden, sondern auch sich selbst mit distanziertem Blick – jedoch nie ohne einen Schutzwall der Ironie hinter sich zu lassen. Berühmt wurde das Karussell in der Schlussszene. Es stellt die Wende dar, dank der Guido den Schlüssel findet, um seinen Film zu vollenden. Unvergessen ist auch die wunderbare Musik von Nino Rota.

Fazit: Ein zeitloses Meisterwerk.
Randnotiz: Ursprünglich war als Titel „La bella confusione“ (Das schöne Durcheinander) geplant. Doch Fellini entschied sich für „8 ½“, der sich auf die Anzahl seiner bisherigen Filme bezieht. Einhalb steht dabei für die Episode in „Boccaccio ´70“. Als Regieassistentin wirkte die Regisseurin Lina Wertmüller („Camorra“) mit, die übrigens als erste Frau überhaupt für einen Oscar (1975 für „Sieben Schönheiten“) in der Kategorie „Beste Regie“ nominiert wurde.

Und noch eine Randnotiz: 2009 inszenierte Regisseur Rob Marshall ein Remake, oder etwas netter gesagt, eine Fellini-Hommage mit dem Titel „Nine“. Hierzu versammelte Marshall ein großes Staraufgebot, unter anderen Nicole Kidman, Penélope Cruz, Marion Cotillard, Judi Dench, Kate Hudson sowie Sophia Loren. Und mitten drin Daniel Day-Lewis. Ein Film mit einer solchen Besetzung kann ja nicht wirklich schlecht sein. Doch „Nine" ist zwar ein durchaus ambitionierter Film, aber letztlich ein gescheitertes „Arthaus“-Musical.

Den Film gibt es natürlich auch auf DVD, allerdings hat man beim Herausgeber Arthaus die Qual der Wahl. Bei der Entscheidung muss man sich nur die Frage stellen, wie viel wert man auf Bonusmaterial legt, da in technischer Hinsicht, was Bild (Widescreen/ 1.85:1 – anamorph) und Ton (Dolby Digital 2.0 Mono) betrifft, alles Ausgaben identisch sind. Den Anfang macht die einfache „Arthaus Collection“ die den Film ohne Bonusmaterial beherbergt. Als nächstes gibt es die „Arthaus Special Edition“ mit zwei DVDs. Diese Ausgabe enthält die Dokumentation „Die letzte Sequenz“, eine Biografie über Frederico Fellini und den Trailer. Echte „8 ½“-Fans werden sicherlich zu der dritten Variante, die „Arthaus Premium Edition“ (2 DVDs), greifen. Diese enthält neben den genannten Extras noch zusätzlich die Dokumentation „Fellini erzählt: Ein wiederentdecktes Selbstporträt“, Starinfos, Biografien und ein Booklet.

Die einfache Ausgabe („Arthaus Collection“/ Nr. 5) ist ebenfalls in der „Frederico Fellini – Close up“-Edition enthalten. Das besondere hier ist, dass man gleich 9 weitere Filme des Meisters gleich mit dabei hat (Film 1: Achteinhalb, Film 2: Die Müßiggänger, Film 3: Die Schwindler, Film 4: Fellinis Casanova, Film 5: Fellinis Stadt der Frauen, Film 6: Julia und die Geister, Film 7: La Strada, Film 8: Der weiße Scheich, Film 9: Die Nächte der Cabiria, Film 10: Ginger und Fred). Also, wer die Wahl hat, hat die Qual. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Hörfilmfassung „La Strada“, ungekürzte Fassung „La Strada“, Fellini erzählt: Ein wiederentdecktes Selbstporträt, Fellinis „Der weiße Scheich“ und andere Geschichten, Die Fellini-Sammlung der Lilly Library, Giulietta Masina – Die Kraft eines Lächelns, Presseheft (PDF)
Kommentare:

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