Fair Game
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Valerie Plames (Naomi Watts) Leben könnte nicht perfekter sein: Sie ist glücklich verheiratet mit Joe (Sean Penn), hat zwei entzückende Kinder und einen sicheren Job bei einer US-Behörde. Nicht einmal ihre engsten Freunde ahnen, dass Valerie ein Doppelleben als hochrangige CIA-Agentin führt. Bei einem Undercover-Einsatz deckt sie gemeinsam mit Ihrem Ehemann eine brisante Propagandalüge der Bush-Regierung auf. Bestürzt folgt Joe seinem Gewissen und veröffentlicht die Erkenntnisse. Die Folgen sind fatal: Valerie wird durch eine gezielte Indiskretion enttarnt, ihre Ehe droht zu zerbrechen, und sie gerät ins Kreuzfeuer aufgebrachter Medien und gefährlicher Terroristen. ...
Inhaltsangabe zu Fair Game: 
Valerie Plames (Naomi Watts) Leben könnte nicht perfekter sein: Sie ist glücklich verheiratet mit Joe (Sean Penn), hat zwei entzückende Kinder und einen sicheren Job bei einer US-Behörde. Nicht einmal ihre engsten Freunde ahnen, dass Valerie ein Doppelleben als hochrangige CIA-Agentin führt. Bei einem Undercover-Einsatz deckt sie gemeinsam mit Ihrem Ehemann eine brisante Propagandalüge der Bush-Regierung auf. Bestürzt folgt Joe seinem Gewissen und veröffentlicht die Erkenntnisse. Die Folgen sind fatal: Valerie wird durch eine gezielte Indiskretion enttarnt, ihre Ehe droht zu zerbrechen, und sie gerät ins Kreuzfeuer aufgebrachter Medien und gefährlicher Terroristen. Fair Game stammt aus dem Hause Universal Pictures Germany.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Fair Game:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Fair Game:
0Frank Brenner2011-03-18Irgendwie scheint es nur ein kleiner Schritt zu sein von den Spionagephantasien eines Robert Ludlum zu den Politthrillern, die das wahre Leben geschrieben hat und die um den US-Angriffskrieg gegen den Irak kreisen. Nachdem der zweifache Ludlum-Regisseur Paul Greengrass („Die Bourne Verschwörung“, „Das Bourne Ultimatum“) mit „Green Zone“ einen erschreckend ernüchternden Film über die Kriegsstrategie im Irak gedreht hatte, legt nun auch sein damaliger Produzent und „Die Bourne Identität“-Macher Doug Liman nach. „Fair Game“ ist sein Blick auf den Bush-Krieg, der nach der anfänglichen 9/11-Hysterie schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden war. Während Greengrass bei seinem Irak-Film die Actionelemente betonte, sind Doug Liman hier nun die Verstrickungen hinter den Kulissen wichtig – „Fair Game“ spielt zu weiten Teilen nicht auf dem Kriegsschauplatz im Irak, sondern auf US-Boden, wo von den Politikern einige fatale Entscheidungen getroffen wurden.
In „Fair Game“ kombiniert Doug Liman die Informationen, die von Joseph Wilson in „The Politics of Truth“ und von Valerie Plame in „Fair Game“ zusammengetragen wurden. Beide waren in entscheidenden Positionen tätig, als George W. Bush 2003 den Krieg gegen den Irak in seinem „Kampf gegen den Terror“ erklärte, und damit rechtfertigte, dass Saddam Hussein an der Entwicklung einer Atombombe arbeite. Joe Wilson, der im Film von Sean Penn dargestellt wird, kannte allerdings die Wahrheit hinter dieser Regierungserklärung, die sich immerhin auf ihn als Experten stützte. Wilson wusste, dass die Wahrheit hier manipuliert wurde und ging mit seinem Wissen an die Öffentlichkeit. Das führte zur unrühmlichen Enttarnung seiner Ehefrau Valerie Plame, im Film Naomi Watts, womit man im Weißen Haus Familie Wilson diskreditieren und damit Joes Aussagen in Zweifel stellen wollte. Der Lauf der Zeit hat gezeigt, dass ein langer Atem und ein beherztes Auftreten die Wahrheit durchaus ans Tageslicht fördern und gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner wie die US-Regierung bestehen können. Doug Liman hat die Ereignisse aus der sehr persönlichen Sicht des Ehepaares Wilson-Plame rekonstruiert und daraus einen Politthriller geschaffen, auf den Costa-Gavras oder Sydney Pollack stolz sein können. Auch wenn Valerie Plame ihr Leben als CIA-Agentin im Geheimen lebte und nur einige wenige Auserwählte an dieser Doppelexistenz teilhaben ließ, macht Liman daraus keine abgehobene James-Bond-Story, sondern bleibt durchweg bodenständig und authentisch. So werden nicht nur die Sorgen und Ängste der Frau um den Zusammenhalt ihrer Familie und das leibliche Wohl ihrer beiden kleinen Kinder nachvollziehbar, als vielmehr das dicke Fell und das diplomatische Geschick in den Mittelpunkt gerückt, das Agenten tatsächlich an den Tag legen müssen.
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Irgendwie scheint es nur ein kleiner Schritt zu sein von den Spionagephantasien eines Robert Ludlum zu den Politthrillern, die das wahre Leben geschrieben hat und die um den US-Angriffskrieg gegen den Irak kreisen. Nachdem der zweifache Ludlum-Regisseur Paul Greengrass („Die Bourne Verschwörung“, „Das Bourne Ultimatum“) mit „Green Zone“ einen erschreckend ernüchternden Film über die Kriegsstrategie im Irak gedreht hatte, legt nun auch sein damaliger Produzent und „Die Bourne Identität“-Macher Doug Liman nach. „ Fair Game“ ist sein Blick auf den Bush-Krieg, der nach der anfänglichen 9/11-Hysterie schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden war. Während Greengrass bei seinem Irak-Film die Actionelemente betonte, sind Doug Liman hier nun die Verstrickungen hinter den Kulissen wichtig – „ Fair Game“ spielt zu weiten Teilen nicht auf dem Kriegsschauplatz im Irak, sondern auf US-Boden, wo von den Politikern einige fatale Entscheidungen getroffen wurden.
In „ Fair Game“ kombiniert Doug Liman die Informationen, die von Joseph Wilson in „The Politics of Truth“ und von Valerie Plame in „ Fair Game“ zusammengetragen wurden. Beide waren in entscheidenden Positionen tätig, als George W. Bush 2003 den Krieg gegen den Irak in seinem „Kampf gegen den Terror“ erklärte, und damit rechtfertigte, dass Saddam Hussein an der Entwicklung einer Atombombe arbeite. Joe Wilson, der im Film von Sean Penn dargestellt wird, kannte allerdings die Wahrheit hinter dieser Regierungserklärung, die sich immerhin auf ihn als Experten stützte. Wilson wusste, dass die Wahrheit hier manipuliert wurde und ging mit seinem Wissen an die Öffentlichkeit. Das führte zur unrühmlichen Enttarnung seiner Ehefrau Valerie Plame, im Film Naomi Watts, womit man im Weißen Haus Familie Wilson diskreditieren und damit Joes Aussagen in Zweifel stellen wollte. Der Lauf der Zeit hat gezeigt, dass ein langer Atem und ein beherztes Auftreten die Wahrheit durchaus ans Tageslicht fördern und gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner wie die US-Regierung bestehen können. Doug Liman hat die Ereignisse aus der sehr persönlichen Sicht des Ehepaares Wilson-Plame rekonstruiert und daraus einen Politthriller geschaffen, auf den Costa-Gavras oder Sydney Pollack stolz sein können. Auch wenn Valerie Plame ihr Leben als CIA-Agentin im Geheimen lebte und nur einige wenige Auserwählte an dieser Doppelexistenz teilhaben ließ, macht Liman daraus keine abgehobene James-Bond-Story, sondern bleibt durchweg bodenständig und authentisch. So werden nicht nur die Sorgen und Ängste der Frau um den Zusammenhalt ihrer Familie und das leibliche Wohl ihrer beiden kleinen Kinder nachvollziehbar, als vielmehr das dicke Fell und das diplomatische Geschick in den Mittelpunkt gerückt, das Agenten tatsächlich an den Tag legen müssen.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Fair Game:
Originaltitel: Fair Game
Land / Jahr: USA 2010
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Fair Game:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Audiokommentar mit Valerie Plame-Wilson und Joe Wilson, B-Roll, TV-Spots
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