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TECHNISCHE DATEN
zu Vendetta – Die Gangs von New Orleans

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: DVD
Medium: DVD
Genre: Historienfilm
Bildformat:
16:9 Widescreen
Tonformat:
D: Dolby Digital 5.1
E: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Anbieter:
mediacs AG
EAN-Code:
0401357549849 / 0401357549849
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Vendetta – Die Gangs von New Orleans

Vendetta – Die Gangs von New Orleans bestellen
Titel:

Vendetta – Die Gangs von New Orleans

Regie:

Nicholas Meyer

Laufzeit:
113 Minuten
Genre:
Historienfilm
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 07.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Vendetta – Die Gangs von New Orleans:


New Orleans 1890. Im Hafen der Stadt kommen Schiffe mit tausenden italienischen Einwanderern an, die vor der Hungersnot in das Land ihrer Träume geflüchtet sind. Über die Docks und die Märkte herrscht ein Landsmann von ihnen, Joseph Macheca. Sein Geschäftsimperium weckt die Gier des Baumwollhändlers James Houston. Der skrupellose Geschäftsmann schmiedet gemeinsam mit dem Bürgermeister ein tödliches Komplott. Als der Polizeichef erschossen wird, sollen die Italiener die Schuldigen sein. Folter, Erpressung, Falschaussagen – der Prozess ist ein abgekartetes Spiel und trotzdem: Die Geschworenen sprechen die neun Angeklagten frei. Dieses Urteil wird der aufgehetzte Mob niemals akzeptieren. Nur ein Wort, aber eine ungeheuerliche Anschuldigung – Mafia. Wie eine korrupte Stadt den amerikanischen Traum italienischer Einwanderer in einen Albtraum verwandelte. Vendetta – Die Gangs von New Orleans stammt aus dem Hause mediacs AG.


Vendetta – Die Gangs von New Orleans Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Vendetta – Die Gangs von New Orleans:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Vendetta – Die Gangs von New Orleans:
New Orleans 1890. Gaspare Marchesi und seine Familien erreichen zusammen mit hunderten anderen Italienern das gelobte Land. Kaum angekommen werden sie mit den Regeln vertraut gemacht. Es gibt die Familie Mantranga, welche den französischen Markt in ihrer Hand hat, und es gibt die Familie Provenzano zu der die Dockarbeiter gehören. Die beiden "Familien" gehen sich aus dem Wege und keine traut der anderen über den Weg, man pflegt ein gesundes Misstrauen. Teile der Einnahmen fallen als Standgebühr an die Mantrangas und nach fünf Jahren gehört der Stand der Familie Marchesi. Über beide, Dockarbeiter wie Marktverkäufer, und die Einhaltung der Regeln wacht und herrscht Joseph Macheca. Sein Gegenpart auf Seiten des Gesetzes ist Chief Hennessey der Chef der örtlichen Polizei. Er nimmt zwar von beiden Familien, wirklich korrupt oder gar käuflich ist er hingegen nicht, behält immer ein gutes Stück Objektivität und bei den großen Dingen den Blick für Recht und Gesetz. So schließt er sich dann auch nicht der Gruppe um den Baumwollhändler James Houston und Bürgermeister Shakespeare, die Macheca entmachen wollen um selber die Kontrolle über Dock und französischen Markt zu erlangen und das Eindämmen der "Itakerwelle", die ihrer Meinung nach außer Kontrolle geraten ist. Also intrigieren der Bürgermeister und Houston auf andere Art und Weise. Sie stellen sich scheinbar auf Seiten der Provenzanos, bieten ihnen eine Partnerschaft an und provozieren so einen "Familienstreit" unter den Italienern. Der Bevölkerung verkäuft man das ganze als Kampf gegen die Mafia und für ihre "Rechte", nehmen Ihnen die Italiener doch die Arbeitsplätze weg. In dieser explosiven, aufgeheizten Stimmung wird Chief Hennessey ermordert. Schnell stehen die Schuldigen fest. Es sind neun Italiener. Unter Ihnen Gaspar und sein Vater. Alles spricht gegen die Neun, keine Alibis, nur Belastungszeugen, Streit zwischen den "Familien" und die Entlastungszeugen sind verschwunden...

Zwischen alldem erlebt Gaspare noch die erste zarten Schmetterlinge im Bauch.

Zugegebenermaßen, die Inhaltsangabe klingt nicht wie die eines leicht verdaulichen Filmes, den man sich mal so Zwischendurch anschaut, aber erstaunlicherweise gelingt es. Gut, ich wusste, anhand der Inhaltsangabe der DVD, der Film ist keine Komödie, aber danach stand mir eh nicht der Kopf an diesem Abend und so ließ ich mich einfach überraschen was da denn kommt. Und siehe da so "schwer" wie ich dachte war der Film gar nicht. Die Geschichte die er erzählt, war von vorne bis hinten logisch, nie wirklich vorhersehbar, was der geschickten Wahl der Erzählperspektive zu verdanken war, komplex und hatte den nötigen Tiefgang, so dass kein Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit aufkommt, die zwingen notwendig ist, schließlich wurde hier ein reales Geschehen verfilmt.

Zu diesem realen Geschehen gehört in diesem Fall nun mal auch die Gewalt, psychischer wie physischer Art, und so ist es nur richtig diese Kurz, prägnant und heftig zu zeigen. So kann sich der Zuschauer hineindenken in die explosive Stimmung, die damals geherrscht haben muss, als keiner mehr dem anderen wirklich vertrauen konnte und das Gleichgewicht aus geben und nehmen aus der Balance war, als die alte Ordnung zu zerfallen begann und eine neue im Entstehen war. Die neue Ordnung allerdings konnte hier nur aus der Gewalt heraus entstehen. Sicherlich war die alte Ordnung nicht das was wir heute als demokratisch oder frei bezeichnen würden, nur das war die "neue" auch nicht, wurde doch nicht weniger als eine komplette Bevölkerungsgruppe in Teilen ausgelöscht, diskriminiert und arbeitslos. Was vorher mit den Sklaven geschehen war, geschah jetzt mit den Italienern. Man mag meinen so was würde heute nicht mehr passieren, die Zeiten in denen Gewalt regierte seien vorbei und das mag für das große Ganze gelten, aber sind vielleicht die Mittel nicht einfach subtiler geworden oder das Interesse verflacht, weil man mit den Gebieten in denen die Gewalt regiert nichts zu tun hat, da man im Vorort wohnt? Und wer jetzt meint, das sei Amerika, der sollte vielleicht mal auch an Deutschland denken. Und dass dies Vergangenheit ist, heißt ja nicht, das es nicht mehr aktuell ist. Vielleicht ist es sogar aktueller denn je. Daher steht das Epos hier durchaus bei aller Ähnlichkeit nicht im Schatten von eines Epos wie es Martin Scorsese "Gangs of New York" ist. Beschreibt Scorsese die Geburt einer Stadt aus der Gewalt heraus, so wird hier von Nicholas Meyer eher das "Sterben" einer Stadt und ihrer bisherigen Ordnung beschrieben.

Doch auch ohne diese Interpretationen funktioniert der Film. Er ist durchweg spannend und bietet alles, was von guter, gehobener Unterhaltung verlangt werden kann. Angefangen bei den exzellenten Schauspielern, die leider in der ein oder anderen Nebenrolle etwas blass bleiben, bis hin zu Schnitt, Kameraführung und Dramaturgie. Hier wurde an nichts gespart und logische Löcher sind mir keine aufgefallen. HBO hat es also mal wieder geschafft eine Fernsehproduktion durchaus auf Hollywoodstandard zu heben und so kann das Zeichen HBO auf einer DVD eines Fernsehfilmes schon fast als Gütezeichen dienen.

Noch ein Wort zu der ungewöhnlichen Erzählperspektive. Der Film wird aus der Sicht von Gaspar erzählt, springt aber hie und da in die dritte Person eines außenstehenden Erzählers. Dies erlaubt es dem Zuschauer Erklärungen zu liefern, die notwendig sind um das Verhalten einzelner Personen zu erklären. Trotzdem weiß der Zuschauer in den entscheidenden Momenten nie mehr als Gaspare selber und so nimmt ihn jede Wendung auch wieder mit in das Neue und nur langsam erkennt dann auch der Zuschauer, welche Folgen alles Handeln haben wird und das einzig und alleine Gewalt als Ausweg bleibt, den Recht und Gesetz werden zwar durchgesetzt, sind aber vorher so mit Füßen getreten worden und so polarisierend Stimmung gemacht worden, dass die Bewohner einfach das Recht beanspruchen könnten, Recht und Gesetz selber in die Hand nehmen zu können. Der Kreis zu den obigen Interpretationen schließt sich hier.

Die oben erwähnten blassen Leistungen des ein oder anderen Nebendarstellers retten dafür allen voran Christopher Walken als Baumwollhändler James Housten und für mich besonders imponierend.

Wer Epen wie Gangs of New York, Once upon a time in America und so weiter liebt, der mag sicher auch diesen Film, alle anderen sollten mal einen Blick drauf werfen und vielleicht entdecken sie dabei auch den Bezug zu heute. ()

alle Rezensionen von Eric Hoch ...
4 von 50
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Vendetta – Die Gangs von New Orleans
Medien-Typ: DVD
Kommentare:

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