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Der große Kater
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Die Umfragewerte sind im Keller. Die Bürger protestieren. Der Bundespräsident, genannt Kater (BRUNO GANZ), steht mit dem Rücken zur Wand. Ausgerechnet in dieser kritischen Situation spinnt sein Freund und politischer Weggefährte Dr. Stotzer (ULRICH TUKUR) eine hässliche Intrige gegen ihn, und selbst seine Frau (MARIE BÄUMER) sorgt beim Staatsempfang für einen Eklat. Am schwersten wiegt jedoch, dass Katers kleiner Sohn im Sterben liegt. Gefangen in den Zwängen seines Amtes scheint der verzweifelte Vater den Ereignissen hilflos ausgeliefert. Bis er sich auf seine frühere Stärke - seine Spielernatur - zurückbesinnt. Er setzt alles auf eine Karte und trifft im politischen Machtpoker eine ganz unerwartete Entscheidung. ...
Inhaltsangabe zu Der große Kater: 
Die Umfragewerte sind im Keller. Die Bürger protestieren. Der Bundespräsident, genannt Kater (BRUNO GANZ), steht mit dem Rücken zur Wand. Ausgerechnet in dieser kritischen Situation spinnt sein Freund und politischer Weggefährte Dr. Stotzer (ULRICH TUKUR) eine hässliche Intrige gegen ihn, und selbst seine Frau (MARIE BÄUMER) sorgt beim Staatsempfang für einen Eklat. Am schwersten wiegt jedoch, dass Katers kleiner Sohn im Sterben liegt. Gefangen in den Zwängen seines Amtes scheint der verzweifelte Vater den Ereignissen hilflos ausgeliefert. Bis er sich auf seine frühere Stärke - seine Spielernatur - zurückbesinnt. Er setzt alles auf eine Karte und trifft im politischen Machtpoker eine ganz unerwartete Entscheidung. Der große Kater stammt aus dem Hause Universum Film.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Der große Kater:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der große Kater:
0Frank Brenner2011-03-09Bruno Ganz ist einer der besten deutschsprachigen Schauspieler. Das hat er über die Jahrzehnte hinweg in Dutzenden von Fernseh- und Kinorollen und immer wieder auf den Bühnen dieser Welt unter Beweis gestellt. Eigentlich müsste er so etwas wie die Idealbesetzung für die Rolle des Schweizer Staatspräsidenten sein, denn der gebürtige Züricher ist sicherlich auch der Inbegriff für einen distinguierten Gentleman, der sich, wie man es von einem Staatsoberhaupt erwarten würde, stets dem Protokoll entsprechend zu verhalten weiß. Wolfgang Panzer hat Bruno Ganz in seiner Thomas-Hürlimann-Adaption „Der grosse Kater“ in der Titelrolle des Schweizer Staatspräsidenten besetzt – und daneben gelangt. Ganz ist für die Rolle des Katers, der mit Marie Bäumer verheiratet und einen achtjährigen Sohn hat, schlichtweg viel zu alt. Auch den Charme, der seinem Charakter immer wieder zugeschrieben wird, lässt er in diesem Film weitgehend vermissen, vielleicht, weil er sich selbst in der Rolle nicht so recht wohl gefühlt hat.
Viel schlimmer ist dann aber noch, dass man zu den Ereignissen als Zuschauer nur sehr schwer einen Zugang findet. Bis zum Ende kann man sich nicht so recht im Klaren darüber sein, ob die Vorkommnisse dramatisch oder ironisch verstanden werden wollen. Für eine Politsatire fehlt es dem Stoff zwar entschieden an witzigen Seitenhieben und treffsicheren Spitzen, andererseits kann man einige der Schauspieler in ihren Rollen partout nicht ernst nehmen. Insbesondere Edgar Selge macht seinen päpstlichen Nuntius zu einer üblen Karikatur, aber auch Marie Bäumer überzeichnet die Schweizer First Lady bis jenseits der Glaubwürdigkeit. Inhaltlich ist „Der grosse Kater“ ebenfalls reichlich dünn. Die Ereignisse, die in einer ausgedehnten Rückblende geschildert werden, umkreisen den Staatsbesuch des spanischen Königspaares, den der Staatspräsident aufgrund seiner schwindenden Beliebtheit als Publicityrummel um seine Person inszenieren möchte. Intrigen hinter seinem Rücken torpedieren diese Bemühungen, Eheprobleme kommen erschwerend hinzu. Ein seltsames Gemisch einer zwar starbestückten, in ihrer Inszenierung jedoch sehr unausgewogenen Literaturverfilmung, die allenfalls für die Liebhaber des Romans interessant sein könnte.
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Bruno Ganz ist einer der besten deutschsprachigen Schauspieler. Das hat er über die Jahrzehnte hinweg in Dutzenden von Fernseh- und Kinorollen und immer wieder auf den Bühnen dieser Welt unter Beweis gestellt. Eigentlich müsste er so etwas wie die Idealbesetzung für die Rolle des Schweizer Staatspräsidenten sein, denn der gebürtige Züricher ist sicherlich auch der Inbegriff für einen distinguierten Gentleman, der sich, wie man es von einem Staatsoberhaupt erwarten würde, stets dem Protokoll entsprechend zu verhalten weiß. Wolfgang Panzer hat Bruno Ganz in seiner Thomas-Hürlimann-Adaption „Der grosse Kater“ in der Titelrolle des Schweizer Staatspräsidenten besetzt – und daneben gelangt. Ganz ist für die Rolle des Katers, der mit Marie Bäumer verheiratet und einen achtjährigen Sohn hat, schlichtweg viel zu alt. Auch den Charme, der seinem Charakter immer wieder zugeschrieben wird, lässt er in diesem Film weitgehend vermissen, vielleicht, weil er sich selbst in der Rolle nicht so recht wohl gefühlt hat.
Viel schlimmer ist dann aber noch, dass man zu den Ereignissen als Zuschauer nur sehr schwer einen Zugang findet. Bis zum Ende kann man sich nicht so recht im Klaren darüber sein, ob die Vorkommnisse dramatisch oder ironisch verstanden werden wollen. Für eine Politsatire fehlt es dem Stoff zwar entschieden an witzigen Seitenhieben und treffsicheren Spitzen, andererseits kann man einige der Schauspieler in ihren Rollen partout nicht ernst nehmen. Insbesondere Edgar Selge macht seinen päpstlichen Nuntius zu einer üblen Karikatur, aber auch Marie Bäumer überzeichnet die Schweizer First Lady bis jenseits der Glaubwürdigkeit. Inhaltlich ist „Der grosse Kater“ ebenfalls reichlich dünn. Die Ereignisse, die in einer ausgedehnten Rückblende geschildert werden, umkreisen den Staatsbesuch des spanischen Königspaares, den der Staatspräsident aufgrund seiner schwindenden Beliebtheit als Publicityrummel um seine Person inszenieren möchte. Intrigen hinter seinem Rücken torpedieren diese Bemühungen, Eheprobleme kommen erschwerend hinzu. Ein seltsames Gemisch einer zwar starbestückten, in ihrer Inszenierung jedoch sehr unausgewogenen Literaturverfilmung, die allenfalls für die Liebhaber des Romans interessant sein könnte.
(Frank Brenner)
alle Rezensionen von Frank Brenner ...
0Marina Teuscher2011-04-19Im Leben eines Politikers mag vieles für den Moment ganz einfach ausschauen. Doch das ist bei weitem nicht so. Schließlich lassen sich der Beruf und die Arbeit nicht immer miteinander vereinbaren. Dies zeigt sich am deutlichsten bei einer Position wie der des Bundespräsidenten. In dem Film „Der große Kater“ wird das Leben vom Schweizer Bundespräsidenten gezeigt. Erschienen ist die DVD vor wenigen Tagen.
Ein Mann sitzt zu Hause und arbeitet mit seinen Uhren. Es sind sehr schöne Stücke darunter. Dabei kommt er ins Philosophieren und denkt zurück an die Zeit, als er Macht besaß. Schließlich war er einmal Bundespräsident und musste gerade mit seinem Chauffeur an Passanten vorbei fahren, die seinen Wagen mit Abfällen bewerfen. In seinem Büro angekommen, gibt es zunächst eine Sitzung mit seinem Kabinett. Doch er weigert sich, seine Gesetze zurückzunehmen und verlässt wenig später die Sitzung. Auf dem Weg zu einem weiteren Termin, spricht er mit seinen Mitarbeitern. Kurze Zeit später ist er auf dem Weg zum Krankenhaus, in dem sein Sohn liegt. Dieser ist an Krebs erkrankt und freut sich natürlich über den Besuch. Von seinem Vater bekommt er an diesem Tag eine Uhr geschenkt. Dann muss sein Vater, der auch der große Kater genannt wird, wieder los. Er hat noch nicht einmal seine Ehefrau gesehen, die etwas später wieder zu ihrem Sohn kommt.
Wenig später bereitet sich die Schweiz auf den Besuch des Königspaares aus Spanien vor. Er schaut mit einem Politiker und gleichzeitigem Freund den vorbereitenden Arbeiten zu. Dabei ahnt er noch nicht, dass dies der Auftakt zu einer schweren Intrige sein soll. In den Mittelpunkt wird ausgerechnet sein krebskranker Sohn gestellt, was zu Problemen in seiner Ehe führt. Immer mehr stellt sich die Frage, was wirklich im Leben wichtig ist.
Für die Hauptrollen wurden Bruno Ganz, Ulrich Tukur und Marie Bäumer verpflichtet. Die Verantwortung für die Regie lag in den Händen von Wolfgang Panzer. Für die Komposition der Musik war Patrick Kirst zuständig.
Als Format für das Bild ist hier 16:9 Anamorph 1.78:1 gegeben.
Freigegeben wurde der Film von der FSK ab 12 Jahren. Veröffentlicht wurde der Film vor wenigen Tagen durch die Universum Film GmbH. Der im Jahr 2009 produzierte Film hat eine Laufzeit von etwa 85 Minuten.
Ausgezeichnet wurde der Film mit dem Bayerischen Filmpreis in der Kategorie für den Produzentenpreis. Zudem wurde dem Film das Prädikat besonders wertvoll verliehen.
Umfangreich fällt das Bonusmaterial aus. So gibt es zunächst die Deleted Scenes. Außerdem gibt es Interviews mit Bruno Ganz, Marie Bäumer und Dietrich Günsche. Ergänzt wird alles durch die Outtakes und den Trailer.
Es ist wirklich beeindruckend, wie hier der Spagat zwischen Privatleben und Beruf eines Politikers aufgezeigt wird. So muss er einige Haken schlagen, um sich gegen Intrigen zu wehren. Doch er wäre nicht der große Kater, wenn er das nicht hinbekommen würde. Wie wichtig jedoch manche Sachen sind, begreift er erst, als es fast zu spät ist. Ein bisschen wechselt das Bild zudem ab. Mal geht es fast ein wenig heiter zu. Doch ab und an blitzt auch die Satire durch.
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Im Leben eines Politikers mag vieles für den Moment ganz einfach ausschauen. Doch das ist bei weitem nicht so. Schließlich lassen sich der Beruf und die Arbeit nicht immer miteinander vereinbaren. Dies zeigt sich am deutlichsten bei einer Position wie der des Bundespräsidenten. In dem Film „Der große Kater“ wird das Leben vom Schweizer Bundespräsidenten gezeigt. Erschienen ist die DVD vor wenigen Tagen.
Ein Mann sitzt zu Hause und arbeitet mit seinen Uhren. Es sind sehr schöne Stücke darunter. Dabei kommt er ins Philosophieren und denkt zurück an die Zeit, als er Macht besaß. Schließlich war er einmal Bundespräsident und musste gerade mit seinem Chauffeur an Passanten vorbei fahren, die seinen Wagen mit Abfällen bewerfen. In seinem Büro angekommen, gibt es zunächst eine Sitzung mit seinem Kabinett. Doch er weigert sich, seine Gesetze zurückzunehmen und verlässt wenig später die Sitzung. Auf dem Weg zu einem weiteren Termin, spricht er mit seinen Mitarbeitern. Kurze Zeit später ist er auf dem Weg zum Krankenhaus, in dem sein Sohn liegt. Dieser ist an Krebs erkrankt und freut sich natürlich über den Besuch. Von seinem Vater bekommt er an diesem Tag eine Uhr geschenkt. Dann muss sein Vater, der auch der große Kater genannt wird, wieder los. Er hat noch nicht einmal seine Ehefrau gesehen, die etwas später wieder zu ihrem Sohn kommt.
Wenig später bereitet sich die Schweiz auf den Besuch des Königspaares aus Spanien vor. Er schaut mit einem Politiker und gleichzeitigem Freund den vorbereitenden Arbeiten zu. Dabei ahnt er noch nicht, dass dies der Auftakt zu einer schweren Intrige sein soll. In den Mittelpunkt wird ausgerechnet sein krebskranker Sohn gestellt, was zu Problemen in seiner Ehe führt. Immer mehr stellt sich die Frage, was wirklich im Leben wichtig ist.
Für die Hauptrollen wurden Bruno Ganz, Ulrich Tukur und Marie Bäumer verpflichtet. Die Verantwortung für die Regie lag in den Händen von Wolfgang Panzer. Für die Komposition der Musik war Patrick Kirst zuständig.
Als Format für das Bild ist hier 16:9 Anamorph 1.78:1 gegeben.
Freigegeben wurde der Film von der FSK ab 12 Jahren. Veröffentlicht wurde der Film vor wenigen Tagen durch die Universum Film GmbH. Der im Jahr 2009 produzierte Film hat eine Laufzeit von etwa 85 Minuten.
Ausgezeichnet wurde der Film mit dem Bayerischen Filmpreis in der Kategorie für den Produzentenpreis. Zudem wurde dem Film das Prädikat besonders wertvoll verliehen.
Umfangreich fällt das Bonusmaterial aus. So gibt es zunächst die Deleted Scenes. Außerdem gibt es Interviews mit Bruno Ganz, Marie Bäumer und Dietrich Günsche. Ergänzt wird alles durch die Outtakes und den Trailer.
Es ist wirklich beeindruckend, wie hier der Spagat zwischen Privatleben und Beruf eines Politikers aufgezeigt wird. So muss er einige Haken schlagen, um sich gegen Intrigen zu wehren. Doch er wäre nicht der große Kater, wenn er das nicht hinbekommen würde. Wie wichtig jedoch manche Sachen sind, begreift er erst, als es fast zu spät ist. Ein bisschen wechselt das Bild zudem ab. Mal geht es fast ein wenig heiter zu. Doch ab und an blitzt auch die Satire durch.
(Marina Teuscher)
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Weitere Filminfos zu Der große Kater:
Originaltitel: Der große Kater
Land / Jahr: Deutschland 2008
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Der große Kater:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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