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TECHNISCHE DATEN
zu Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben

RC 2 FSK Info fehlt
DVD-Typ: 1 x DVD
Medium: DVD
Genre: Tragikomödie
Bildformat:
16:9 (2.40:1) anamorph
Tonformat:
Thai: Dolby Digital 2.0
Verpackung: Digipak
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
4250128406949 / 4250128406949
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben

Titel:

Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben

Regie:

Apichatpong Weerasethakul

Laufzeit:
99 Minuten
Genre:
Tragikomödie
FSK:
oA
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben:


Der schwer kranke Uncle Boonmee beschließt, seine letzten Tage im Kreis seiner Verwandten auf seinem Landgut im Nordosten Thailands zu verbringen. Dort erscheint ihm der Geist seiner verstorbenen Frau und auch sein lang verschollen geglaubter Sohn kehrt nach Hause zurück, allerdings nicht in menschlicher Form. Um mit sich und seiner Krankheit ins Reine zu kommen, unternimmt Uncle Boonmee zusammen mit seiner Familie einen Marsch durch den Dschungel. Ziel der Reise ist eine geheimnisvolle Höhle - der Ort seiner ersten Geburt. Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben stammt aus dem Hause Lighthouse Home Entertainment GmbH & Co. KG.


Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben:
In der europäischen Kunstszene weiß man den Namen des thailändischen Regisseurs und Künstlers Apichatpong Weerasethakul inzwischen stolperfrei auszusprechen: Seine Kunstprojekte und Kinofilme erhielten internationale Anerkennung und brachten Weerasethakul zahlreiche Preise ein. Sein Film „Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben", der nun auf DVD erscheint, gewann 2010 im Rahmen des Wettbewerbs der 63. Filmfestspiele von Cannes die Goldene Palme.

Bei dem Film handelt es sich um eine Art Fantasyfilm, der die Seelenwanderung zum Thema hat. Es wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der sich zum Sterben in ein Haus am Rande eines Waldes niederlässt, wo er Besuch von den Geistern seiner verstorbenen Verwandten erhält. Auch sein vor langer Zeit verschollener Sohn taucht wieder auf, in der nicht menschlichen Gestalt eines freundlichen, komplett behaarten Affengeistes. Boonmee setzt sich mit den Ursachen seiner Krankheit auseinander und schließlich folgt die Familie dem Geist der Verstorbenen in den Dschungel zu einer mysteriösen Berghöhle, die Boonmee als Geburtsort seines ersten Lebens wiedererkennt

Seit Ingmar Bergman ist es keinem Regisseur ein derart komplexer Film über Tod und Sterben gelungen. Der Film stellt mit einer urtümlichen Erzählweise und freundlichen Geisterwesen die europäischen Sehgewohnheiten auf den Kopf. Es keine Handlung im eigentlichen Sinne. Nur einzelne Szenen, die sich auf lyrische Weise zu einer Art Dschungelgedicht zusammensetzen. Gelassenheit zeichnet den ganzen Film aus, seine Figuren wie auch die Inszenierung. Doch trotz seiner Sperrigkeit und einer nur schwer entwirrbaren Glaubens- und Lebenswelt, von der Weerasethakul in seinem knapp zweistündigen Film erzählt, schafft er es mühelos seine Zuschauer in seine Realität mitzunehmen. Genau das ist es, was den Film so einmalig macht.

Fazit: Ein Kunstfilm von seltener Anmut und bestechender Fremdheit.

Randnotiz: Der Film wird in der thailändischen Originalfassung (Dolby Digital 2.0 Stereo) mit deutschen Untertiteln und einem guten Widescreen-Bild (2.40:1 – anamorph) auf DVD präsentiert. Als Boni gibt es leider nur den Trailer. Hier hätte man sich schon ein Interview mit dem Regisseur gewünscht. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben

"Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben" ist einer dieser Filme, deren Geschichte man kaum wirklich beschreiben kann. Sicher, der Titel impliziert eine ganz bestimmte Richtung, aber in diese geht der Film augenscheinlich kaum, wenngleich das Motiv des Wiedergeborenwerdens immer wieder in ihm auftaucht. Auch das Cover, welches ein seltsames Wesen mit rot leuchtenden Augen zeigt und die Erwartungen eher ins Fantasygenre versetzt, trügt: Übernatürliches gibt es eher selten, andere Welten werden nicht besucht und fremdartige Wesen scheinen sich auf diesen einen Typ zu beschränken. Der Film weiß einen zu überraschen, doch die Überraschungen, für die er sorgt, sind selten plakativ oder wuchtig - nein, ihm liegt eine stoische Ruhe zugrunde, wie man sie nur selten erleben darf. Der thailändische Regisseur Apichatpong Weerasethakul drehte hier ein wirklich außergewöhnliches Werk, welches sich keinen gängigen Genrezuordnungen unterwerfen lässt und für sich selbst steht, bedeutungsschwanger, aber seltsam offen gehalten.

So wenig sie auch nützen mag, hier ein kleiner Ausblick auf das, was im Film passiert: Eine ältere Frau fährt zusammen mit einem jungen Verwandten ihren Bruder Boonmee besuchen, welcher an einem Nierenversagen leidet und langsam, aber sicher dem Tod näher kommt. Eines Abends, als alle draußen sitzen und sich unterhalten, taucht plötzlich aus dem Nichts die längst verstorbene Frau von Bonmee auf, als ein Geist, welcher schon bald Fleisch und Blut wird. Auch der Sohn von Bonmee, welcher vor langer Zeit verschwand, gesellt sich zu den Menschen: Er ist eine Art Waldgeist geworden. Bald schon erkennt Bonmee, dass er sterben muss, und macht sich gemeinsam mit seinen Verwandten auf den Weg in eine Höhle, wo er sich seinem Tod fügen wird.

Das Erstaunliche an der Inszenierung ist die Art und Weise, wie der plötzliche Einbruch des Übernatürlichen in die anfangs so real scheinende Welt gezeigt wird: Nicht von bildschirmfüllenden Effekten begleitet, nicht von spannungsgeladener, mystischer Musik unterlegt, sondern mit einer unendlichen Selbstverstärndlichkeit, als wäre es das Normalste auf der Welt, dass plötzlich eine längst versorbene Frau mit am Tisch sitzt. Die Figuren bleiben weitesgehend unaufgeregt, selbst wenn sie sich aufregen, tun sie es mit einer inneren Ruhe, die man nur beneiden kann, und Onkel Bonmee gibt sich seinem Schicksal so gelassen und verständnisvoll hin, dass sein unvermeidlicher Tod gar nicht negativ wirkt, sondern vielmehr den Charakter einer Erlösung hat - und das ohne dass die Welt des Films als eine gezeigt würde, aus der man gerne verschwinden würde. Das ist eine bemerkenswerte Leistung und sie macht den Film zu einem wirklich ungewöhnlichen Erlebnis, welches durch seine ruhige Erzählweise eine beinahe meditative Stimmung verbreitet.

Die Einstellungen sind lang und ruhig, das Tempo gemächlich, aber nicht ohne Faszination wird dem Zuschauer die Welt des Films gezeigt: Die Wälder saugen einen beinahe ein mit ihrer dichten Atmosphäre, die zwischen latenter Bedrohung und betörender Schönheit schwankt, die Nacht scheint zu atmen und wenn am Tag die Sonne leuchtet, meint man die Wärme selbst spüren zu können. Hier zeigt sich der Film als ein stimmungsvolles, spirituell angehauchtes Erlebnis, welchem man sich am besten ohne logisches Hinterfragen des Geschehens hingeben sollte, um seine leise Pracht in sich aufnehmen zu können. "Fühlen, nicht nachdenken!" scheint einem der Film mitteilen zu wollen und zu fühlen gibt es einiges, auch wenn die langsame Sprechweise der Figuren ungeduldigen Zuschauer eine echte cineastische Härteprobe beschert. Es geht eine Freundlichkeit von diesem Film aus, wie man sie zu selten in einem zu spüren bekommt - "Uncle Boonmee" ist ein kleiner, aber doch großer Film über kleine, aber doch große Dinge, angereichert mit ein wenig Philosophie (beziehungsweise Religion), doch vorrangig ein emotionales Werk, ein sanfter Rausch, eine Traumreise, in der man sich nur zu gern verliert. Und spätestens wenn mitten in der eigentlichen Geschichte eine (scheinbar?) mit dieser nicht zusammenhängende Episode um eine Frau eingebettet wird, die in einem geheimnisvollen See auf eine völlig skurrile Art und Weise kurzzeitig zu wahrer Glückseligkeit findet, dann weiß man wieder, wie das Wort "magisch" zu definieren ist.

Wer experimentelles, ruhiges und auf einer eher gefühlstechnischen als rationalen Ebene wirkendes Kino mit sauber komponierten Bildern mag und gemächliches Tempo eher als Stärke denn als Schwäche ansieht, wird mit "Uncle Boonmee" mit großer Wahrscheinlichkeit eine schöne Zeit verbringen - wer von traumartigen Zuständen und großem Unverständnis eher abgeschreckt denn neugierig gemacht wird, sollte sich eine Sichtung zweimal überlegen. ()

alle Rezensionen von Dmitrij Panov ...
Apichatpong Weerasethakul macht Filme, die wie Träume sind. Man treibt als Beobachter durch surreale Bildwelten, manchmal einem Ziel entgegen, ohne den Zusammenhängen mehr Beachtung zu schenken, als unbedingt nötig ist.

Die Kamera bleibt meistens statisch oder sitzt verankert auf einem beweglichen Objekt. Die Bilder wirken natürlich und sind nur in den seltensten Fällen mit künstlichem Licht verfälscht. Über lange Strecken fühlt sich „Uncle Boonmee“ deshalb wie eine Dokumentation an und erinnert in seinen Bildern an Werke von Werner Herzog, in denen ein ungewöhnlicher Teilausschnitt dem Postkarten-Panorama stets vorgezogen wird.

Was die Darsteller sagen, ergibt für den Zuschauer nicht immer einen Sinn und dennoch scheinen die Dialoge so organisch, als wäre die Kamera ein versteckter Beobachter in einer unaufgeregten, übernatürlichen und schlussendlich ernüchternd reellen Welt, in der pechschwarze Geisteraffen mit glühenden roten Augen im Blattwerk als regungslose Beobachter harren - wie ein Spiegelbild der Zuschauer in ihren Kinosesseln.

Eine Inhaltliche Zusammenfassung ist nicht leicht zu formulieren, zumal sich die sequenzielle Struktur nicht wirklich aus konventionellen Handlungsbausteinen zusammensetzt. Ein Fundament hat die Geschichte jedoch allemal.

Der an Nierenversagen leidende Onkel Boonmee fährt aufs Land, um im Kreise seiner Familie zu sterben. In einem kleinen Haus, das zu einem Plantagengrundstück am Rande des Regenwaldes gehört, bereitet sich Boonmee gelassen auf sein Ableben vor und versucht, seine letzten Tage zu genießen. Während der letzten 48 Stunden erhält er Besuch von seiner verstorbenen Frau und dem verschollenen Sohn Tong, der zu einem Waldgeist wurde, weil er sich mit einem der Geister paarte. In den letzten Stunden seines Lebens führt Ihn seine Frau durch den Dschungel in eine Höhle, in der, das spürt Boonmee deutlich, der Ursprung seines Lebens liegt.

Die früheren Leben des Onkel Boonmee werden zwar auch in einzelnen Episoden dargestellt, geben aber keine Auskunft darüber, welches darin vorkommende Wesen er nun eigentlich war. Ein Fisch? Ein Träger? Ein Soldat? Eine alternde Frau? Es bleibt der Phantasie des Zuschauers überlassen.

Weerasethakul lässt ohnehin gerne Raum zur freien Interpretation und versucht für den Betrachter ein individuelles Erlebnis zu schaffen. So ist für mich zum Beispiel alles, was vor den letzten 10 Minuten passiert, ein Erinnerungsfragment, das mit der Wirklichkeit genauso kontrastiert wie die Stadt mit dem Dschungel.

Wer sich auf eine solche Bilderreise nicht einlassen kann, dem kann ich Onkel Boonmee natürlich auch nicht empfehlen - höchstens als Schlafmittel. Wer in der Stimmung für einen Traum im Wachzustand ist, sollte zugreifen.

Das Bild der DVD ist ziemlich gut, auch wenn erwähnt werden sollte, dass Weerasethakul das Ganze, wohl um es besser in sein Gesamtwerk einzufügen, mit seiner alten 16mm Kamera gedreht hat. Auch gibt es bei dunkleren Szenen manchmal ein schwaches Rauschen und die Tonwerte scheinen mir bei manchen Bilder nicht optimal zu sein. Der Ton ist, grade weil er hier auch ein wichtiges Stilmittel ist, in Ordnung.

Das interview, das der DVD als Extra beiliegt, gibt einen interessanten Einblick in die Welt des Künstlers. ()

alle Rezensionen von Felix Kreutzmann ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Uncle BoonmeeWho Can Recall His Past Lives
Land / Jahr: Spanien/Thailand/Deutschland/Großbritannien 2010
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Interviews
Gewinner Goldene Palme 2010
Kommentare:

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