Die Wildente
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Um die Jahrhundertwende lebt in Australien der leicht verrückte Fotograf Harold (Jeremy Irons, „Wiedersehen mit Brideshead“) mit seiner Frau Gina (Liv Ullmann, „Von Angesicht zu Angesicht“). Mit von der Partie sind noch Harolds Vater (John Meillon, „Crocodile Dundee“) und seine Tochter Henrietta (Lucinda Jones), die durch eine Krankheit allmählich erblindet. Die Familie hat sich mit den Umständen arrangiert, doch dann platzt Gregory (Arthur Dignam, „Moulin Rouge“) in die Szenerie und sieht es als seine Pflicht an, Harold mitzuteilen, dass Henrietta nicht Harolds Tochter ist, sondern einer Liaison seiner Frau mit Gregorys Vater entspringt. Das Schicksal nimmt seinen Lauf… ...
Inhaltsangabe zu Die Wildente: 
Um die Jahrhundertwende lebt in Australien der leicht verrückte Fotograf Harold (Jeremy Irons, „Wiedersehen mit Brideshead“) mit seiner Frau Gina (Liv Ullmann, „Von Angesicht zu Angesicht“). Mit von der Partie sind noch Harolds Vater (John Meillon, „Crocodile Dundee“) und seine Tochter Henrietta (Lucinda Jones), die durch eine Krankheit allmählich erblindet. Die Familie hat sich mit den Umständen arrangiert, doch dann platzt Gregory (Arthur Dignam, „Moulin Rouge“) in die Szenerie und sieht es als seine Pflicht an, Harold mitzuteilen, dass Henrietta nicht Harolds Tochter ist, sondern einer Liaison seiner Frau mit Gregorys Vater entspringt. Das Schicksal nimmt seinen Lauf… Die Wildente stammt aus dem Hause KSM - Krause & Schneider Multimedia.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Die Wildente:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Wildente:
0Bernd Hellweg2011-03-22Der norwegische Schriftsteller und Dramatiker Henrik Ibsen (1829 – 1906) zählt zu den bedeutendsten Dramatikern der Moderne. Stehen seine frühen Werke noch unter dem Einfluss der Nationalromantik, wendet er sich um 1869 gesellschaftskritischen Themen zu und stellt die Lebenslügen des Bürgertums und ihre nicht selten fatalen Konsequenzen zur Schau.
Sein 1884 entstandenes Schauspiel „Die Wildente“, über Lebenslügen in einer bürgerlichen Familie, zählt zu den bekanntesten Stücken der skandinavischen Dramatik.
Der Protagonist des Stücks Gregers Werle kehrt nach Jahren der Einsamkeit im Norden zurück, fern von seinem verhassten Vater, Konsul Werle. Er trifft seinen Jugendfreund Hjalmar Ekdal wieder. Als er erfährt, welches Gespinst aus Lügen und Intrigen der Konsul um Ekdal und seinen Vater gesponnen hat, findet er die Aufgabe seines Lebens: Er will diesem hohen Geist, dieser Persönlichkeit die Wahrheit sagen, damit dieser daraus Wissen und Kraft für Höheres, eine ideale Zukunft schöpfen kann. Doch damit zerstört er das Leben Hjalmars, der den hohen Idealen Gregers' weder gewachsen ist noch gewachsen sein kann.
Das Stück gehört auch zu den meistverfilmten Ibsen-Stücken. Regisseur Hans W. Geissendörfer („Lindenstraße“) nahm sich den Stoff 1976 vor und inszenierte, mit Bruno Ganz, Heinz Bennent und Jean Seberg, einen Film der der Vorlage weitgehend treu bleibt.
Eine weitere Verfilmung, eine australische Produktion aus dem Jahr 1983, erscheint nun bei KSM als ungekürzte deutsche DVD-Premiere. Ort und Handlung wurden auf den fünften Kontinent versetzt und spielt im Sydney von 1914: Die Zerstörung der Lügenleben-Idylle spielt im Sydney von 1914. Bei den Schauspielern verzichtet die australische Produktion allerdings nicht auf europäischen Beistand, und so sind hier in den Hauptrollen Jeremy Irons und Liv Ullmann zu sehen.
Fazit: Dank der hervorragenden Darstellern eine sehenswerte Interpretation des Stückes.
Die technische Umsetzung auf DVD ist leider recht ungenügend. Das Bild (Widescreen/ 1.78:1 – anamorph) zeigt recht blasse und bräunliche Farben, was sicherlich auch an der „Light-flex"-Aufnahmetechnik liegt, die dem Film eine Touch von Photographien aus der Viktorianischen Epoche geben sollte. Die Schärfe und der Kontrast sind mangelhaft. Das Bild wirkt schwammig und Details verschwinden in dunklen Szenen. Der Ton (Dolby Digital 2.0 Stereo) ist gut verständlich, kann aber ebenso wie das Bild nicht überzeugen. Auch das Bonusmaterial kann nicht punkten. Hier gibt es lediglich Biografien auf Texttafeln, eine Bildergalerie und weitere Trailer. Kurz und gut, ein guter Film auf einer schlechten DVD.
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Der norwegische Schriftsteller und Dramatiker Henrik Ibsen (1829 – 1906) zählt zu den bedeutendsten Dramatikern der Moderne. Stehen seine frühen Werke noch unter dem Einfluss der Nationalromantik, wendet er sich um 1869 gesellschaftskritischen Themen zu und stellt die Lebenslügen des Bürgertums und ihre nicht selten fatalen Konsequenzen zur Schau.
Sein 1884 entstandenes Schauspiel „ Die Wildente“, über Lebenslügen in einer bürgerlichen Familie, zählt zu den bekanntesten Stücken der skandinavischen Dramatik.
Der Protagonist des Stücks Gregers Werle kehrt nach Jahren der Einsamkeit im Norden zurück, fern von seinem verhassten Vater, Konsul Werle. Er trifft seinen Jugendfreund Hjalmar Ekdal wieder. Als er erfährt, welches Gespinst aus Lügen und Intrigen der Konsul um Ekdal und seinen Vater gesponnen hat, findet er die Aufgabe seines Lebens: Er will diesem hohen Geist, dieser Persönlichkeit die Wahrheit sagen, damit dieser daraus Wissen und Kraft für Höheres, eine ideale Zukunft schöpfen kann. Doch damit zerstört er das Leben Hjalmars, der den hohen Idealen Gregers' weder gewachsen ist noch gewachsen sein kann.
Das Stück gehört auch zu den meistverfilmten Ibsen-Stücken. Regisseur Hans W. Geissendörfer („Lindenstraße“) nahm sich den Stoff 1976 vor und inszenierte, mit Bruno Ganz, Heinz Bennent und Jean Seberg, einen Film der der Vorlage weitgehend treu bleibt.
Eine weitere Verfilmung, eine australische Produktion aus dem Jahr 1983, erscheint nun bei KSM als ungekürzte deutsche DVD-Premiere. Ort und Handlung wurden auf den fünften Kontinent versetzt und spielt im Sydney von 1914: Die Zerstörung der Lügenleben-Idylle spielt im Sydney von 1914. Bei den Schauspielern verzichtet die australische Produktion allerdings nicht auf europäischen Beistand, und so sind hier in den Hauptrollen Jeremy Irons und Liv Ullmann zu sehen.
Fazit: Dank der hervorragenden Darstellern eine sehenswerte Interpretation des Stückes.
Die technische Umsetzung auf DVD ist leider recht ungenügend. Das Bild (Widescreen/ 1.78:1 – anamorph) zeigt recht blasse und bräunliche Farben, was sicherlich auch an der „Light-flex"-Aufnahmetechnik liegt, die dem Film eine Touch von Photographien aus der Viktorianischen Epoche geben sollte. Die Schärfe und der Kontrast sind mangelhaft. Das Bild wirkt schwammig und Details verschwinden in dunklen Szenen. Der Ton (Dolby Digital 2.0 Stereo) ist gut verständlich, kann aber ebenso wie das Bild nicht überzeugen. Auch das Bonusmaterial kann nicht punkten. Hier gibt es lediglich Biografien auf Texttafeln, eine Bildergalerie und weitere Trailer. Kurz und gut, ein guter Film auf einer schlechten DVD.
(Bernd Hellweg)
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Weitere Filminfos zu Die Wildente:
Originaltitel: Wild Duck
Land / Jahr: Australien 1984
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Die Wildente:
Kinotrailer, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Bildergalerie
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