WERBUNG
BEWERTUNG UNSERER BESUCHER
für Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme
0,0
Bewertung für Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die KinofilmeBewertung für Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die KinofilmeBewertung für Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die KinofilmeBewertung für Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die KinofilmeBewertung für Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme

JA  |  NEINFEATURES
Keine BiografienBiografien
Biographien
kein Close Captioning / UntertitelUntertitel
Close Captioning
keine FotogalerieFotogalerie
Fotogalerie
Interaktives Menükein interaktives Menü
Interaktives Menü
Interviewskeine Interviews
Interviews
SzenenanwahlSzenenanwahl
Kapitelanwahl
Kein Making Of Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die KinofilmeMaking Of Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme
Making Of
Menu mit SoundKein Menu mit Sound
Menü mit Sound
Kein MusikvideoMusikvideo
Musikvideo
Kein Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme TrailerGrosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme Trailer
Trailer zum Film
Keine TrailershowTrailershow
Trailershow
TECHNISCHE DATEN
zu Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 6 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Schuber
Anbieter:
Alive AG
Label:
ARD Video
EAN-Code:
4031778160043 / 4031778160043
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Drama > DVD > Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme

Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme

Titel:

Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme

Label:

ARD Video

Regie:

Bernhard Sinkel

Laufzeit:
793 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

Neu oder gebraucht kaufen - bei eBay.de! Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme bestellen



Kaufen, Bestellen oder Ausleihen: Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme DVD

23,99 Amazon.de - Günstige Preise bei DVD, Blu-ray, Musik ... Bestellen bei Amazon Bestellen bei Amazon
ab 5,90 € Video Buster - DVD Verleih per Post Ausleihen bei Video Buster Ausleihen bei Video Buster
ab 1,00 € eBay - Neue und gebrauchte Filme Ersteigern bei ebay.de Ersteigern bei ebay.de
Alle Preise gelten inkl. Mwst. zzgl. Versandkosten!
Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme:


Lina Braake: Als der Eigentümer, der der 81-jährigen Lina Braake lebenslanges Wohnrecht in seinem Haus eingeräumt hatte stirbt, geht das Eigentum des Hauses an eine Bank über, die mit Sanierungsarbeiten beginnt und Lina Braake ins Altenheim abschiebt. Sehr erbost darüber lernt die alte Frau im Altenheim den 84-jährigen pensionierten Bankkaufmann Gustav Härtlein kennen, der wegen Betrügereien entmündigt worden ist. Gustav ist der richtige Partner für Lina, um sich an der Bank zu rächen. Gustav überzeugt Lina davon die letzten Lebensjahre besser in einem Landhaus auf Sardinien zu verbringen. Gemeinsam planen sie einen Kreditbetrug an der Bank. Berlinger: Der indutrielle Lukas Berlinger bleibt als kriegswichtiger Wissenschaftler vom Dienst an der Waffe verschont. Er verabscheut die Nazis und überträgt deshalb seine Fabriken seinm Freund Roeder, der Mitglied der NSDAP ist. Nach der Verhaftung Berlingers Frau Marlit durch die Gestapo flieht Berlinger und kehr erst in den 1960er Jahren nach Deutschland zurück - und trifft Roeder wieder… Der Mädchenkrieg: Der Mädchenkrieg erzählt die Geschichte einer deutschen Familie in Prag, in den Jahren 1936 bis nach 1945. Jahre, in denen in Europa und der ganzen Welt der Teufel los war und die Hölle sich von Deutschland aus verbreitete. Taugenichts: Ein junger freiheitsuchender Mann entflieht der Anpassung gen Süden. In der Nähe von Wien arbeitet er an einem Schloss lustlos als Gärtner und Zolleinnehmer. Er verliebt sich in die Portiers-Tochter Auriele, die er für eine Gräfin hält. Sein Weg führt ihn nach Italien, wo er von den Bewohnern eines Schlosses für ein Mädchen gehalten wird. Dort erfährt er von brotlosen Künsten. Nach einigen Abenteuern kehrt er schließlich nach Österreich zu seiner Geliebten zurück und schlägt eine bürgerliche Laufbahn als Besitzer einer Dampfmühle ein, weil die Gesellschaft einen Anarchisten nicht gewähren lassen will. Kaltgestellt: Seitdem seine Frau ihn verlassen hat, joggt Berufsschullehrer Brasch jeden Morgen durch Berlins Straßen und scheitert regemäßig beim Rennen gegen die S-Bahn, während seine 12-jährige Tochter Anna das Frühstück bereitet. Der Schüler Kapuste, der sich von dem V-Mann Körner als Spitzel für den Verfassungsschutz hat anwerben lassen, um Brasch zu bespitzeln, nimmt sich eines Morgens sein leben, was für den Verfassungschutz lediglich eine Panne darstellt. Als Brasch die Umstände des Selbstmords zugespielt werden, wird er von Körner unter Druck gesetzt, der mit seinem Vorgesetzten einen Skandal in letzter Minute vermeiden kann. Der Kinoerzähler: Seine Frau und seine Geliebte lieben den filmbesessenen Kauz, der mit seinem Enkel Paul an der Hand im Apollo-Kino als Kinoerzähler die Stummfilme den Zuschauern näher bringt. Als der Teilhaber des Lichtspielhauses auf Klangfilm umrüstet stirbt sein Beruf aus…. Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme stammt aus dem Hause Alive AG.


Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme:
Bernhard Sinkels sechs Kinofilme in der Reihe „Große Geschichten“ auf DVD
Sozialkritische Geschichten aus einer bewegten Zeit

Der 1940 in Frankfurt am Main geborene Regisseur, Autor und Produzent Bernhard Sinkel zählt zu den prägenden Regisseuren des Neuen Deutschen Films und ist einer der wichtigsten Autorenfilmer. Dennoch stand er immer im Schatten seiner bekannteren Kollegen wie Volker Schlöndorff, Wim Wenders oder Rainer Werner Fassbinder. Sinkels wenige Produktionen für Film und Fernsehen haben als zeit- und gesellschaftskritische Werke in einer bewegten Zeit während des Deutschen Herbstes viel Beachtung gefunden. Neben Operninszenierungen, Romanen, Fernsehserien („Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“, „Väter und Söhne“, „Hemingway“) umfasst Sinkels Werk sechs preisgekrönte Kinofilme, die zum Teil zusammen mit Alf Brustellin entstanden. Sie sind teilweise thematisch in die damalige Zeit eingebunden, jedoch mit ihren zeitlosen Aussagen auch heute noch aktuell. In der Reihe „Große Geschichten“ bringt Studio Hamburg eine Box mit sämtlichen sechs Kinofilmen Bernhard Sinkels heraus. Bis auf „Der Kinoerzähler“ (1992) entstanden sie alle in den gesellschaftliche turbulenten 1970er Jahren. Diese Zustände mit der Angst vor einem Überwachungsstaat, Radikalenerlass und Berufsverboten kommen am deutlichsten in „Kaltgestellt“ zum Ausdruck. Zu jedem Film nimmt Bernhard Sinkel in halbstündigen Interviews ausführlich Stellung. Ohne diesen dreistündigen Bonus beträgt die Laufzeit der Filme etwa 619 Minuten.

In „Lina Braake“ (1974) geht es darum, wie ernst ältere Menschen in unserer Gesellschaft genommen werden. Die 81-jährige Lina Braake, unvergleichlich dargestellt von Lina Carstens, lebt in einem Mietshaus, in dem sie durch den Eigentümer ein lebenslanges Wohnrecht eingeräumt bekommen hat. Als dieser stirbt und Schulden hinterlässt, gehört das Haus der Bank. Sie beginnt mit der Sanierung des Hauses und verfrachtet Lina Braake in ein Altenheim. Die lernt hier den 84-jährigen Gustaf Härtlein (Fritz Rasp) kennen, der wegen einiger Bankbetrügereien entmündigt ist. Er ist genau der Richtige für Lina Braake, um sich an der Bank zu rächen. Durch einen cleveren Kreditbetrug gelingt es den beiden, sich für den Lebensabend ein Haus auf Sardinien zu finanzieren.

„Berlinger - Ein deutsches Abenteuer“ (1975) erzählt von dem für den Krieg wichtigen Wissenschaftler Berlinger (Martin Benrath), der die Fabrik seines Vaters im Stich lässt und sich ein Flugzeug kauft, um das Fliegen zu erlernen. Sein Jugendfreund Roeder (Peter Ehrlich) übernimmt die Leitung der Fabrik und bekommt von der NSDAP den Auftrag, Berlinger zu zähmen. Doch der ist bereits mit dem Flugzeug entflogen. 1968 kehrt er nach Deutschland zurück und möchte in der Fabrikruine seines Vaters Luftschiffe bauen. Roeder ist inzwischen Senator und plant eine Freizeitstadt auf dem Fabrikgelände. Es kommt zu einer irrationalen Auseinandersetzung der einstigen Jugendfreunde.

In Bestseller-Verfilmung „Der Mädchenkrieg“ (1977) ziehen die drei Töchter des Kaufmanns Sellmann (Hans Christian Blech), Christine (Antonia Reininghaus), Sophie (Adelheid Arndt) und Katharina (Katherine Hunter) 1936 mit ihrem Vater von Dessau nach Prag, der dort eine Stellung als Bankdirektor angenommen hat. Der Film begleitet das neue Leben der drei Frauen vor dem Hintergrund der deutschen Besatzung und des Zweiten Weltkrieges über einen Zeitraum von zehn Jahren. Christine heiratet den tschechischen Fabrikanten Jan Amery (Matthias Habich), bleibt nach dem Scheitern der Ehe eine erfolgreiche Geschäftsfrau und kollaboriert mit den Nazis. Sophie studiert Gesang und wird von einem jungen Musiker verehrt, liebt aber heimlich ihren Schwager Jan und flüchtet vor dieser Liebe ins Kloster. Katharina schließt sich einem kommunistischen Widerstandskämpfer in den Untergrund an.

Inspiriert von Eichendorffs Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ inszenierte Sinkel 1977 seinen mit mehreren Preisen ausgezeichneten Film „Taugenichts“, dargestellt von Jacques Breuer. Er will der Gesellschaft entfliehen und landet in einem Schloss bei Wien, arbeitet dort als Gärtner und Zolleintreiber. Er verliebt sich in die hübsche vermeintliche Gräfin Aurelie (Sybill Schreiber) und zieht weiter nach Italien. Hier wird er für ein Mädchen gehalten und kehrt nach einigen Abenteuern wieder zur Geliebten in Österreich zurück, um eine bürgerliche Laufbahn als Besitzer einer Dampfmühle einzuschlagen. „Kaltgestellt“ (1980) nimmt unmittelbar Bezug auf die gesellschaftlichen Vorgänge während der terroristischen Bedrohung in den 1970er Jahren. Der Berufsschüler Kapuste (Frank Schendler) begeht Selbstmord, nachdem von dem V-Mann des Verfassungsschutzes Körner (Martin Benrath) angeworben wurde, seine Mitschüler auszuspionieren. Körner versucht nun, den Lehrer Brasch (Helmut Griem) als V-Mann zu gewinnen. Der ist empört und geht mit seinen Informationen an die Öffentlichkeit. Das löst jedoch keinen Skandal aus, sondern Brasch wird entlassen und Körner suspendiert. Bevor der sich nach Ost-Berlin absetzt, übergibt er Brasch noch seine Dossiers. Durch Mitwissen und den Besitz der Dokumente wird Brasch jetzt zum Staatsfeind. Seine Wohnung wird durchsucht und er verliert das Sorgerecht für seine Tochter Ann (Meret Becker). Derart bedrängt nimmt Brasch Kontakt mit Senator Röder (Hans-Günther Martens) auf, doch das Treffen wird überwacht und Brasch muss fliehen. Seine kurze Liebesaffäre mit der französischen Journalistin Francoise (Angelina Molina) lockert die Geschichte etwas auf. Der Film ist hochaktuell und bedient sich Metaphern von „Der Dialog“ und „Das Leben der anderen“.

Eine Hommage ans Kino, besonders in der Übergangszeit vom Stumm- zum Tonfilm ist Sinkels jüngster Kinofilm „Der Kinoerzähler“ von 1992 nach dem Roman von Gert Hofmann. Wenn der Kinoerzähler (Armin Mueller-Stahl) mit seinem Enkel Paul (Andrej Jautze) an seinen Arbeitsplatz im Apollo-Kino geht, wo er den Zuschauern mit seiner Violine die Stummfilmgeschichten auf der Leinwand erklärt, fühlt er sich wie ein großer Künstler. Seine Frau und seine Geliebte dagegen sehen in ihm eher einen filmbesessenen Kauz. Als der Kinobesitzer Theilhaber (Martin Benrath) eines Tages sein Lichtspielhaus auf Klangfilm umrüstet, werden die sprechenden Bilder zum Todfeind des Kinoerzählers und sein Beruf wird überflüssig. Nach dem Einzug der Nazis in das Städtchen hofft Pauls Großvater, dass der deutsche Stummfilm wieder aufleben wird. Herr Theilhaber ist plötzlich spurlos verschwunden und das Kino geht durch eine Unachtsamkeit im Flammenmeer unter. Mit Eva Mattes, Otto Sander, Udo Samel und dem Ost-Winnetou Gojko Mitic sind auch die weiteren Rollen hervorragend besetzt. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
0 von 50
1


Weitere Filminfos:

Originaltitel: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews
Kommentare:

Weitere Filme von Bernhard Sinkel:
Weitere Titel im Genre Drama:
DVD Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme kaufen Grosse Geschichten 36: Bernhard Sinkel - Die Kinofilme
DVD Grosse Geschichten: Die Bertinis kaufen Grosse Geschichten: Die Bertinis
DVD Grosse Geschichten: Draußen vor der Tür kaufen Grosse Geschichten: Draußen vor der Tür
DVD Grosse Geschichten: Die Elsässer kaufen Grosse Geschichten: Die Elsässer
DVD Grosse Geschichten 82: Das Klavier kaufen Grosse Geschichten 82: Das Klavier
DVD Grosse Geschichten 70 - Columbus 64 kaufen Grosse Geschichten 70 - Columbus 64
DVD Grosse Geschichten 47: Draußen vor der Tür kaufen Grosse Geschichten 47: Draußen vor der Tür
DVD Grosse Geschichten 46: Hemingway kaufen Grosse Geschichten 46: Hemingway
Weitere Filme von Alive AG:
Weitere Filme vom Label ARD Video: