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TECHNISCHE DATEN
zu Dschungelkind

RC FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Abenteuer
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte
EAN-Code:
5050582835670 / 5050582835670
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Dschungelkind

Titel:

Dschungelkind

Label:

Universal Pictures Germany

Regie:

Roland Suso Richter Interview mit Roland Suso Richter: Eine Hand voll Gras

Laufzeit:
126 Minuten
Genre:
Abenteuer
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 05.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Dschungelkind:


Mit acht Jahren kommt Sabine (gespielt von Stella Kunkat und später von Sina Tkotsch) mit ihren Eltern (Nadja Uhl, Thomas Kretschmann) und beiden Geschwistern in den Regenwäldern der indonesischen Insel West-Papua an. Eine Forschungsmission hat die Familie in diese geheimnisvolle und unberührte Welt eines Eingeborenenstammes geführt. Für Sabine ist es schnell ihre neue Heimat und vor allem der Anfang eines großen Abenteuers. Fernab von all dem, was wir als Zivilisation verstehen, wächst sie als „Dschungelkind“ auf, aber die unberührte Urwaldwildnis birgt auch Gefahren und hat ihre eigenen Regeln. So bringt Sabines Freundschaft zu Auri – einem Jungen eines feindlichen Stammes – ihre Familie fast zwischen die Fronten eines gärenden Stammeskonflikts. Die Freundschaft zu Auri aber hält und wird von Jahr zu Jahr intensiver, doch mit sechzehn Jahren muss Sabine den Dschungel verlassen und zurückkehren in eine Welt, die längst nicht mehr ihre ist. So beginnt für sie die Suche nach einer neuen Heimat und nach sich selbst. Dschungelkind stammt aus dem Hause Universal Pictures Germany.


Dschungelkind Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Dschungelkind:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Dschungelkind:
Verfilmung von Sabine Kueglers „Dschungelkind“ bei Universal Pictures auf DVD.
Leben in zwei Welten.

Sabine Kueglers 2005 erschienenes Buch „Dschungelkind“ mit der Erzählung ihrer außergewöhnlichen Kindheit wurde in mehrere Sprachen übersetzt und zum internationalen Bestseller. Mit „Ruf des Dschungels“ (2006) und „Jägerin und Gejagte“ (2009) folgten zwei weitere autobiografische Bücher, darüber hinaus ein Sachbuch und ein Hörbuch für Kinder. In „Dschungelkind“ schildert die in Nepal geborene Autorin die Erlebnisse mit ihren Eltern und beiden Geschwistern in Neuguinea. Bis zum Alter von 17 Jahren lebt sie dort im Dschungel, wird mit den heimischen Sitten vertraut und lernt die Sprache des Stammes der Fayu. Autos, Fernsehen oder Geschäfte sind ihr weitgehend unbekannt. Die Verfilmung des Bestsellers von Erfolgsproduzent Nico Hofmann und Regisseur Roland Suso Richter („Der Tunnel“, „Dresden“) kommt jetzt bei Universal Pictures auf DVD heraus.

Sabine ist acht Jahre alt, als sie mit ihren Eltern und Geschwistern nach West-Papua auswandert. Ihr Vater ist Sprachwissenschaftler und erforscht die Sprache eines Eingeborenenstamms. Dafür muss die Familie für mehrere Jahre im Urwald fernab der Zivilisation leben. Die Lebensweise der Fayu ist seit Jahrtausenden praktisch unverändert. Sabine fühlt sich trotz der Insekten und anderer Unannehmlichkeiten sehr wohl hier. Dabei bemerkt sie nicht, dass sie indirekt in einen Stammeskrieg einbezogen wird. Die Familie erkennt im Lauf der Zeit, dass Liebe und Hass, Leben und Tod in der fremden Kultur andere Bedeutungen haben als in ihrer eigenen. So beginnt ein Prozess der Annäherung, in dem beide Seiten voneinander lernen müssen. Als Sabine und ihr Bruder den kleinen einheimischen Jungen Auri, der dem feindlichen Stamm angehört, schwer verletzt im Dschungel finden und die deutsche Familie ihn bei sich aufnimmt, bringen sie alle in ernsthafte Gefahr, da diese Handlung über Krieg und Frieden zwischen den verfeindeten Stämmen entscheiden kann. Zwischen Sabine und Auri entwickelt sich aber sofort eine tiefe Freundschaft. Als die siebzehnjährige Sabine nach Deutschland kommt, sieht sie sich in einer fremden Gesellschaft mit ungewöhnlichen Herausforderungen konfrontiert und begibt sich auf die Suche nach Zugehörigkeit und Geborgenheit, auf eine Suche nach sich selbst. Bis heute fühlt sie sich als „Gefangene“ zwischen zwei Kulturen, was auch der Schlusssatz im Film ausdrückt: „Ich habe erkannt, dass ich in meinem Herzen immer ein Dschungelkind bleiben werde“. Heute engagiert sich Sabine Kuegler für nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit. Sie ist Botschafterin des Kinderhilfswerkes World Vision Deutschland e. V. und setzt sich für Projekte ein, die Schwangeren und Kleinkindern zugute kommen. Außerdem ist sie Schirmherrin des Projekts „Weil wir es wert sind“ der Tropenwaldstiftung.

Der Film zeigt in eindrucksvollen Bildern eine sehr emotionale Familiengeschichte ohne kitschige und reißerische Elemente mit überzeugenden Darstellern. Thomas Kretschmann („Operation Walküre“, „King Kong“, „Mogadischu“) und Nadja Uhl („Der Baader Meinhof Komplex“, „Sommer vorm Balkon“, „Mogadischu“) spielen die Eltern, Stella Kunkat („Romy“, „Die Flucht“) spielt das Kind Sabine und Sina Tkotsch („Gangs“) die jugendliche Sabine. Gedreht wurde wegen Gefahr von Malaria und Krokodilen nicht in Papa-Neuguinea, sondern in Malaysia. Der Film bietet neben der Unterhaltung auch einen hohen pädagogischen Wert, wenn es um Respekt gegenüber fremden Kulturen und ihren Bräuchen geht, wie etwa den Stammeskriegen, Tötungsritualen oder dem Knüpfen von Freundschaften. Außerdem soll er zum Nachdenken über Heimat und dem Aufwachsen in verschiedenen Kulturen anregen. Die Kämpfe, die von Droh- und Balzritualen bestimmt sind, wurden unter Mithilfe der echten Sabine Kuegler choreographiert, denn die Darsteller beherrschten zwar meist englisch, aber nicht mehr die alten Riten und Gebräuche.

Im Bonusmaterial wird neben Interviews mit Regisseur, Produzent und Darstellern der Stamm der Fayu vorgestellt. Sie haben eigene Rituale und Wertvorstellungen. So verlaufen Paarbildung und Familiengründung für uns ungewohnt. Es gibt kein Flirten oder langsames Kennenlernen. Mädchen gelten bereits ab neun Jahren als Erwachsene. Dann bestimmt entweder der Vater, wen seine Tochter heiraten soll, oder ein Mann entscheidet sich für ein Mädchen und nimmt es zu sich. Auch der Umgang mit dem Tod ist ungewohnt. Durch Krankheiten oder in Kämpfen sterben viele Fayu ziemlich jung. Die Toten werden im Wald aufgebahrt, bis sie vollständig verwest sind. Die übriggebliebenen Knochen werden dann in den Hütten der Angehörigen als Erinnerung aufgehängt.

Die Kriege zwischen zwei Stämmen laufen nach strengen Regeln ab. Zuerst tanzen die beiden Gruppen stundenlang nach einer festgelegten Choreographie. Dazu werden Lieder gesungen und Schreie ausgestoßen, bis die Krieger sich in einer Art Trance befinden. In den Kämpfen geht es nicht um Gebietseroberungen oder Machtansprüche, sondern meist um Vergeltung für Verluste in vorangegangenen Kämpfen. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Sabine Kuegler hat ihre eigenen, autobiografischen Erfahrungen von einer Kindheit fernab der Zivilisation in einem Roman verarbeitet, der hierzulande zu einem Bestseller wurde: „Dschungelkind“. Jene fiktive, aber von tatsächlichen Ereignissen und nicht zuletzt von einem eigenen Lebensgefühl geprägte Geschichte hat nun ihren Weg auf die große Leinwand gefunden. Aus der Sicht der zunächst achtjährigen Sabine (ein Naturtalent: Stella Kunkat) entfaltet der Film die ungewöhnliche Jugend der Titelfigur. Das deutsche Mädchen verschlägt es zusammen mit ihrer Familie (u.a. Nadja Uhl und Thomas Kretschmann) nach einer Zwischenstation in Nepal in den Dschungel von Neuguinea. Dort soll ihr Vater den gerade entdeckten Stamm von Ureinwohnern studieren und insbesondere dessen Sprache erlernen. Das Volk der Fayu lebt noch halbwegs wie in der Steinzeit, ernährt sich als Jäger und Sammler und reagiert auf die Errungenschaften der Zivilisation genauso skeptisch und neugierig, wie Familie Krüger auf die traditionellen Rituale und abergläubischen Gesetze. Der Stamm ist in zwei Gruppen gespalten, die sich kriegerisch begegnen. Verwundete Menschen werden genau wie Kranke einfach ihrem Schicksal überlassen, da die Eingeborenen glauben, auf ihnen würde nun ein Fluch lasten, gegen den man nichts ausrichten kann. Wird einer von ihnen durch die Hand des Feindes getötet, muss der Gefallene unbedingt gerächt werden, was eine Spirale der Gewalt und Gegengewalt in Gang setzt.

Jene Elemente sind es, die einen Großteil der Spannung ausmachen, die Roland Suso Richter („Nichts als die Wahrheit“) in seinem Film auf unterhaltsame Weise am Köcheln hält. Es ist zwar mitunter ein wenig kontraproduktiv, dass der Film in ein Dutzend Unterkapitel gegliedert ist, die ihn in episodische Häppchen mit etwas mangelhafter Stringenz zerfallen lassen. Doch die einzelnen Ereignisse, die zum einen die Entwicklung Sabines und ihre Entdeckungen in der neuen Heimat abdecken, zum anderen die Progression innerhalb des Fayu-Volkes veranschaulichen, sind durchaus aufschlussreich und durchweg unterhaltsam, weswegen man gebannt an den Geschehnissen dran bleibt. Den Ureinwohnern wird dabei mit Respekt begegnet, sie werden nie in ihren rückständischen Verhaltensweisen vorgeführt, sondern stets als Menschen mit unterschiedlichem Erfahrungshorizont charakterisiert, die durch die Einflüsse von außen dazulernen und sich weiterentwickeln. Andererseits wird auch die Bedeutung des Lebens im Dschungel für die Hauptfigur nachvollziehbar, als diese bei einem ersten Aufenthalt in Deutschland schließlich vor vergleichbare Probleme gestellt wird, die einem Stadtmenschen als absurd vorkommen dürften. Wie schon in seinen Zweiteilern („Dresden“, „Mogadischu“) ist es Roland Suso Richter auch hier wieder gelungen, eine menschlich bewegende Geschichte episch umzusetzen. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Dschungelkind
Land / Jahr: Deutschland 2010
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, B-Roll, Premierenfeier, Teaser, Audiokommentar
Kommentare:

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