Sie befinden sich hier: Home > Drama > DVD > Das letzte Schweigen
Das letzte Schweigen
http://www.digitalvd.de/dvds/89795,Das-letzte-Schweigen.html
Als auf den Tag genau 23 Jahre nach dem Mord an der kleinen Pia ein weiteres Mädchen am selben Tatort erschlagen wird, lähmt Entsetzen die sommerlich heiße Kleinstadtidylle. Pias trauernde Mutter Elena Lange (Katrin Sass) erinnert sich an die damalige grausige Tat ebenso wie Ex-Kommissar Krischan Mittich (Burghart Klaußner), der die Ermittlungen leitete und den Fall nie aufklären konnte. Er bittet seinen jungen Kollegen David Jahn (Sebastian Blomberg) um Hilfe, weil der offiziell zuständige Ermittler Matthias Grimmer (Oliver Stokowski) sich weigert, die Parallelen der Fälle zur Kenntnis zu nehmen. Am heftigsten erschüttert ist jedoch Timo Friedrich (Wotan Wilke Möhring), der den Mord zusammen mit Peer Sommer (Ulrich Thomsen) an Pia begangen und dann erfolgreich verdrängt hat. Bis heute. ...
Inhaltsangabe zu Das letzte Schweigen: 
Als auf den Tag genau 23 Jahre nach dem Mord an der kleinen Pia ein weiteres Mädchen am selben Tatort erschlagen wird, lähmt Entsetzen die sommerlich heiße Kleinstadtidylle. Pias trauernde Mutter Elena Lange (Katrin Sass) erinnert sich an die damalige grausige Tat ebenso wie Ex-Kommissar Krischan Mittich (Burghart Klaußner), der die Ermittlungen leitete und den Fall nie aufklären konnte. Er bittet seinen jungen Kollegen David Jahn (Sebastian Blomberg) um Hilfe, weil der offiziell zuständige Ermittler Matthias Grimmer (Oliver Stokowski) sich weigert, die Parallelen der Fälle zur Kenntnis zu nehmen. Am heftigsten erschüttert ist jedoch Timo Friedrich (Wotan Wilke Möhring), der den Mord zusammen mit Peer Sommer (Ulrich Thomsen) an Pia begangen und dann erfolgreich verdrängt hat. Bis heute. Das letzte Schweigen stammt aus dem Hause Warner Home Video.
Das letzte Schweigen Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Das letzte Schweigen:
Darsteller:
Ulrich Thomsen  , Wotan Wilke Möhring  , Katrin Saß, Burghart Klaußner, Charly Hübner, Claudia Michelsen, Oliver Stokowski, Karoline Eichhorn  , Jule Böwe, Roeland Wiesnekker  , Johannes Suhm, Sebastian Blomberg  ,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Das letzte Schweigen:
0Frank Brenner2011-02-091986 wird in der Abgelegenheit eines Weizenfeldes ein junges Mädchen vergewaltigt und ermordet. Auf den Tag genau 23 Jahre später verschwindet an der gleichen Stelle abermals ein Mädchen. Da der Täter niemals gefasst wurde, hat er vermutlich erneut zugeschlagen. Viel zu selten wagen sich hierzulande Regisseure an Kriminalstories für die große Leinwand. Krimis gehören auch in Deutschland zu den beliebtesten und erfolgreichsten Genres, doch seit einigen Jahrzehnten verbindet man mit ihnen eigentlich ausschließlich Fernsehkost. Vielleicht liegt es daran, dass man mit Spannungsstories und deutschen Drehorten immer gleich eine Fernsehästhetik assoziiert, vielleicht ist das sogar unterschwellig der Grund, warum so wenige Kinokrimis inszeniert werden. Hollywood hat damit ja keine Probleme, und sogar die Schweden, zu deren Steckenpferden ebenfalls die Knobelfälle des Bildschirms gehören, haben mit der „Millennium“-Trilogie unlängst nicht nur formal großes Kino abgeliefert. Baran bo Odar ist nun mal wieder das seltene Wagnis eingegangen, und hat mit seinem Debütfilm einen handfesten Leinwandkrimi inszeniert.
Obwohl „Das letzte Schweigen“ von Fernsehanstalten mitfinanziert wurde – aber welcher europäische Kinofilm entsteht denn heutzutage noch ohne Fernsehunterstützung? – ist er fraglos für die große Leinwand geschaffen. Das erkennt man nicht zuletzt an den grandiosen Kamerabildern, die ihre wahre Größe erst im Kino oder auf einer besonders hochwertigen Heimkinoanlage entfalten können. Auch bo Odars Inszenierung grenzt sich vom Fernseheinheitsbrei ab, hat Mut zur Langsamkeit, kann diverse Nebenstränge ausführlich beleuchten und weist eine nicht zu verachtende Spannungsdramaturgie auf. Die weiß für den Film einzunehmen und hilft dabei mit, über kleinere Unzulänglichkeiten hinwegzusehen. Denn ebenfalls in den Details kommt es zu manchen Ungereimtheiten, zu filmischen Konventionen geschuldeten Stereotypen und zu einer etwas überzogenen Problemballung bei einem zu großen Figurenensemble. Doch jene Negativposten sind alles in allem vernachlässigbar, da „Das letzte Schweigen“ eine gehörige Spannung zu erzeugen versteht. Die Story weist einige klassische Elemente eines „Whodunnits“ auf, bei dem der Zuschauer miträtseln kann, wer hinter dem zweiten Mord steckt. Der erste, in den 80er Jahren verübte, wird direkt zu Beginn des Films geschildert, hier weiß man direkt, wer der Täter ist. Doch bei der Wiederholungstat verschleiern die Macher das Gesicht des Mörders und legen einige Fährten, denen man knobelnderweise während des Films nachgehen kann. Auch die ausnahmslos hochkarätige Besetzung grenzt bo Odars Erstling von vergleichbaren Fernsehproduktionen ab. Ulrich Thomsen und Wotan Wilke Möhring spielen das Täterpaar in den 80ern, das mit den Ereignissen der Vergangenheit genauso konfrontiert wird wie Katrin Saß, die die Mutter des ersten Opfers spielt, oder Polizist Burghart Klaußner, der damals den Fall leitete und nun pensioniert ist, aber natürlich trotzdem keine ruhige Kugel schieben kann. Sie alle unterstützen diesen sehenswerten Versuch, deutsche Krimis wieder leinwandtauglich zu machen.
...
1986 wird in der Abgelegenheit eines Weizenfeldes ein junges Mädchen vergewaltigt und ermordet. Auf den Tag genau 23 Jahre später verschwindet an der gleichen Stelle abermals ein Mädchen. Da der Täter niemals gefasst wurde, hat er vermutlich erneut zugeschlagen. Viel zu selten wagen sich hierzulande Regisseure an Kriminalstories für die große Leinwand. Krimis gehören auch in Deutschland zu den beliebtesten und erfolgreichsten Genres, doch seit einigen Jahrzehnten verbindet man mit ihnen eigentlich ausschließlich Fernsehkost. Vielleicht liegt es daran, dass man mit Spannungsstories und deutschen Drehorten immer gleich eine Fernsehästhetik assoziiert, vielleicht ist das sogar unterschwellig der Grund, warum so wenige Kinokrimis inszeniert werden. Hollywood hat damit ja keine Probleme, und sogar die Schweden, zu deren Steckenpferden ebenfalls die Knobelfälle des Bildschirms gehören, haben mit der „Millennium“-Trilogie unlängst nicht nur formal großes Kino abgeliefert. Baran bo Odar ist nun mal wieder das seltene Wagnis eingegangen, und hat mit seinem Debütfilm einen handfesten Leinwandkrimi inszeniert.
Obwohl „ Das letzte Schweigen“ von Fernsehanstalten mitfinanziert wurde – aber welcher europäische Kinofilm entsteht denn heutzutage noch ohne Fernsehunterstützung? – ist er fraglos für die große Leinwand geschaffen. Das erkennt man nicht zuletzt an den grandiosen Kamerabildern, die ihre wahre Größe erst im Kino oder auf einer besonders hochwertigen Heimkinoanlage entfalten können. Auch bo Odars Inszenierung grenzt sich vom Fernseheinheitsbrei ab, hat Mut zur Langsamkeit, kann diverse Nebenstränge ausführlich beleuchten und weist eine nicht zu verachtende Spannungsdramaturgie auf. Die weiß für den Film einzunehmen und hilft dabei mit, über kleinere Unzulänglichkeiten hinwegzusehen. Denn ebenfalls in den Details kommt es zu manchen Ungereimtheiten, zu filmischen Konventionen geschuldeten Stereotypen und zu einer etwas überzogenen Problemballung bei einem zu großen Figurenensemble. Doch jene Negativposten sind alles in allem vernachlässigbar, da „ Das letzte Schweigen“ eine gehörige Spannung zu erzeugen versteht. Die Story weist einige klassische Elemente eines „Whodunnits“ auf, bei dem der Zuschauer miträtseln kann, wer hinter dem zweiten Mord steckt. Der erste, in den 80er Jahren verübte, wird direkt zu Beginn des Films geschildert, hier weiß man direkt, wer der Täter ist. Doch bei der Wiederholungstat verschleiern die Macher das Gesicht des Mörders und legen einige Fährten, denen man knobelnderweise während des Films nachgehen kann. Auch die ausnahmslos hochkarätige Besetzung grenzt bo Odars Erstling von vergleichbaren Fernsehproduktionen ab. Ulrich Thomsen und Wotan Wilke Möhring spielen das Täterpaar in den 80ern, das mit den Ereignissen der Vergangenheit genauso konfrontiert wird wie Katrin Saß, die die Mutter des ersten Opfers spielt, oder Polizist Burghart Klaußner, der damals den Fall leitete und nun pensioniert ist, aber natürlich trotzdem keine ruhige Kugel schieben kann. Sie alle unterstützen diesen sehenswerten Versuch, deutsche Krimis wieder leinwandtauglich zu machen.
(Frank Brenner)
alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Reminder, PDF-Datenblatt zu Das letzte Schweigen, DVD:
Alle Film-Daten als PDF
Diese Seite mit allen Filminfos ausdrucken
Weitere Filminfos zu Das letzte Schweigen:
Originaltitel: Das letzte Schweigen
Land / Jahr: Deutschland 2010
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Das letzte Schweigen:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews
Kommentare zu Das letzte Schweigen:
Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Schreiben Sie jetzt ein Kommentar zu dem Titel "Das letzte Schweigen".
|
|
DigitalVD-Extras zu dieser DVD Das letzte Schweigen:
Ist Ihnen ein Fehler zu dieser DVD aufgefallen? ... Fehlermeldung absenden!
Bei der Vorstellung des Titels Das letzte Schweigen handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
|