127 Hours
http://www.digitalvd.de/dvds/90817,127-Hours.html
Als Aron Ralston (James Franco) alleine zu einer Klettertour in den entlegenen Blue John Canyon in Utah aufbricht ahnt er nicht, dass dieser Trip zur härtesten Herausforderung seines Lebens werden soll. Ein herabstürzender Felsbrocken wird ihm in einer engen Felsspalte zum Verhängnis. Alle Versuche seinen eingequetschten Arm zu befreien scheitern und so erlebt Aron 127 Stunden voller Hunger, Durst, Kälte und dem Wissen, dass es nur einen, schier unvorstellbaren Weg gibt, sich zu befreien. Wie weit würdest du gehen, um zu überleben? ...
Inhaltsangabe zu 127 Hours: 
Als Aron Ralston (James Franco) alleine zu einer Klettertour in den entlegenen Blue John Canyon in Utah aufbricht ahnt er nicht, dass dieser Trip zur härtesten Herausforderung seines Lebens werden soll. Ein herabstürzender Felsbrocken wird ihm in einer engen Felsspalte zum Verhängnis. Alle Versuche seinen eingequetschten Arm zu befreien scheitern und so erlebt Aron 127 Stunden voller Hunger, Durst, Kälte und dem Wissen, dass es nur einen, schier unvorstellbaren Weg gibt, sich zu befreien. Wie weit würdest du gehen, um zu überleben? 127 Hours stammt aus dem Hause 20th Century Fox Home Entertainment.
127 Hours Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in 127 Hours:
Darsteller:
James Franco  , Lizzy Caplan, Amber Tamblyn, Kate Mara, Clémence Poésy, Kate Burton, Darin Southam, Elizabeth Hales, Norman Lehnert, Priscilla Poland, Patrick Gibbs, Fenton Quinn,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu 127 Hours:
0Frank Brenner2011-07-12Der Bergsteiger und Abenteurer Aron Ralston (James Franco) stürzt bei einem seiner Solotrips in eine abgelegene Schlucht in Utah und wird von einem herabfallenden Felsbrocken eingeklemmt. Mit minimalen Proviant- und Wasservorräten beginnt sein mehrtägiger Überlebenskampf.
Dass man mit einem einzelnen Schauspieler an einem einzigen Schauplatz einen überaus spannenden Film produzieren kann, bewies unlängst der Spanier Rodrigo Cortés, der Ryan Reynolds in „Buried – Lebend begraben“ einen Überlebenskampf in einem Sarg ausfechten ließ – anderthalb Stunden in fast vollständiger Dunkelheit, eine grandiose One-Man-Performance. Was bei Cortés ein fiktionales Experiment darstellte, wird nun in Danny Boyles („Slumdog Millionär“) neuem Film von realen Vorkommnissen flankiert. Das, was dem Abenteurer Aron Ralston im Jahr 2003 in einem abgelegenen Canyon in Utah widerfuhr, ging seinerzeit weltweit durch die Nachrichten. Der sensationelle Kraftakt des jungen Mannes, der sich über fünf Tage eisern an sein Leben klammerte und schließlich eine überaus schmerzvolle Entscheidung traf, um nicht im letzten Moment doch noch ins Gras zu beißen, bewegte die Gemüter und wurde einige Zeit später vom Überlebenden selbst in seinem Buch „Im Canyon“ nacherzählt. Dieses hat Danny Boyle nun einmal mehr auf meisterliche Weise verfilmt. Bereits sein oscar-gekrönter Vorgängerfilm „Slumdog Millionär“ hatte ja auf einer realen Vorlage basiert, die er mit seinem Co-Autor Simon Beaufoy aber relativ frei adaptierte. Nun bleibt das eingespielte Team dicht dran an der Erlebniswelt Aron Ralstons. In den ersten Filmminuten wird er als athletischer und überaus sympathischer Adrenalinjunkie eingeführt, der schon kurz darauf in die fatale Situation gerät, fernab jeglicher Zivilisation derart gefangen zu sein, dass er sich aus eigener Kraft heraus nicht befreien kann. Vier Tage lang harrt er in der Gebirgsspalte aus, klammert sich an sein Leben und versucht auf vielfältige Weise, sich doch irgendwie zu befreien. Flankiert werden die Unternehmungen am Felsbrocken von Erinnerungen an seine Kindheit, von Halluzinationen und Rettungsfantasien. Dass es am Ende darauf hinaus laufen wird, dass sich Aron selbst zweimal den Arm bricht und diesen dann mit einem stumpfen Billigmesser amputiert, weiß jeder, der die Geschichte seinerzeit in den Medien verfolgt hat. Wer es nicht weiß, sollte besser vorgewarnt sein, denn diese Szenen sind wahrlich nichts für Zartbesaitete. Danny Boyle hat diesen brachialen Höhepunkt zwar auf recht assoziative Weise inszeniert, bleibt dabei aber nicht weniger blutig und arbeitet mit einigen Bildern am Rande des Erträglichen. Für einige Geschmäcker dürfte er hier wohl ein wenig zu weit gegangen sein, aber jener Augenblick gehört natürlich unweigerlich zu Aron Ralstons Geschichte dazu. Fakt ist jedenfalls, dass Boyle die Vorkommnisse auf extrem spannende Weise rekonstruiert hat und James Franco den beinharten Überlebenskampf in einer wahren Tour-de-Force auf fantastische Art zu meistern versteht.
...
Der Bergsteiger und Abenteurer Aron Ralston (James Franco) stürzt bei einem seiner Solotrips in eine abgelegene Schlucht in Utah und wird von einem herabfallenden Felsbrocken eingeklemmt. Mit minimalen Proviant- und Wasservorräten beginnt sein mehrtägiger Überlebenskampf.
Dass man mit einem einzelnen Schauspieler an einem einzigen Schauplatz einen überaus spannenden Film produzieren kann, bewies unlängst der Spanier Rodrigo Cortés, der Ryan Reynolds in „Buried – Lebend begraben“ einen Überlebenskampf in einem Sarg ausfechten ließ – anderthalb Stunden in fast vollständiger Dunkelheit, eine grandiose One-Man-Performance. Was bei Cortés ein fiktionales Experiment darstellte, wird nun in Danny Boyles („Slumdog Millionär“) neuem Film von realen Vorkommnissen flankiert. Das, was dem Abenteurer Aron Ralston im Jahr 2003 in einem abgelegenen Canyon in Utah widerfuhr, ging seinerzeit weltweit durch die Nachrichten. Der sensationelle Kraftakt des jungen Mannes, der sich über fünf Tage eisern an sein Leben klammerte und schließlich eine überaus schmerzvolle Entscheidung traf, um nicht im letzten Moment doch noch ins Gras zu beißen, bewegte die Gemüter und wurde einige Zeit später vom Überlebenden selbst in seinem Buch „Im Canyon“ nacherzählt. Dieses hat Danny Boyle nun einmal mehr auf meisterliche Weise verfilmt. Bereits sein oscar-gekrönter Vorgängerfilm „Slumdog Millionär“ hatte ja auf einer realen Vorlage basiert, die er mit seinem Co-Autor Simon Beaufoy aber relativ frei adaptierte. Nun bleibt das eingespielte Team dicht dran an der Erlebniswelt Aron Ralstons. In den ersten Filmminuten wird er als athletischer und überaus sympathischer Adrenalinjunkie eingeführt, der schon kurz darauf in die fatale Situation gerät, fernab jeglicher Zivilisation derart gefangen zu sein, dass er sich aus eigener Kraft heraus nicht befreien kann. Vier Tage lang harrt er in der Gebirgsspalte aus, klammert sich an sein Leben und versucht auf vielfältige Weise, sich doch irgendwie zu befreien. Flankiert werden die Unternehmungen am Felsbrocken von Erinnerungen an seine Kindheit, von Halluzinationen und Rettungsfantasien. Dass es am Ende darauf hinaus laufen wird, dass sich Aron selbst zweimal den Arm bricht und diesen dann mit einem stumpfen Billigmesser amputiert, weiß jeder, der die Geschichte seinerzeit in den Medien verfolgt hat. Wer es nicht weiß, sollte besser vorgewarnt sein, denn diese Szenen sind wahrlich nichts für Zartbesaitete. Danny Boyle hat diesen brachialen Höhepunkt zwar auf recht assoziative Weise inszeniert, bleibt dabei aber nicht weniger blutig und arbeitet mit einigen Bildern am Rande des Erträglichen. Für einige Geschmäcker dürfte er hier wohl ein wenig zu weit gegangen sein, aber jener Augenblick gehört natürlich unweigerlich zu Aron Ralstons Geschichte dazu. Fakt ist jedenfalls, dass Boyle die Vorkommnisse auf extrem spannende Weise rekonstruiert hat und James Franco den beinharten Überlebenskampf in einer wahren Tour-de-Force auf fantastische Art zu meistern versteht.
(Frank Brenner)
alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Reminder, PDF-Datenblatt zu 127 Hours, DVD:
Alle Film-Daten als PDF
Diese Seite mit allen Filminfos ausdrucken
Weitere Filminfos zu 127 Hours:
Originaltitel: 127 Hours
Land / Jahr: Großbritannien / USA 2010
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu 127 Hours:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Digital Copy
Kommentare zu 127 Hours:
Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Schreiben Sie jetzt ein Kommentar zu dem Titel "127 Hours".
|
|
DigitalVD-Extras zu dieser DVD 127 Hours:
Ist Ihnen ein Fehler zu dieser DVD aufgefallen? ... Fehlermeldung absenden!
Bei der Vorstellung des Titels 127 Hours handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
|